<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289</atom:id><lastBuildDate>Mon, 21 Dec 2009 15:38:49 +0000</lastBuildDate><title>Wandern zwischen den Welten....</title><description>Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die ganze Welt.
 
Richard Hoffmann</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Sananas2610)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>134</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8031993142613294111</guid><pubDate>Mon, 21 Dec 2009 15:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-21T10:38:49.751-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Lima</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Zurück in vertrauten Gefilden !!!</title><description>&lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Uff…nach 2 ½ intensiven, spannenden, anstrengenden, zum  Teil beschwerlichen, zum Teil wirklich superschönen Wochen in Bolivien bin ich  jetzt wieder in Lima gelandet. Lima…das fühlt sich immer noch und immer wieder  nach „zu Hause“ an. Schon der Flughafen – so wohlbekannt, erst das Prozedere bei  der Immigration, dann das Warten am Gepäckband, schließlich der rote/grüne  Zufallsknopf – muss ich mein Gepäck dem Zoll vorführen oder komme ich so davon?  Ich habe Glück, der Knopf gibt grünes Licht, ich gehe durch den Zoll, schnappe  mir einen Taxifahrer und trete vor das Flughafengebäude. Hmmmm&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;-  da bin ich also, tauche ein in diese typisch limeñische Mischung aus feuchter  Meeresluft und &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Autoabgasen… nach den Wochen in den sauerstoffarmen  Höhen der Anden kommt mir diese Luft vor wie die schönste Brise auf der ganzen  Welt! Das Taxi biegt ein auf die Avenida Faucett und in mir macht sich  Festtagsstimmung breit. Um mich herum jede Menge hupende Taxis, knatternde und  scheppernde Busse, aus allen Nähten platzende Combis. Juhuu! Ich bin zu Hause!!!  Wir quetschen uns durch die Straßen, durch gewiefte  Manöver versuchen wir immer wieder, einem anderen Taxi einen Zentimeter Vorsprung abzuringen…im Jahr 2009  gab es bereits mehr als 563 Unfalltote auf Lima’s Straßen, das konnte ich eben  in der Zeitung auf dem Flug von La Paz nach &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Lima nachlesen. 0,19%  der Fälle gehen auf technisches Versagen zurück – die restlichen 99,81 % sind  dann wohl zurückzuführen auf den absoluten Wahnsinn der limeñischen Fahrer…wen  wundert’s??? Ob Bus, Taxi, Combi oder Privatwagen – hier fahren alle wie die  Bekloppten. Lieber das eigene Leben riskiert als einem anderen die Vorfahrt  gewährt – das ist hier das Motto! &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Aber… so bescheuert das  vielleicht klingen mag… heute tauche ich in dieses lärmige, stinkende Chaos ein  und finde es einfach nur großartig!&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Der Weg nach Miraflores ist mir vertraut wie meine  Westentasche, der Taxifahrer ist gesprächig, erzählt mir die neuesten Schoten  aus Alan García’s Regierungs(un)wesen, arbeitet ganz nebenbei den üblichen  Fragenkatalog ab von wegen „woher kommst Du?“ „was machst Du hier?“ „und Dein  Ehemann – Peruaner oder Deutscher?“ und ich könnte ihn knutschen dafür, dass er  alles richtig macht, bis hin zu der Frage, ob ich Ceviche mag. Ja!!! Ich liebe  Ceviche!!! Und morgen werde ich mir einen ganzen Fischschwarm einverleiben!!&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Wir kommen bei Jutta’s Wohnung an und der Wächter begrüßt  mich mit einem „da sind Sie ja, wir haben schon auf Sie gewartet!“ Na wunderbar  – ich habe auch schon seit Tagen auf den Moment gewartet, wo ich mich endlich  wieder auf vertrautem Boden bewege…!!&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Ich parke mein Gepäck in Jutta’s Wohnung und gehe dann  gleich zu WONG - ein bisschen Proviant einkaufen, damit ich morgen früh  wenigstens Kaffee und Milch im Haus habe. Jutta ist ja in Wien und &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;ih&lt;/span&gt;r Kühlschrank gähnend leer…. Am Ovalo  Gutierrez ist alles wie immer – die Obstfrau packt nach einem langen Arbeitstag  ihren Wagen zusammen und schickt sich an, nach Hause zu gehen. Der Wächter vor  der „Interbank“ grüßt&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; -  ebenfalls&lt;/span&gt; freundlich wie immer &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;-  u&lt;/span&gt;nd gleich um die Ecke, kurz vor dem Eingang zum Supermarkt, sitzt die  Frau mit dem Rollstuhl, die hier immer Bonbons verkauft. Ich sage ihr, dass ich  ihr was gebe, wenn ich rauskomme… Es hat sich wirklich gar nichts  verändert…denke ich….&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Im WONG erwarten mich allerdings große Veränderungen!!!  Der ganze Supermarkt gleicht einem blinkenden, glitzernden, leuchtenden  Weihnachtsmarkt – Lichterketten, Nikoläuse, Schneemänner und alles, was man sich  an Weihnachtsdeko nur vorstellen kann. Das Ganze trifft mich so unerwartet wie  einen japanischenTouristen, der im Hochsommer in Rothenburg ob der Tauber in  Käthe Wohlfahrt’s Weihnachtsdorf tritt… Im Hintergrund klimpert jemand auf dem  Flügel – das fand ich schon immer skurril: ein Flügel im Supermarkt, &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;steht da so rum, &lt;/span&gt;&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;zwischen &lt;/span&gt;Fischtheke&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; und Sahnetortenabteilung&lt;/span&gt;,&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; ein junger Typ in weißem Hemd und schwarzer Hose  gibt sein Können zum Besten,&lt;/span&gt; daneben plätschert ein Springbrunnen  gleichgültig vor sich hin, über allem flutet gleißend helles Neonlicht&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; und die Leute schieben ihre Einkaufswagen durch die  Gänge&lt;/span&gt;… ich bahne mir meinen Weg durch die unglaubliche Menschenmenge, die  am Samstag Abend um halb zehn offenbar nichts Besseres zu tun hat als im  Supermarkt herumzuflanieren und den Kauf eines Stück Käses zum Ereignis des  Jahres zu machen: „Ja, ich bin jetzt hier an der Käsetheke….nein, mi Amor, ich  kann den Käse nicht finden. Letzte Woche war er noch hier. Ach Du meine  Güte….was machen wir denn nun??? Pizzakäse??? Nein…lass mich mal schauen.. (sie  lehnt sich von links über mich und grapscht nach einem Käse)….“nein…gibt es  nicht….ach, hier…ja…ich glaube, ich hab was….“ &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Und so weiter und  so fort. Ich mache, dass ich wegkomme. Kaufe ein paar Mangos (Mangozeit!!!),  Avocados, Salzstangen, Wein, Salat vom Salatbuffet, Milch, Kaffee…. Und ab zur  Kasse. „Tarjeta Wong?“ fragt die Verkäuferin, auch wie immer, und ich schüttle  den Kopf. Hab keine Wong-Karte. Will keine Wong-Karte. Brauch auch keine  Wong-Karte. Bin ja nur zu Besuch hier. Aber nett, dass sie trotzdem fragt…!!  Gott ist das schön, hier zu sein. All das zu kennen. Es zu lieben, in all seiner  wundersamen Absurdität. Und mich hier noch immer genauso zu Hause zu fühlen wie  in Köln!!! Manche Menschen sind zweisprachig. &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;Ich bin eben z&lt;/span&gt;weiwohnortig&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; :-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8031993142613294111?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2009/12/zuruck-in-vertrauten-gefilden.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-526084783286974269</guid><pubDate>Tue, 09 Jun 2009 10:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-06-09T05:20:05.757-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Film zu La Oroya jetzt verfügbar!</title><description>Den Film zur Problematik in La Oroya gibt's jetzt auf DVD in 3 Sprachen (englisch, spanisch und deutsch) - zu beziehen bei &lt;a href="http://www.kigali-films.com/"&gt;http://www.kigali-films.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Si43DWZmKoI/AAAAAAAAAzk/jdr_Re2BTak/s1600-h/Publikation3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Si43DWZmKoI/AAAAAAAAAzk/jdr_Re2BTak/s400/Publikation3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345270338427431554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-526084783286974269?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2009/06/film-zu-la-oroya-jetzt-verfugbar.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Si43DWZmKoI/AAAAAAAAAzk/jdr_Re2BTak/s72-c/Publikation3.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1198598731184182229</guid><pubDate>Sun, 08 Feb 2009 23:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-09T17:30:30.958-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Alejandro</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Genau drei Monate ist das nun her, dass wir Alejandro und Rosa mit ihren vier Kindern in La Oroya zurückgelassen haben. Winkend standen sie im November 2008 vor dem Haus und schauten, wie die exotischen Besucher aus Deutschland wieder davonfuhren. Damals waren wir mit sehr gemischten Gefühlen weggefahren von dieser Familie, die wir zehn Tage lang begleitet hatten. Zu tief hatten uns unsere Filmarbeiten, die Interviews, die Einblicke in die triste Realität von La Oroya auch mit Alejandro’s und Rosa’s Geschichte verbunden. Wir fuhren weg mit dem Wissen, dass zwei der vier Kinder hohe Blei- und Arsenwerte im Blut haben. Dass das sehr gefährlich ist. Dass Alejandro seinen Arbeitsplatz bei Doe Run zum Ende des Jahres verlieren würde. Dass Rosa selbst Verdacht auf Krebs hat und nichts davon wusste. Kein Geld für eine vernünftige Diagnose. Kein Geld für eine langwierige Behandlung.&lt;/p&gt;  Nun – drei Monate später – sind wir wieder da. Stehen vor der grauen Hütte mit dem eingefallenen Dach, die klapprige Holztür steht halb offen. Wir klopfen. „Señora Rosa…?“ rufen wir. Und noch einmal, diesmal lauter: „Señora Rosa!!“  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9p3YqkNmI/AAAAAAAAAyo/RFXNXsmnT8I/s1600-h/IMGP1172.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9p3YqkNmI/AAAAAAAAAyo/RFXNXsmnT8I/s400/IMGP1172.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300571686673069666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Rosa kommt aus dem dunklen Raum heraus in den Hof. Sie trägt den gleichen grünen Strickpulli wie vor drei Monaten, die gleiche blaue Wollhose. Auf dem Kopf eine lilafarbene Pudelmütze. Plötzlich fühlen wir uns, als wären wir nie weggewesen, hätten nie Weihnachten in Deutschland gefeiert, den Jahreswechsel erlebt, so viele, ganz andere Erlebnisse gehabt. Wir stehen wieder in dem dreckigen Hof, von den Leinen tropft die nasse Wäsche, die Rosa gegen ein kleines Entgelt für Nachbarn wäscht. Von gegenüber, gleich über die Straße und den Fluss hinweg, dröhnt wie eh und je der metallene Lärm der gigantischen Industrieanlage. Doe Run Peru. Marode steht die Schmelzhütte da, trotzig, störrisch, wie schon so lange. An Modernisierungsmaßnahmen hat die Anlage in den fast hundert Jahren ihrer Existenz immer nur das Allernötigste erfahren. Der riesiege Schornstein bläst beißenden, stechenden Rauch zu uns herüber. Wir wissen von unserer Reportage im November, was für ein giftiges Gemisch das ist, das sich wie eine Glocke über die Stadt legt, in Häuser, Nasen, Augen und Lungen dringt. Die Berge macht es kahl und grau. Die Menschen macht es krank. „Blei im Blut“ – das war der Titel unserer Reportage im November, und Rosa’s Kinder waren unsere Protagonisten.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9qhlvi9hI/AAAAAAAAAyw/Msgk0jIAq78/s1600-h/IMGP1297.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9qhlvi9hI/AAAAAAAAAyw/Msgk0jIAq78/s400/IMGP1297.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300572411738125842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Rosa hat für den Kalender mit den Erinnerungsfotos, den wir ihr mitgebracht haben, gar keinen Kopf. Zu sehr drängen die aktuellen Ereignisse sie zum Handeln. „Mein Mann ist sehr krank, Señorita. Kommen Sie herein.“ Wir drängen uns in die muffige, dunkle Hütte. Die grauen Holzdielen knarren. Das kaputte Fenster ist mit einem alten Plastiksack zugehängt. Im Zimmer stehen zwei Betten, auf denen sich grobe Wolldecken türmen. Die Luft riecht feucht und abgestanden. Der Boden ist schmutzig. Im Hintergrund dröhnt ein Radio. Alejandro sitzt in sich zusammengesunken auf dem Bett. Noch immer trägt er den weiß-grünen Trainingsanzug der Firma Doe Run – der Firma, die ihn über Jahre als Mitarbeiter im sogenannten Aufforstungsteam beschäftigt hat, zu einem Hungerlohn. Krankenversicherung, Kündigungsschutz und Arbeiterrechte exklusive. Der Firma, die seine Kinder mit ihren Unmengen von giftigen, stinkenden Abgasen krank macht. Der Firma, die ihn im Dezember ohne Angabe von Gründen zusammen mit 65 weiteren Arbeitern auf die Straße gesetzt hat. Der Firma, die für ihn einzige Hoffnung und Abgrund zugleich bedeutet. Nun sitzt er da und zieht langsam den übergroßen Sombrero von seinem Kopf: „Schauen Sie her, Señorita…“ Dort, wo vor drei Monaten noch dichte, dunkle Locken waren, ist jetzt ein kahlrasierter Schädel. Über dem linken Ohr prangt eine große, eckige Narbe. „Sie haben mir den Kopf aufgemacht. Sie haben mir einen Tumor rausoperiert.“ Vor vier Wochen war das. Viel mehr weiß er über seine Krankheit nicht zu sagen. Davon versteht er nichts. Nur dass es weh tut, das versteht er. Und dass es Angst macht. Große Angst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tIKXBpsI/AAAAAAAAAy4/fGSjjSaK8IE/s1600-h/IMGP1308.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tIKXBpsI/AAAAAAAAAy4/fGSjjSaK8IE/s400/IMGP1308.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300575273425675970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Jetzt sitzt er wieder zu Hause. Rosa erzählt von den Schulden, die sie machen mussten, um die Operation und die Krankenhauskosten zu bezahlen. In den Gesichtern der beiden steht Sorge geschrieben. Elian und Juan, die beiden jüngsten Kinder, schauen betreten auf den Boden. Alejandro fühlt sich erschlagen. Es geht ihm nicht gut. Seit heute Morgen hat er wieder Schwindelanfälle, brutale Kopfschmerzen. Sein Gesicht ist bleich, seine Kräfte reichen noch nicht mal, um den Kopf zu heben. Wir drücken Rosa 150 Soles in die Hand, alles, was wir gerade in der Geldbörse haben. Sie soll ihren Mann so schnell wie möglich wieder in die Klinik nach Huancayo bringen. Er braucht ärztliche Behandlung. Wenn wir auch sonst nicht viel über seinen Zustand wissen – das ist ganz offensichtlich. „Gracias, Señorita. Gracias…“, sagt Rosa, und streicht dabei ihrer Tochter verlegen über den Kopf.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir gehen aus dem Haus. Stehen auf der Straße. Schauen auf die Industrieanlage gegenüber. Doe Run Peru. La Oroya. Metallurgische Hauptstadt Südamerikas. Was für ein Hohn. Ohnmacht überfällt uns. Trauer. Frust. Und Wut. Geballte Wut.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tvujAN4I/AAAAAAAAAzA/SOCIXcbdk84/s1600-h/IMGP1463.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tvujAN4I/AAAAAAAAAzA/SOCIXcbdk84/s400/IMGP1463.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300575953154488194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Warum tut niemand was gegen dieses Sterben? Wie kann es sein, dass alle wissen, dass diese Anlage, dieser Ort, einer der zehn verschmutztesten Orte auf diesem Planten, die Menschen krank macht, und nichts passiert? Wie kann es sein, dass dieses Unternehmen gigantische Gewinne einfährt und direkt gegenüber, keine zweihundert Meter entfernt, die Menschen an den Abgasen dieser Firma krepieren? Ich wollte den peruanischen Umweltminister damals, im November, provozieren, als ich ihn fragte, ob die Menschen in La Oroya wirklich von dieser Industrieanlage leben, oder ob sie nicht vielmehr daran sterben. Wie grausam berechtigt diese Frage war, wird mir jetzt, vor dem Haus von Rosa und Alejandro, noch einmal in aller Klarheit und Deutlichkeit bewusst.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1198598731184182229?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2009/02/alejandro.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9p3YqkNmI/AAAAAAAAAyo/RFXNXsmnT8I/s72-c/IMGP1172.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7581133739174722009</guid><pubDate>Fri, 20 Jun 2008 12:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-20T18:38:18.762-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Reisen; Wandern zwischen den Welten;</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Reise in’s Perú Profundo</title><description>Meine Reise führt mich diesmal über Cusco und Abancay nach Antabamba, eine Provinz in den Hochanden Perus. Unsere Partnerorganisation IIDA lädt mich ein, ihr Programm mit dem Titel „Umwelt und Bergbau“ kennenzulernen, das von Misereor unterstützt wird.&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Nach Cusco bringt mich das Flugzeug – und auch wenn ich diese Strecke schon X Mal geflogen bin, ist es immer wieder ein einzigartiges Erlebnis: obgleich wir eine Flughöhe von 10.000 m haben, liegen ganz nah unter uns die mächtigen, faltigen Anden, wie Runzeln eines alten Elefanten, trocken, spröde, unglaublich mächtig und stark.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwf6KK3gJI/AAAAAAAAAfw/aQL-pk5B6uk/s1600-h/IMGP0366.