<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289</id><updated>2012-02-16T10:50:20.190-05:00</updated><category term='REDES'/><category term='La Oroya'/><category term='Peru'/><category term='Opus Dei'/><category term='Amazonas'/><category term='Strand'/><category term='Umwelt'/><category term='Peru; Erdbeeben'/><category term='Markt'/><category term='Reisen'/><category term='Konflikte'/><category term='Surandino'/><category term='Allerheiligen'/><category term='living in Peru'/><category term='Katholische Kirche'/><category term='Lazy Dog'/><category term='Urlaub'/><category term='Klimawandel'/><category term='Fotos'/><category term='Alltag'/><category term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><category term='Kulturschock'/><category term='Extractive Industries'/><category term='Leben im Ausland'/><category term='Majaz'/><category term='Yanacocha'/><category term='Leben in Peru'/><category term='Huancayo'/><category term='Politik'/><category term='Hotel'/><category term='armut'/><category term='Lima'/><category term='Huaraz'/><category term='Müll'/><category term='Ausland'/><category term='Entwicklungszusammenarbeit'/><category term='Lobbyarbeit'/><category term='Kultur'/><category term='Kinder'/><category term='Feiertage'/><category term='Bergbau'/><category term='Patagonien; Feuerland; Lateinamerika'/><category term='Sprache'/><category term='Kupfer'/><title type='text'>Wandern zwischen den Welten....</title><subtitle type='html'>Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die ganze Welt.
 
Richard Hoffmann</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://sananas2610.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>136</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-5703531049432487813</id><published>2010-02-08T01:27:00.004-05:00</published><updated>2010-03-12T11:16:28.051-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><title type='text'>Wo die Geschichte der Avatar Wirklichkeit wird</title><content type='html'>Am Samstag war ich im Kino. Der neue millionenfache Kassenschlager heißt „Avatar - Aufbruch nach Pandora“. In der Beschreibung steht, es sei ein Science-Fiction-Film. Computeranimierte, faszinierende Bilder aus einer märchenhaften Welt. Eine ergreifende Geschichte, die auf dem fernen Planeten Pandora spielt. Na’vi heißen die Eingeborenen dieses Planeten, die in enger Verbundenheit und perfekter Harmonie mit der Natur leben und die von bösen, geldgierigen Menschen, die in ihrem Raumschiff vom Planeten Erde gekommen sind, bedroht werden. So weit die Beschreibung. Doch je länger ich im Kino sitze und je weiter ich mich von der Geschichte davontragen lasse, umso klarer wird mir: das ist keine Science Fiction. Das, was da in knapp drei Stunden erzählt wird, ist über weite Strecken absolut real. Die Geschichte der Na’vi auf dem fernen Planeten Pandora wiederholt sich täglich hundertfach auf unserem Planeten. Es ist eine Geschichte, der ich in meiner Arbeit ständig begegne. Eine Geschichte, gegen deren grausamen Ausgang wir - Misereor und die Partnerorganisationen in Lateinamerika, Asien und Afrika - ständig ankämpfen. Mein Pandora heißt Cajamarca. Es liegt im Norden Perus. Meine Na’vi sind einfache Bauern, Cajamarquinos, die von gierigen Unternehmen aus fernen Ländern in ihrer Existenz bedroht werden. Die Unternehmen wollen an die kostbaren Rohstoffe auf dem Land der Cajamarquinos. Sie wollen diese Rohstoffe unbedingt und um jeden Preis. Sie sind durchaus auch bereit, dafür über Leichen zu gehen. Was im Film der heilige Baum der Na’vi ist, ist in Cajamarca der Cerro Quilish. Kein Baum, sondern ein Berg. Aber eben nicht irgendein Berg, genauso wenig, wie der heilige Baum im Film „Avatar“ irgendein Baum ist. Es ist ein heiliger Ort. Ein unantastbarer Ort. Ein geweihter Ort. Ein Ort, an dem die Cajamarquinos beten und der Mutter Erde Opfer bringen. &lt;br /&gt;Das US-amerikanische Bergbau-Unternehmen Newmont lässt sich von solch spiritueller Spinnerei kaum beeindrucken. Wie die bösen Menschen im Film Avatar über die göttliche Energie, die der heilige Baum den Na’vi verleiht , nur höhnisch lachen können, so wischt auch Newmont das Argument von der Unantastbarkeit des Cerro Quilish mit einem Handstreich vom Tisch. Unter dem Quilish ist Gold. Gold in hohen Konzentrationen. Gold, auf das die gierige Welt wartet. Das ist das Einzige was zählt. Das gute Geschäft wird man sich doch nicht von ein paar primitiven Bauern verderben lassen! Und so fährt das Unternehmen seine großen Geschütze gegen die Bauern auf, rollt mit schwerster Maschinerie an, bringt Polizei, Militär und Waffen mit und kämpft um den Zugriff auf das Gold. Auch die Cajamarquinos in Peru kämpfen: um ihren heiligen Berg. Um den Erhalt ihrer Wasserquellen. Um ihr Land. Um die Bewahrung der gottgegebenen Schöpfung. Die Cajamarquinos haben keine Waffen. Sie gehen zu Fuß oder reiten auf Pferden. Sie haben kein Tränengas, keine Bulldozer und keine Hubschrauber. Sie haben nur eins: ihre Überzeugung. Waffen und Macht der zwei Kontrahenten sind sehr ungleich. An vielen, vielen Orten auf diesem, unserem ganz realen Planeten verlieren deshalb täglich Hunderte und Tausende von Bauern diesen ungerechten Kampf. Müssen ihr Land räumen. Ihre heiligen Stätten zurücklassen. Müssen weggehen. Sich eine neue Heimat suchen. Nicht selten in den Armenvierteln der großen Städte.&lt;br /&gt;Pandora ist nicht fern von unserem Planeten. Avatar ist nicht Science Fiction. Die Bedrohung, der die Na’vi ausgesetzt sind, wiederholt sich täglich tausendfach. All das ist real. Ungewöhnlich erscheint mir nur, dass Millionen von Menschen sich diesen Film im Kino ansehen, sich berühren lassen, sich mitreißen lassen, im Geiste mitfiebern und hoffen, dass die Na’vi ihren Lebensraum verteidigen können. Während die Cajamarquinos und viele andere bedrohte Völker in der sogenannten „Dritten Welt“ ihren Kampf gegen die großen Bergbauunternehmen ohne große Öffentlichkeit und ohne millionenfache Unterstützung ausfechten müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-5703531049432487813?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5703531049432487813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5703531049432487813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2010/02/wo-die-geschichte-der-avatar.html' title='Wo die Geschichte der Avatar Wirklichkeit wird'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-850690759184046667</id><published>2010-02-08T01:23:00.001-05:00</published><updated>2010-02-08T01:27:02.568-05:00</updated><title type='text'>Unterwegs von La Paz nach Orurooooo!!!!</title><content type='html'>&lt;meta equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;meta name="ProgId" content="Word.Document"&gt;&lt;meta name="Generator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;meta name="Originator" content="Microsoft Word 11"&gt;&lt;link rel="File-List" href="file:///C:%5CUsers%5CSUSANN%7E1%5CAppData%5CLocal%5CTemp%5Cmsohtml1%5C03%5Cclip_filelist.xml"&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:worddocument&gt;   &lt;w:view&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:hyphenationzone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:punctuationkerning/&gt;   &lt;w:validateagainstschemas/&gt;   &lt;w:saveifxmlinvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:ignoremixedcontent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:alwaysshowplaceholdertext&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:compatibility&gt;    &lt;w:breakwrappedtables/&gt;    &lt;w:snaptogridincell/&gt;    &lt;w:wraptextwithpunct/&gt;    &lt;w:useasianbreakrules/&gt;    &lt;w:dontgrowautofit/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;w:browserlevel&gt;MicrosoftInternetExplorer4&lt;/w:BrowserLevel&gt;  &lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:latentstyles deflockedstate="false" latentstylecount="156"&gt;  &lt;/w:LatentStyles&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;style&gt; &lt;!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --&gt; &lt;/style&gt;&lt;!--[if gte mso 10]&gt; &lt;style&gt;  /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} &lt;/style&gt; &lt;![endif]--&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich sitze im Zug von Frankfurt nach Köln. Der moderne ICE mit seinen eleganten Großraumabteilen gleitet nahezu lautlos auf den Schienen dahin. Schnee und Eis flitzen hinter der getönten Scheibe vorbei, bei uns hier drinnen&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ist es kuschelig warm. Die dezente Beleuchtung schafft eine lauschige Atmosphäre, aus meinem Kopfhörer säuselt leise klassische Musik. Der Zugführer informiert uns auf deutsch und englisch über die Speisen, die der Chefkoch heute im Bordrestaurant für uns zubereitet. Gepflegte, gut gekleidete Menschen stecken ihre Nase in die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, arbeiten am Laptop oder unterhalten sich in gedämpftem Ton. Eine schläfrige Atmosphäre liegt über dem Raum. Ich lehne mich zurück, schließe die Augen und meine Gedanken wandern zurück zu einer anderen Reise, auf einem anderen Kontinent, vielleicht war es sogar auf einem anderen Planeten…Gut drei Monate liegt das nun schon wieder zurück… ich war für Misereor im&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Hochland Boliviens unterwegs, sollte dort Partnerorganisationen kennenlernen und strategisch beraten….&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;….nachdem ich die ersten drei Tage in der auf 4000 m über dem Meer gelegenen Metropole La Paz verbracht und dort zahlreiche Gespräche geführt hatte, machte ich mich auf den Weg in die bolivianische Provinz, genauer gesagt nach Oruro, einem Bergbaustädtchen, das früher ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum in Bolivien war und sich heute nur noch dunkel an den einstigen Glanz erinnert… Die Wahl des Verkehrsmittels fiel nicht schwer - Züge und Flugzeuge gibt es auf dieser Strecke nicht, also kaufte ich mir am quirligen Busbahnhof von La Paz ein Busticket zum sagenhaften Preis von 20 Bolivianos, das sind umgerechnet etwa 3 Euro. Für die 230 km lange Strecke bräuchten wir etwa 5 Stunden, erfuhr ich am Schalter. Ich solle mich dann so ungefähr 15 Minuten vor Abfahrt des Busses auf der Abfahrtsplattform einfinden. Mir blieb noch eine halbe Stunde, und so drehte ich eine Runde durch den Busbahnhof, einer bunten Ansammlung von Verkaufsbuden, vor denen Marktschreier lautstark die noch freien Sitzplätze anpriesen. „Oruro, Oruro, Oruuuurooooo“, ruft eine in einen dicken, graubraunen Mantel gehüllte Mittfünfzigerin vor dem Stand meines Busunternehmens mit dem Namen „Trans Azul“. Von gegenüber tönt es „Potosí, Potosí, Pottoooosiiiii“ und auch „Cochabambaaaa“ und „Sucresucresucresucre“ fehlen nicht. Zwischen den Ticketständen laufen &lt;i style=""&gt;Ambulantes&lt;/i&gt; umher, die sich einen Bauchladen mit Süßigkeiten, Zigaretten und Coca Cola umgeschnallt haben oder selbstgemachte &lt;i style=""&gt;Salteñas&lt;/i&gt; an die Reisenden verkaufen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Kurz vor der angegebenen Abfahrtszeit beginnt der Fahrer den Bus zu beladen. Kartons, Koffer, Schachteln, Taschen und Plastiktüten türmen sich schon auf der Abfahrtsplattform. Das Busunternehmen, das sich einen modernen Anstrich geben will, fordert uns Fahrgäste zum „Boarden“ auf. Ich ergattere einen Fensterplatz in der dritten Reihe, krame die Reisetabletten aus dem Rucksack (man weiß ja nie…) und verstaue mein Gepäck unter dem Vordersitz. Die Luft riecht abgestanden, erst wenige Minuten zuvor haben die aus Oruro ankommenden Fahrgäste den Bus verlassen und den Mief einer fünfstündigen Busfahrt zurückgelassen. Ich versuche, das Fenster aufzuschieben, doch es klemmt und ich insistiere nicht lange. Neben mir lässt sich ein Mann in Jeans und Sweatshirt in den Sitz fallen. Zum Glück nicht eine dieser beleibten Hochlandmamis mit ihren zahlreichen voluminösen Röcken, Ponchos und Kindern, huscht es mir durch den Kopf und ich schäme mich sogleich pflichtschuldigst für meine Gehässigkeit. Mein Sitznachbar wirft einen kurzen Blick zu mir herüber. Eine „Gringa“ also, eine Ausländerin…Aha!... Was die wohl so ganz alleine hier macht?? Und was will so jemand denn in Oruro?? Ich grüße ihn und gebe damit zu erkennen, dass ich spanisch spreche. Sein Gesicht hellt sich auf und noch während der Bus aus seiner engen Parklücke rangiert und dabei große schwarze Abgaswolken in die Luft bläst, fragt er mich, woher ich komme, was ich hier mache, wohin ich reise…und das alles ganz alleine???....&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Ich kenne diese Fragen aus unzähligen gleichen oder ähnlichen Situationen und trotzdem langweilen sie mich nicht. Im Gegenteil - ich bin ja auch ganz froh, dass jemand neben mir sitzt, mit dem man ein bisschen plaudern kann…Emilio - so der Name meines Sitznachbarn - ist ein aufgeschlossener und vielseitig interessierter Mensch und hat ein ganzes Arsenal von Fragen parat, will wissen, wie das denn so ist, dieses Deutschland? wie es sich dort lebt? wie die Politiker dort sind? Und die ganze moderne Industrie…? …Ist dort wirklich alles so toll durchorganisiert, wie man immer hört?...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Emilio hat Verwandte im Krankenhaus in La Paz besucht und ist jetzt auf dem Weg zurück zu seiner Familie - Frau, zwei Mädchen (zahnlückenstrahlende Zwillinge, wie ich auf dem Foto sehen kann) und ein kleiner Sohn. Emilio arbeitet bei einer Zollbehörde, deren wichtigstes Importgut japanische Gebrauchtwagen sind, die in Oruro von Linksverkehr auf Rechtsverkehr umgerüstet und dann verkauft werden - ein Handel, den Emilio nicht wirklich gut heißen kann, diese ganze Überschwemmung mit japanischen Gebrauchtwagen, deren Kilometerstand auf Null gesetzt wurde und über deren Qualität man deshalb auch nur Mutmaßungen anstellen kann… überhaupt hat Emilio sehr klare Ansichten und Meinungen zu allen möglichen Themen. Sein Urteil über die bolivianische Regierung ist hart. Seine Ansprüche sind hoch. Seine Enttäuschung über die bolivianische Mittelmäßigkeit entsprechend groß. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Diese Mittelmäßigkeit, ja schlimmer noch, die absolute Provinzialität seiner Landsleute lässt sich ja schon an so einer Busfahrt wie wir sie gerade unternehmen bestens beobachten, ereifert sich Emilio. Muffige Busse, die Sitze verschlissen, die Schiebefenster kaputt…über den Zustand von Motor und Bremsen wollen wir lieber gar&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;nicht erst spekulieren…„Und das Schlimmste an allem“ - so Emilio mit echtem Abscheu in der Stimme: „kaum sitzt man im Bus und lässt das Ortsschild hinter sich, packen die Leute um einen herum ihre mit Reis, Hühnchen oder gebratenen Schweinsfüßen gefüllten Schüsseln und Tüten aus und verwandeln den Bus geruchsmäßig in eine fetttriefende Hähnchenbraterei.