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwf6KK3gJI/AAAAAAAAAfw/aQL-pk5B6uk/s400/IMGP0366.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214077552611000466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;Wir fliegen in einem engen Bogen in den Talkessel hinein, in dem die alte Inka-Hauptstadt Cusco mit ihren schönen roten Ziegeldächern und den vielen klobigen Kirchtürmen liegt. Über dem „Nabel der Welt“ scheint die Andensonne – der Himmel ist blau und das graue, niesliege Wetter Limas ist schon längst vergessen!    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Sorroche – höhenkrank…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Im Hotel in Cusco lege ich mich erst mal auf’s Bett. “Langsam, gaaanz langsam angehen lassen“, das ist hier oben die Devise! &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ich weiß aus schmerzhafter Erfahrung, wie tückisch die Höhenkrankheit ist. Mal geht’s besser, mal geht’s schlechter… diesmal trifft’s mich richtig hart. Die 3400 Höhenmeter kriechen mir langsam und unaufhaltsam in den Körper. Nach ein paar Stunden drückt der Kopf, als ob er in einen Schraubstock gespannt wäre. Mein Hirn fühlt sich an wie Watte, mir ist flau im Magen und schwindlig im Kopf, ich fühle mich total betrunken, ohne einen Tropfen Alkohol angerührt zu haben. Das Atmen macht schon auf der dritten Treppenstufe Probleme – und ich muss noch weit hinauf, bis in den dritten Stock. Ächz!!! Das Herz stolpert vor sich hin wie ein verirrter Wanderer. Ich kippe Literweise Coca-Tee in mich hinein, doch auch das hilft nicht wirklich… Mitten in der Nacht werfe ich die erste Kopfschmerztablette ein, nach einer weitgehend schlaflosen Nacht folgt am nächsten Morgen die zweite… es dauert wohl noch ein, zwei Tage, dann bin ich akklimatisiert. Endlich!&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Auf in die Provinz!! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Wir fahren von Cusco auf einer wunderschönen Strecke durch die andine Bergwelt. Am Straßenrand wälzen sich schwarze Schweine im Dreck, laufen Frauen mit ihren Wollspindeln zu einem mir unbekannten Ziel, spielen Kinder mit einem alten Lederball Fußball, hacken Männer mit bunten Wollmützen das duftende Eukalyptusholz. Hinter jeder der zahlreichen Kurven lauert ein neuer, atemberaubender Blick auf schneebedeckte Gipfel oder rauschende Wildbäche.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwgknKy1CI/AAAAAAAAAf4/GYLcvvaO9Ic/s1600-h/IMGP0361.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwgknKy1CI/AAAAAAAAAf4/GYLcvvaO9Ic/s400/IMGP0361.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214078281949828130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;Nach 4 Stunden kommen wir in der Hauptstadt der Region an:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Abancay ist ein lebendiges Städtchen, umgeben von mächtigen Bergen, darüber ein strahlend blauer Himmel mit weißen Wattewölkchen… Von hier aus geht’s weiter, immer tiefer hinein in die peruanische Provinz. Nach zwei weiteren Stunden Fahrt im allradbetriebenen Pick-up-Truck verlassen wir die geteerte Straße und holpern auf einer staubigen Piste in ein tiefes Flusstal hinein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwh8V0Qv8I/AAAAAAAAAgA/Kwnnh78XkfU/s1600-h/IMGP0215.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwh8V0Qv8I/AAAAAAAAAgA/Kwnnh78XkfU/s400/IMGP0215.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214079789120405442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Immer tiefer und tiefer arbeiten wir uns voran und am Ende des Tals, nach fast drei &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Stunden ruckliger Fahrt, steigen wir schließlich die Hänge der Anden hinauf, Kurve für Kurve, bis wir auf fast viertausend Meter Höhe angekommen sind.                                                                                      &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwirVvB8SI/AAAAAAAAAgI/mQ5j8GulJWM/s1600-h/IMGP0227.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwirVvB8SI/AAAAAAAAAgI/mQ5j8GulJWM/s400/IMGP0227.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214080596552315170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Inzwischen geht die Sonne unter und taucht das ganze Flusstal in ein goldenes Licht. Die Besiedlung in dieser Gegend ist dünn – kleine Dörfer, umgeben von alten, noch aus der Zeit der Inkas stammenden Anbauterrassen. Ein malerisches Bild – doch die Menschen hier leben in Armut. Ihre Häuser sind einfach, die Einnahmen aus der Landwirtschaft reichen gerade für's Nötigste. Die Temperaturen fallen jetzt, im Winter, schon mal auf minus 5 bis minus 10 Grad. Wie die Kinder mit ihren bloßen Füßen diese Kälte überleben, ist mir immer noch ein Rätsel.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Antabamba – Provinzhauptstadt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Antabamba heißt die Hauptstadt der Provinz. Motorisierte Fahrzeuge sind hier noch eine Seltenheit. Dafür gibt es haufenweise Pferde und Esel. Mitten im Dorf, pardon: in der Stadt, die Plaza de Armas, der große Platz, auf dem sich das soziale Leben abspielt. Über ihm prangt stolz und mächtig eine alte, koloniale Kirche – sie bietet Platz für mindestens fünfmal so viele Einwohner wie Antabamba heute hat. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwl3MuqM3I/AAAAAAAAAgw/oeYO66hrpwg/s1600-h/IMGP0232.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwl3MuqM3I/AAAAAAAAAgw/oeYO66hrpwg/s400/IMGP0232.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214084098828153714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir quartieren uns in einem &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Hostal“ ein – groß ist die Auswahl an Unterkünften hier nicht. Die Kollegen von unserer Partnerorganisation – Julio, Carlos und Denver – überlassen mir großzügig das einzige Zimmer mit „baño privado“, mit meinem eigenen „Bad“. Dieses besteht aus einem schmuddeligen Waschbecken und einer nicht weniger schmuddeligen Toilette, alles diskret hinter einem alten, vergilbten Duschvorhang versteckt. Die Abflüsse dünsten einen modrigen Geruch aus. Aus dem Wasserhahn kommt eiskaltes Wasser. Das Duschen werde ich so weit wie möglich vermeiden, während dieses Aufenthalts! Die Matratze ist durchgelegen und ich bin froh, dass ich inzwischen schon über mehrjährige Provinzerfahrung verfüge: ohne meinen eigenen Schlafsack gehe ich nicht mehr auf Reisen, auch wenn der in Lima zwischenzeitlich Schimmel angesetzt hat. Immer noch besser, als die Last der schweren und staubigen Pferdedecken zu ertragen, die auf dem Bett aufgetürmt sind… auch meine Wärmflasche, mein Schal und meine kleine Taschenlampe leisten mir mal wieder wertvolle Dienste…&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Perú Profundo&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Das Schönste im „tiefsten Peru“ ist der blaue Himmel, dicht gefolgt von den majestätischen Bergen, die wie die Pranken eines Riesen in der Landschaft liegen, unbeweglich, faltig, runzlig, staubig, trocken und unendlich stark. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnqI4fVDI/AAAAAAAAAhQ/E2k4nrx20bU/s1600-h/IMGP0243.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnqI4fVDI/AAAAAAAAAhQ/E2k4nrx20bU/s400/IMGP0243.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214086073480598578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man kann sich gut vorstellen, welche Mächte gewirkt haben, als diese gewaltige Bergkette aufgetürmt wurde, wie sich langsam Falte um Falte nach oben geschoben hat. Kleine Menschlein mit abwegigen Ideen und einem unverrückbaren Starrsinn haben sich irgendwann auf diesen Pranken angesiedelt, haben Anbauterrassen in die Berge gescharrt und ringen dem kargen Boden auf Höhen von dreitausend bis viertausend Metern noch heute Mais, Kartoffeln, Quinoa und Kiwicha ab. Am Abend steigt der Mond am Horizont auf, und nach Sonnenuntergang sind die funkelnden und leuchtenden Sterne des „Kreuz des Südens“ zum Greifen nah.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Morgendliches Landleben&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Um fünf Uhr morgens erwacht das Dorf mit Geschepper und Geklapper zu neuem Leben. Es herrscht ein eifriges Treiben im Hof. Aus dem Radio dröhnt laute Musik, volkstümlich, ein bißchen schrill, eine nicht wegzudenkende Konstante im andinen Dorfalltag. Der Hahn kräht sich die Seele aus dem Leib, Wasserhähne rauschen im Hof, das Feuer, auf dem die Señora die erste Mahlzeit des Tages kocht, riecht nach Eukalyptus und wärmendem Holz. Es ist knackig kalt im Zimmer, ich stehe auf, wasche mich mit eiskaltem Wasser, ziehe mir die altbewährte Andenzwiebel an – Unterhemd, T-Shirt kurzärmlig, T-Shirt langärmlig, Pullover, Fleecejacke, Anorak, Schal, Mütze. Mit jeder halben Stunde, in der die Sonne höher steigt, werde ich mich sukzessive wieder diverser Schichten entledigen. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Desayuno andino – das Andenfrühstück&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Zum Frühstück gibt es &lt;i style=""&gt;Caldo de Gallina&lt;/i&gt; -&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;eine deftige Hünhersuppe. Ein großer, dampfender Pott steht vor mir, reichlich Nudeln, Kartoffeln, ein Hühnerbein, ein Ei samt Schale… „Das reicht für eine ganze Familie“, denke ich, und tauche beherzt den Löffel in das köstliche Heiß. Während ich mich nach der Hälfte geschlagen gebe, bestellen meine Kollegen noch einen Nachschlag. Ich weiß nicht, ob Peruaner einen zweiten Magen haben? Einen doppelten Boden vielleicht? Oder wo essen die das alles hin????&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Projektbesuche&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Julio, Carlos und Denver haben ein Besuchsprogramm für mich vorbereitet. Heute besuchen wir zwei Dorfgemeinschaften, die ersten, Huaquirca, liegt auf einem der gegenüberliegenden Berghänge. Wir fahren also erst mal auf einer waghalsigen Piste die 1500 Meter hinab bis zu dem reißenden Fluss, der der Provinz ihren Namen gibt, und von dort aus dann wieder gut 1300 Höhenmeter hinauf, bis wir in Huaquirca angekommen sind. Auf dem Weg begegnen uns Kühe, Schafe, Pferde und Ziegen. Vereinzelt tragen Frauen ihr Bündel Brennholz auf dem Rücken und wandern in hurtigem Schritt in ihren Sandalen aus Autoreifen die steilen Berge hinauf. Wenn wir sie auf der Ladefläche unseres Pickups mitnehmen, schenken sie uns ein breites, oft zahnloses Lächeln.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwjyuozpWI/AAAAAAAAAgY/GhNgl09uAAY/s1600-h/IMGP0220.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwjyuozpWI/AAAAAAAAAgY/GhNgl09uAAY/s400/IMGP0220.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214081823007810914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Wir wollen mit dem Bürgermeister, dem Führer der bäuerlichen Dorfgemeinschaft und den anderen Dorfautoritäten sprechen. Unsere Partnerorganisation hat in den letzten drei Jahren Ausbildungskurse mit den lokalen Führungspersonen durchgeführt, zu Themen wie „Bergbau und Umwelt“, „Stärkung der Verhandlungskapazität der Dorfgemeinschaften im Umgang mit Bergbauunternehmen“, „Rechte der Dorfgemeinschaften“, „Nachhaltige Ländliche Entwicklung“ und so weiter. Ich will mit den Leuten vor Ort sprechen um rauszufinden, wie diese Kurse ankamen, ob sie den Leuten was gebracht haben, und wie sie die aktuelle Situation in der Provinz sehen. Fast 80% der Provinz Antabamba sind für den Bergbau konzessioniert, über 25 nationale und internationale Unternehmen wollen hier in Zukunft Gold, Silber und Kupfer abbauen. Für die überwiegend von der Landwirtschaft lebende Bevölkerung ist das ein neues Thema. Es birgt Chancen, aber auch viele Risiken. Unsere Partnerorganisation hat sich zum Ziel gesetzt, den Menschen bei ihrer Entscheidungsfindung im Umgang mit diesem neuen Thema zu helfen und sie mit Fachwissen, technischer und juristischer Beratung zu begleiten. Es ist ein heißes Eisen, denn wo Bergbau in großem Stil stattfindet, geht dies immer einher mit der Korruption der lokalen Behörden. Bürgermeister und Präsidenten der Dorfgemeinschaften werden bestochen, um den Dorfgemeinschaften die kommunalen Ländereien abzuringen. Die Dorfgemeinschaft spaltet sich alsbald in Minengegner und Minenbefürworter. Es beginnt ein regelrechter Kleinkrieg im Dorf. Mit dem sozialen Frieden ist es meist schnell vorbei. Deshalb führt unsere Partnerorganisation auch Kurse in Konfliktmanagement durch und versucht die Basisorganisationen in ihrem Zusammenhang zu stärken. Kein leichtes Unternehmen. Wer – wie ich - auf dem Dorf aufgewachsen ist, weiß, welche Dynamiken in so einem Dörfchen stecken können….&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Wir kommen um kurz vor acht im Dorf an und suchen den Bürgermeister auf. Der ruft über den Lautsprecher der Municipalidad eine Versammlung aus. Langsam tröpfeln die Gemeinderäte, die Bauernführer, Stadtverwalter und landwirtschaftlichen BeraterInnen ein und nehmen in dem von der Morgenkälte noch eisigen Büro des Bürgermeisters Platz. Neben dem Schreibtisch und ein paar Stühlen ziert die peruanische Flagge den Raum und verleiht ihm seinen offiziellen Anstrich. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkSOZQ8TI/AAAAAAAAAgg/ABAY66PaYfA/s1600-h/IMGP0176.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkSOZQ8TI/AAAAAAAAAgg/ABAY66PaYfA/s400/IMGP0176.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214082364108501298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;Der Bürgermeister eröffnet umständlich die Sitzung: &lt;i style=""&gt;Muy buenos días, Señor Presidente de la Comunidad Campesina, Señor Regidor, Señor Gobernador; Señora promotora ambiental, Señora Susana de la institución Misereor de Alemania, compañeros de IIDA....&lt;/i&gt;Es ist ein langer Sermon, der von jedem weiteren Anwesenden zu Beginn einer Wortmeldung wiederholt werden wird, was der Sitzung einen sehr zeremoniellen und ein bißchen langatmigen Charakter verleiht… die wirklichen Inhalte gehen in dem rituellen Beiwerk leicht unter. Schön ist es trotzdem. Willkommen im Perú Profundo!&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Und nochmal &lt;i style=""&gt;Caldo de Gallina&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Nach der Versammlung lädt der Bürgermeister zum Frühstück im Dorflokal gleich an der Plaza der Armas und neben der trutzigen Dorfkirche ein. Es ist ein nüchterner Raum, einfach Holzplanken auf dem Boden, an den kalten Wänden ein paar bunte Werbeposter. Ein großer Holztisch mit einer speckigen Wachstischdecke in der Mitte des Raums,  Plastikstühle und eine Holdbank drum herum.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Es riecht ein bißchen modrig und zieht ungemütlich durch alle Ritzen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Eine beleibte Señora mit ihren zahlreichen bunten Röcken und einem braunen, runden Hut auf dem Kopf rührt im Nachbarraum in einem großen Blechtopf, der über dem Holzfeuer hängt und serviert schließlich das Mahl.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkzw8wYDI/AAAAAAAAAgo/Oi3PQyDIRWg/s1600-h/IMGP0180.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkzw8wYDI/AAAAAAAAAgo/Oi3PQyDIRWg/s400/IMGP0180.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214082940319850546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt – wie sollte es auch anders sein – &lt;i style=""&gt;Caldo de Gallina&lt;/i&gt;!!! Ich schlucke und fluche heimlich in mich hinein, dass ich das doch eigentlich hätte ahnen können! Ist ja nicht mein erster Besuch auf dem Land!!! Hätte ich am frühen Morgen im Kreis des Projektteams noch höflich und ohne großen Gesichtsverlust ablehnen können, so ist mir dieser Ausweg in dieser Situation versagt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Vor mir dampft also erneut eine große Schüssel mit einer ordentlichen Portion Suppe, Nudeln, Kartoffeln, Hühnerbein und Ei – das komplette Programm, zum zweiten Mal an diesem Vormittag!! Der Bürgermeister sitzt am Tischende und schlürft lautstark seine Suppe, Löffel klappern, das Radio dröhnt, dazwischen wird über lokale Politik und die Viehdiebe debattiert, die vor ein paar Tagen ein Dutzend Kühe gestohlen haben. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Freiheit, Sattheit, Zufriedenheit…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Um die Mittagszeit fahren wir zurück – hinab bis zum Fluss, hinauf nach Antabamba.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;In den nächsten Tagen stehen noch diverse ähnlicher Sitzungen auf dem Programm. Wir fahren X mal hinunter ins Tal und an einem der vielen Berghänge wieder hinauf in ein Dorf. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ich werde nicht müde, die phantastische Landschaft zu bewundern. Ich sitze noch mehrmals vor randvollen Schüsseln mit dampfender Hühnersuppe, Kartoffeln, Nudeln und Ei. Jeden Tag fühle ich mich ein bißchen schmuddeliger. Jeden Tag ein bißchen befreiter - &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;so weit weg von jeglicher Zivilisation, so schön reduziert auf ein paar Tätigkeiten pro Tag. Multi-Tasking Ade! Hier ist das wirkliche Leben.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Forum „Bergbau und Umwelt“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Zum Abschluss dieses Projektbesuchs gibt es eine große Veranstaltung, an der die Autoritäten und Bauern der acht Distrikte der Provinz Antabamba teilnehmen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFw-FeuPa4I/AAAAAAAAAhY/pgMgaoKJHjo/s1600-h/IMGP0161.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFw-FeuPa4I/AAAAAAAAAhY/pgMgaoKJHjo/s400/IMGP0161.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214110732455472002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;Einen ganzen Tag lang debattieren mehr die mehr als 120 Teilnehmenden des Forums über Chancen und Risiken des Bergbaus für die Provinz: Wie viele Einnahmen würde der Bergbau generieren? Was könnte man mit dem Geld alles machen? Wie könnte man das Geld am sinnvollsten ausgeben? Wo kann man Bergbau betreiben, ohne die kostbaren Wasserquellgebiete zu zerstören? Wo sind negative Umweltauswirkungen zu erwarten? Was bedeutet der Einfall der großen Unternehmen für den sozialen Zusammenhalt in den Dörfern? Würden die Bauern in den Minen Arbeit finden? Oder würde man womöglich nur ausgebeutet und seiner Lebensgrundlage, der Landwirtschaft, beraubt? Es sind Vertreter sämtlicher Positionen da und die Plädoyers für oder gegen den Bergbau werden in einem lustigen Gemisch aus Spanisch und Quechua vorgetragen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmXRTQgaI/AAAAAAAAAg4/Gomp0Rt9BV8/s1600-h/IMGP0282.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmXRTQgaI/AAAAAAAAAg4/Gomp0Rt9BV8/s400/IMGP0282.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214084649811214754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alle kommen mit praktischen Beispielen, mit ersten konkreten Erfahrungen, mit Sachverstand oder mit bunten Phantasiegeschichten. Es ist ein lebhafter Erfahrungsaustausch, zum Teil wütend, zum Teil euphorisch vorgetragen. Viele Ideen werden angeregt. Viele Fragen aufgeworfen. Man beschließt, das Wichtigste sei es, sich gut auf alle diese Fragen vorzubereiten, sich gut zu organisieren. Und gründet sogleich eine „Verteidigungsfront für die Umwelt und einen Nachhaltigen Bergbau in Antabamba“. &lt;/p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Der Ehrengast im Dorfe…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Zur Feier dieses wichtigen Ereignisses hat die Frau des Bürgermeisters &lt;i style=""&gt;Chicharrón de Alpaca&lt;/i&gt; zubereitet, das sind frittierte Alpaca-Stücke. Dazu gibt es für jeden 5 Kartoffeln und einen Salat aus Zwiebeln und Tomaten. Alle sitzen in einer Runde und essen mit den Fingern das leckere Mahl. Ich schiebe Julio heimlich 3 Kartoffeln unter, bevor sie mir wieder zu den Ohren rauskommen. Als Ehrengast des Dorfes bekomme ich einen selbstgewebten Poncho geschenkt,&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmycIckPI/AAAAAAAAAhA/KjClUnkh5CI/s1600-h/IMGP0312.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmycIckPI/AAAAAAAAAhA/KjClUnkh5CI/s400/IMGP0312.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214085116575125746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; den ich mit Stolz und Dankbarkeit entgegennehme. „Que hable, que hable“ („eine Rede!! Eine Rede!!!“) fordert die versammelte Menge und klatscht zum Ansporn in die Hände! Auch das ist zum Glück keine völlig ungewohnte Situation mehr. Ich weiß, dass das Wort von Außenstehenden großes Gewicht hat&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und versuche mit meinen Worten zu motivieren und zur gemeinsamen Lösungsfindung zu raten. Ich gratuliere zu der gelungenen Veranstaltung (finanziert von Misereor…), zu dem wichtigen Austausch von Informationen und Erfahrungen, und zur Gründung der neuen Organisation, die den weiteren Prozess begleiten wird. Ich verspreche, dass Misereor auch in den nächsten 3 Jahren über unsere Partnerorganisation Unterstützung anbieten wird und ernte dafür begeisterten Applaus. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Wenn schon mal ein Hilfswerk da ist…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Nach meinem Vortrag werde ich von diversen Dorfautoritäten diskret zur Seite gebeten, und kurz vor meiner Abreise werden noch diverse Finanzierungsanfragen für die Renovierung der Dorfkirche, für die Finanzierung des nicht vorhandenen Wasser- und Abwassersystems und für ein Projekt zur verbesserten Herstellung von Alpaca-Wolle an mich unterbreitet. Ich kann mich mit den in bereits zahlreichen ähnlichen Situationen erprobten Phrasen einigermaßen aus der Affäre ziehen, ohne jemandem vor den Kopf zu stoßen...&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Zurück in die „Zivilisation“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Als wir nach 4 Tagen über die holprige Piste zurück nach Abancay fahren, bin ich voller bunter Bilder, faszinierender Eindrücke, spannender Erfahrungen und habe wieder viel, viel dazugelernt!!! Was hab‘ ich für ein Glück, dass das, was andere nicht mal im Urlaub erleben, bei mir auch noch unter dem Titel „Arbeit“ läuft!!!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnUQjptMI/AAAAAAAAAhI/ye11hzytrpk/s1600-h/IMGP0336.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnUQjptMI/AAAAAAAAAhI/ye11hzytrpk/s400/IMGP0336.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214085697583559874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Die lebendige, quirrlige Stadt Abancay kommt mir vor wie die Mega City New York, mit ihren vielen hupenden Autos, den blinkenden Leuchtreklamen, den bunten Restaurants und den auf den Straßen rumwuselnden Menschen… Im ersten Moment erschlägt mich das alles, und ich denke wehmütig zurück an das stille, provinzielle Antabamba mit seinem langsamen Rhythmus, wo ich mit den Alpacas schlafen gegangen bin und mit den ersten schrillen Radiotönen und dem Aufgang der Sonne aus dem Schlafsack gekrochen bin. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Über die heiße Dusche freue ich mich trotzdem. Und auch ein frischer Salat statt heißer Hühnersuppe ist mir heute mal willkommen… &lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7581133739174722009?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/06/reise-ins-per-profundo.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwf6KK3gJI/AAAAAAAAAfw/aQL-pk5B6uk/s72-c/IMGP0366.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-446410039246014522</guid><pubDate>Thu, 19 Jun 2008 23:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-20T18:45:53.748-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Alltag</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Auf dem Weg in die Schule...</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAL9ziAzI/AAAAAAAAAhg/ejdket3jTHg/s1600-h/IMGP0341.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAL9ziAzI/AAAAAAAAAhg/ejdket3jTHg/s400/IMGP0341.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214113042901631794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxApps-2KI/AAAAAAAAAhw/nW03YlJz1yI/s1600-h/IMGP0343.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxApps-2KI/AAAAAAAAAhw/nW03YlJz1yI/s400/IMGP0343.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214113552901527714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAbsmxRRI/AAAAAAAAAho/iGmnXbXYEDM/s1600-h/IMGP0344.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAbsmxRRI/AAAAAAAAAho/iGmnXbXYEDM/s400/IMGP0344.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214113313162609938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-446410039246014522?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/06/auf-dem-weg-in-die-schule.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAL9ziAzI/AAAAAAAAAhg/ejdket3jTHg/s72-c/IMGP0341.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-5106022893171295729</guid><pubDate>Sat, 07 Jun 2008 01:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-06T20:50:47.103-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Alltag</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Lima</category><title>Lima, la bombardeada…</title><description>„Wir Taxifahrer nennen Lima jetzt „die Bombardierte“, weil wir von einem Loch zum nächsten fahren“. Mein Taxifahrer Bernardino bringt’s mal wieder ohne große Umschweife auf den Punkt! Denn in der Tat schaut die Stadt seit Wochen aus wie nach einem Bombenangriff: Sämtliche Straßen sind aufgerissen, überall stößt man auf Schranken, man fährt von Umleitung zu Umleitung, und es kann passieren, dass man nach endlosem Herumkreisen irgendwann müde und frustriert wieder dort landet, wo man dem ersten Umleitungsschild gefolgt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnopFJVmmI/AAAAAAAAAfg/Bit7X4qs1zE/s1600-h/desvio.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnopFJVmmI/AAAAAAAAAfg/Bit7X4qs1zE/s400/desvio.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208950236484311650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Nerven von Hunderten und Tausenden von Limeños liegen blank – zum einen, weil die ohnehin schon nervenaufreibende Transportfrage in Lima nun um noch eine Herausforderung angereichert ist, zum anderen, weil in viele kleine Nebenstraßen (wie z.B. auch vor unserer Haustür in der Prolongación Arenales)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;der Verkehr der großen Avenidas umgeleitet wird. Das ist, als würde mal eben die A3 Köln – Frankfurt an Deiner Haustür vorbeigeleitet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnpSLF8JsI/AAAAAAAAAfo/XPX2Mbg0UUI/s1600-h/policia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnpSLF8JsI/AAAAAAAAAfo/XPX2Mbg0UUI/s400/policia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208950942455310018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So wälzt sich nun an meiner Wohnung von morgens 5 Uhr bis spät in die Nacht eine nicht enden wollende Blechlawine vorbei  – Busse, Kleinbusse, Taxis, Privatfahrzeuge… der ganze Verkehr der Avenida Arequipa, eine der Hauptadern Limas, verpestet die Luft und hupt, dröhnt und scheppert direkt vor unseren Fenstern. an unserem Haus vorbei. Und das nun schon seit 6 Wochen!!!     &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnh4RlihaI/AAAAAAAAAfY/4l8fZSM2y80/s1600-h/IMGP2366.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnh4RlihaI/AAAAAAAAAfY/4l8fZSM2y80/s400/IMGP2366.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208942800940467618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Anlass für die Grundsanierung sämtlicher Straßen ist der für November anberaumte APEC-Gipfel, zu dem Staats- und Regierungschefs aus den Pazifik-Anreiner-Ländern nach Lima kommen, um die wirtschaftlichen Kooperationen auszubauen. Da will man doch nicht mit Schlaglöchern und holprigen Pisten aufwarten!!! Dass mitten in all diese Straßenbaumaßnahmen auch der EU-Lateinamerika-Gipfel Mitte Mai fiel, störte die peruanische Regierung dagegen offenbar gar nicht. Die Europäer winkten ja auch nicht mit fetten Wirtschaftsabkommen, sondern wollten mit den Latinos so unangenehme Themen wie Armutsbekämpfung, soziale Gerechtigkeit und Klimawandel diskutieren. Vielleicht hatte die peruanische Regierung mit ihrer „Bombardierungsstrategie“ ja insgeheim gehofft, den einen oder anderen Staatschef schon auf dem Weg vom Flughafen in’s Zentrum von Lima abschütteln zu können….&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-5106022893171295729?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/06/lima-la-bombardeada.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnopFJVmmI/AAAAAAAAAfg/Bit7X4qs1zE/s72-c/desvio.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4871446315251199776</guid><pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-19T10:40:39.536-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Entwicklungszusammenarbeit</category><title>Ministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, besucht Misereor-Projekt in Lomas de Carabayllo</title><description>Am 18.3. besuchte die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, ein von der Misereor-Partnerorganisation CIDAP durchgeführtes Projekt im limeñischen Stadtteil Lomas de Carabayllo. Begleitet wurde die Ministerin von einer Delegation, bestehend aus Frau Dorothea Groth, Leiterin des Referats Lateinamerika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Botschafter Dr. Christoph Müller sowie der Beauftragten für wirtschaftliche Zusammenarbeit der deutschen Botschaft, Kerstin Sieverdingbeck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bevölkerung von Lomas de Carabaylllo präsentierte der Delegation ihre Umweltproblematik, die v.a. zurückzuführen ist auf eine illegal operierende Sondermüllkippe, die mitten in dem armen Stadtteil liegt: Menschen ohne andere Einkommensmöglichkeiten und eine sichere Lebensgrundlage recyceln dort seit vielen Jahren hochinfektiösen Krankenhausmüll, was eine massive Gefährdung sowohl ihrer eigenen Gesundheit als auch der Menschen darstellt, die später mit den recycelten Kanülen, Spritzen und Handschuhen behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ezm-0eysI/AAAAAAAAAfQ/m49VS_G84Ew/s1600-h/IMGP2637.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ezm-0eysI/AAAAAAAAAfQ/m49VS_G84Ew/s400/IMGP2637.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179477791243946690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Außerdem brennen die Menschen zur Gewinnung von Blei alte Autobatterien aus und verkaufen den Rohstoff dann an metallverarbeitende Unternehmen. Beide Aktivitäten führen zu gravierenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-EyX-0eyqI/AAAAAAAAAfA/Wrhse1DORgs/s1600-h/IMGP2634.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-EyX-0eyqI/AAAAAAAAAfA/Wrhse1DORgs/s400/IMGP2634.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179476434034281122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Misereor-Partnerorganisation CIDAP hat mit den Menschen vor Ort eine Gesundheitsstudie durchgeführt und nachgewiesen, dass die Menschen massiv erhöhte Bleiwerte im Blut haben. Die Nichtregierungsorganisation hat sowohl auf lokaler als auch nationaler Ebene Vorschläge zur Lösung der Problematik erarbeitet.: so sollen in einem ersten Schritt die Müllrecycler ausgebildet und für die Problematik sensibilisiert werden. Auf nationaler Ebene wurde ein Gesetzesvorschlag vorgelegt, der die Einfuhr alter Autobatterien zum Recycling verbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ey6e0eyrI/AAAAAAAAAfI/HKi28sb6_OI/s1600-h/IMGP2648.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ey6e0eyrI/AAAAAAAAAfI/HKi28sb6_OI/s400/IMGP2648.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179477026739767986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die deutsche Politikerin hörte den Bewohnerinnen mit großem Interesse zu und versprach, die Problematik auch in ihren Gesprächen mit peruanischen Regierungsvertretern zur Sprache zu bringen. Es genüge nicht, dass das Land ein hohes wirtschaftliches Wachstum verzeichne, wenn dieses Wachstum nicht auch bei den ärmsten Bevölkerungsschichten ankomme. Sie versprach, dass die bundesdeutsche Regierung der peruanischen Regierung Unterstützung und Beratung bei der Schaffung eines Umweltministeriums sowie bei der Implementierung einer nachhaltigen Umweltpolitik anbieten werde.&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4871446315251199776?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/03/ministerin-fr-wirtschaftliche.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ezm-0eysI/AAAAAAAAAfQ/m49VS_G84Ew/s72-c/IMGP2637.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>6</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7878614355431323906</guid><pubDate>Fri, 22 Feb 2008 21:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-22T16:38:43.900-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Umwelt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Yanacocha</category><title>Ismary</title><description>Mit einem verzagten Lächeln öffnet Ismary die Tür zu ihrem Haus in Cajamarca. „Percy ist nicht zu Hause“, sagt sie gleich, in entschuldigendem Tonfall. Im Wohnzimmer krabbelt das jüngste der drei Kinder auf dem Boden, plappert fröhlich vor sich hin, füllt den Raum mit Leben. Trotzdem liegt eine Schwere in der Luft, eine Traurigkeit, die sich wie ein unsichtbarer Schleier über alles legt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich klappe meinen Laptop auf und zeige Ismary die drei Portraits der ARTE-Reportage, die wir im Januar mit ihrem Mann Percy und zwei anderen Protagonisten in Cajamarca gedreht haben.  Sie schaut sich die drei Portraits ruhig an. „Eine gute Arbeit“, sagt sie dann… „Sehr gut…. „Was wird daraus entstehen?“ Ja… eine gute Frage…! Was wird daraus entstehen? Werden Menschen in der ganzen Welt empört aufstehen und aufschreien, dass solches Unrecht nicht ungestraft bleiben darf? Werden Aktivisten Briefe schreiben? Sich beschweren? Einen Boykott ausrufen? Werden irgendwo Menschen dafür eintreten, dass sich das Selbe nicht Tausende von Malen an verschiedenen Plätzen der großen weiten Welt wiederholt? …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut mir leid, Ismary gestehen zu müssen, dass als direkte Reaktion auf die Reportage gar nichts passieren wird. Die zwei Millionen Zuschauer, die das Programm vorigen Samstag in Deutschland und Frankreich gesehen haben, haben es vermutlich schon längst wieder vergessen.  