“ „Ich hasse das“, echauffiert sich Emilio. „Mir wird jedesmal speiübel, wenn der ganze Bus nach gebratenem Huhn stinkt und ich dann stundenlang in diesem Mief hocken muss.“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich grinse amüsiert über Emilios Ausbruch und gestehe, dass ich mit dem Hühnerthema eigentlich ganz gut leben kann. Was mich viel mehr nervt, sind die gewalttätigen Action- und Horrorfilme, die auf langen Überlandfahrten meist nach kurzer Zeit ins Videogerät geschoben werden. Dann ziehen die Leute die Vorhänge zu, rücken ihre Kinder auf dem Schoß zurecht und schauen wie hypnotisiert auf den flimmernden Bildschirm, der über ihren Köpfen hängt. Die Lautstärke, in der die Filme vorgeführt werden, macht es so gut wie unmöglich, sich dem Spektakel zu entziehen. Ich steige deshalb nie ohne Oropax und Augenklappe in einen Bus, und bin unter den gegebenen Umständen auch gerne bereit, Emilio ein paar von meinen Ohrstöpseln als Nasenstöpsel zur Verfügung zu stellen…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Und wie wir noch so fröhlich am Lästern sind, taucht die dicke &lt;i style=""&gt;Mamita&lt;/i&gt; im Sitz neben uns in ihre vollgestopfte, karierte Plastiktüte, zieht eine mit orangefarbenen Blümchen verzierte Emailleschüssel heraus, öffnet sie und heraus strömt der Duft von …ja was wohl??...Reis und Hühnchen!!! Emilio beobachtet das Ganze mit einer köstlichen Mischung aus Verblüffung und Ekel. Dann schauen wir uns an und brechen in schallendes Gelächter aus. Doch das geht schon in der Titelmusik des soeben lautstark gestarteten „Karate Warrior“-Videos unter…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-850690759184046667?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/850690759184046667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/850690759184046667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2010/02/unterwegs-von-la-paz-nach-orurooooo.html' title='Unterwegs von La Paz nach Orurooooo!!!!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8031993142613294111</id><published>2009-12-21T10:34:00.003-05:00</published><updated>2009-12-21T10:38:49.751-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Zurück in vertrauten Gefilden !!!</title><content type='html'>&lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Uff…nach 2 ½ intensiven, spannenden, anstrengenden, zum  Teil beschwerlichen, zum Teil wirklich superschönen Wochen in Bolivien bin ich  jetzt wieder in Lima gelandet. Lima…das fühlt sich immer noch und immer wieder  nach „zu Hause“ an. Schon der Flughafen – so wohlbekannt, erst das Prozedere bei  der Immigration, dann das Warten am Gepäckband, schließlich der rote/grüne  Zufallsknopf – muss ich mein Gepäck dem Zoll vorführen oder komme ich so davon?  Ich habe Glück, der Knopf gibt grünes Licht, ich gehe durch den Zoll, schnappe  mir einen Taxifahrer und trete vor das Flughafengebäude. Hmmmm&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;-  da bin ich also, tauche ein in diese typisch limeñische Mischung aus feuchter  Meeresluft und &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Autoabgasen… nach den Wochen in den sauerstoffarmen  Höhen der Anden kommt mir diese Luft vor wie die schönste Brise auf der ganzen  Welt! Das Taxi biegt ein auf die Avenida Faucett und in mir macht sich  Festtagsstimmung breit. Um mich herum jede Menge hupende Taxis, knatternde und  scheppernde Busse, aus allen Nähten platzende Combis. Juhuu! Ich bin zu Hause!!!  Wir quetschen uns durch die Straßen, durch gewiefte  Manöver versuchen wir immer wieder, einem anderen Taxi einen Zentimeter Vorsprung abzuringen…im Jahr 2009  gab es bereits mehr als 563 Unfalltote auf Lima’s Straßen, das konnte ich eben  in der Zeitung auf dem Flug von La Paz nach &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Lima nachlesen. 0,19%  der Fälle gehen auf technisches Versagen zurück – die restlichen 99,81 % sind  dann wohl zurückzuführen auf den absoluten Wahnsinn der limeñischen Fahrer…wen  wundert’s??? Ob Bus, Taxi, Combi oder Privatwagen – hier fahren alle wie die  Bekloppten. Lieber das eigene Leben riskiert als einem anderen die Vorfahrt  gewährt – das ist hier das Motto! &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Aber… so bescheuert das  vielleicht klingen mag… heute tauche ich in dieses lärmige, stinkende Chaos ein  und finde es einfach nur großartig!&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Der Weg nach Miraflores ist mir vertraut wie meine  Westentasche, der Taxifahrer ist gesprächig, erzählt mir die neuesten Schoten  aus Alan García’s Regierungs(un)wesen, arbeitet ganz nebenbei den üblichen  Fragenkatalog ab von wegen „woher kommst Du?“ „was machst Du hier?“ „und Dein  Ehemann – Peruaner oder Deutscher?“ und ich könnte ihn knutschen dafür, dass er  alles richtig macht, bis hin zu der Frage, ob ich Ceviche mag. Ja!!! Ich liebe  Ceviche!!! Und morgen werde ich mir einen ganzen Fischschwarm einverleiben!!&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Wir kommen bei Jutta’s Wohnung an und der Wächter begrüßt  mich mit einem „da sind Sie ja, wir haben schon auf Sie gewartet!“ Na wunderbar  – ich habe auch schon seit Tagen auf den Moment gewartet, wo ich mich endlich  wieder auf vertrautem Boden bewege…!!&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Ich parke mein Gepäck in Jutta’s Wohnung und gehe dann  gleich zu WONG - ein bisschen Proviant einkaufen, damit ich morgen früh  wenigstens Kaffee und Milch im Haus habe. Jutta ist ja in Wien und &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;ih&lt;/span&gt;r Kühlschrank gähnend leer…. Am Ovalo  Gutierrez ist alles wie immer – die Obstfrau packt nach einem langen Arbeitstag  ihren Wagen zusammen und schickt sich an, nach Hause zu gehen. Der Wächter vor  der „Interbank“ grüßt&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; -  ebenfalls&lt;/span&gt; freundlich wie immer &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;-  u&lt;/span&gt;nd gleich um die Ecke, kurz vor dem Eingang zum Supermarkt, sitzt die  Frau mit dem Rollstuhl, die hier immer Bonbons verkauft. Ich sage ihr, dass ich  ihr was gebe, wenn ich rauskomme… Es hat sich wirklich gar nichts  verändert…denke ich….&lt;/p&gt; &lt;p class="ecxMsoNormal"&gt;Im WONG erwarten mich allerdings große Veränderungen!!!  Der ganze Supermarkt gleicht einem blinkenden, glitzernden, leuchtenden  Weihnachtsmarkt – Lichterketten, Nikoläuse, Schneemänner und alles, was man sich  an Weihnachtsdeko nur vorstellen kann. Das Ganze trifft mich so unerwartet wie  einen japanischenTouristen, der im Hochsommer in Rothenburg ob der Tauber in  Käthe Wohlfahrt’s Weihnachtsdorf tritt… Im Hintergrund klimpert jemand auf dem  Flügel – das fand ich schon immer skurril: ein Flügel im Supermarkt, &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;steht da so rum, &lt;/span&gt;&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;zwischen &lt;/span&gt;Fischtheke&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; und Sahnetortenabteilung&lt;/span&gt;,&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; ein junger Typ in weißem Hemd und schwarzer Hose  gibt sein Können zum Besten,&lt;/span&gt; daneben plätschert ein Springbrunnen  gleichgültig vor sich hin, über allem flutet gleißend helles Neonlicht&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; und die Leute schieben ihre Einkaufswagen durch die  Gänge&lt;/span&gt;… ich bahne mir meinen Weg durch die unglaubliche Menschenmenge, die  am Samstag Abend um halb zehn offenbar nichts Besseres zu tun hat als im  Supermarkt herumzuflanieren und den Kauf eines Stück Käses zum Ereignis des  Jahres zu machen: „Ja, ich bin jetzt hier an der Käsetheke….nein, mi Amor, ich  kann den Käse nicht finden. Letzte Woche war er noch hier. Ach Du meine  Güte….was machen wir denn nun??? Pizzakäse??? Nein…lass mich mal schauen.. (sie  lehnt sich von links über mich und grapscht nach einem Käse)….“nein…gibt es  nicht….ach, hier…ja…ich glaube, ich hab was….“ &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Und so weiter und  so fort. Ich mache, dass ich wegkomme. Kaufe ein paar Mangos (Mangozeit!!!),  Avocados, Salzstangen, Wein, Salat vom Salatbuffet, Milch, Kaffee…. Und ab zur  Kasse. „Tarjeta Wong?“ fragt die Verkäuferin, auch wie immer, und ich schüttle  den Kopf. Hab keine Wong-Karte. Will keine Wong-Karte. Brauch auch keine  Wong-Karte. Bin ja nur zu Besuch hier. Aber nett, dass sie trotzdem fragt…!!  Gott ist das schön, hier zu sein. All das zu kennen. Es zu lieben, in all seiner  wundersamen Absurdität. Und mich hier noch immer genauso zu Hause zu fühlen wie  in Köln!!! Manche Menschen sind zweisprachig. &lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt;Ich bin eben z&lt;/span&gt;weiwohnortig&lt;span class="ecx840472302-29112009"&gt; :-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8031993142613294111?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8031993142613294111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8031993142613294111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2009/12/zuruck-in-vertrauten-gefilden.html' title='Zurück in vertrauten Gefilden !!!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-526084783286974269</id><published>2009-06-09T05:08:00.003-05:00</published><updated>2009-06-09T05:20:05.757-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Film zu La Oroya jetzt verfügbar!</title><content type='html'>Den Film zur Problematik in La Oroya gibt's jetzt auf DVD in 3 Sprachen (englisch, spanisch und deutsch) - zu beziehen bei &lt;a href="http://www.kigali-films.com/"&gt;http://www.kigali-films.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Si43DWZmKoI/AAAAAAAAAzk/jdr_Re2BTak/s1600-h/Publikation3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Si43DWZmKoI/AAAAAAAAAzk/jdr_Re2BTak/s400/Publikation3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5345270338427431554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-526084783286974269?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/526084783286974269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/526084783286974269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2009/06/film-zu-la-oroya-jetzt-verfugbar.html' title='Film zu La Oroya jetzt verfügbar!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Si43DWZmKoI/AAAAAAAAAzk/jdr_Re2BTak/s72-c/Publikation3.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1198598731184182229</id><published>2009-02-08T18:19:00.008-05:00</published><updated>2009-02-09T17:30:30.958-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Alejandro</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Genau drei Monate ist das nun her, dass wir Alejandro und Rosa mit ihren vier Kindern in La Oroya zurückgelassen haben. Winkend standen sie im November 2008 vor dem Haus und schauten, wie die exotischen Besucher aus Deutschland wieder davonfuhren. Damals waren wir mit sehr gemischten Gefühlen weggefahren von dieser Familie, die wir zehn Tage lang begleitet hatten. Zu tief hatten uns unsere Filmarbeiten, die Interviews, die Einblicke in die triste Realität von La Oroya auch mit Alejandro’s und Rosa’s Geschichte verbunden. Wir fuhren weg mit dem Wissen, dass zwei der vier Kinder hohe Blei- und Arsenwerte im Blut haben. Dass das sehr gefährlich ist. Dass Alejandro seinen Arbeitsplatz bei Doe Run zum Ende des Jahres verlieren würde. Dass Rosa selbst Verdacht auf Krebs hat und nichts davon wusste. Kein Geld für eine vernünftige Diagnose. Kein Geld für eine langwierige Behandlung.&lt;/p&gt;  Nun – drei Monate später – sind wir wieder da. Stehen vor der grauen Hütte mit dem eingefallenen Dach, die klapprige Holztür steht halb offen. Wir klopfen. „Señora Rosa…?“ rufen wir. Und noch einmal, diesmal lauter: „Señora Rosa!!“  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9p3YqkNmI/AAAAAAAAAyo/RFXNXsmnT8I/s1600-h/IMGP1172.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9p3YqkNmI/AAAAAAAAAyo/RFXNXsmnT8I/s400/IMGP1172.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300571686673069666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Rosa kommt aus dem dunklen Raum heraus in den Hof. Sie trägt den gleichen grünen Strickpulli wie vor drei Monaten, die gleiche blaue Wollhose. Auf dem Kopf eine lilafarbene Pudelmütze. Plötzlich fühlen wir uns, als wären wir nie weggewesen, hätten nie Weihnachten in Deutschland gefeiert, den Jahreswechsel erlebt, so viele, ganz andere Erlebnisse gehabt. Wir stehen wieder in dem dreckigen Hof, von den Leinen tropft die nasse Wäsche, die Rosa gegen ein kleines Entgelt für Nachbarn wäscht. Von gegenüber, gleich über die Straße und den Fluss hinweg, dröhnt wie eh und je der metallene Lärm der gigantischen Industrieanlage. Doe Run Peru. Marode steht die Schmelzhütte da, trotzig, störrisch, wie schon so lange. An Modernisierungsmaßnahmen hat die Anlage in den fast hundert Jahren ihrer Existenz immer nur das Allernötigste erfahren. Der riesiege Schornstein bläst beißenden, stechenden Rauch zu uns herüber. Wir wissen von unserer Reportage im November, was für ein giftiges Gemisch das ist, das sich wie eine Glocke über die Stadt legt, in Häuser, Nasen, Augen und Lungen dringt. Die Berge macht es kahl und grau. Die Menschen macht es krank. „Blei im Blut“ – das war der Titel unserer Reportage im November, und Rosa’s Kinder waren unsere Protagonisten.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9qhlvi9hI/AAAAAAAAAyw/Msgk0jIAq78/s1600-h/IMGP1297.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9qhlvi9hI/AAAAAAAAAyw/Msgk0jIAq78/s400/IMGP1297.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300572411738125842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Rosa hat für den Kalender mit den Erinnerungsfotos, den wir ihr mitgebracht haben, gar keinen Kopf. Zu sehr drängen die aktuellen Ereignisse sie zum Handeln. „Mein Mann ist sehr krank, Señorita. Kommen Sie herein.“ Wir drängen uns in die muffige, dunkle Hütte. Die grauen Holzdielen knarren. Das kaputte Fenster ist mit einem alten Plastiksack zugehängt. Im Zimmer stehen zwei Betten, auf denen sich grobe Wolldecken türmen. Die Luft riecht feucht und abgestanden. Der Boden ist schmutzig. Im Hintergrund dröhnt ein Radio. Alejandro sitzt in sich zusammengesunken auf dem Bett. Noch immer trägt er den weiß-grünen Trainingsanzug der Firma Doe Run – der Firma, die ihn über Jahre als Mitarbeiter im sogenannten Aufforstungsteam beschäftigt hat, zu einem Hungerlohn. Krankenversicherung, Kündigungsschutz und Arbeiterrechte exklusive. Der Firma, die seine Kinder mit ihren Unmengen von giftigen, stinkenden Abgasen krank macht. Der Firma, die ihn im Dezember ohne Angabe von Gründen zusammen mit 65 weiteren Arbeitern auf die Straße gesetzt hat. Der Firma, die für ihn einzige Hoffnung und Abgrund zugleich bedeutet. Nun sitzt er da und zieht langsam den übergroßen Sombrero von seinem Kopf: „Schauen Sie her, Señorita…“ Dort, wo vor drei Monaten noch dichte, dunkle Locken waren, ist jetzt ein kahlrasierter Schädel. Über dem linken Ohr prangt eine große, eckige Narbe. „Sie haben mir den Kopf aufgemacht. Sie haben mir einen Tumor rausoperiert.