Ich versuche zu erklären, dass dieser Fernsehbeitrag aber Teil einer größeren Kampagne ist, einer größeren Bewegung, die für Menschenrechte und Arbeiterrechte eintritt. Meine Erklärungen wirken hilflos. Ismary nickt. Langsam. Ismary versteht. Versteht, dass das alles notwendig ist, wichtig und gut. Versteht aber auch, dass ihre konkrete Situation sich dadurch nicht verändern wird. Ihren Kampf um Gerechtigkeit, ihren Kampf um’s Überleben müssen Ismary und Percy schon alleine ausfechten.&lt;br /&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R79AiFWkxCI/AAAAAAAAAe4/7zSD7nwI0Mg/s1600-h/IMGP2076.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R79AiFWkxCI/AAAAAAAAAe4/7zSD7nwI0Mg/s400/IMGP2076.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169921851541210146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ihr Mann Percy ist gerade beim Anwalt der Gewerkschaft, um seine Strafanzeige gegen das Bergbauunternehmen Yanacocha weiter voranzutreiben. Er präsentiert seine ärztlichen Unterlagen, der Fall wird ausgearbeitet, wann der Prozess beginnt, ist noch nicht klar. Ob Percy eine realistische Chance hat, das mächtige Unternehmen auf Schadensersatz für seine ruinierte Gesundheit zu verklagen, ist fraglich. Ob er jemals eine Entschädigung für die hohen Quecksilberwerte in seinem Blut erhalten wird…? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meine Frage, ob Percy noch in ärztlicher Behandlung ist, ob er Medikamente nimmt, schüttelt Ismary den Kopf und die Tränen schießen ihr in die Augen. „Die Ärzte hier sind alle vom Unternehmen korrumpiert. Wir müssten nach Lima oder nach Piura reisen, um wirklich eine glaubhafte Diagnose zu erhalten. Dafür haben wir nicht das Geld. Percy’s Medizin ist inzwischen aufgebraucht – für neue Medikamente ist kein Geld da. Dafür hat er neue Symptome. Weiße Flecken auf der Haut, eine Art Pigmentstörung. Ob das vom Quecksilber kommt? Oder vom psychischen Stress? Ohne Arzt wird die Frage kaum zu beantworten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einer Woche hat das neue Schuljahr begonnen,  es müssen Schuluniformen für die  beiden größeren Kinder angeschafft werden, Hefte, Bücher, Schultaschen. „Dass Bildung in Peru umsonst sein soll, ist ein Witz! Ich habe alleine diese Woche mehr als 500 Soles (150 USD) für Schulunterlagen ausgegeben!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„In letzter Zeit ist Percy ständig gereizt“ erzählt Ismary. Er geht nachmittags aus dem Haus und kommt erst am Abend nach Hause. „Ich weiß nicht, wohin er geht, was er tut. Er sucht nach Arbeit, sagt er. Er fährt die Kinder an, ist ungeduldig, gestresst, gereizt. Die monatelange Belastung durch seine Krankheit, die Arbeitslosigkeit, die immer drängendere Frage „wovon werden wir in ein paar Wochen leben?“, das alles schafft eine immer erdrückendere Atmosphäre im Haus. „Ich versuche, ihn zu verstehen. Versuche, seine Gereiztheit zu ignorieren. Aber er zieht sich immer mehr in sich zurück, und ich komme gar nicht mehr an ihn ran. Jetzt haben wir nicht nur die Krankheit, die Arbeitslosigkeit, die finanziellen Probleme – jetzt haben wir auch noch Eheprobleme. Es ist wie in einem bösen Traum, in dem sich ein Unheil an’s nächste reiht. Doch wenn Du am Morgen aufwachst, geht der Alptraum weiter. Ich hoffe, dass Gott sich bald an uns erinnert. Wir haben nie etwas Böses getan..."&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7878614355431323906?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/02/ismary.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R79AiFWkxCI/AAAAAAAAAe4/7zSD7nwI0Mg/s72-c/IMGP2076.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-143000247553441052</guid><pubDate>Sun, 10 Feb 2008 12:55:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-10T08:48:10.740-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Umwelt</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Juhuu – wir kriegen ein Umweltministerium!!!</title><description>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Als Perus Staatspräsident Alan García am 20.12.2007 verkündete, dass die Regierung ein Umweltministerium einrichten würde, bin ich vor Freude tanzend durch die Wohnung gehüpft und fand das für alle Umweltschützer, besorgten Bergbaukritiker und Klimawächter ein super Weihnachtsgeschenk! Wie lange hatten wir genau dafür plädiert, argumentiert, gestritten und gekämpft... Meine Mailbox quoll über von begeisterten Nachrichten von meinen von der Regierung gerne als "Ökoterroristen verunglimpften Freunden und Kollegen.       &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6765FWkw-I/AAAAAAAAAeY/QQMG4_oQBYU/s1600-h/Umweltministerium1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6765FWkw-I/AAAAAAAAAeY/QQMG4_oQBYU/s400/Umweltministerium1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165341681236886498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Inzwischen ist die Euphorie breiter Ernüchterung gewichen. Inzwischen wissen wir nämlich, dass Alan García nicht wirklich im Sinn hat, die Umwelt zu schützen, sondern nur einer Klausel Genüge tun will, die im Anhang des umfangreichen Freihandelsabkommens mit den USA formuliert ist. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-7lWkxAI/AAAAAAAAAeo/pEV7QwLGlgE/s1600-h/alan_garcia_george_w_bush01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-7lWkxAI/AAAAAAAAAeo/pEV7QwLGlgE/s400/alan_garcia_george_w_bush01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165346122233070594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man mag von dem Freihandelsabkommen halten, was man will, aber für die peruanische Umwelt könnte es mit all seinen Auflagen in mancherlei Hinsicht einen richtigen Fortschritt bedeuten… wenn es denn einen politischen Willen gäbe, diese Auflagen auch mit Inhalt zu füllen. Doch es gibt scheinbar nichts, was Alan García ferner liegt…&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Die Konzeption zur Schaffung des Umweltministeriums soll nun in lächerlichen 20 Tagen aus dem Boden gestampft werden, unter konsequenter Nichtbeachtung aller bereits auf dem Tisch liegenden Vorschläge und Empfehlungen. Die dafür einberufene Arbeitsgruppe zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass die meisten Mitglieder treue Apristas sind, das heißt, der APRA, der Partei des Präsidenten angehören. Die wenigsten bringen eine fundierte fachliche Expertise mit. Dem Leiter der Arbeitsgruppe sagt man nach, dass er sein einst sehr ausgeprägtes ökologisches Bewußtsein abgestellt habe, seit diverse Bergbauunternehmen ihm gutbezahlte Jobs verschaffen und ihn mit Geld für seine Fernsehsendung (und vermutlich nicht nur dafür) versorgen…&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Ohnehin wurde bereits angekündigt, dass die aus Umweltperspektive kritischsten Themen nicht vom Umweltministerium bearbeitet werden sollen: so wurde die Umweltaufsicht für den gesamten Forstbereich vor Schaffung des Ministeriums eben mal im Landwirtschaftsministerium umgesiedelt.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-d1Wkw_I/AAAAAAAAAeg/4EZKpp6x5dQ/s1600-h/amazonas.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-d1Wkw_I/AAAAAAAAAeg/4EZKpp6x5dQ/s400/amazonas.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165345611131962354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für den Fischfang soll eine eigene Institution zuständig sein und die Umweltaspekte des konfliktiven Bergbaus bleiben im Bergbauministerium, wo sie ja auch bisher angesiedelt waren (und geflissentlich unter den Tisch fielen…). &lt;/p&gt;            &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Wozu dann der ganze Aufstand, fragt man sich?&lt;br /&gt;Wozu die ganzen Ausgaben, ein bürokratischer Apparat, der kaum echte Kompetenzen hat?&lt;br /&gt;Um den Schein zu wahren und die Investitionen weiter anzukurbeln?&lt;br /&gt;Um dem Modethema „Umwelt“ Genüge zu tun, ohne wirklich was zu verändern?&lt;br /&gt;Um zu beweisen, dass Peru ein modernes Land ist, das mit seinen Ressourcen verantwortungsvoll umgeht?&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Ich fürchte, meine Kollegen und ich werden noch eine ganze Weile in der Schublade der „Ökoterroristen“ stecken bleiben….&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-143000247553441052?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/02/juhuu-wir-kriegen-ein-umweltministerium.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6765FWkw-I/AAAAAAAAAeY/QQMG4_oQBYU/s72-c/Umweltministerium1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2195711480967234398</guid><pubDate>Thu, 07 Feb 2008 16:29:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-07T11:43:26.869-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Programmhinweis</title><description>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;Am kommenden Samstag, den 9.2. um 19 Uhr läuft auf ARTE der erste Teil unseres jüngst in Cajamarca gedrehten Beitrags zum Goldbergbau in Peru.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Unser Beitrag wird der letzte in der Sendung sein und beginnt um ca 19:30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Teil läuft dann am Samstag den 16. Februar um 19 Uhr,&lt;br /&gt;der dritte Teil am Samstag den 23. Februar um 19 Uhr.&lt;p  style="color: rgb(51, 0, 153);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="verdana" style="color: rgb(51, 0, 153);" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6sz8mRIiPI/AAAAAAAAAeQ/34XbCctQYi8/s1600-h/IMGP1755.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6sz8mRIiPI/AAAAAAAAAeQ/34XbCctQYi8/s400/IMGP1755.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164278513867983090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die ARTE Reportage  ist außerdem 7 komplette Tage nach Ausstrahlung via Webseite einsehbar:&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/arte-reportage/103294.html"&gt;http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/arte-reportage/103294.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://plus7.arte.tv/de/streaming-home/1697480,selectedTags=0-103294.html"&gt;http://plus7.arte.tv/de/streaming-home/1697480,selectedTags=0-103294.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2195711480967234398?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/02/programmhinweis.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6sz8mRIiPI/AAAAAAAAAeQ/34XbCctQYi8/s72-c/IMGP1755.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8438813810550502367</guid><pubDate>Thu, 31 Jan 2008 21:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-31T17:00:14.928-05:00</atom:updated><title>Ein schlechter Film...</title><description>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Fotoapparate, Filmkameras, Sicherheitskräfte, Überwachungspersonal. Unsere jüngsten Dreharbeiten im Umfeld der Goldmine Yanacocha gleichen in so manchem Moment einem billigen Spionage-Thriller. Das Unternehmen hatte die schriftliche Bitte des Fernsehteams um Unterstützung bei den Dreharbeiten für eine ARTE-Reportage kurz und prägnant mit dem Satz abgelehnt: „Wir haben kein Interesse, an diesem Projekt zu kooperieren.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als wir schließlich im Januar für 10 Tage zum Drehen anreisen, betreibt das Unternehmen aber einen beachtlichen Aufwand, um uns bei der Arbeit zu beoachten und uns auf Schritt und Tritt zu verfolgen: Sobald wir uns der Mine nähern, sind wir von Fahrzeugen umgeben, aus denen Video- und Digitalkameras auf uns gerichtet werden. Wir fragen uns des öfteren, wer hier eigentlich einen Film über wen dreht...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JCfmRIiNI/AAAAAAAAAeA/1xpCJHURvig/s1600-h/IMGP2033.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JCfmRIiNI/AAAAAAAAAeA/1xpCJHURvig/s400/IMGP2033.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161761233535797458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auf Anweisung unserer Partnerorganisation achten wir peinlich genau darauf, nicht auf den Grund und Boden des Unternehmens zu treten, da man uns sonst vermutlich sofort die Polizei auf den Hals hetzen und womöglich auch gleich unser Filmmaterial konfiszieren würde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JB52RIiMI/AAAAAAAAAd4/ZqeTp1FFkxg/s1600-h/IMGP1920.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JB52RIiMI/AAAAAAAAAd4/ZqeTp1FFkxg/s400/IMGP1920.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161760584995735746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei einer Kundgebung von Bauern, die in unmittelbarer Nähe der Mine leben, vor den Toren des Unternehmens betrachten wir erstaunt die Drohgebärden, die das Unternehmen auffährt, um die Dorfbevölkerung einzuschüchtern – von der Abteilung für „Kommunikation und soziale Belange“ über den firmeneigenen Anwalt, private Sicherheitskräfte, Polizei und Staatsanwalt sind alle vertreten und beobachten in gespannter Stimmung den Marsch der Bauern. Es ist ein absurdes Szenario, und noch dazu eines, das sich ohne jegliche Kommunikation vollzieht - die Bauern marschieren vor der Mine auf und ab, die Schutzbeamten des Unternehmens bauen sich als Drohkulisse auf. Keiner spricht mit keinem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JDYmRIiOI/AAAAAAAAAeI/ILHxEkzPYlI/s1600-h/IMGP2030.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JDYmRIiOI/AAAAAAAAAeI/ILHxEkzPYlI/s400/IMGP2030.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161762212788340962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch mit uns spricht keiner. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir werden abfotografiert, verfolgt und bespitzelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sprechen aber will keiner mit uns.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das große, gelbe Werbeschild am Eingang der Firma, das von sozialer Verantwortung kündet, vom friedlichen Zusammenleben zwischen Landwirtschaft und Bergbau, zwischen Minenarbeitern und Bauern, steht wie ein schrilles Mahnmal in der Landschaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8438813810550502367?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/ein-schlechter-film.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JCfmRIiNI/AAAAAAAAAeA/1xpCJHURvig/s72-c/IMGP2033.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7746004298642118232</guid><pubDate>Tue, 29 Jan 2008 03:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-29T08:13:00.050-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kultur</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Strand</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>living in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Lima</category><title>an einem Sonntag im Januar am Strand von Lima</title><description>.... endlich bahnt sich die Sonne ihren Weg durch die Wolkendecke, die monatelang viel zu dick über unseren Köpfen hing, da ströhmen Tausende, ach, was sage ich, Hunderttausende von Limenos an ihren Strand. Ohne selbigen jetzt miesmachen zu wollen, ist es keine Übertreibung zu sagen, dass es sich dabei um eine der übelsten Kloaken entlang der pazifischen Küste handelt. Doch das kann die Limenos nicht wirklich schrecken - Sommer ist Sommer, Meer ist Meer und Strand ist Strand:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56ZKmRIiBI/AAAAAAAAAcg/_XcEcQ6ChIA/s1600-h/IMGP2334.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56ZKmRIiBI/AAAAAAAAAcg/_XcEcQ6ChIA/s400/IMGP2334.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160730630363318290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich schaue mir das Spektakel eine Stunde lang erstaunt und  amüsiert an und frage mich, was toll daran sein soll, inmitten dieser Massen den Tag verbringen zu müssen. Aber das Empfinden, was schön ist, und was nicht, ist ja bekanntermaßen sehr subjektiv... und wie mir scheint bin ich mit meiner Meinung in der Minderheit....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YI2RIh_I/AAAAAAAAAcQ/3JZO3Jr01kE/s1600-h/IMGP2282.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YI2RIh_I/AAAAAAAAAcQ/3JZO3Jr01kE/s400/IMGP2282.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160729500786919410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Limenos finden's jedenfalls toll und sind ganz wild darauf, am Wochenende im Meer rumzustehen. Denn: schwimmen können die nur die Wenigsten der vergnügten Sonnenanbeter....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...aber falls doch mal einer abzusaufen droht, gibt's ja zum Glück ihn hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YtGRIiAI/AAAAAAAAAcY/hLSb14--yOo/s1600-h/IMGP2325.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YtGRIiAI/AAAAAAAAAcY/hLSb14--yOo/s400/IMGP2325.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160730123557177346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Er wacht über die hier...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56XqWRIh-I/AAAAAAAAAcI/NWzNQBzAxZ0/s1600-h/IMGP2290.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56XqWRIh-I/AAAAAAAAAcI/NWzNQBzAxZ0/s400/IMGP2290.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160728976800909282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;....die hier....&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56cUmRIiEI/AAAAAAAAAc4/gTxdWN34l3A/s1600-h/IMGP2297.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56cUmRIiEI/AAAAAAAAAc4/gTxdWN34l3A/s400/IMGP2297.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160734100696893506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und ganz besonders natürlich diese beiden hier....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56c-WRIiFI/AAAAAAAAAdA/KAeoabbtTKo/s1600-h/IMGP2301.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56c-WRIiFI/AAAAAAAAAdA/KAeoabbtTKo/s400/IMGP2301.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160734817956431954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Er hat solchen Schutz nicht nötig, hat ja schließlich sein Surfbrett dabei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56eW2RIiGI/AAAAAAAAAdI/5l4DLF7ixsc/s1600-h/IMGP2305.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56eW2RIiGI/AAAAAAAAAdI/5l4DLF7ixsc/s400/IMGP2305.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160736338374854754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bei näherer Betrachtung kann man leicht zu dem Eindruck gelangen, dass es den meisten ohnehin nicht um's Baden geht, sondern vielmehr um's Essen. Wie sollte es bei echten Peruanern auch anders sein ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56fAWRIiHI/AAAAAAAAAdQ/SVLsGjVOhyg/s1600-h/IMGP2331.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56fAWRIiHI/AAAAAAAAAdQ/SVLsGjVOhyg/s400/IMGP2331.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160737051339425906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56bAGRIiDI/AAAAAAAAAcw/Azo9y_YmFPc/s1600-h/IMGP2319.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56bAGRIiDI/AAAAAAAAAcw/Azo9y_YmFPc/s400/IMGP2319.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160732648997947442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;..... und  dass das Essen nicht gerade in die Kategorie "light" fällt, tut dem  Wohlgefühl keinen Abbruch... man is(s)t schließlich in guter Gesellschaft !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56af2RIiCI/AAAAAAAAAco/yjzHOjC6WrI/s1600-h/IMGP2295.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56af2RIiCI/AAAAAAAAAco/yjzHOjC6WrI/s400/IMGP2295.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160732094947166242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und überhaupt: wer sagt denn, dass man nicht auch mit Bauch ein richtig toller Typ sein kann!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56kTGRIiLI/AAAAAAAAAdw/qpvR1F5KkFA/s1600-h/IMGP2329.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56kTGRIiLI/AAAAAAAAAdw/qpvR1F5KkFA/s400/IMGP2329.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160742871020112050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Was für die einen ein schöner Wochenendspaß ist, ist für die anderen ein gutes Business:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56g_mRIiII/AAAAAAAAAdY/laR0AGczXa0/s1600-h/IMGP2328.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56g_mRIiII/AAAAAAAAAdY/laR0AGczXa0/s400/IMGP2328.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160739237477779586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Pause muss aber auch mal sein....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56hxmRIiJI/AAAAAAAAAdg/CHPyoBRskmU/s1600-h/IMGP2316.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56hxmRIiJI/AAAAAAAAAdg/CHPyoBRskmU/s400/IMGP2316.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160740096471238802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und wem's hier unten zu trubelig ist, der kann sich das Getümmel auch aus sicherer Distanz aus der Luft anschauen...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56iuWRIiKI/AAAAAAAAAdo/CQJfxqJuh5I/s1600-h/IMGP2309.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56iuWRIiKI/AAAAAAAAAdo/CQJfxqJuh5I/s400/IMGP2309.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160741140148291746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7746004298642118232?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/einem-sonntag-im-januar-am-strand-von.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56ZKmRIiBI/AAAAAAAAAcg/_XcEcQ6ChIA/s72-c/IMGP2334.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1891894692736761233</guid><pubDate>Sat, 26 Jan 2008 03:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-25T22:54:53.987-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Yanacocha</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Miguel</title><description>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Miguel Garcia schaut mit sorgenvollem Blick in die Ferne. Gegenüber von seinem Grundstück liegt die größte Goldmine Lateinamerikas, Yanacocha, ein Unternehmen, das in US-amerikanischer Hand ist und seit 1993 große Wunden in die Landschaften der Region Cajamarca im Norden Perus frisst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qu5WRIhfI/AAAAAAAAAYQ/6u7md0F6BEQ/s1600-h/IMGP2107.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qu5WRIhfI/AAAAAAAAAYQ/6u7md0F6BEQ/s400/IMGP2107.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159628623359542770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Miguel sieht sich immer mehr umzingelt von diesem gierigen Monstrum, das ihn nach und nach einkreist, die Schlinge immer enger um seinen Hals zieht. Schon seit Jahren will die Mine Miguel’s Land kaufen, seit Jahren weigert er sich, seinen Grund und Boden zu verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qt-mRIheI/AAAAAAAAAYI/84TDdICjZvY/s1600-h/IMGP1765.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qt-mRIheI/AAAAAAAAAYI/84TDdICjZvY/s400/IMGP1765.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159627614042228194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Mit dem Rekordpreis von fast 1000 USD für eine Unze Gold wird die Gier des Unternehmens größer, der Druck auf Miguel wächst ebenfalls. Viele andere vor ihm haben verkauft, leben jetzt in der Stadt, hausen in einem Loch, betteln auf der Straße um ein Almosen. Auch Miguel’s Schwester hat schon vor Jahren ihr Land an die Mine verkauft. Das Geld, das sie für ihre Grundstücke bekommen hat, ist inzwischen längst ausgegeben, eine neue Lebensgrundlage jedoch hat ihr die Mine nicht geboten. „Was soll ich in der Stadt?“ – fragt Miguel. „Ich bin Bauer, ich bin auf diesem Land aufgewachsen, habe nichts anderes gelernt. Wenn ich verkaufe, dann entziehe ich nicht nur mir selbst die Lebensgrundlage, sondern auch meiner Frau, meinen acht Kindern, meinen fünf Enkelkindern. Ich kann doch nicht nur an mich denken. Was soll aus meinen Kindern werden, wenn ich alles verkaufe, was ich besitze?“&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qqyGRIhcI/AAAAAAAAAX4/KGmFrLv4Wvs/s1600-h/IMGP2165.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qqyGRIhcI/AAAAAAAAAX4/KGmFrLv4Wvs/s400/IMGP2165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159624100758980034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Unternehmen sieht Leute wie Miguel nicht gerne. Er schimpft über die zunehmende Umweltverschmutzung, die der zyanidbasierte Goldbergbau verursacht, über die versiegenden Wasserquellen, die Angst vor Vergiftungen. Sein Vieh muss er heutzutage viel häufiger mit Medikamenten behandeln lassen als früher. Alles Auswirkungen der Mine, die in nächster Nähe operiert.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qrcGRIhdI/AAAAAAAAAYA/9wIDJK33x40/s1600-h/IMGP2103.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qrcGRIhdI/AAAAAAAAAYA/9wIDJK33x40/s400/IMGP2103.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159624822313485778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Miguel gerät aufgrund seines offenen Widerstands immer wieder in’s Visier der mächtigen Mine, die in Cajamarca von der Polizei über die Regionalregierung bis hin zu Krankenhäusern, Ärzten, Sicherheitspersonal und amtlichen Behörden alle korrumpiert und alles kontrolliert. Drei Gerichtsverfahren laufen derzeit gegen ihn: dringen zum Beispiel die Mitarbeiter der Mine unerlaubt auf seinem Land ein, so werden nicht etwa diese verhaftet, sondern im Nu ist der Spieß umgedreht und Miguel hat ein Verfahren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt am Hals. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Leg’ Dich nicht mit uns an“, lautet die deutliche Botschaft, die Miguel von der Mine und ihren Sicherheitskräften immer wieder erhält. Und in der Tat haben andere Bauernführer wie er schon mit dem Leben dafür bezahlt, dass sie sich der Mine allzu offensiv in den Weg gestellt haben. Von Angst aber will Miguel nichts hören: „Ich fürchte den Tod nicht, denn sterben müssen wir alle irgendwann. Das einzige, wovor wir Menschen uns fürchten sollten, ist Gottes gerechtes Urteil über uns.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qpVGRIhaI/AAAAAAAAAXo/8WJ0Osfa5po/s1600-h/IMGP2159.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qpVGRIhaI/AAAAAAAAAXo/8WJ0Osfa5po/s400/IMGP2159.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159622503031145890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1891894692736761233?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/miguel.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qu5WRIhfI/AAAAAAAAAYQ/6u7md0F6BEQ/s72-c/IMGP2107.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-227560532172264642</guid><pubDate>Sat, 26 Jan 2008 03:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-10T09:17:36.088-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Yanacocha</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Die Region Cajamarca in Zahlen :</title><description>&lt;span style="font-family: arial;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;In Cajamarca produziert die größte Goldmine Lateinamerikas - Yanacocha - unschätzbare Reichtümer.&lt;br /&gt;Im Jahr 2005 wurden in der Mine 2.609.000 Unzen Gold abgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Goldpreis hat aktuell ein Rekordniveau von 930 USD pro Unze Gold erreicht und wird vermutlich in Kürze die 1000-USD-Grenze überschreiten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zum Kontrast ein paar weitere Zahlen, die sich ebenfalls auf die Region Cajamarca beziehen :   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anteil der ländlichen Bevölkerung in Cajamarca: 72 % &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anzahl der Menschen, die in Cajamarca unterhalb der Armutsgrenze leben: 77%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder mit chronischer Unterernäherung: 1996: 38.7 %; 2000: 42.8%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahl der schweren Atemwegserkrankungen: 1994: 12311; 2000: 48098&lt;br /&gt;Zahl der schweren Durchfallerkrankungen: 1996: 7363; 2000: 11645&lt;br /&gt;Zahl der Hauterkrankungen: 1996: 802; 2001: 2309&lt;br /&gt;Zahl der entzündlichen Augenerkrankungen: 1996: 11; 2001: 310&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soziale Konflikte in Peru im Jahr 2007:&lt;br /&gt;23.4 % aller sozialen Konflikte Perus sind in Cajamarca und Ancash angesiedelt, den beiden bedeutendsten Bergbauregionen Perus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahl der Minenkonflikte in Cajamarca im Jahr 2007: 14&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ermordete Bauernführer in Cajamarca:&lt;br /&gt;* November 2004:  Juan  Montenegro Lingán (Santa Cruz)&lt;br /&gt;* August 2006: Isidro Llanos Chevarría (Combayo)&lt;br /&gt;* November 2006: Esmundo Becerra Cotrina (Yanacanchilla)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bauern, die ein Gerichtsverfahrfen anhängig haben (Stand 2007):&lt;br /&gt;im Distrikt Negritos (Distrikt ohne Bergbauaktivität) 01&lt;br /&gt;im Distrikt Porcón Bajo (Distrikt mit Bergbauaktivität): 32&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahl der Bauern, die 2007 im Zusammenhang mit Bergbaukonflikten inhaftiert wurden: Distrikt Totoracocha: 6&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-227560532172264642?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/die-region-cajamarca-in-zahlen.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-357281628701026845</guid><pubDate>Sat, 26 Jan 2008 03:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-25T22:27:37.857-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Yanacocha</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Percy</title><description>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy Portillas blättert nachdenklich durch die Seiten des Familienalbums.Seine Frau Ismary sitzt neben ihm, Sohn und Tochter schauen den beiden über die Schultern, deuten immer wieder lachend auf die Fotos vom vergangenen Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qksmRIhWI/AAAAAAAAAXI/v40wEcypbBE/s1600-h/IMGP2068.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qksmRIhWI/AAAAAAAAAXI/v40wEcypbBE/s400/IMGP2068.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159617409199932770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Seit den glücklichen Urlaubstagen hat sich Vieles verändert für die kleine Familie. Vor allem Percy hat sich verändert. Während auf den Fotos noch ein kräftiger, ja sogar fülliger Mann zu sehen ist, blickt einem heute ein schmalgesichtiger Mensch entgegegen, mit tiefliegenden Augen, fahler Gesichtshaut und zitternden Händen. Percy ist schnell außer Atem, von der Zeit, als er Meister im Gewichtheben war und Basketball spielte, kann er heute nur noch träumen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5ql1WRIhXI/AAAAAAAAAXQ/o2ZbwVFx2ic/s1600-h/IMGP2038.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5ql1WRIhXI/AAAAAAAAAXQ/o2ZbwVFx2ic/s400/IMGP2038.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159618659035415922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy hat sechseinhalb Jahre als Maschinist für die Goldmine Yanacocha gearbeitet. Er mochte seine Arbeit, war stolz, für ein so großes und bedeutendes Unternehmen arbeiten zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy gehörte zu den Gewinnern, verdiente gutes Geld, kaufte ein kleines Haus in der Stadt für sich, seine Frau und seine drei Kinder. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Seit einem Jahr jedoch steht Percy’s Welt Kopf, seit einem Jahr gehört Percy nicht mehr zu den Gewinnern, sondern zu den Verlierern: es begann mit heftigen Durchfällen, schmerzhaften Magenkoliken, einem rapiden Gewichtsverlust von 30 Kilo innerhalb weniger Monaten. Die Ärzte in Cajamarca konnten sich diese Symptome nicht erklären, die Untersuchungsresultate fielen angeblich alle gut aus. Percy selbst bekam sie jedoch nie zu Gesicht und vertraute auf die Meinung der ihn behandelnen Unternehmensärzte. Nach einem halben Jahr begann Percy’s Schilddrüse verrückt zu spielen, offenbar eine Folge der rapiden Gewichtsabnahme. Die Behandlung mit radioaktiven Strahlen schlug nicht an, die Zitteranfälle von Percy wurden immer heftiger, an Arbeiten war für ihn über viele Monate nicht zu denken und es ging von Krankschreibung zu Krankschreibung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im November 2007 schließlich wurde Percy nach monatelanger Krankschreibung vom Bergbau- Unternehmen entlassen. Ein kleiner Unfall wurde zum Kündigungsgrund hochstilisiert, doch der Gewerkschaftsanwalt und Percy sind sich sicher, dass Percys anhaltende Gesundheitsprobleme der wahre Kündigungsgrund sind. Der Anwalt verwaltet Dutzende ähnlicher Fälle in seiner Gewerkschaftskanzlei und weiß, wovon er spricht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Nach seiner Kündigung will Percy endlich wissen, was mit ihm los ist. Er geht nach Piura, läßt dort in einer unabhängigen Klinik erneut diverse Untersuchungen durchführen, und erfährt schnell, dass er stark erhöhte Quecksilberwerte im Blut hat - ein Berufsrisiko, von dem Percy zwar wusste, das er aber nie als ernstliche Bedrohung angesehen hatte. Die Schwermetallwerte im Blut waren von den Klinikärzten des Unternehmens ebenfalls untersucht worden, das Ergebnis jedoch hatte Percy nie schwarz auf weiß gesehen. Es sei alles okay, sagten die Ärzte, und Percy glaubte ihnen. Heute ist er eines Besseren belehrt „Hier in Cajamarca gibt es keinen einzigen Arzt, der nicht vom Unternehmen manipuliert wäre. Ständig werden unsere Werte kontrolliert, doch nie erfahren wir die wahren Ergebnisse. Und wenn wir krank werden, sucht das Unternehmen irgendeinen Vorwand, um uns auf die Straße zu setzen. Man entzieht uns die Krankenversicherung, man schmeißt uns raus wie ein Abfallprodukt. Wir haben ausgedient.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qmwGRIhYI/AAAAAAAAAXY/BVo3qc_8lw8/s1600-h/IMGP2025.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qmwGRIhYI/AAAAAAAAAXY/BVo3qc_8lw8/s400/IMGP2025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159619668352730498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy hat den Brief des Unternehmens, in dem er eine Kündigung in beiderseitigem Einvernehmen unterzeichnen sollte, nicht unterschrieben. Mit der Unterstützung des Gewerkschaftsanwalts zieht er in den Kampf gegen das Unternehmen, das ihn um seine Gesundheit betrogen hat, um seine Arbeitsfähigkeit, um seine Lebensgrundlage, um seinen Glauben an ein sozialverantwortliches Unternehmen.&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qnL2RIhZI/AAAAAAAAAXg/3_OmX6SAyzU/s1600-h/IMGP2020.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qnL2RIhZI/AAAAAAAAAXg/3_OmX6SAyzU/s400/IMGP2020.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159620145094100370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-357281628701026845?