“ Vor vier Wochen war das. Viel mehr weiß er über seine Krankheit nicht zu sagen. Davon versteht er nichts. Nur dass es weh tut, das versteht er. Und dass es Angst macht. Große Angst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tIKXBpsI/AAAAAAAAAy4/fGSjjSaK8IE/s1600-h/IMGP1308.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tIKXBpsI/AAAAAAAAAy4/fGSjjSaK8IE/s400/IMGP1308.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300575273425675970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Jetzt sitzt er wieder zu Hause. Rosa erzählt von den Schulden, die sie machen mussten, um die Operation und die Krankenhauskosten zu bezahlen. In den Gesichtern der beiden steht Sorge geschrieben. Elian und Juan, die beiden jüngsten Kinder, schauen betreten auf den Boden. Alejandro fühlt sich erschlagen. Es geht ihm nicht gut. Seit heute Morgen hat er wieder Schwindelanfälle, brutale Kopfschmerzen. Sein Gesicht ist bleich, seine Kräfte reichen noch nicht mal, um den Kopf zu heben. Wir drücken Rosa 150 Soles in die Hand, alles, was wir gerade in der Geldbörse haben. Sie soll ihren Mann so schnell wie möglich wieder in die Klinik nach Huancayo bringen. Er braucht ärztliche Behandlung. Wenn wir auch sonst nicht viel über seinen Zustand wissen – das ist ganz offensichtlich. „Gracias, Señorita. Gracias…“, sagt Rosa, und streicht dabei ihrer Tochter verlegen über den Kopf.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir gehen aus dem Haus. Stehen auf der Straße. Schauen auf die Industrieanlage gegenüber. Doe Run Peru. La Oroya. Metallurgische Hauptstadt Südamerikas. Was für ein Hohn. Ohnmacht überfällt uns. Trauer. Frust. Und Wut. Geballte Wut.&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tvujAN4I/AAAAAAAAAzA/SOCIXcbdk84/s1600-h/IMGP1463.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9tvujAN4I/AAAAAAAAAzA/SOCIXcbdk84/s400/IMGP1463.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5300575953154488194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Warum tut niemand was gegen dieses Sterben? Wie kann es sein, dass alle wissen, dass diese Anlage, dieser Ort, einer der zehn verschmutztesten Orte auf diesem Planten, die Menschen krank macht, und nichts passiert? Wie kann es sein, dass dieses Unternehmen gigantische Gewinne einfährt und direkt gegenüber, keine zweihundert Meter entfernt, die Menschen an den Abgasen dieser Firma krepieren? Ich wollte den peruanischen Umweltminister damals, im November, provozieren, als ich ihn fragte, ob die Menschen in La Oroya wirklich von dieser Industrieanlage leben, oder ob sie nicht vielmehr daran sterben. Wie grausam berechtigt diese Frage war, wird mir jetzt, vor dem Haus von Rosa und Alejandro, noch einmal in aller Klarheit und Deutlichkeit bewusst.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1198598731184182229?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1198598731184182229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1198598731184182229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2009/02/alejandro.html' title='Alejandro'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SY9p3YqkNmI/AAAAAAAAAyo/RFXNXsmnT8I/s72-c/IMGP1172.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7581133739174722009</id><published>2008-06-20T07:57:00.003-05:00</published><updated>2008-06-20T18:38:18.762-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Reise in’s Perú Profundo</title><content type='html'>Meine Reise führt mich diesmal über Cusco und Abancay nach Antabamba, eine Provinz in den Hochanden Perus. Unsere Partnerorganisation IIDA lädt mich ein, ihr Programm mit dem Titel „Umwelt und Bergbau“ kennenzulernen, das von Misereor unterstützt wird.&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Nach Cusco bringt mich das Flugzeug – und auch wenn ich diese Strecke schon X Mal geflogen bin, ist es immer wieder ein einzigartiges Erlebnis: obgleich wir eine Flughöhe von 10.000 m haben, liegen ganz nah unter uns die mächtigen, faltigen Anden, wie Runzeln eines alten Elefanten, trocken, spröde, unglaublich mächtig und stark.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwf6KK3gJI/AAAAAAAAAfw/aQL-pk5B6uk/s1600-h/IMGP0366.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwf6KK3gJI/AAAAAAAAAfw/aQL-pk5B6uk/s400/IMGP0366.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214077552611000466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;Wir fliegen in einem engen Bogen in den Talkessel hinein, in dem die alte Inka-Hauptstadt Cusco mit ihren schönen roten Ziegeldächern und den vielen klobigen Kirchtürmen liegt. Über dem „Nabel der Welt“ scheint die Andensonne – der Himmel ist blau und das graue, niesliege Wetter Limas ist schon längst vergessen!    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Sorroche – höhenkrank…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Im Hotel in Cusco lege ich mich erst mal auf’s Bett. “Langsam, gaaanz langsam angehen lassen“, das ist hier oben die Devise! &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ich weiß aus schmerzhafter Erfahrung, wie tückisch die Höhenkrankheit ist. Mal geht’s besser, mal geht’s schlechter… diesmal trifft’s mich richtig hart. Die 3400 Höhenmeter kriechen mir langsam und unaufhaltsam in den Körper. Nach ein paar Stunden drückt der Kopf, als ob er in einen Schraubstock gespannt wäre. Mein Hirn fühlt sich an wie Watte, mir ist flau im Magen und schwindlig im Kopf, ich fühle mich total betrunken, ohne einen Tropfen Alkohol angerührt zu haben. Das Atmen macht schon auf der dritten Treppenstufe Probleme – und ich muss noch weit hinauf, bis in den dritten Stock. Ächz!!! Das Herz stolpert vor sich hin wie ein verirrter Wanderer. Ich kippe Literweise Coca-Tee in mich hinein, doch auch das hilft nicht wirklich… Mitten in der Nacht werfe ich die erste Kopfschmerztablette ein, nach einer weitgehend schlaflosen Nacht folgt am nächsten Morgen die zweite… es dauert wohl noch ein, zwei Tage, dann bin ich akklimatisiert. Endlich!&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Auf in die Provinz!! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Wir fahren von Cusco auf einer wunderschönen Strecke durch die andine Bergwelt. Am Straßenrand wälzen sich schwarze Schweine im Dreck, laufen Frauen mit ihren Wollspindeln zu einem mir unbekannten Ziel, spielen Kinder mit einem alten Lederball Fußball, hacken Männer mit bunten Wollmützen das duftende Eukalyptusholz. Hinter jeder der zahlreichen Kurven lauert ein neuer, atemberaubender Blick auf schneebedeckte Gipfel oder rauschende Wildbäche.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwgknKy1CI/AAAAAAAAAf4/GYLcvvaO9Ic/s1600-h/IMGP0361.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwgknKy1CI/AAAAAAAAAf4/GYLcvvaO9Ic/s400/IMGP0361.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214078281949828130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;Nach 4 Stunden kommen wir in der Hauptstadt der Region an:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Abancay ist ein lebendiges Städtchen, umgeben von mächtigen Bergen, darüber ein strahlend blauer Himmel mit weißen Wattewölkchen… Von hier aus geht’s weiter, immer tiefer hinein in die peruanische Provinz. Nach zwei weiteren Stunden Fahrt im allradbetriebenen Pick-up-Truck verlassen wir die geteerte Straße und holpern auf einer staubigen Piste in ein tiefes Flusstal hinein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwh8V0Qv8I/AAAAAAAAAgA/Kwnnh78XkfU/s1600-h/IMGP0215.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwh8V0Qv8I/AAAAAAAAAgA/Kwnnh78XkfU/s400/IMGP0215.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214079789120405442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Immer tiefer und tiefer arbeiten wir uns voran und am Ende des Tals, nach fast drei &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Stunden ruckliger Fahrt, steigen wir schließlich die Hänge der Anden hinauf, Kurve für Kurve, bis wir auf fast viertausend Meter Höhe angekommen sind.                                                                                      &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwirVvB8SI/AAAAAAAAAgI/mQ5j8GulJWM/s1600-h/IMGP0227.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwirVvB8SI/AAAAAAAAAgI/mQ5j8GulJWM/s400/IMGP0227.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214080596552315170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Inzwischen geht die Sonne unter und taucht das ganze Flusstal in ein goldenes Licht. Die Besiedlung in dieser Gegend ist dünn – kleine Dörfer, umgeben von alten, noch aus der Zeit der Inkas stammenden Anbauterrassen. Ein malerisches Bild – doch die Menschen hier leben in Armut. Ihre Häuser sind einfach, die Einnahmen aus der Landwirtschaft reichen gerade für's Nötigste. Die Temperaturen fallen jetzt, im Winter, schon mal auf minus 5 bis minus 10 Grad. Wie die Kinder mit ihren bloßen Füßen diese Kälte überleben, ist mir immer noch ein Rätsel.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Antabamba – Provinzhauptstadt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Antabamba heißt die Hauptstadt der Provinz. Motorisierte Fahrzeuge sind hier noch eine Seltenheit. Dafür gibt es haufenweise Pferde und Esel. Mitten im Dorf, pardon: in der Stadt, die Plaza de Armas, der große Platz, auf dem sich das soziale Leben abspielt. Über ihm prangt stolz und mächtig eine alte, koloniale Kirche – sie bietet Platz für mindestens fünfmal so viele Einwohner wie Antabamba heute hat. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwl3MuqM3I/AAAAAAAAAgw/oeYO66hrpwg/s1600-h/IMGP0232.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwl3MuqM3I/AAAAAAAAAgw/oeYO66hrpwg/s400/IMGP0232.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214084098828153714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir quartieren uns in einem &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Hostal“ ein – groß ist die Auswahl an Unterkünften hier nicht. Die Kollegen von unserer Partnerorganisation – Julio, Carlos und Denver – überlassen mir großzügig das einzige Zimmer mit „baño privado“, mit meinem eigenen „Bad“. Dieses besteht aus einem schmuddeligen Waschbecken und einer nicht weniger schmuddeligen Toilette, alles diskret hinter einem alten, vergilbten Duschvorhang versteckt. Die Abflüsse dünsten einen modrigen Geruch aus. Aus dem Wasserhahn kommt eiskaltes Wasser. Das Duschen werde ich so weit wie möglich vermeiden, während dieses Aufenthalts! Die Matratze ist durchgelegen und ich bin froh, dass ich inzwischen schon über mehrjährige Provinzerfahrung verfüge: ohne meinen eigenen Schlafsack gehe ich nicht mehr auf Reisen, auch wenn der in Lima zwischenzeitlich Schimmel angesetzt hat. Immer noch besser, als die Last der schweren und staubigen Pferdedecken zu ertragen, die auf dem Bett aufgetürmt sind… auch meine Wärmflasche, mein Schal und meine kleine Taschenlampe leisten mir mal wieder wertvolle Dienste…&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Perú Profundo&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Das Schönste im „tiefsten Peru“ ist der blaue Himmel, dicht gefolgt von den majestätischen Bergen, die wie die Pranken eines Riesen in der Landschaft liegen, unbeweglich, faltig, runzlig, staubig, trocken und unendlich stark. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnqI4fVDI/AAAAAAAAAhQ/E2k4nrx20bU/s1600-h/IMGP0243.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnqI4fVDI/AAAAAAAAAhQ/E2k4nrx20bU/s400/IMGP0243.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214086073480598578" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man kann sich gut vorstellen, welche Mächte gewirkt haben, als diese gewaltige Bergkette aufgetürmt wurde, wie sich langsam Falte um Falte nach oben geschoben hat. Kleine Menschlein mit abwegigen Ideen und einem unverrückbaren Starrsinn haben sich irgendwann auf diesen Pranken angesiedelt, haben Anbauterrassen in die Berge gescharrt und ringen dem kargen Boden auf Höhen von dreitausend bis viertausend Metern noch heute Mais, Kartoffeln, Quinoa und Kiwicha ab. Am Abend steigt der Mond am Horizont auf, und nach Sonnenuntergang sind die funkelnden und leuchtenden Sterne des „Kreuz des Südens“ zum Greifen nah.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Morgendliches Landleben&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Um fünf Uhr morgens erwacht das Dorf mit Geschepper und Geklapper zu neuem Leben. Es herrscht ein eifriges Treiben im Hof. Aus dem Radio dröhnt laute Musik, volkstümlich, ein bißchen schrill, eine nicht wegzudenkende Konstante im andinen Dorfalltag. Der Hahn kräht sich die Seele aus dem Leib, Wasserhähne rauschen im Hof, das Feuer, auf dem die Señora die erste Mahlzeit des Tages kocht, riecht nach Eukalyptus und wärmendem Holz. Es ist knackig kalt im Zimmer, ich stehe auf, wasche mich mit eiskaltem Wasser, ziehe mir die altbewährte Andenzwiebel an – Unterhemd, T-Shirt kurzärmlig, T-Shirt langärmlig, Pullover, Fleecejacke, Anorak, Schal, Mütze. Mit jeder halben Stunde, in der die Sonne höher steigt, werde ich mich sukzessive wieder diverser Schichten entledigen. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Desayuno andino – das Andenfrühstück&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Zum Frühstück gibt es &lt;i style=""&gt;Caldo de Gallina&lt;/i&gt; -&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;eine deftige Hünhersuppe. Ein großer, dampfender Pott steht vor mir, reichlich Nudeln, Kartoffeln, ein Hühnerbein, ein Ei samt Schale… „Das reicht für eine ganze Familie“, denke ich, und tauche beherzt den Löffel in das köstliche Heiß. Während ich mich nach der Hälfte geschlagen gebe, bestellen meine Kollegen noch einen Nachschlag. Ich weiß nicht, ob Peruaner einen zweiten Magen haben? Einen doppelten Boden vielleicht? Oder wo essen die das alles hin????&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Projektbesuche&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Julio, Carlos und Denver haben ein Besuchsprogramm für mich vorbereitet. Heute besuchen wir zwei Dorfgemeinschaften, die ersten, Huaquirca, liegt auf einem der gegenüberliegenden Berghänge. Wir fahren also erst mal auf einer waghalsigen Piste die 1500 Meter hinab bis zu dem reißenden Fluss, der der Provinz ihren Namen gibt, und von dort aus dann wieder gut 1300 Höhenmeter hinauf, bis wir in Huaquirca angekommen sind. Auf dem Weg begegnen uns Kühe, Schafe, Pferde und Ziegen. Vereinzelt tragen Frauen ihr Bündel Brennholz auf dem Rücken und wandern in hurtigem Schritt in ihren Sandalen aus Autoreifen die steilen Berge hinauf. Wenn wir sie auf der Ladefläche unseres Pickups mitnehmen, schenken sie uns ein breites, oft zahnloses Lächeln.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwjyuozpWI/AAAAAAAAAgY/GhNgl09uAAY/s1600-h/IMGP0220.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwjyuozpWI/AAAAAAAAAgY/GhNgl09uAAY/s400/IMGP0220.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214081823007810914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Wir wollen mit dem Bürgermeister, dem Führer der bäuerlichen Dorfgemeinschaft und den anderen Dorfautoritäten sprechen. Unsere Partnerorganisation hat in den letzten drei Jahren Ausbildungskurse mit den lokalen Führungspersonen durchgeführt, zu Themen wie „Bergbau und Umwelt“, „Stärkung der Verhandlungskapazität der Dorfgemeinschaften im Umgang mit Bergbauunternehmen“, „Rechte der Dorfgemeinschaften“, „Nachhaltige Ländliche Entwicklung“ und so weiter. Ich will mit den Leuten vor Ort sprechen um rauszufinden, wie diese Kurse ankamen, ob sie den Leuten was gebracht haben, und wie sie die aktuelle Situation in der Provinz sehen. Fast 80% der Provinz Antabamba sind für den Bergbau konzessioniert, über 25 nationale und internationale Unternehmen wollen hier in Zukunft Gold, Silber und Kupfer abbauen. Für die überwiegend von der Landwirtschaft lebende Bevölkerung ist das ein neues Thema. Es birgt Chancen, aber auch viele Risiken. Unsere Partnerorganisation hat sich zum Ziel gesetzt, den Menschen bei ihrer Entscheidungsfindung im Umgang mit diesem neuen Thema zu helfen und sie mit Fachwissen, technischer und juristischer Beratung zu begleiten. Es ist ein heißes Eisen, denn wo Bergbau in großem Stil stattfindet, geht dies immer einher mit der Korruption der lokalen Behörden. Bürgermeister und Präsidenten der Dorfgemeinschaften werden bestochen, um den Dorfgemeinschaften die kommunalen Ländereien abzuringen. Die Dorfgemeinschaft spaltet sich alsbald in Minengegner und Minenbefürworter. Es beginnt ein regelrechter Kleinkrieg im Dorf. Mit dem sozialen Frieden ist es meist schnell vorbei. Deshalb führt unsere Partnerorganisation auch Kurse in Konfliktmanagement durch und versucht die Basisorganisationen in ihrem Zusammenhang zu stärken. Kein leichtes Unternehmen. Wer – wie ich - auf dem Dorf aufgewachsen ist, weiß, welche Dynamiken in so einem Dörfchen stecken können….&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Wir kommen um kurz vor acht im Dorf an und suchen den Bürgermeister auf. Der ruft über den Lautsprecher der Municipalidad eine Versammlung aus. Langsam tröpfeln die Gemeinderäte, die Bauernführer, Stadtverwalter und landwirtschaftlichen BeraterInnen ein und nehmen in dem von der Morgenkälte noch eisigen Büro des Bürgermeisters Platz. Neben dem Schreibtisch und ein paar Stühlen ziert die peruanische Flagge den Raum und verleiht ihm seinen offiziellen Anstrich. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkSOZQ8TI/AAAAAAAAAgg/ABAY66PaYfA/s1600-h/IMGP0176.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkSOZQ8TI/AAAAAAAAAgg/ABAY66PaYfA/s400/IMGP0176.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214082364108501298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;Der Bürgermeister eröffnet umständlich die Sitzung: &lt;i style=""&gt;Muy buenos días, Señor Presidente de la Comunidad Campesina, Señor Regidor, Señor Gobernador; Señora promotora ambiental, Señora Susana de la institución Misereor de Alemania, compañeros de IIDA....&lt;/i&gt;Es ist ein langer Sermon, der von jedem weiteren Anwesenden zu Beginn einer Wortmeldung wiederholt werden wird, was der Sitzung einen sehr zeremoniellen und ein bißchen langatmigen Charakter verleiht… die wirklichen Inhalte gehen in dem rituellen Beiwerk leicht unter. Schön ist es trotzdem. Willkommen im Perú Profundo!&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Und nochmal &lt;i style=""&gt;Caldo de Gallina&lt;/i&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Nach der Versammlung lädt der Bürgermeister zum Frühstück im Dorflokal gleich an der Plaza der Armas und neben der trutzigen Dorfkirche ein. Es ist ein nüchterner Raum, einfach Holzplanken auf dem Boden, an den kalten Wänden ein paar bunte Werbeposter. Ein großer Holztisch mit einer speckigen Wachstischdecke in der Mitte des Raums,  Plastikstühle und eine Holdbank drum herum.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Es riecht ein bißchen modrig und zieht ungemütlich durch alle Ritzen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Eine beleibte Señora mit ihren zahlreichen bunten Röcken und einem braunen, runden Hut auf dem Kopf rührt im Nachbarraum in einem großen Blechtopf, der über dem Holzfeuer hängt und serviert schließlich das Mahl.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkzw8wYDI/AAAAAAAAAgo/Oi3PQyDIRWg/s1600-h/IMGP0180.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwkzw8wYDI/AAAAAAAAAgo/Oi3PQyDIRWg/s400/IMGP0180.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214082940319850546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es gibt – wie sollte es auch anders sein – &lt;i style=""&gt;Caldo de Gallina&lt;/i&gt;!!! Ich schlucke und fluche heimlich in mich hinein, dass ich das doch eigentlich hätte ahnen können! Ist ja nicht mein erster Besuch auf dem Land!!! Hätte ich am frühen Morgen im Kreis des Projektteams noch höflich und ohne großen Gesichtsverlust ablehnen können, so ist mir dieser Ausweg in dieser Situation versagt.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Vor mir dampft also erneut eine große Schüssel mit einer ordentlichen Portion Suppe, Nudeln, Kartoffeln, Hühnerbein und Ei – das komplette Programm, zum zweiten Mal an diesem Vormittag!! Der Bürgermeister sitzt am Tischende und schlürft lautstark seine Suppe, Löffel klappern, das Radio dröhnt, dazwischen wird über lokale Politik und die Viehdiebe debattiert, die vor ein paar Tagen ein Dutzend Kühe gestohlen haben. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Freiheit, Sattheit, Zufriedenheit…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Um die Mittagszeit fahren wir zurück – hinab bis zum Fluss, hinauf nach Antabamba.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;In den nächsten Tagen stehen noch diverse ähnlicher Sitzungen auf dem Programm. Wir fahren X mal hinunter ins Tal und an einem der vielen Berghänge wieder hinauf in ein Dorf. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ich werde nicht müde, die phantastische Landschaft zu bewundern. Ich sitze noch mehrmals vor randvollen Schüsseln mit dampfender Hühnersuppe, Kartoffeln, Nudeln und Ei. Jeden Tag fühle ich mich ein bißchen schmuddeliger. Jeden Tag ein bißchen befreiter - &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;so weit weg von jeglicher Zivilisation, so schön reduziert auf ein paar Tätigkeiten pro Tag. Multi-Tasking Ade! Hier ist das wirkliche Leben.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Forum „Bergbau und Umwelt“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Zum Abschluss dieses Projektbesuchs gibt es eine große Veranstaltung, an der die Autoritäten und Bauern der acht Distrikte der Provinz Antabamba teilnehmen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFw-FeuPa4I/AAAAAAAAAhY/pgMgaoKJHjo/s1600-h/IMGP0161.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFw-FeuPa4I/AAAAAAAAAhY/pgMgaoKJHjo/s400/IMGP0161.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214110732455472002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;Einen ganzen Tag lang debattieren mehr die mehr als 120 Teilnehmenden des Forums über Chancen und Risiken des Bergbaus für die Provinz: Wie viele Einnahmen würde der Bergbau generieren? Was könnte man mit dem Geld alles machen? Wie könnte man das Geld am sinnvollsten ausgeben? Wo kann man Bergbau betreiben, ohne die kostbaren Wasserquellgebiete zu zerstören? Wo sind negative Umweltauswirkungen zu erwarten? Was bedeutet der Einfall der großen Unternehmen für den sozialen Zusammenhalt in den Dörfern? Würden die Bauern in den Minen Arbeit finden? Oder würde man womöglich nur ausgebeutet und seiner Lebensgrundlage, der Landwirtschaft, beraubt? Es sind Vertreter sämtlicher Positionen da und die Plädoyers für oder gegen den Bergbau werden in einem lustigen Gemisch aus Spanisch und Quechua vorgetragen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmXRTQgaI/AAAAAAAAAg4/Gomp0Rt9BV8/s1600-h/IMGP0282.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmXRTQgaI/AAAAAAAAAg4/Gomp0Rt9BV8/s400/IMGP0282.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214084649811214754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Alle kommen mit praktischen Beispielen, mit ersten konkreten Erfahrungen, mit Sachverstand oder mit bunten Phantasiegeschichten. Es ist ein lebhafter Erfahrungsaustausch, zum Teil wütend, zum Teil euphorisch vorgetragen. Viele Ideen werden angeregt. Viele Fragen aufgeworfen. Man beschließt, das Wichtigste sei es, sich gut auf alle diese Fragen vorzubereiten, sich gut zu organisieren. Und gründet sogleich eine „Verteidigungsfront für die Umwelt und einen Nachhaltigen Bergbau in Antabamba“. &lt;/p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Der Ehrengast im Dorfe…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Zur Feier dieses wichtigen Ereignisses hat die Frau des Bürgermeisters &lt;i style=""&gt;Chicharrón de Alpaca&lt;/i&gt; zubereitet, das sind frittierte Alpaca-Stücke. Dazu gibt es für jeden 5 Kartoffeln und einen Salat aus Zwiebeln und Tomaten. Alle sitzen in einer Runde und essen mit den Fingern das leckere Mahl. Ich schiebe Julio heimlich 3 Kartoffeln unter, bevor sie mir wieder zu den Ohren rauskommen. Als Ehrengast des Dorfes bekomme ich einen selbstgewebten Poncho geschenkt,&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmycIckPI/AAAAAAAAAhA/KjClUnkh5CI/s1600-h/IMGP0312.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwmycIckPI/AAAAAAAAAhA/KjClUnkh5CI/s400/IMGP0312.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214085116575125746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; den ich mit Stolz und Dankbarkeit entgegennehme. „Que hable, que hable“ („eine Rede!! Eine Rede!!!“) fordert die versammelte Menge und klatscht zum Ansporn in die Hände! Auch das ist zum Glück keine völlig ungewohnte Situation mehr. Ich weiß, dass das Wort von Außenstehenden großes Gewicht hat&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;und versuche mit meinen Worten zu motivieren und zur gemeinsamen Lösungsfindung zu raten. Ich gratuliere zu der gelungenen Veranstaltung (finanziert von Misereor…), zu dem wichtigen Austausch von Informationen und Erfahrungen, und zur Gründung der neuen Organisation, die den weiteren Prozess begleiten wird. Ich verspreche, dass Misereor auch in den nächsten 3 Jahren über unsere Partnerorganisation Unterstützung anbieten wird und ernte dafür begeisterten Applaus. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Wenn schon mal ein Hilfswerk da ist…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Nach meinem Vortrag werde ich von diversen Dorfautoritäten diskret zur Seite gebeten, und kurz vor meiner Abreise werden noch diverse Finanzierungsanfragen für die Renovierung der Dorfkirche, für die Finanzierung des nicht vorhandenen Wasser- und Abwassersystems und für ein Projekt zur verbesserten Herstellung von Alpaca-Wolle an mich unterbreitet. Ich kann mich mit den in bereits zahlreichen ähnlichen Situationen erprobten Phrasen einigermaßen aus der Affäre ziehen, ohne jemandem vor den Kopf zu stoßen...&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;&lt;b style=""&gt;Zurück in die „Zivilisation“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Als wir nach 4 Tagen über die holprige Piste zurück nach Abancay fahren, bin ich voller bunter Bilder, faszinierender Eindrücke, spannender Erfahrungen und habe wieder viel, viel dazugelernt!!! Was hab‘ ich für ein Glück, dass das, was andere nicht mal im Urlaub erleben, bei mir auch noch unter dem Titel „Arbeit“ läuft!!!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnUQjptMI/AAAAAAAAAhI/ye11hzytrpk/s1600-h/IMGP0336.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwnUQjptMI/AAAAAAAAAhI/ye11hzytrpk/s400/IMGP0336.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214085697583559874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt;"&gt;Die lebendige, quirrlige Stadt Abancay kommt mir vor wie die Mega City New York, mit ihren vielen hupenden Autos, den blinkenden Leuchtreklamen, den bunten Restaurants und den auf den Straßen rumwuselnden Menschen… Im ersten Moment erschlägt mich das alles, und ich denke wehmütig zurück an das stille, provinzielle Antabamba mit seinem langsamen Rhythmus, wo ich mit den Alpacas schlafen gegangen bin und mit den ersten schrillen Radiotönen und dem Aufgang der Sonne aus dem Schlafsack gekrochen bin. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Über die heiße Dusche freue ich mich trotzdem. Und auch ein frischer Salat statt heißer Hühnersuppe ist mir heute mal willkommen… &lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7581133739174722009?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7581133739174722009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7581133739174722009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/06/reise-ins-per-profundo.html' title='Reise in’s Perú Profundo'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFwf6KK3gJI/AAAAAAAAAfw/aQL-pk5B6uk/s72-c/IMGP0366.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-446410039246014522</id><published>2008-06-19T18:40:00.000-05:00</published><updated>2008-06-20T18:45:53.748-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Auf dem Weg in die Schule...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAL9ziAzI/AAAAAAAAAhg/ejdket3jTHg/s1600-h/IMGP0341.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAL9ziAzI/AAAAAAAAAhg/ejdket3jTHg/s400/IMGP0341.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214113042901631794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxApps-2KI/AAAAAAAAAhw/nW03YlJz1yI/s1600-h/IMGP0343.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxApps-2KI/AAAAAAAAAhw/nW03YlJz1yI/s400/IMGP0343.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214113552901527714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAbsmxRRI/AAAAAAAAAho/iGmnXbXYEDM/s1600-h/IMGP0344.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAbsmxRRI/AAAAAAAAAho/iGmnXbXYEDM/s400/IMGP0344.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5214113313162609938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-446410039246014522?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/446410039246014522'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/446410039246014522'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/06/auf-dem-weg-in-die-schule.html' title='Auf dem Weg in die Schule...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SFxAL9ziAzI/AAAAAAAAAhg/ejdket3jTHg/s72-c/IMGP0341.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-5106022893171295729</id><published>2008-06-06T20:11:00.001-05:00</published><updated>2008-06-06T20:50:47.103-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Lima, la bombardeada…</title><content type='html'>„Wir Taxifahrer nennen Lima jetzt „die Bombardierte“, weil wir von einem Loch zum nächsten fahren“. Mein Taxifahrer Bernardino bringt’s mal wieder ohne große Umschweife auf den Punkt! Denn in der Tat schaut die Stadt seit Wochen aus wie nach einem Bombenangriff: Sämtliche Straßen sind aufgerissen, überall stößt man auf Schranken, man fährt von Umleitung zu Umleitung, und es kann passieren, dass man nach endlosem Herumkreisen irgendwann müde und frustriert wieder dort landet, wo man dem ersten Umleitungsschild gefolgt war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnopFJVmmI/AAAAAAAAAfg/Bit7X4qs1zE/s1600-h/desvio.