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/percy.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qksmRIhWI/AAAAAAAAAXI/v40wEcypbBE/s72-c/IMGP2068.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4872833411989177243</guid><pubDate>Sat, 26 Jan 2008 03:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-10T09:20:29.553-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Yanacocha</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Yanacocha in Zahlen*</title><description>&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Unternehmen: Minera Yanacocha S.R.L.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentümer von Minera Yanacocha S.R.L.:                            &lt;wbr&gt;                      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Newmont Mining Gold Corp (51,4%), &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;USA&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Cía. Minas Buenaventura S.A.   (43,5%), Perú&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eCorp. Financiera Internac.-IFC -\n  Banco Mundial (5%)                \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eBeginn des Goldabbaus durch Minera Yanacocha:\n  August 1993 \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eAbbaumenge 2005:  2.609.000 Unzen Gold\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003ePreis pro Unze Gold: 930 USD (Stand Januar 2008) \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eArbeitsplätze bei Minera Yanacocha: \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e1993: 1000; 2000: 5300;   2006: 11000 (davon 80% in\n  Form von Unterverträgen)\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e                              \u003cWBR\u003e         \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eBergbaukonzessionen von Minera Yanacocha: 411\n  Konzessionen\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eAnteil der Konzessionen, die derzeit von Minera\n  Yanacocha ausgebeutet werden: 3%",1] );  //--&gt;&lt;/script&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Corp. Financiera Internac.-IFC -   Banco Mundial (5%)                &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginn des Goldabbaus durch Minera Yanacocha:   August 1993 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Abbaumenge 2005:  2.609.000 Unzen Gold&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Preis pro Unze Gold: 930 USD (Stand Januar 2008)&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeitsplätze bei Minera Yanacocha: 1993: 1000; 2000: 5300;   2006: 11000 (davon 80% in   Form von Unterverträgen)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bergbaukonzessionen von Minera Yanacocha: 411   Konzessionen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Anteil der Konzessionen, die derzeit von Yanacocha ausgebeutet werden: 3%&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eGesamtfläche, für die Minera Yanacocha Konzessionen\n  in Cajamarca hält:  282.079 ha\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eGesamtfläche, für die Minera Yanacocha weitere\n  Abbau-Konzessionen beantragt hat: 25.000 ha\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eBewegung von Erdmaterial durch Minera Yanacocha\n  (Tonnen pro Tag)     \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e1994: 17.000 to/Tag ; 1996: 23.000 to/Tag; 2003:\n  400.000 to/Tag; 2006: 600.000 to/Tag\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eVom Bergbau betroffene Wasserquellgebiete: Porcón,\n  Chonta, Honda, Rejo\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eSeit Beginn des Abbaus verschwundene Lagunen: San\n  José, Maqui-Maqui, Yanacocha\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eMenge an Zyanid, die pro Tonne Erdmaterial zum\n  Auswaschen des Goldes benötigt wird: 50 g Zyanid pro Tonne Erdmaterial,\n  verdünnt in ",1] );  //--&gt;&lt;/script&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Gesamtfläche, für die Minera Yanacocha Konzessionen   in Cajamarca hält:  282.079 ha &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Gesamtfläche, für die Minera Yanacocha weitere   Abbau-Konzessionen beantragt hat: 25.000 ha&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bewegung von Erdmaterial durch Minera Yanacocha   (Tonnen pro Tag)     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;1994: 17.000 to/Tag ; 1996: 23.000 to/Tag; 2003:   400.000 to/Tag; 2006: 600.000 to/Tag&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Bergbau betroffene Wasserquellgebiete: Porcón,   Chonta, Honda, Rejo&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Seit Beginn des Abbaus verschwundene Lagunen: San   José, Maqui-Maqui, Yanacocha&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","1.000 Liter Wasser\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eWasserverbrauch:\n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:54.0pt;text-indent:-18.0pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e-\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan\u003e       \n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eLandwirtschaft: 6-8 Millionen m3 \n  pro Jahr\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:54.0pt;text-indent:-18.0pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e-\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan\u003e       \n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eStadt Cajamarca (150.000\n  Einwohner): 7 Millionen m3 pro Jahr\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:54.0pt;text-indent:-18.0pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e-\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan\u003e       \n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eMine Yanacocha: 17 Millionen m3\n  pro Jahr\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eAusbeutung\n  von unterirdischen Wasserquellen für den Bergbau:\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e2001-2005:\n  20.064.779 m\u003csup\u003e3  \u003c/sup\u003eWasser \u003c/span\u003e&lt;/script&gt;Menge an Zyanid, die pro Tonne Erdmaterial zum   Auswaschen des Goldes benötigt wird: 50 g Zyanid pro Tonne Erdmaterial,   verdünnt in 1.000 Liter Wasser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wasserverbrauch im Vergleich:   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Landwirtschaft: 6-8 Millionen m3    pro Jahr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Stadt Cajamarca (150.000   Einwohner): 7 Millionen m3 pro Jahr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Mine Yanacocha: 17 Millionen m3   pro Jahr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausbeutung   von unterirdischen Wasserquellen für den Bergbau:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; 2001-2005:   20.064.779 m&lt;sup&gt;3 &lt;/sup&gt;Wasser &lt;/span&gt;&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan style\u003d\"font-size:9.0pt;font-family:Arial\"\u003e*Quelle: Grufides\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003c/td\u003e\n \u003c/tr\u003e\n\u003c/table\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"3\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan style\u003d\"font-size:12.0pt\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n\n\u003c/div\u003e\n\n\u003c/div\u003e\n\n\n",0] ); D(["ce"]);  //--&gt;&lt;/script&gt;&lt;/span&gt;                                                                                                                           &lt;/span&gt;&lt;p  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;*Quelle: Grufides&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4872833411989177243?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/yanacocha-in-zahlen.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8734099637756240919</guid><pubDate>Sat, 26 Jan 2008 02:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-27T09:47:05.419-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Extractive Industries</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Bergbau</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Yanacocha</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Marco</title><description>&lt;st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marco Arana&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; zückt seine digitale Spiegelreflexkamera, fotografiert den Spion des Unternehmens, der uns seit einer halben Stunde mit seinem Pick-Up-Truck verfolgt und ein Bild nach dem anderen von uns knipst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qfjWRIhQI/AAAAAAAAAWY/nRcdqURoeRg/s1600-h/IMGP1844.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qfjWRIhQI/AAAAAAAAAWY/nRcdqURoeRg/s400/IMGP1844.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159611752728003842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es sieht aus wie ein Duell, wie er da den vom Unternehmen beauftragten Spitzel abfotografiert und dieser gleichzeitig seine Kamera auf Marco richtet. „So lange wir nur mit Kameras aufeinander losgehen, kann das wie ein albernes Spiel wirken. Doch ich weiß, dass dieser Mann dort nicht nur eine Kamera bei sich trägt, sondern auch eine Waffe. Wann wird er wohl diese auf mich richten?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marco Arana&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; ist der Erzfeind der Goldmine Yanacocha. Als Priester hat er eine enge und vertrauensvolle Verbindung zu den Menschen, die in den Dorfgemeinschaften in der Nähe der Mine leben und tagtäglich mit dem Unternehmen und seinen Machenschaften konfrontiert sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qjQGRIhVI/AAAAAAAAAXA/LsL_BeJVO-8/s1600-h/IMGP1817.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qjQGRIhVI/AAAAAAAAAXA/LsL_BeJVO-8/s400/IMGP1817.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159615820062033234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Viele Bauern werden von Marco’s NGO Grufides juristisch beraten, weil sie ihr Land zu einem viel zu niedrigen Preis an die Goldmine verkauft haben, weil das Unternehmen den Bauern, die sich seiner Politik widersetzen, irgendwelche fadenscheinigen Gerichtsverfahren an den Hals hängt, weil das Unternehmen Wasserkanäle und Quellen für sich und seine Produktion beansprucht, ohne auf die Bedürfnisse der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der engagierte Priester ist dem Unternehmen ein steter Dorn im Auge – nicht nur informiert er die Bauern über Ausweitungspläne der Mine, über Konzessionen und Abbaupläne, über ökologische Auswirkungen und soziale Begleiterscheinungen, er ist auch national und international bestens mit anderen Bergbaukritikern vernetzt, unterhält Kontakte zu Politikern, zu Menschenrechtlern, zu Umweltschützern, Wissenschaftlern und Journalisten auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qgXmRIhRI/AAAAAAAAAWg/ubZKAS6DXiQ/s1600-h/IMGP1960.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qgXmRIhRI/AAAAAAAAAWg/ubZKAS6DXiQ/s400/IMGP1960.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159612650376168722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Unternehmen tut deshalb auch alles, um seinen Ruf zu schädigen und seine Arbeit in Misskredit zu bringen. „Erst haben sie versucht, mich zu bestechen, als das nicht funktionierte, haben sie mich verleumdet. Sie nennen mich Aufwiegler, Terrorist, Drogenhändler, Frauenheld.“ Doch letztlich hat das Unternehmen mit seinen Schmutzkampagnen nur das Gegenteil erreicht. Mögen die lokalen und nationalen Medien auch noch so korrupt sein und die übelsten Dinge über Marco berichten – die ausländischen Journalisten von New York Times über BBC und Le Monde Diplomatique lassen sich von so plumper und parteiischer Berichterstattung nicht blenden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhZGRIhSI/AAAAAAAAAWo/jISAaveUqHk/s1600-h/IMGP1954.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhZGRIhSI/AAAAAAAAAWo/jISAaveUqHk/s400/IMGP1954.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159613775657600290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marco steht seit Jahren im Zentrum der Aufmerksamkeit und hinter ihm stehen Hunderte von Bauern, die sich von der Mine betrogen und bedroht fühlen. Sie sehen in ihm die einzige wahre Stütze zur Verteidigung ihrer Rechte, den einzigen verlässlichen Ansprechpartner, um Fragen zu klären, Informationen und Beratung zu erhalten.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhyWRIhTI/AAAAAAAAAWw/zUKBvL8-qlo/s1600-h/IMGP1673.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhyWRIhTI/AAAAAAAAAWw/zUKBvL8-qlo/s400/IMGP1673.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159614209449297202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Unternehmen dagegen sieht in als einen seiner gefährlichsten Gegner. Die ausländische Presse feiert ihn als Helden. Und er – wie sieht er selbst sich? Seine Stimme klingt resigniert, als er von dem Auftrag spricht, den Gott ihm auferlegt hat. Es ist ein schweres Kreuz, das er zu tragen hat, und er selbst hätte es sich freiwillig nicht ausgesucht. Und dennoch ist er mit ganzem Herzen dabei. „Aufgeben? Nein, das habe ich nie in Erwägung gezogen!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qisGRIhUI/AAAAAAAAAW4/ZdsFEOQUkw8/s1600-h/IMGP2194.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qisGRIhUI/AAAAAAAAAW4/ZdsFEOQUkw8/s400/IMGP2194.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159615201586742594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8734099637756240919?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/marco.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qfjWRIhQI/AAAAAAAAAWY/nRcdqURoeRg/s72-c/IMGP1844.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7112895473823115317</guid><pubDate>Fri, 25 Jan 2008 14:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-26T11:48:49.340-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Patagonien; Feuerland; Lateinamerika</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Urlaub</category><title>Patagonien 2007 =&gt; 2008</title><description>....auf nach Ushuaia, an's Ende der Welt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tkMmRIh9I/AAAAAAAAAcA/iB_Z4ArrpDw/s1600-h/IMG_3136.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tkMmRIh9I/AAAAAAAAAcA/iB_Z4ArrpDw/s400/IMG_3136.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159827965676652498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Landeanflug ist spektakulär...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tXPmRIhvI/AAAAAAAAAaQ/bKeBzvsLiQM/s1600-h/IMG_3165.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tXPmRIhvI/AAAAAAAAAaQ/bKeBzvsLiQM/s400/IMG_3165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159813723565098738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;die Landschaften atemberaubend....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tLQWRIhiI/AAAAAAAAAYo/RxfAKCEhTt8/s1600-h/IMGP0010.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tLQWRIhiI/AAAAAAAAAYo/RxfAKCEhTt8/s400/IMGP0010.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159800542310467106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tKE2RIhhI/AAAAAAAAAYg/LQ7BDQY053Q/s1600-h/IMGP0177.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tKE2RIhhI/AAAAAAAAAYg/LQ7BDQY053Q/s400/IMGP0177.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159799245230343698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMBWRIhjI/AAAAAAAAAYw/17M6VJ2CZD4/s1600-h/IMGP0142.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMBWRIhjI/AAAAAAAAAYw/17M6VJ2CZD4/s400/IMGP0142.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159801384124057138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tYD2RIhwI/AAAAAAAAAaY/olPC9Np2tH4/s1600-h/IMGP0012.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tYD2RIhwI/AAAAAAAAAaY/olPC9Np2tH4/s400/IMGP0012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159814621213263618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tS2mRIhoI/AAAAAAAAAZY/XCMXTJ3fp6E/s1600-h/IMGP0350.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tS2mRIhoI/AAAAAAAAAZY/XCMXTJ3fp6E/s400/IMGP0350.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159808896021857922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tWZWRIhtI/AAAAAAAAAaA/iIUGcdbowTI/s1600-h/IMGP0328.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tWZWRIhtI/AAAAAAAAAaA/iIUGcdbowTI/s400/IMGP0328.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159812791557195474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tOOWRIhnI/AAAAAAAAAZQ/4g10dHYxS5s/s1600-h/IMGP0462.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tOOWRIhnI/AAAAAAAAAZQ/4g10dHYxS5s/s400/IMGP0462.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159803806485612146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tdLWRIh2I/AAAAAAAAAbI/_MwjAXEnXnw/s1600-h/IMGP0411.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tdLWRIh2I/AAAAAAAAAbI/_MwjAXEnXnw/s400/IMGP0411.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159820247620421474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNzWRIhmI/AAAAAAAAAZI/fazLWoBG0mI/s1600-h/IMGP0392.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNzWRIhmI/AAAAAAAAAZI/fazLWoBG0mI/s400/IMGP0392.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159803342629144162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir verlassen Feuerland und fahren über die Magellanstraße nach Norden, Richtung Puerto Natales....&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tY02RIhxI/AAAAAAAAAag/vrofEcNPXXY/s1600-h/IMG_3550.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tY02RIhxI/AAAAAAAAAag/vrofEcNPXXY/s400/IMG_3550.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159815463026853650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;begleitet von Delphinen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tZcGRIhyI/AAAAAAAAAao/RAeWk12dEh4/s1600-h/IMGP0521.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tZcGRIhyI/AAAAAAAAAao/RAeWk12dEh4/s400/IMGP0521.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159816137336719138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.... und nach einem kurzen Zwischenstop in Puerto Natales geht's weiter in den Nationalpark Torres del Paine&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tVemRIhsI/AAAAAAAAAZ4/7IxS9ljxGeU/s1600-h/IMG_3600.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tVemRIhsI/AAAAAAAAAZ4/7IxS9ljxGeU/s400/IMG_3600.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159811782239880898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5td_2RIh3I/AAAAAAAAAbQ/LR0q_n8VCD8/s1600-h/IMGP0625.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5td_2RIh3I/AAAAAAAAAbQ/LR0q_n8VCD8/s400/IMGP0625.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159821149563553650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;da sind wir schon...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNBmRIhlI/AAAAAAAAAZA/yfY4cYKr8i8/s1600-h/IMGP0949.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNBmRIhlI/AAAAAAAAAZA/yfY4cYKr8i8/s400/IMGP0949.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159802487930652242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.....und können gar nicht genug kriegen von den faszinierenden Ausblicken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5taZWRIhzI/AAAAAAAAAaw/aaf3sFB5Q8s/s1600-h/IMGP0646.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5taZWRIhzI/AAAAAAAAAaw/aaf3sFB5Q8s/s400/IMGP0646.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159817189603706674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;der Ort lädt zum Verweilen ein. Warum sollten wir eigentlich jemals wieder wegfahren???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tcHGRIh1I/AAAAAAAAAbA/nNeUtKvX7zA/s1600-h/IMGP1000.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tcHGRIh1I/AAAAAAAAAbA/nNeUtKvX7zA/s400/IMGP1000.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159819075094349650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tbUWRIh0I/AAAAAAAAAa4/SDIhsAbydXo/s1600-h/IMG_3791.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tbUWRIh0I/AAAAAAAAAa4/SDIhsAbydXo/s400/IMG_3791.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159818203215988546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...vielleicht, weil zwei Weltenbummlerinnen wie wir doch nicht so recht für's sesshaft werden geeignet sind? Die Ferne lockt uns wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tftmRIh5I/AAAAAAAAAbg/XdF6B7d_eRg/s1600-h/IMGP1268.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tftmRIh5I/AAAAAAAAAbg/XdF6B7d_eRg/s400/IMGP1268.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159823035054196626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... und mit ihr der Perito Moreno Gletscher&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tT9WRIhqI/AAAAAAAAAZo/jG7FpvBA3E8/s1600-h/IMGP1201.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tT9WRIhqI/AAAAAAAAAZo/jG7FpvBA3E8/s400/IMGP1201.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159810111497602722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMj2RIhkI/AAAAAAAAAY4/xFXudshXCjw/s1600-h/IMG_4268.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMj2RIhkI/AAAAAAAAAY4/xFXudshXCjw/s400/IMG_4268.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159801976829544002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tUymRIhrI/AAAAAAAAAZw/vWf809KuYl8/s1600-h/IMGP0860.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tUymRIhrI/AAAAAAAAAZw/vWf809KuYl8/s400/IMGP0860.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159811026325636786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erneut erwarten uns großartige Aussichten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tTb2RIhpI/AAAAAAAAAZg/eOb0VwXdQlQ/s1600-h/IMGP1420.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tTb2RIhpI/AAAAAAAAAZg/eOb0VwXdQlQ/s400/IMGP1420.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159809535971985042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5th-WRIh8I/AAAAAAAAAb4/NXSHaNndl2w/s1600-h/IMGP1373.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5th-WRIh8I/AAAAAAAAAb4/NXSHaNndl2w/s400/IMGP1373.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159825521840261058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tgaWRIh6I/AAAAAAAAAbo/b5thJr3Vpt8/s1600-h/IMGP1351.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tgaWRIh6I/AAAAAAAAAbo/b5thJr3Vpt8/s400/IMGP1351.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159823803853342626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;und wilde Abenteuer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tez2RIh4I/AAAAAAAAAbY/w02T3lhFQsI/s1600-h/IMGP0852.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tez2RIh4I/AAAAAAAAAbY/w02T3lhFQsI/s400/IMGP0852.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159822042916751234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tH_GRIhgI/AAAAAAAAAYY/DqjOeRsGVN0/s1600-h/IMGP0306.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tH_GRIhgI/AAAAAAAAAYY/DqjOeRsGVN0/s400/IMGP0306.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159796947422840322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... leider hat auch diese Reise ein Ende....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5thNWRIh7I/AAAAAAAAAbw/Dx5rohNOtuI/s1600-h/IMGP1607.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5thNWRIh7I/AAAAAAAAAbw/Dx5rohNOtuI/s400/IMGP1607.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159824680026671026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.... doch wir kommen wieder, keine Frage!!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7112895473823115317?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/patagonien-2007-2008.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tkMmRIh9I/AAAAAAAAAcA/iB_Z4ArrpDw/s72-c/IMG_3136.JPG' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2521997213600199346</guid><pubDate>Sat, 17 Nov 2007 03:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-16T22:55:02.850-05:00</atom:updated><title>Tss Tss Tss Tss ....</title><description>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 0);font-family:verdana;" &gt;Also.... dass Peruaner anders sprechen als Deutsche ist ja irgendwo klar. Dass sie anders ticken, habe ich nach fast drei Jahren in Peru auch schon an zigtausend Beispielen erlebt. Dass sie sich an anderen Dingen erfreuen als Deutsche, merkt man spätestens auf der ersten peruanischen Party, dass sie anders Auto fahren erschließt sich einem schon, wenn man aus dem Flughafengelände auf die „offene Rennstrecke“ fährt.... aber dass Peruaner auch anders niesen als Deutsche...?! Das kam dann doch etwas unerwartet!!!  Ist aber so! Während der Deutsche gemeinhin ein  mehr oder weniger lautstarkes, manchmal auch leicht sprühnebelhaftes HATTTT - - - SCHIIIIIIE in die Welt pusten, niest der Peruaner (ganz im Gegensatz zu seinem sonstigen Naturell...) leise, diskret und unheimlich schnell. Das hört sich ungefähr so an TSSSS – TSSS – TSSS – TSSS – TSSS – TSSS – TSSS. Das peruanische Niesen unterscheidet sich vom deutschen Niesen nicht nur im Laut und in der Lautstärke, sondern auch in der Häufigkeit. Mindestens 6-8 mal in Folge zischt der Peruaner da so leise vor sich hin.... TSS – TSS – TSS – TSS – TSS – TSS – TSS..... ist das nicht kurios? Was die Gene sich nicht alles für Details überlegt haben.... &lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2521997213600199346?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/11/tss-tss-tss-tss.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2555719881434207090</guid><pubDate>Sun, 04 Nov 2007 21:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-04T17:21:58.690-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru; Erdbeeben</category><title>Erschütternd ist das nach wie vor...</title><description>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zwei Monate nach dem verheerenden Erdbeben an der Küste Perus bin ich vorgestern zusammen mit unserer kirchlichen Partnerorganisation CEAS erneut in das Gebiet ca. 200 Kilometer südlich von Lima gefahren, um mir erneut ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5Axt7fhRI/AAAAAAAAAVw/vWi3Anmm7fI/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+113.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5Axt7fhRI/AAAAAAAAAVw/vWi3Anmm7fI/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+113.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129108248508466450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In Zeitung und Fernsehen hatte ich in den vergangenen Wochen immer wieder das Lamento von der absolut mangelhaften Koordination der Akteure, von Misswirtschaft und Korruption gehört. Und in der Tat fehlt es ganz offenkundig bis heute an klaren Plänen und an Umsetzungsstrategien. Die verschiedenen Akteure sind untereinander verstritten oder verfolgen die irrsinnige Idee, alle Lorbeeren selbst einsammeln zu wollen, was zum Boykott jeglicher gemeinsamen Koordination führt. Das Resultat: die Menschen in den vom Erdbeben zu Schutt und Asche verwandelten Städten leben weiter in einer Situation des Notstands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_fd7fhPI/AAAAAAAAAVg/AM0Dh61liAs/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+068.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_fd7fhPI/AAAAAAAAAVg/AM0Dh61liAs/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+068.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129106835464226034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Aufräumen der Schuttberge geht nur langsam voran, überall blockieren Schutthaufen die Straßen und somit auch die weiteren Aufräumarbeiten. Es steht zu wenig schweres Gerät zur Verfügung, um Schnell mit dem Abriss und Wiederaufbau voranzuschreiten. In Pisco berichten mir die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Kirchengemeinden, der Bürgermeister von Pisco habe den Vertrag mit dem Unternehmen, das für die Schuttbeseitigung beauftragt wurde, auf Stundenbasis aufgesetzt. Das Ergebnis gleicht einem Schildbürgerstreich – statt so schnell wie möglich mit den Aufräumarbeiten voranzumachen, versucht das beauftragte Unternehmen nun, die Aufräumarbeiten so langsam wie möglich durchzuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5CM97fhUI/AAAAAAAAAWA/5aXtuuM67z0/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+033.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5CM97fhUI/AAAAAAAAAWA/5aXtuuM67z0/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+033.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129109816171529538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am Strand von Pisco haben entnervte Bürger inzwischen eine informelle Schutthalde eröffnet, aus deren Mitte ragt gerade noch so das vor dem Erdbeben aufgestellte Schild mit der stolzen Aufschrift: „Hier entsteht ein ökologisch-touristischer Rundweg der Stadt Pisco.“ Es sieht aus, als stünden dem Schild wie auch der Idee die Trümmer bis zum Hals...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_z97fhQI/AAAAAAAAAVo/FcV-9wwu720/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+099.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_z97fhQI/AAAAAAAAAVo/FcV-9wwu720/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+099.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129107187651544322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die verschiedenen involvierten staatlichen Institutionen überbieten sich darin, sich gegenseitig Knüppel zwischen die Beine zu werfen, so dass die Menschen von Regierungsseite inzwischen so gut wie gar nichts mehr erwarten. Ohnehin weiß kaum jemand, welche Vorschläge die öffentliche Verwaltung eigentlich zur Lösung der Notlage hat. Die Information fließt bruchstückhaft, über bürokratische Prozedere und Anforderungen sind die Menschen nur unzureichend informiert und versäumen es deshalb häufig, sich in wichtige Register einzutragen, um so einen Zugang zu  staatlichen Hilfsleistungen zu garantieren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Menschen vertrauen in erster Linie auf die Hilfe, die sie von Seiten der Kirche und der internationalen Entwicklungshilfeorganisationen erreicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-rd7fhNI/AAAAAAAAAVU/Ay-4kIlq-ds/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-rd7fhNI/AAAAAAAAAVU/Ay-4kIlq-ds/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129105942111028434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein Pfarrer in Pisco hilft den Menschen ganz unbürokratisch mit kleinen Krediten in Höhe von 300-500 USD. Mit dieser Finanzspritze können sie sich einen einen kleinen Imbiss-Stand am Straßenrand finanzieren, eine in den Trümmern verloren gegangene Nähmaschine neu anschaffen, eine Betonmischmaschine für den Wiederaufbau der Häuser, Werkzeuge und andere technische Anschaffungen tätigen, um wieder ein kleines Einkommen zu erwirtschaften.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5F2d7fhWI/AAAAAAAAAWQ/GXKRODwvNL8/s1600-h/Huaraz+April+2007+115.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5F2d7fhWI/AAAAAAAAAWQ/GXKRODwvNL8/s400/Huaraz+April+2007+115.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129113827670984034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die kirchlichen Institutionen wie Caritas und CEAS beliefern nach wie vor eine Vielzahl von kleinen Volksküchen mit Nahrungsmitteln, die die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung gewährleisten. Damit Mütter von der Kinderaufsicht befreit sind, werden die Volksküchen inzwischen auch zu Kinderhorten ausgeweitet. Gemeinsam mit den Universitäten werden einfache Häuser aus Lehm und Bastmatten designt, die in den nächsten Monaten die zahlreichen Zelte ersetzen sollen, in welchen die Menschen seit dem 15.8. campieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry49_N7fhLI/AAAAAAAAAVE/hGpiYH5cD3A/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+037.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry49_N7fhLI/AAAAAAAAAVE/hGpiYH5cD3A/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+037.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129105181901817010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein großes Problem stellt die Wasser- und Abwasserversorgung da, die in vielen Stadtteilen komplett zusammengebrochen ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5C397fhVI/AAAAAAAAAWI/p_YBeiF2gZU/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+143.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5C397fhVI/AAAAAAAAAWI/p_YBeiF2gZU/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+143.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129110554905904466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In den nahenden Sommermonaten rechnen Experten mit einer wachsenden Zahl von Infektionskrankheiten aufgrund der katastrophalen Abwassersituation. Die Kirchen wappnen sich mit Medikamenten gegen Cholera.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-T97fhMI/AAAAAAAAAVM/uFqPJl-VXJA/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+127.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-T97fhMI/AAAAAAAAAVM/uFqPJl-VXJA/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+127.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129105538384102594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Fragt man nach den Erfolgen der letzten zwei Monaten, so hört man von einer besseren Organisation der Bevölkerung. Die Volksküchen funktionieren und erfüllen eine wichtige Funktion. Der Druck auf die Behörden, endlich Gas zu geben, wächst. Die Einsicht, dass alle von einer guten Zusammenarbeit profitieren, offenbar auch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Nachbeben, die die Menschen wochenlang in Angst und Schrecken versetzt haben, werden weniger und sehr viel schwächer. Weihnachten naht und damit ist eine neue Solidaritätswelle der Peruaner mit ihren Landsleuten in Pisco, Chincha und Ica zu erwarten. Schon jetzt wird ein Teil der Erdbebengelder für die traditionelle heiße Schokolade, den Panetone und ein paar Kinderspielsachen zu Weihnachten reserviert.  Bleibt zu hoffen, dass das Fest der Liebe auch zu einem Fest der guten Zusammenarbeit wird und  man begreift, dass Profilierungssucht in einer solchen Notlage nichts zu suchen hat!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2555719881434207090?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/11/erschtternd-ist-das-nach-wie-vor.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5Axt7fhRI/AAAAAAAAAVw/vWi3Anmm7fI/s72-c/Erdbeben_II_Okt_2007+113.