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnopFJVmmI/AAAAAAAAAfg/Bit7X4qs1zE/s400/desvio.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208950236484311650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Nerven von Hunderten und Tausenden von Limeños liegen blank – zum einen, weil die ohnehin schon nervenaufreibende Transportfrage in Lima nun um noch eine Herausforderung angereichert ist, zum anderen, weil in viele kleine Nebenstraßen (wie z.B. auch vor unserer Haustür in der Prolongación Arenales)&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;der Verkehr der großen Avenidas umgeleitet wird. Das ist, als würde mal eben die A3 Köln – Frankfurt an Deiner Haustür vorbeigeleitet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnpSLF8JsI/AAAAAAAAAfo/XPX2Mbg0UUI/s1600-h/policia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnpSLF8JsI/AAAAAAAAAfo/XPX2Mbg0UUI/s400/policia.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208950942455310018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;So wälzt sich nun an meiner Wohnung von morgens 5 Uhr bis spät in die Nacht eine nicht enden wollende Blechlawine vorbei  – Busse, Kleinbusse, Taxis, Privatfahrzeuge… der ganze Verkehr der Avenida Arequipa, eine der Hauptadern Limas, verpestet die Luft und hupt, dröhnt und scheppert direkt vor unseren Fenstern. an unserem Haus vorbei. Und das nun schon seit 6 Wochen!!!     &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnh4RlihaI/AAAAAAAAAfY/4l8fZSM2y80/s1600-h/IMGP2366.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnh4RlihaI/AAAAAAAAAfY/4l8fZSM2y80/s400/IMGP2366.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5208942800940467618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Anlass für die Grundsanierung sämtlicher Straßen ist der für November anberaumte APEC-Gipfel, zu dem Staats- und Regierungschefs aus den Pazifik-Anreiner-Ländern nach Lima kommen, um die wirtschaftlichen Kooperationen auszubauen. Da will man doch nicht mit Schlaglöchern und holprigen Pisten aufwarten!!! Dass mitten in all diese Straßenbaumaßnahmen auch der EU-Lateinamerika-Gipfel Mitte Mai fiel, störte die peruanische Regierung dagegen offenbar gar nicht. Die Europäer winkten ja auch nicht mit fetten Wirtschaftsabkommen, sondern wollten mit den Latinos so unangenehme Themen wie Armutsbekämpfung, soziale Gerechtigkeit und Klimawandel diskutieren. Vielleicht hatte die peruanische Regierung mit ihrer „Bombardierungsstrategie“ ja insgeheim gehofft, den einen oder anderen Staatschef schon auf dem Weg vom Flughafen in’s Zentrum von Lima abschütteln zu können….&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-5106022893171295729?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5106022893171295729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5106022893171295729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/06/lima-la-bombardeada.html' title='Lima, la bombardeada…'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/SEnopFJVmmI/AAAAAAAAAfg/Bit7X4qs1zE/s72-c/desvio.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4871446315251199776</id><published>2008-03-19T10:28:00.000-05:00</published><updated>2008-03-19T10:40:39.536-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entwicklungszusammenarbeit'/><title type='text'>Ministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, besucht Misereor-Projekt in Lomas de Carabayllo</title><content type='html'>Am 18.3. besuchte die Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, ein von der Misereor-Partnerorganisation CIDAP durchgeführtes Projekt im limeñischen Stadtteil Lomas de Carabayllo. Begleitet wurde die Ministerin von einer Delegation, bestehend aus Frau Dorothea Groth, Leiterin des Referats Lateinamerika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Botschafter Dr. Christoph Müller sowie der Beauftragten für wirtschaftliche Zusammenarbeit der deutschen Botschaft, Kerstin Sieverdingbeck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bevölkerung von Lomas de Carabaylllo präsentierte der Delegation ihre Umweltproblematik, die v.a. zurückzuführen ist auf eine illegal operierende Sondermüllkippe, die mitten in dem armen Stadtteil liegt: Menschen ohne andere Einkommensmöglichkeiten und eine sichere Lebensgrundlage recyceln dort seit vielen Jahren hochinfektiösen Krankenhausmüll, was eine massive Gefährdung sowohl ihrer eigenen Gesundheit als auch der Menschen darstellt, die später mit den recycelten Kanülen, Spritzen und Handschuhen behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ezm-0eysI/AAAAAAAAAfQ/m49VS_G84Ew/s1600-h/IMGP2637.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ezm-0eysI/AAAAAAAAAfQ/m49VS_G84Ew/s400/IMGP2637.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179477791243946690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Außerdem brennen die Menschen zur Gewinnung von Blei alte Autobatterien aus und verkaufen den Rohstoff dann an metallverarbeitende Unternehmen. Beide Aktivitäten führen zu gravierenden Umwelt- und Gesundheitsproblemen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-EyX-0eyqI/AAAAAAAAAfA/Wrhse1DORgs/s1600-h/IMGP2634.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-EyX-0eyqI/AAAAAAAAAfA/Wrhse1DORgs/s400/IMGP2634.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179476434034281122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Misereor-Partnerorganisation CIDAP hat mit den Menschen vor Ort eine Gesundheitsstudie durchgeführt und nachgewiesen, dass die Menschen massiv erhöhte Bleiwerte im Blut haben. Die Nichtregierungsorganisation hat sowohl auf lokaler als auch nationaler Ebene Vorschläge zur Lösung der Problematik erarbeitet.: so sollen in einem ersten Schritt die Müllrecycler ausgebildet und für die Problematik sensibilisiert werden. Auf nationaler Ebene wurde ein Gesetzesvorschlag vorgelegt, der die Einfuhr alter Autobatterien zum Recycling verbietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ey6e0eyrI/AAAAAAAAAfI/HKi28sb6_OI/s1600-h/IMGP2648.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ey6e0eyrI/AAAAAAAAAfI/HKi28sb6_OI/s400/IMGP2648.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5179477026739767986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die deutsche Politikerin hörte den Bewohnerinnen mit großem Interesse zu und versprach, die Problematik auch in ihren Gesprächen mit peruanischen Regierungsvertretern zur Sprache zu bringen. Es genüge nicht, dass das Land ein hohes wirtschaftliches Wachstum verzeichne, wenn dieses Wachstum nicht auch bei den ärmsten Bevölkerungsschichten ankomme. Sie versprach, dass die bundesdeutsche Regierung der peruanischen Regierung Unterstützung und Beratung bei der Schaffung eines Umweltministeriums sowie bei der Implementierung einer nachhaltigen Umweltpolitik anbieten werde.&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4871446315251199776?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4871446315251199776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4871446315251199776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/03/ministerin-fr-wirtschaftliche.html' title='Ministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, besucht Misereor-Projekt in Lomas de Carabayllo'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R-Ezm-0eysI/AAAAAAAAAfQ/m49VS_G84Ew/s72-c/IMGP2637.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7878614355431323906</id><published>2008-02-22T16:28:00.002-05:00</published><updated>2008-02-22T16:38:43.900-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umwelt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yanacocha'/><title type='text'>Ismary</title><content type='html'>Mit einem verzagten Lächeln öffnet Ismary die Tür zu ihrem Haus in Cajamarca. „Percy ist nicht zu Hause“, sagt sie gleich, in entschuldigendem Tonfall. Im Wohnzimmer krabbelt das jüngste der drei Kinder auf dem Boden, plappert fröhlich vor sich hin, füllt den Raum mit Leben. Trotzdem liegt eine Schwere in der Luft, eine Traurigkeit, die sich wie ein unsichtbarer Schleier über alles legt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich klappe meinen Laptop auf und zeige Ismary die drei Portraits der ARTE-Reportage, die wir im Januar mit ihrem Mann Percy und zwei anderen Protagonisten in Cajamarca gedreht haben.  Sie schaut sich die drei Portraits ruhig an. „Eine gute Arbeit“, sagt sie dann… „Sehr gut…. „Was wird daraus entstehen?“ Ja… eine gute Frage…! Was wird daraus entstehen? Werden Menschen in der ganzen Welt empört aufstehen und aufschreien, dass solches Unrecht nicht ungestraft bleiben darf? Werden Aktivisten Briefe schreiben? Sich beschweren? Einen Boykott ausrufen? Werden irgendwo Menschen dafür eintreten, dass sich das Selbe nicht Tausende von Malen an verschiedenen Plätzen der großen weiten Welt wiederholt? …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut mir leid, Ismary gestehen zu müssen, dass als direkte Reaktion auf die Reportage gar nichts passieren wird. Die zwei Millionen Zuschauer, die das Programm vorigen Samstag in Deutschland und Frankreich gesehen haben, haben es vermutlich schon längst wieder vergessen.  Ich versuche zu erklären, dass dieser Fernsehbeitrag aber Teil einer größeren Kampagne ist, einer größeren Bewegung, die für Menschenrechte und Arbeiterrechte eintritt. Meine Erklärungen wirken hilflos. Ismary nickt. Langsam. Ismary versteht. Versteht, dass das alles notwendig ist, wichtig und gut. Versteht aber auch, dass ihre konkrete Situation sich dadurch nicht verändern wird. Ihren Kampf um Gerechtigkeit, ihren Kampf um’s Überleben müssen Ismary und Percy schon alleine ausfechten.&lt;br /&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R79AiFWkxCI/AAAAAAAAAe4/7zSD7nwI0Mg/s1600-h/IMGP2076.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R79AiFWkxCI/AAAAAAAAAe4/7zSD7nwI0Mg/s400/IMGP2076.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5169921851541210146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ihr Mann Percy ist gerade beim Anwalt der Gewerkschaft, um seine Strafanzeige gegen das Bergbauunternehmen Yanacocha weiter voranzutreiben. Er präsentiert seine ärztlichen Unterlagen, der Fall wird ausgearbeitet, wann der Prozess beginnt, ist noch nicht klar. Ob Percy eine realistische Chance hat, das mächtige Unternehmen auf Schadensersatz für seine ruinierte Gesundheit zu verklagen, ist fraglich. Ob er jemals eine Entschädigung für die hohen Quecksilberwerte in seinem Blut erhalten wird…? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meine Frage, ob Percy noch in ärztlicher Behandlung ist, ob er Medikamente nimmt, schüttelt Ismary den Kopf und die Tränen schießen ihr in die Augen. „Die Ärzte hier sind alle vom Unternehmen korrumpiert. Wir müssten nach Lima oder nach Piura reisen, um wirklich eine glaubhafte Diagnose zu erhalten. Dafür haben wir nicht das Geld. Percy’s Medizin ist inzwischen aufgebraucht – für neue Medikamente ist kein Geld da. Dafür hat er neue Symptome. Weiße Flecken auf der Haut, eine Art Pigmentstörung. Ob das vom Quecksilber kommt? Oder vom psychischen Stress? Ohne Arzt wird die Frage kaum zu beantworten sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einer Woche hat das neue Schuljahr begonnen,  es müssen Schuluniformen für die  beiden größeren Kinder angeschafft werden, Hefte, Bücher, Schultaschen. „Dass Bildung in Peru umsonst sein soll, ist ein Witz! Ich habe alleine diese Woche mehr als 500 Soles (150 USD) für Schulunterlagen ausgegeben!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„In letzter Zeit ist Percy ständig gereizt“ erzählt Ismary. Er geht nachmittags aus dem Haus und kommt erst am Abend nach Hause. „Ich weiß nicht, wohin er geht, was er tut. Er sucht nach Arbeit, sagt er. Er fährt die Kinder an, ist ungeduldig, gestresst, gereizt. Die monatelange Belastung durch seine Krankheit, die Arbeitslosigkeit, die immer drängendere Frage „wovon werden wir in ein paar Wochen leben?“, das alles schafft eine immer erdrückendere Atmosphäre im Haus. „Ich versuche, ihn zu verstehen. Versuche, seine Gereiztheit zu ignorieren. Aber er zieht sich immer mehr in sich zurück, und ich komme gar nicht mehr an ihn ran. Jetzt haben wir nicht nur die Krankheit, die Arbeitslosigkeit, die finanziellen Probleme – jetzt haben wir auch noch Eheprobleme. Es ist wie in einem bösen Traum, in dem sich ein Unheil an’s nächste reiht. Doch wenn Du am Morgen aufwachst, geht der Alptraum weiter. Ich hoffe, dass Gott sich bald an uns erinnert. Wir haben nie etwas Böses getan..."&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7878614355431323906?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7878614355431323906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7878614355431323906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/02/ismary.html' title='Ismary'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R79AiFWkxCI/AAAAAAAAAe4/7zSD7nwI0Mg/s72-c/IMGP2076.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-143000247553441052</id><published>2008-02-10T07:55:00.000-05:00</published><updated>2008-02-10T08:48:10.740-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umwelt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Juhuu – wir kriegen ein Umweltministerium!!!</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Als Perus Staatspräsident Alan García am 20.12.2007 verkündete, dass die Regierung ein Umweltministerium einrichten würde, bin ich vor Freude tanzend durch die Wohnung gehüpft und fand das für alle Umweltschützer, besorgten Bergbaukritiker und Klimawächter ein super Weihnachtsgeschenk! Wie lange hatten wir genau dafür plädiert, argumentiert, gestritten und gekämpft... Meine Mailbox quoll über von begeisterten Nachrichten von meinen von der Regierung gerne als "Ökoterroristen verunglimpften Freunden und Kollegen.       &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6765FWkw-I/AAAAAAAAAeY/QQMG4_oQBYU/s1600-h/Umweltministerium1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6765FWkw-I/AAAAAAAAAeY/QQMG4_oQBYU/s400/Umweltministerium1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165341681236886498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Inzwischen ist die Euphorie breiter Ernüchterung gewichen. Inzwischen wissen wir nämlich, dass Alan García nicht wirklich im Sinn hat, die Umwelt zu schützen, sondern nur einer Klausel Genüge tun will, die im Anhang des umfangreichen Freihandelsabkommens mit den USA formuliert ist. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-7lWkxAI/AAAAAAAAAeo/pEV7QwLGlgE/s1600-h/alan_garcia_george_w_bush01.