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2868748797119833506</guid><pubDate>Fri, 26 Oct 2007 03:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-25T22:42:04.743-05:00</atom:updated><title>"Heute habe ich Ihnen Sonneschein bestellt...!!!"</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Señor Tafur, d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;er Wächter im braunen Pullover an unserer Haustür hat ein unglaubliches Talent, mich jeden Tag mit den gleichen schlichten Sätzen und seiner Freundlichkeit zu erfreuen. Eines unserer wichtigsten Gesprächsthemen ist – we sollte es anders sein – das Wetter. Auch wenn Selbiges sich in Lima nur selten ändert – 7 Monate ist es grau und kalt und 5 Monate ist es sonnig und warm – liefert es uns doch täglich neuen Gesprächsstoff. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und da &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Señor Tafur &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;inzwischen nur allzu gut weiß, wie sehr ich unter dem gräßlichen Grau leide, sagt er mir jeden Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe: „Für heute habe ich Ihnen ganz viel Sonnenschein bestellt.“ Worauf ich meist entgegne: „Und – wann wird die Bestellung geliefert?“ Und er: „nur noch ein, zwei Stunden, dann werden Sie hier strahlend blauen Himmel sehen!“ was natürlich nur höchstselten wirklich der Fall ist, mir aber am Abend Gelegenheit gibt zu sagen: „Ihnen glaube ich doch gar nichts mehr – jeden Tag erzählen Sie mir was von Sonne und blauem Himmel und dann hängt doch wieder das gleiche Grau über mir wie jeden Tag.“ Worauf er entgegnet: „Aber für morgen habe ich Ihnen ganz viel Sonnenschein bestellt!!!“ Und wir lachen beide über dieses schöne Ritual und in der Tat vergesse ich darüber auch oft genug, wie graußlig Grau Lima an so vielen Tagen ist....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2868748797119833506?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/seor-tafur-d-er-wchter-im-braunen.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6283357017443303977</guid><pubDate>Thu, 25 Oct 2007 12:05:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-25T07:37:48.922-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Urlaub</category><title>Und dann war da ja auch noch....Cartagena de Indias</title><description>...die knapp 1 Million Einwohner zählende Stadt ist eine der ersten Stadtgründungen der Spanier im Norden Lateinamerikas. Cartagena de Indias - also "Karthago von Indien" - ist von einer alten Stadtmauer umgeben und hat innerhalb dieser Mauern ihren spanisch-kolonialen Charakter bis heute bewahrt: dort gibt es zahlreiche Kirchen und Kathedralen, alte andalusische Paläste, in denen die zahlenmäßig kleine, in Bezug auf ihre Macht aber große spanische Bourgeoisie lebte. Heute sind in diesen Palästen die teuersten Luxushotels untergebracht und bescheren den Nachfahren der Spanier auch heute noch gute Einnahmen und Einfluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lage in der Karibik und der Charme der Stadt haben sie zu einer der wichtigsten Touristenziele Kolumbiens gemacht. 1959 wurde Cartagena zum nationalen Kulturerbe erklärt und seit 1984 gehört die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Einwohner Cartagenas sind Nachfahren afrikanischer Sklaven. Viele von ihnen leben in Armut in den vom Tourismus unberührt gebliebenen Außenbezirken, vor den Toren der Stadt. Tagsüber strömen sie in's touristische Zentrum und betteln oder verkaufen Früchte, Getränke, Postkarten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cartagena hat schöne Strände: warmes, klares Wasser, farbenfrohe Korallenriffe und tausende bunter Fische.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCH4d7fhHI/AAAAAAAAAUk/aiSIRZtNbHQ/s1600-h/Colombia+Oct+2007+008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCH4d7fhHI/AAAAAAAAAUk/aiSIRZtNbHQ/s400/Colombia+Oct+2007+008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125245780124206194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Karibische Straßenszenen: schwarze Frau, die süße Früchte verkauft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHjN7fhGI/AAAAAAAAAUc/xcSl7GYT9nc/s1600-h/Colombia+Oct+2007+007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHjN7fhGI/AAAAAAAAAUc/xcSl7GYT9nc/s400/Colombia+Oct+2007+007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125245415051986018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und ein Arrepas-Verkäufer, der gleichzeitig sein Handy vermietet....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHT97fhFI/AAAAAAAAAUU/dtiDYEcBAAQ/s1600-h/Colombia+Oct+2007+022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHT97fhFI/AAAAAAAAAUU/dtiDYEcBAAQ/s400/Colombia+Oct+2007+022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125245153058980946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;alte, koloniale Gassen - zum Durchspazieren wunderschön... in den weniger touristischen Außenbezirken meist aber sehr baufällig und marode&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCG9d7fhEI/AAAAAAAAAUM/aLHoblgApLs/s1600-h/Colombia+Oct+2007+017.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCG9d7fhEI/AAAAAAAAAUM/aLHoblgApLs/s400/Colombia+Oct+2007+017.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125244766511924290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Platz der Dreifaltigkeit -  wo Kirche, Kampf und Kultur zusammentreffen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCJKN7fhII/AAAAAAAAAUs/kreH9sVF2qU/s1600-h/Colombia+Oct+2007+016.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCJKN7fhII/AAAAAAAAAUs/kreH9sVF2qU/s400/Colombia+Oct+2007+016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125247184578512002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6283357017443303977?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/und-dann-war-da-ja-auch-nochcartagena.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCH4d7fhHI/AAAAAAAAAUk/aiSIRZtNbHQ/s72-c/Colombia+Oct+2007+008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4585904062446688784</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2007 16:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-21T14:40:35.718-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Politik</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Alltag</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Lima</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Peru</category><title>Hausarrest...</title><description>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuJwmdhd-I/AAAAAAAAATs/g5LLwJcqkNI/s1600-h/Censo+2008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuJwmdhd-I/AAAAAAAAATs/g5LLwJcqkNI/s200/Censo+2008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123840469115172834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Tag des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Censo 2007&lt;/span&gt;, der Volkszählung, liegt eine einzigartige, nie dagewesene Stille über den Straßen von Miraflores: kein Auto weit und breit, keine Taxis, keine Busse, keine Combis. Auch keine Radfahrer, Skateboarder oder  Frauen mit Kinderwägen. Keine Eisverkäufer mit ihren trötenden Hupen, auch die Tamales-Frau, die sonst Sonntag vormittags immer ihre Runden dreht und mit lauten "Tamaaaaaaaales" -Rufen ihre Maisfladen anbietet, fehlt heute. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKH2dhd_I/AAAAAAAAAT0/-Tfmvh5TlG0/s1600-h/Censo+2010.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKH2dhd_I/AAAAAAAAAT0/-Tfmvh5TlG0/s200/Censo+2010.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123840868547131378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf den Straßen und Plätzen herrscht gähnende Leere. Der Zeitungsstand um die Ecke hat geschlossen, und auch der Tante-Emma-Laden der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chinita&lt;/span&gt;, der sonst kein Ruhen kennt, bleibt heute zu. Supermärkte, Shopping-Malls, Kinos, Kneipen, Restaurants... alles zu! Das gibt's in Peru nicht mal an Weihnachten!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stille wäre absolut....wäre da nicht meine Nervensäge von Nachbar, der diesen von oberster Stelle verordneten häuslichen Tag nutzt, um auf dem Balkon seine Wohnungstüren abzuschleifen.....gggrrrr.... ob ich rübergehe und ihn (...ganz spießig-deutsch...) anpflaume? Andererseits.... habe ich den Tag ja auch zum Heimwerkertag erkoren, wenngleich ich meine Arbeiten lautloser umsetzen kann. Also lasse ich ihn gewähren. So ganz ohne Zeichen von Leben wäre es ja auch ein bißchen unheimlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKkmdheAI/AAAAAAAAAT8/cwJMwIeCHe0/s1600-h/Censo+2011.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKkmdheAI/AAAAAAAAAT8/cwJMwIeCHe0/s200/Censo+2011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123841362468370434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ab und zu sehe ich die Volkszähler in ihren blauen Hosen und weisen T-Shirts von einem Haus zum nächsten gehen, und da klingelt es auch schon an meiner Tür und ein schüchterner junger Mann kommt mit seinem Fragebogen in meine Wohnung. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuK4GdheBI/AAAAAAAAAUE/XoYuxcc0gz0/s1600-h/Censo+2012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuK4GdheBI/AAAAAAAAAUE/XoYuxcc0gz0/s200/Censo+2012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123841697475819538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich muss meinen Namen angeben und es folgt eine Reihe von Fragen zu meinem Familienstatus, zu meinem Bildungsniveau, zur Ausstattung meiner Wohnung, zu meinem Aufenthaltsstatus usw...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuIm2dhd8I/AAAAAAAAATc/TauG2AQlY9A/s1600-h/Censo+2015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuIm2dhd8I/AAAAAAAAATc/TauG2AQlY9A/s200/Censo+2015.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123839202099820482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach 10 Minuten sind wir mit den Fragen durch und an meine Wohnungstür wird der Sticker "Vivienda censada" (registrierter Haushalt) geklebt. Raus darf ich trotzdem noch nicht... noch 6 Stunden Hausarrest, den ich mir mit telefonieren, kochen, Zeitung lesen, Mails schreiben genüsslich gestalte....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4585904062446688784?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/vivienda-censada.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuJwmdhd-I/AAAAAAAAATs/g5LLwJcqkNI/s72-c/Censo+2008.jpg' height='72' width='72'/><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4744362396742330106</guid><pubDate>Fri, 19 Oct 2007 12:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-19T19:53:17.816-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kultur</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Alltag</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben im Ausland</category><title>Es begab sich aber zu der Zeit....</title><description>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;...dass ein Gebot von dem Präsidenten Garcia ausging, auf dass alle Welt geschätzet würde. Und diese Schätzung war zwar nicht die erste, aber eine sehr ernsthafte&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ihrer Art und geschah zu der Zeit, da sich die Nebel in Lima lichteten und in den Anden die ersten Regentropfen fielen. Und jedermann blieb zu Hause, auf dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seiner Stadt...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;...so beginnt die Geschichte des „Censo 2007“, der peruanischen Volkszählung. Sie knüpft damit an eine jahrtausendealte Tradition an und auch die Methoden, die hier in Peru zum Einsatz kommen, sind althergebracht, wenngleich nicht immer altbewährt: freiwillige Volkszähler werden am kommenden Sonntag mit Fragebogen und Stift bewaffnet von Haus zu Haus, von Wohnung und Wohnung gehen, und deren Bewohner zählen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die letzte Volkszählung liegt zwar erst zwei Jahre zurück, galt aber als gescheitert, weil die lieben peruanischen Bürgerinnen und Bürger offenbar wie die Hühner durcheinandergelaufen waren und die Zähler nachher nicht mehr durchblickten, wen sie nun schon gezählt hatten und wen nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Diesmal soll das anders werden! Diesmal machen wir’s richtig, sagte sich Präsident Alan García und verhängte für den Zähl-Sonntag ein striktes Ausgangsverbot zwischen 8 Uhr und 18 Uhr. Das ist zwar verfassungswidrig, aber was soll's - mit der Verfassung nimmt es García auch in anderen Fällen nicht so genau... Man hat gefälligst zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und zu warten, bis die Volkszähler die anwesenden Familienmitglieder, Hausmädchen, Hunde und Katzen gezählt haben. Und auch danach soll es erst mal kein Durcheinander auf den Straßen geben, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Sonst schleicht sich da noch ein Gezählter in einen ungezählten Haushalt ein, und dann haben wir das gleiche Chaos wie beim letzten Mal. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Neben der schlichten Zählung der Personen werden auch Fragen zum Familieneinkommen, Bildungsniveau, Stromversorgung, Wasser- und Abwasseranschluss, Anzahl der Toiletten, Stereoanlagen, Microwellengeräte und DVD-Player in der Wohnung, Berufstätigkeit der Bewohner, Versicherungsangelegenheiten, Gesundheits- oder auch Krankheitsindikatoren abgefragt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch Touristen, Zugezogene (wie ich...), Leute auf der Durchreise und Ausgewanderte werden gezählt. Alle, die sich am Sonntag im Lande aufhalten, müssen zu Hause respektive im Hotel bleiben, und wer doch einen triftigen Grund hat, zur Arbeit oder auf Reisen gehen zu müssen (Ärzte, Hotelpersonal, Sicherheitskräfte etc.), konnte sich vorab registrieren lassen und seine Angaben machen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Für die Statistik des Landes ist der kommende Sonntag ein bedeutender Tag, für Datenschützer ist es das reinste Horrorszenario, da die eingeholten Daten in keinster Weise geschützt werden. So sollen explizit Wirtschaftsunternehmen von den eingeholten Informationen profitieren können, und warum dann nicht auch gleich den Geheimdienst mitbedienen... ??? Uns Ausländern wurde folglich auch geraten, nur die Basisfragen zu beantworten, aber keine einkommensrelevanten Informationen preiszugeben.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Peruaner machen aus der Not der quasi Ausgangssperre eine Tugend und erklären den Tag zum Familienfest. Man sieht deshalb gerade außergewöhnliche Verproviantierungsaktionen für den kommenden Sonntag, neben Reis und Hühnchen werden schnell auch noch die neuesten Kinofilme als Raubkopien erstanden, um den Tag heil zu überstehen. Selbst pubertierende Jugendliche werden den Sonntag mit Eltern und Großeltern gemeinsam verbringen müssen. In gewisser Weise hat die Veranstaltung also etwas von Weihnachten – der Tag im Jahr, an dem alle im trauten Familienkreise zusammensitzen und keine alternativen Pläne verfolgen.... es wäre ja spannend, am Tag nach dem Censo nochmal eine Umfrage zu machen, wie die Leute den Tag überstanden haben und welche langfristigen Folgen das nach sich ziehen wird :-)))&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4744362396742330106?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/es-begab-sich-aber-zu-der-zeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6432922665507535355</guid><pubDate>Sun, 14 Oct 2007 15:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-14T10:47:36.172-05:00</atom:updated><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Sprache</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Kultur</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Alltag</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Leben in Peru</category><category domain='http://www.blogger.com/atom/ns#'>Lima</category><title>Lote Milch</title><description>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die kleine Chinesin, die gleich um die Ecke ihren bis an die Decke mit Dosen, Flaschen und Verpackungen vollgestopften Lebensmittelladen betreibt, bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Es ist eigentlich immer das gleiche, was ich dort kaufe – Papayas, Avocados, Tee, Butter, Marmelade und Limonen, Orangen und Milch. Und zwar nicht irgendeine Milch, sondern „Leche Gloria“, in einem roten Kunststoffbeutel. Und immer, wenn ich also bei der &lt;i style=""&gt;Chinita&lt;/i&gt; einkaufe und meine Bestellung aufgebe, fragt sie sicherheitshalber nochmal nach: „Leche Glolia – die im loten Beutel?“ und ich grinse und sage: „Ja, genau die!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sagt auch Olangen („&lt;i style=""&gt;nalanjas&lt;/i&gt;“) und Malmelade („&lt;i style=""&gt;melmelada&lt;/i&gt;“), Malgaline („&lt;i style=""&gt;malgalina“&lt;/i&gt;) und Schwalzel Tee (&lt;i style=""&gt;té pulo&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde das unglaublich sympathisch, dieses Cliché von einem chinesischen Akzent !!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6432922665507535355?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/lote-milch.html</link><author>noreply@blogger.com (Sananas2610)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item></channel></rss>