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-7lWkxAI/AAAAAAAAAeo/pEV7QwLGlgE/s400/alan_garcia_george_w_bush01.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165346122233070594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Man mag von dem Freihandelsabkommen halten, was man will, aber für die peruanische Umwelt könnte es mit all seinen Auflagen in mancherlei Hinsicht einen richtigen Fortschritt bedeuten… wenn es denn einen politischen Willen gäbe, diese Auflagen auch mit Inhalt zu füllen. Doch es gibt scheinbar nichts, was Alan García ferner liegt…&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Die Konzeption zur Schaffung des Umweltministeriums soll nun in lächerlichen 20 Tagen aus dem Boden gestampft werden, unter konsequenter Nichtbeachtung aller bereits auf dem Tisch liegenden Vorschläge und Empfehlungen. Die dafür einberufene Arbeitsgruppe zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass die meisten Mitglieder treue Apristas sind, das heißt, der APRA, der Partei des Präsidenten angehören. Die wenigsten bringen eine fundierte fachliche Expertise mit. Dem Leiter der Arbeitsgruppe sagt man nach, dass er sein einst sehr ausgeprägtes ökologisches Bewußtsein abgestellt habe, seit diverse Bergbauunternehmen ihm gutbezahlte Jobs verschaffen und ihn mit Geld für seine Fernsehsendung (und vermutlich nicht nur dafür) versorgen…&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Ohnehin wurde bereits angekündigt, dass die aus Umweltperspektive kritischsten Themen nicht vom Umweltministerium bearbeitet werden sollen: so wurde die Umweltaufsicht für den gesamten Forstbereich vor Schaffung des Ministeriums eben mal im Landwirtschaftsministerium umgesiedelt.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-d1Wkw_I/AAAAAAAAAeg/4EZKpp6x5dQ/s1600-h/amazonas.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R67-d1Wkw_I/AAAAAAAAAeg/4EZKpp6x5dQ/s400/amazonas.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165345611131962354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Für den Fischfang soll eine eigene Institution zuständig sein und die Umweltaspekte des konfliktiven Bergbaus bleiben im Bergbauministerium, wo sie ja auch bisher angesiedelt waren (und geflissentlich unter den Tisch fielen…). &lt;/p&gt;            &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Wozu dann der ganze Aufstand, fragt man sich?&lt;br /&gt;Wozu die ganzen Ausgaben, ein bürokratischer Apparat, der kaum echte Kompetenzen hat?&lt;br /&gt;Um den Schein zu wahren und die Investitionen weiter anzukurbeln?&lt;br /&gt;Um dem Modethema „Umwelt“ Genüge zu tun, ohne wirklich was zu verändern?&lt;br /&gt;Um zu beweisen, dass Peru ein modernes Land ist, das mit seinen Ressourcen verantwortungsvoll umgeht?&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;Ich fürchte, meine Kollegen und ich werden noch eine ganze Weile in der Schublade der „Ökoterroristen“ stecken bleiben….&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-143000247553441052?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/143000247553441052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/143000247553441052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/02/juhuu-wir-kriegen-ein-umweltministerium.html' title='Juhuu – wir kriegen ein Umweltministerium!!!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6765FWkw-I/AAAAAAAAAeY/QQMG4_oQBYU/s72-c/Umweltministerium1.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2195711480967234398</id><published>2008-02-07T11:29:00.000-05:00</published><updated>2008-02-07T11:43:26.869-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Programmhinweis</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;Am kommenden Samstag, den 9.2. um 19 Uhr läuft auf ARTE der erste Teil unseres jüngst in Cajamarca gedrehten Beitrags zum Goldbergbau in Peru.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Unser Beitrag wird der letzte in der Sendung sein und beginnt um ca 19:30 Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Teil läuft dann am Samstag den 16. Februar um 19 Uhr,&lt;br /&gt;der dritte Teil am Samstag den 23. Februar um 19 Uhr.&lt;p  style="color: rgb(51, 0, 153);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p face="verdana" style="color: rgb(51, 0, 153);" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6sz8mRIiPI/AAAAAAAAAeQ/34XbCctQYi8/s1600-h/IMGP1755.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6sz8mRIiPI/AAAAAAAAAeQ/34XbCctQYi8/s400/IMGP1755.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5164278513867983090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die ARTE Reportage  ist außerdem 7 komplette Tage nach Ausstrahlung via Webseite einsehbar:&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/arte-reportage/103294.html"&gt;http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/arte-reportage/103294.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://plus7.arte.tv/de/streaming-home/1697480,selectedTags=0-103294.html"&gt;http://plus7.arte.tv/de/streaming-home/1697480,selectedTags=0-103294.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2195711480967234398?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2195711480967234398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2195711480967234398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/02/programmhinweis.html' title='Programmhinweis'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6sz8mRIiPI/AAAAAAAAAeQ/34XbCctQYi8/s72-c/IMGP1755.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8438813810550502367</id><published>2008-01-31T16:43:00.000-05:00</published><updated>2008-01-31T17:00:14.928-05:00</updated><title type='text'>Ein schlechter Film...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Fotoapparate, Filmkameras, Sicherheitskräfte, Überwachungspersonal. Unsere jüngsten Dreharbeiten im Umfeld der Goldmine Yanacocha gleichen in so manchem Moment einem billigen Spionage-Thriller. Das Unternehmen hatte die schriftliche Bitte des Fernsehteams um Unterstützung bei den Dreharbeiten für eine ARTE-Reportage kurz und prägnant mit dem Satz abgelehnt: „Wir haben kein Interesse, an diesem Projekt zu kooperieren.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als wir schließlich im Januar für 10 Tage zum Drehen anreisen, betreibt das Unternehmen aber einen beachtlichen Aufwand, um uns bei der Arbeit zu beoachten und uns auf Schritt und Tritt zu verfolgen: Sobald wir uns der Mine nähern, sind wir von Fahrzeugen umgeben, aus denen Video- und Digitalkameras auf uns gerichtet werden. Wir fragen uns des öfteren, wer hier eigentlich einen Film über wen dreht...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JCfmRIiNI/AAAAAAAAAeA/1xpCJHURvig/s1600-h/IMGP2033.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JCfmRIiNI/AAAAAAAAAeA/1xpCJHURvig/s400/IMGP2033.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161761233535797458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;    &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auf Anweisung unserer Partnerorganisation achten wir peinlich genau darauf, nicht auf den Grund und Boden des Unternehmens zu treten, da man uns sonst vermutlich sofort die Polizei auf den Hals hetzen und womöglich auch gleich unser Filmmaterial konfiszieren würde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JB52RIiMI/AAAAAAAAAd4/ZqeTp1FFkxg/s1600-h/IMGP1920.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JB52RIiMI/AAAAAAAAAd4/ZqeTp1FFkxg/s400/IMGP1920.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161760584995735746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei einer Kundgebung von Bauern, die in unmittelbarer Nähe der Mine leben, vor den Toren des Unternehmens betrachten wir erstaunt die Drohgebärden, die das Unternehmen auffährt, um die Dorfbevölkerung einzuschüchtern – von der Abteilung für „Kommunikation und soziale Belange“ über den firmeneigenen Anwalt, private Sicherheitskräfte, Polizei und Staatsanwalt sind alle vertreten und beobachten in gespannter Stimmung den Marsch der Bauern. Es ist ein absurdes Szenario, und noch dazu eines, das sich ohne jegliche Kommunikation vollzieht - die Bauern marschieren vor der Mine auf und ab, die Schutzbeamten des Unternehmens bauen sich als Drohkulisse auf. Keiner spricht mit keinem.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JDYmRIiOI/AAAAAAAAAeI/ILHxEkzPYlI/s1600-h/IMGP2030.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JDYmRIiOI/AAAAAAAAAeI/ILHxEkzPYlI/s400/IMGP2030.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5161762212788340962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch mit uns spricht keiner. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir werden abfotografiert, verfolgt und bespitzelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sprechen aber will keiner mit uns.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das große, gelbe Werbeschild am Eingang der Firma, das von sozialer Verantwortung kündet, vom friedlichen Zusammenleben zwischen Landwirtschaft und Bergbau, zwischen Minenarbeitern und Bauern, steht wie ein schrilles Mahnmal in der Landschaft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8438813810550502367?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8438813810550502367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8438813810550502367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/ein-schlechter-film.html' title='Ein schlechter Film...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R6JCfmRIiNI/AAAAAAAAAeA/1xpCJHURvig/s72-c/IMGP2033.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7746004298642118232</id><published>2008-01-28T22:01:00.000-05:00</published><updated>2008-01-29T08:13:00.050-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='living in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>an einem Sonntag im Januar am Strand von Lima</title><content type='html'>.... endlich bahnt sich die Sonne ihren Weg durch die Wolkendecke, die monatelang viel zu dick über unseren Köpfen hing, da ströhmen Tausende, ach, was sage ich, Hunderttausende von Limenos an ihren Strand. Ohne selbigen jetzt miesmachen zu wollen, ist es keine Übertreibung zu sagen, dass es sich dabei um eine der übelsten Kloaken entlang der pazifischen Küste handelt. Doch das kann die Limenos nicht wirklich schrecken - Sommer ist Sommer, Meer ist Meer und Strand ist Strand:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56ZKmRIiBI/AAAAAAAAAcg/_XcEcQ6ChIA/s1600-h/IMGP2334.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56ZKmRIiBI/AAAAAAAAAcg/_XcEcQ6ChIA/s400/IMGP2334.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160730630363318290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich schaue mir das Spektakel eine Stunde lang erstaunt und  amüsiert an und frage mich, was toll daran sein soll, inmitten dieser Massen den Tag verbringen zu müssen. Aber das Empfinden, was schön ist, und was nicht, ist ja bekanntermaßen sehr subjektiv... und wie mir scheint bin ich mit meiner Meinung in der Minderheit....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YI2RIh_I/AAAAAAAAAcQ/3JZO3Jr01kE/s1600-h/IMGP2282.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YI2RIh_I/AAAAAAAAAcQ/3JZO3Jr01kE/s400/IMGP2282.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160729500786919410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Limenos finden's jedenfalls toll und sind ganz wild darauf, am Wochenende im Meer rumzustehen. Denn: schwimmen können die nur die Wenigsten der vergnügten Sonnenanbeter....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...aber falls doch mal einer abzusaufen droht, gibt's ja zum Glück ihn hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YtGRIiAI/AAAAAAAAAcY/hLSb14--yOo/s1600-h/IMGP2325.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56YtGRIiAI/AAAAAAAAAcY/hLSb14--yOo/s400/IMGP2325.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160730123557177346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Er wacht über die hier...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56XqWRIh-I/AAAAAAAAAcI/NWzNQBzAxZ0/s1600-h/IMGP2290.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56XqWRIh-I/AAAAAAAAAcI/NWzNQBzAxZ0/s400/IMGP2290.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160728976800909282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;....die hier....&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56cUmRIiEI/AAAAAAAAAc4/gTxdWN34l3A/s1600-h/IMGP2297.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56cUmRIiEI/AAAAAAAAAc4/gTxdWN34l3A/s400/IMGP2297.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160734100696893506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und ganz besonders natürlich diese beiden hier....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56c-WRIiFI/AAAAAAAAAdA/KAeoabbtTKo/s1600-h/IMGP2301.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56c-WRIiFI/AAAAAAAAAdA/KAeoabbtTKo/s400/IMGP2301.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160734817956431954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Er hat solchen Schutz nicht nötig, hat ja schließlich sein Surfbrett dabei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56eW2RIiGI/AAAAAAAAAdI/5l4DLF7ixsc/s1600-h/IMGP2305.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56eW2RIiGI/AAAAAAAAAdI/5l4DLF7ixsc/s400/IMGP2305.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160736338374854754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bei näherer Betrachtung kann man leicht zu dem Eindruck gelangen, dass es den meisten ohnehin nicht um's Baden geht, sondern vielmehr um's Essen. Wie sollte es bei echten Peruanern auch anders sein ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56fAWRIiHI/AAAAAAAAAdQ/SVLsGjVOhyg/s1600-h/IMGP2331.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56fAWRIiHI/AAAAAAAAAdQ/SVLsGjVOhyg/s400/IMGP2331.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160737051339425906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56bAGRIiDI/AAAAAAAAAcw/Azo9y_YmFPc/s1600-h/IMGP2319.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56bAGRIiDI/AAAAAAAAAcw/Azo9y_YmFPc/s400/IMGP2319.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160732648997947442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;..... und  dass das Essen nicht gerade in die Kategorie "light" fällt, tut dem  Wohlgefühl keinen Abbruch... man is(s)t schließlich in guter Gesellschaft !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56af2RIiCI/AAAAAAAAAco/yjzHOjC6WrI/s1600-h/IMGP2295.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56af2RIiCI/AAAAAAAAAco/yjzHOjC6WrI/s400/IMGP2295.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160732094947166242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und überhaupt: wer sagt denn, dass man nicht auch mit Bauch ein richtig toller Typ sein kann!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56kTGRIiLI/AAAAAAAAAdw/qpvR1F5KkFA/s1600-h/IMGP2329.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56kTGRIiLI/AAAAAAAAAdw/qpvR1F5KkFA/s400/IMGP2329.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160742871020112050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Was für die einen ein schöner Wochenendspaß ist, ist für die anderen ein gutes Business:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56g_mRIiII/AAAAAAAAAdY/laR0AGczXa0/s1600-h/IMGP2328.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56g_mRIiII/AAAAAAAAAdY/laR0AGczXa0/s400/IMGP2328.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160739237477779586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Pause muss aber auch mal sein....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56hxmRIiJI/AAAAAAAAAdg/CHPyoBRskmU/s1600-h/IMGP2316.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56hxmRIiJI/AAAAAAAAAdg/CHPyoBRskmU/s400/IMGP2316.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160740096471238802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und wem's hier unten zu trubelig ist, der kann sich das Getümmel auch aus sicherer Distanz aus der Luft anschauen...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56iuWRIiKI/AAAAAAAAAdo/CQJfxqJuh5I/s1600-h/IMGP2309.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56iuWRIiKI/AAAAAAAAAdo/CQJfxqJuh5I/s400/IMGP2309.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5160741140148291746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7746004298642118232?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7746004298642118232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7746004298642118232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/einem-sonntag-im-januar-am-strand-von.html' title='an einem Sonntag im Januar am Strand von Lima'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R56ZKmRIiBI/AAAAAAAAAcg/_XcEcQ6ChIA/s72-c/IMGP2334.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1891894692736761233</id><published>2008-01-25T22:28:00.000-05:00</published><updated>2008-01-25T22:54:53.987-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yanacocha'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Miguel</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Miguel Garcia schaut mit sorgenvollem Blick in die Ferne. Gegenüber von seinem Grundstück liegt die größte Goldmine Lateinamerikas, Yanacocha, ein Unternehmen, das in US-amerikanischer Hand ist und seit 1993 große Wunden in die Landschaften der Region Cajamarca im Norden Perus frisst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qu5WRIhfI/AAAAAAAAAYQ/6u7md0F6BEQ/s1600-h/IMGP2107.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qu5WRIhfI/AAAAAAAAAYQ/6u7md0F6BEQ/s400/IMGP2107.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159628623359542770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Miguel sieht sich immer mehr umzingelt von diesem gierigen Monstrum, das ihn nach und nach einkreist, die Schlinge immer enger um seinen Hals zieht. Schon seit Jahren will die Mine Miguel’s Land kaufen, seit Jahren weigert er sich, seinen Grund und Boden zu verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qt-mRIheI/AAAAAAAAAYI/84TDdICjZvY/s1600-h/IMGP1765.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qt-mRIheI/AAAAAAAAAYI/84TDdICjZvY/s400/IMGP1765.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159627614042228194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Mit dem Rekordpreis von fast 1000 USD für eine Unze Gold wird die Gier des Unternehmens größer, der Druck auf Miguel wächst ebenfalls. Viele andere vor ihm haben verkauft, leben jetzt in der Stadt, hausen in einem Loch, betteln auf der Straße um ein Almosen. Auch Miguel’s Schwester hat schon vor Jahren ihr Land an die Mine verkauft. Das Geld, das sie für ihre Grundstücke bekommen hat, ist inzwischen längst ausgegeben, eine neue Lebensgrundlage jedoch hat ihr die Mine nicht geboten. „Was soll ich in der Stadt?“ – fragt Miguel. „Ich bin Bauer, ich bin auf diesem Land aufgewachsen, habe nichts anderes gelernt. Wenn ich verkaufe, dann entziehe ich nicht nur mir selbst die Lebensgrundlage, sondern auch meiner Frau, meinen acht Kindern, meinen fünf Enkelkindern. Ich kann doch nicht nur an mich denken. Was soll aus meinen Kindern werden, wenn ich alles verkaufe, was ich besitze?“&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qqyGRIhcI/AAAAAAAAAX4/KGmFrLv4Wvs/s1600-h/IMGP2165.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qqyGRIhcI/AAAAAAAAAX4/KGmFrLv4Wvs/s400/IMGP2165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159624100758980034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Unternehmen sieht Leute wie Miguel nicht gerne. Er schimpft über die zunehmende Umweltverschmutzung, die der zyanidbasierte Goldbergbau verursacht, über die versiegenden Wasserquellen, die Angst vor Vergiftungen. Sein Vieh muss er heutzutage viel häufiger mit Medikamenten behandeln lassen als früher. Alles Auswirkungen der Mine, die in nächster Nähe operiert.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qrcGRIhdI/AAAAAAAAAYA/9wIDJK33x40/s1600-h/IMGP2103.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qrcGRIhdI/AAAAAAAAAYA/9wIDJK33x40/s400/IMGP2103.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159624822313485778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Miguel gerät aufgrund seines offenen Widerstands immer wieder in’s Visier der mächtigen Mine, die in Cajamarca von der Polizei über die Regionalregierung bis hin zu Krankenhäusern, Ärzten, Sicherheitspersonal und amtlichen Behörden alle korrumpiert und alles kontrolliert. Drei Gerichtsverfahren laufen derzeit gegen ihn: dringen zum Beispiel die Mitarbeiter der Mine unerlaubt auf seinem Land ein, so werden nicht etwa diese verhaftet, sondern im Nu ist der Spieß umgedreht und Miguel hat ein Verfahren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt am Hals. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Leg’ Dich nicht mit uns an“, lautet die deutliche Botschaft, die Miguel von der Mine und ihren Sicherheitskräften immer wieder erhält. Und in der Tat haben andere Bauernführer wie er schon mit dem Leben dafür bezahlt, dass sie sich der Mine allzu offensiv in den Weg gestellt haben. Von Angst aber will Miguel nichts hören: „Ich fürchte den Tod nicht, denn sterben müssen wir alle irgendwann. Das einzige, wovor wir Menschen uns fürchten sollten, ist Gottes gerechtes Urteil über uns.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qpVGRIhaI/AAAAAAAAAXo/8WJ0Osfa5po/s1600-h/IMGP2159.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qpVGRIhaI/AAAAAAAAAXo/8WJ0Osfa5po/s400/IMGP2159.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159622503031145890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1891894692736761233?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1891894692736761233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1891894692736761233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/miguel.html' title='Miguel'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qu5WRIhfI/AAAAAAAAAYQ/6u7md0F6BEQ/s72-c/IMGP2107.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-227560532172264642</id><published>2008-01-25T22:15:00.000-05:00</published><updated>2008-02-10T09:17:36.088-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yanacocha'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Die Region Cajamarca in Zahlen :</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: arial;font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;In Cajamarca produziert die größte Goldmine Lateinamerikas - Yanacocha - unschätzbare Reichtümer.&lt;br /&gt;Im Jahr 2005 wurden in der Mine 2.609.000 Unzen Gold abgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Goldpreis hat aktuell ein Rekordniveau von 930 USD pro Unze Gold erreicht und wird vermutlich in Kürze die 1000-USD-Grenze überschreiten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zum Kontrast ein paar weitere Zahlen, die sich ebenfalls auf die Region Cajamarca beziehen :   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anteil der ländlichen Bevölkerung in Cajamarca: 72 % &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anzahl der Menschen, die in Cajamarca unterhalb der Armutsgrenze leben: 77%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinder mit chronischer Unterernäherung: 1996: 38.7 %; 2000: 42.8%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahl der schweren Atemwegserkrankungen: 1994: 12311; 2000: 48098&lt;br /&gt;Zahl der schweren Durchfallerkrankungen: 1996: 7363; 2000: 11645&lt;br /&gt;Zahl der Hauterkrankungen: 1996: 802; 2001: 2309&lt;br /&gt;Zahl der entzündlichen Augenerkrankungen: 1996: 11; 2001: 310&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soziale Konflikte in Peru im Jahr 2007:&lt;br /&gt;23.4 % aller sozialen Konflikte Perus sind in Cajamarca und Ancash angesiedelt, den beiden bedeutendsten Bergbauregionen Perus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahl der Minenkonflikte in Cajamarca im Jahr 2007: 14&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ermordete Bauernführer in Cajamarca:&lt;br /&gt;* November 2004:  Juan  Montenegro Lingán (Santa Cruz)&lt;br /&gt;* August 2006: Isidro Llanos Chevarría (Combayo)&lt;br /&gt;* November 2006: Esmundo Becerra Cotrina (Yanacanchilla)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bauern, die ein Gerichtsverfahrfen anhängig haben (Stand 2007):&lt;br /&gt;im Distrikt Negritos (Distrikt ohne Bergbauaktivität) 01&lt;br /&gt;im Distrikt Porcón Bajo (Distrikt mit Bergbauaktivität): 32&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zahl der Bauern, die 2007 im Zusammenhang mit Bergbaukonflikten inhaftiert wurden: Distrikt Totoracocha: 6&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-227560532172264642?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/227560532172264642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/227560532172264642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/die-region-cajamarca-in-zahlen.html' title='Die Region Cajamarca in Zahlen :'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-357281628701026845</id><published>2008-01-25T22:07:00.000-05:00</published><updated>2008-01-25T22:27:37.857-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yanacocha'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Percy</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy Portillas blättert nachdenklich durch die Seiten des Familienalbums.Seine Frau Ismary sitzt neben ihm, Sohn und Tochter schauen den beiden über die Schultern, deuten immer wieder lachend auf die Fotos vom vergangenen Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qksmRIhWI/AAAAAAAAAXI/v40wEcypbBE/s1600-h/IMGP2068.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qksmRIhWI/AAAAAAAAAXI/v40wEcypbBE/s400/IMGP2068.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159617409199932770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Seit den glücklichen Urlaubstagen hat sich Vieles verändert für die kleine Familie. Vor allem Percy hat sich verändert. Während auf den Fotos noch ein kräftiger, ja sogar fülliger Mann zu sehen ist, blickt einem heute ein schmalgesichtiger Mensch entgegegen, mit tiefliegenden Augen, fahler Gesichtshaut und zitternden Händen. Percy ist schnell außer Atem, von der Zeit, als er Meister im Gewichtheben war und Basketball spielte, kann er heute nur noch träumen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5ql1WRIhXI/AAAAAAAAAXQ/o2ZbwVFx2ic/s1600-h/IMGP2038.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5ql1WRIhXI/AAAAAAAAAXQ/o2ZbwVFx2ic/s400/IMGP2038.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159618659035415922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy hat sechseinhalb Jahre als Maschinist für die Goldmine Yanacocha gearbeitet. Er mochte seine Arbeit, war stolz, für ein so großes und bedeutendes Unternehmen arbeiten zu dürfen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy gehörte zu den Gewinnern, verdiente gutes Geld, kaufte ein kleines Haus in der Stadt für sich, seine Frau und seine drei Kinder. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Seit einem Jahr jedoch steht Percy’s Welt Kopf, seit einem Jahr gehört Percy nicht mehr zu den Gewinnern, sondern zu den Verlierern: es begann mit heftigen Durchfällen, schmerzhaften Magenkoliken, einem rapiden Gewichtsverlust von 30 Kilo innerhalb weniger Monaten. Die Ärzte in Cajamarca konnten sich diese Symptome nicht erklären, die Untersuchungsresultate fielen angeblich alle gut aus. Percy selbst bekam sie jedoch nie zu Gesicht und vertraute auf die Meinung der ihn behandelnen Unternehmensärzte. Nach einem halben Jahr begann Percy’s Schilddrüse verrückt zu spielen, offenbar eine Folge der rapiden Gewichtsabnahme. Die Behandlung mit radioaktiven Strahlen schlug nicht an, die Zitteranfälle von Percy wurden immer heftiger, an Arbeiten war für ihn über viele Monate nicht zu denken und es ging von Krankschreibung zu Krankschreibung.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im November 2007 schließlich wurde Percy nach monatelanger Krankschreibung vom Bergbau- Unternehmen entlassen. Ein kleiner Unfall wurde zum Kündigungsgrund hochstilisiert, doch der Gewerkschaftsanwalt und Percy sind sich sicher, dass Percys anhaltende Gesundheitsprobleme der wahre Kündigungsgrund sind. Der Anwalt verwaltet Dutzende ähnlicher Fälle in seiner Gewerkschaftskanzlei und weiß, wovon er spricht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Nach seiner Kündigung will Percy endlich wissen, was mit ihm los ist. Er geht nach Piura, läßt dort in einer unabhängigen Klinik erneut diverse Untersuchungen durchführen, und erfährt schnell, dass er stark erhöhte Quecksilberwerte im Blut hat - ein Berufsrisiko, von dem Percy zwar wusste, das er aber nie als ernstliche Bedrohung angesehen hatte. Die Schwermetallwerte im Blut waren von den Klinikärzten des Unternehmens ebenfalls untersucht worden, das Ergebnis jedoch hatte Percy nie schwarz auf weiß gesehen. Es sei alles okay, sagten die Ärzte, und Percy glaubte ihnen. Heute ist er eines Besseren belehrt „Hier in Cajamarca gibt es keinen einzigen Arzt, der nicht vom Unternehmen manipuliert wäre. Ständig werden unsere Werte kontrolliert, doch nie erfahren wir die wahren Ergebnisse. Und wenn wir krank werden, sucht das Unternehmen irgendeinen Vorwand, um uns auf die Straße zu setzen. Man entzieht uns die Krankenversicherung, man schmeißt uns raus wie ein Abfallprodukt. Wir haben ausgedient.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qmwGRIhYI/AAAAAAAAAXY/BVo3qc_8lw8/s1600-h/IMGP2025.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qmwGRIhYI/AAAAAAAAAXY/BVo3qc_8lw8/s400/IMGP2025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159619668352730498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Percy hat den Brief des Unternehmens, in dem er eine Kündigung in beiderseitigem Einvernehmen unterzeichnen sollte, nicht unterschrieben. Mit der Unterstützung des Gewerkschaftsanwalts zieht er in den Kampf gegen das Unternehmen, das ihn um seine Gesundheit betrogen hat, um seine Arbeitsfähigkeit, um seine Lebensgrundlage, um seinen Glauben an ein sozialverantwortliches Unternehmen.&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qnL2RIhZI/AAAAAAAAAXg/3_OmX6SAyzU/s1600-h/IMGP2020.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qnL2RIhZI/AAAAAAAAAXg/3_OmX6SAyzU/s400/IMGP2020.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159620145094100370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-357281628701026845?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/357281628701026845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/357281628701026845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/percy.html' title='Percy'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qksmRIhWI/AAAAAAAAAXI/v40wEcypbBE/s72-c/IMGP2068.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4872833411989177243</id><published>2008-01-25T22:00:00.000-05:00</published><updated>2008-02-10T09:20:29.553-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yanacocha'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Yanacocha in Zahlen*</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Unternehmen: Minera Yanacocha S.R.L.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentümer von Minera Yanacocha S.R.L.:                            &lt;wbr&gt;                      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Newmont Mining Gold Corp (51,4%), &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;USA&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Cía. Minas Buenaventura S.A.   (43,5%), Perú&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eCorp. Financiera Internac.-IFC -\n  Banco Mundial (5%)                \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eBeginn des Goldabbaus durch Minera Yanacocha:\n  August 1993 \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eAbbaumenge 2005:  2.609.000 Unzen Gold\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003ePreis pro Unze Gold: 930 USD (Stand Januar 2008) \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eArbeitsplätze bei Minera Yanacocha: \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e1993: 1000; 2000: 5300;   2006: 11000 (davon 80% in\n  Form von Unterverträgen)\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e                              \u003cWBR\u003e         \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eBergbaukonzessionen von Minera Yanacocha: 411\n  Konzessionen\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eAnteil der Konzessionen, die derzeit von Minera\n  Yanacocha ausgebeutet werden: 3%",1] );  //--&gt;&lt;/script&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Corp. Financiera Internac.-IFC -   Banco Mundial (5%)                &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginn des Goldabbaus durch Minera Yanacocha:   August 1993 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Abbaumenge 2005:  2.609.000 Unzen Gold&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Preis pro Unze Gold: 930 USD (Stand Januar 2008)&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arbeitsplätze bei Minera Yanacocha: 1993: 1000; 2000: 5300;   2006: 11000 (davon 80% in   Form von Unterverträgen)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bergbaukonzessionen von Minera Yanacocha: 411   Konzessionen&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Anteil der Konzessionen, die derzeit von Yanacocha ausgebeutet werden: 3%&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eGesamtfläche, für die Minera Yanacocha Konzessionen\n  in Cajamarca hält:  282.079 ha\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eGesamtfläche, für die Minera Yanacocha weitere\n  Abbau-Konzessionen beantragt hat: 25.000 ha\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eBewegung von Erdmaterial durch Minera Yanacocha\n  (Tonnen pro Tag)     \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e1994: 17.000 to/Tag ; 1996: 23.000 to/Tag; 2003:\n  400.000 to/Tag; 2006: 600.000 to/Tag\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eVom Bergbau betroffene Wasserquellgebiete: Porcón,\n  Chonta, Honda, Rejo\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eSeit Beginn des Abbaus verschwundene Lagunen: San\n  José, Maqui-Maqui, Yanacocha\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eMenge an Zyanid, die pro Tonne Erdmaterial zum\n  Auswaschen des Goldes benötigt wird: 50 g Zyanid pro Tonne Erdmaterial,\n  verdünnt in ",1] );  //--&gt;&lt;/script&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Gesamtfläche, für die Minera Yanacocha Konzessionen   in Cajamarca hält:  282.079 ha &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;Gesamtfläche, für die Minera Yanacocha weitere   Abbau-Konzessionen beantragt hat: 25.000 ha&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bewegung von Erdmaterial durch Minera Yanacocha   (Tonnen pro Tag)     &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;1994: 17.000 to/Tag ; 1996: 23.000 to/Tag; 2003:   400.000 to/Tag; 2006: 600.000 to/Tag&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Bergbau betroffene Wasserquellgebiete: Porcón,   Chonta, Honda, Rejo&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;Seit Beginn des Abbaus verschwundene Lagunen: San   José, Maqui-Maqui, Yanacocha&lt;/span&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","1.000 Liter Wasser\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eWasserverbrauch:\n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:54.0pt;text-indent:-18.0pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e-\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan\u003e       \n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eLandwirtschaft: 6-8 Millionen m3 \n  pro Jahr\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:54.0pt;text-indent:-18.0pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e-\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan\u003e       \n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eStadt Cajamarca (150.000\n  Einwohner): 7 Millionen m3 pro Jahr\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:54.0pt;text-indent:-18.0pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e-\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan\u003e       \n  \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"EN-US\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eMine Yanacocha: 17 Millionen m3\n  pro Jahr\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:7.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003eAusbeutung\n  von unterirdischen Wasserquellen für den Bergbau:\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp style\u003d\"margin-left:247.5pt;text-indent:-247.5pt\"\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan lang\u003d\"ES\" style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e2001-2005:\n  20.064.779 m\u003csup\u003e3  \u003c/sup\u003eWasser \u003c/span\u003e&lt;/script&gt;Menge an Zyanid, die pro Tonne Erdmaterial zum   Auswaschen des Goldes benötigt wird: 50 g Zyanid pro Tonne Erdmaterial,   verdünnt in 1.000 Liter Wasser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wasserverbrauch im Vergleich:   &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Landwirtschaft: 6-8 Millionen m3    pro Jahr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Stadt Cajamarca (150.000   Einwohner): 7 Millionen m3 pro Jahr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;br /&gt;-&lt;span style=""&gt;&lt;span&gt;          &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;Mine Yanacocha: 17 Millionen m3   pro Jahr&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausbeutung   von unterirdischen Wasserquellen für den Bergbau:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;span style="" lang="ES"&gt; 2001-2005:   20.064.779 m&lt;sup&gt;3 &lt;/sup&gt;Wasser &lt;/span&gt;&lt;script&gt;&lt;!-- D(["mb","\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"2\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan style\u003d\"font-size:11.0pt;font-family:Arial\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"1\" face\u003d\"Arial\"\u003e\u003cspan style\u003d\"font-size:9.0pt;font-family:Arial\"\u003e*Quelle: Grufides\u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n  \u003c/td\u003e\n \u003c/tr\u003e\n\u003c/table\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cfont size\u003d\"3\" face\u003d\"Times New Roman\"\u003e\u003cspan style\u003d\"font-size:12.0pt\"\u003e \u003c/span\u003e\u003c/font\u003e\u003c/p\u003e\n\n\u003c/div\u003e\n\n\u003c/div\u003e\n\n\n",0] ); D(["ce"]);  //--&gt;&lt;/script&gt;&lt;/span&gt;                                                                                                                           &lt;/span&gt;&lt;p  style="font-family:arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;*Quelle: Grufides&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4872833411989177243?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4872833411989177243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4872833411989177243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/yanacocha-in-zahlen.html' title='Yanacocha in Zahlen*'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8734099637756240919</id><published>2008-01-25T21:44:00.000-05:00</published><updated>2008-01-27T09:47:05.419-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Yanacocha'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Marco</title><content type='html'>&lt;st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marco Arana&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; zückt seine digitale Spiegelreflexkamera, fotografiert den Spion des Unternehmens, der uns seit einer halben Stunde mit seinem Pick-Up-Truck verfolgt und ein Bild nach dem anderen von uns knipst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qfjWRIhQI/AAAAAAAAAWY/nRcdqURoeRg/s1600-h/IMGP1844.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qfjWRIhQI/AAAAAAAAAWY/nRcdqURoeRg/s400/IMGP1844.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159611752728003842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es sieht aus wie ein Duell, wie er da den vom Unternehmen beauftragten Spitzel abfotografiert und dieser gleichzeitig seine Kamera auf Marco richtet. „So lange wir nur mit Kameras aufeinander losgehen, kann das wie ein albernes Spiel wirken. Doch ich weiß, dass dieser Mann dort nicht nur eine Kamera bei sich trägt, sondern auch eine Waffe. Wann wird er wohl diese auf mich richten?“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marco Arana&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; ist der Erzfeind der Goldmine Yanacocha. Als Priester hat er eine enge und vertrauensvolle Verbindung zu den Menschen, die in den Dorfgemeinschaften in der Nähe der Mine leben und tagtäglich mit dem Unternehmen und seinen Machenschaften konfrontiert sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qjQGRIhVI/AAAAAAAAAXA/LsL_BeJVO-8/s1600-h/IMGP1817.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qjQGRIhVI/AAAAAAAAAXA/LsL_BeJVO-8/s400/IMGP1817.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159615820062033234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Viele Bauern werden von Marco’s NGO Grufides juristisch beraten, weil sie ihr Land zu einem viel zu niedrigen Preis an die Goldmine verkauft haben, weil das Unternehmen den Bauern, die sich seiner Politik widersetzen, irgendwelche fadenscheinigen Gerichtsverfahren an den Hals hängt, weil das Unternehmen Wasserkanäle und Quellen für sich und seine Produktion beansprucht, ohne auf die Bedürfnisse der Bevölkerung Rücksicht zu nehmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der engagierte Priester ist dem Unternehmen ein steter Dorn im Auge – nicht nur informiert er die Bauern über Ausweitungspläne der Mine, über Konzessionen und Abbaupläne, über ökologische Auswirkungen und soziale Begleiterscheinungen, er ist auch national und international bestens mit anderen Bergbaukritikern vernetzt, unterhält Kontakte zu Politikern, zu Menschenrechtlern, zu Umweltschützern, Wissenschaftlern und Journalisten auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qgXmRIhRI/AAAAAAAAAWg/ubZKAS6DXiQ/s1600-h/IMGP1960.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qgXmRIhRI/AAAAAAAAAWg/ubZKAS6DXiQ/s400/IMGP1960.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159612650376168722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Unternehmen tut deshalb auch alles, um seinen Ruf zu schädigen und seine Arbeit in Misskredit zu bringen. „Erst haben sie versucht, mich zu bestechen, als das nicht funktionierte, haben sie mich verleumdet. Sie nennen mich Aufwiegler, Terrorist, Drogenhändler, Frauenheld.“ Doch letztlich hat das Unternehmen mit seinen Schmutzkampagnen nur das Gegenteil erreicht. Mögen die lokalen und nationalen Medien auch noch so korrupt sein und die übelsten Dinge über Marco berichten – die ausländischen Journalisten von New York Times über BBC und Le Monde Diplomatique lassen sich von so plumper und parteiischer Berichterstattung nicht blenden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhZGRIhSI/AAAAAAAAAWo/jISAaveUqHk/s1600-h/IMGP1954.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhZGRIhSI/AAAAAAAAAWo/jISAaveUqHk/s400/IMGP1954.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159613775657600290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Marco steht seit Jahren im Zentrum der Aufmerksamkeit und hinter ihm stehen Hunderte von Bauern, die sich von der Mine betrogen und bedroht fühlen. Sie sehen in ihm die einzige wahre Stütze zur Verteidigung ihrer Rechte, den einzigen verlässlichen Ansprechpartner, um Fragen zu klären, Informationen und Beratung zu erhalten.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhyWRIhTI/AAAAAAAAAWw/zUKBvL8-qlo/s1600-h/IMGP1673.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qhyWRIhTI/AAAAAAAAAWw/zUKBvL8-qlo/s400/IMGP1673.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159614209449297202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Unternehmen dagegen sieht in als einen seiner gefährlichsten Gegner. Die ausländische Presse feiert ihn als Helden. Und er – wie sieht er selbst sich? Seine Stimme klingt resigniert, als er von dem Auftrag spricht, den Gott ihm auferlegt hat. Es ist ein schweres Kreuz, das er zu tragen hat, und er selbst hätte es sich freiwillig nicht ausgesucht. Und dennoch ist er mit ganzem Herzen dabei. „Aufgeben? Nein, das habe ich nie in Erwägung gezogen!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qisGRIhUI/AAAAAAAAAW4/ZdsFEOQUkw8/s1600-h/IMGP2194.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qisGRIhUI/AAAAAAAAAW4/ZdsFEOQUkw8/s400/IMGP2194.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159615201586742594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8734099637756240919?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8734099637756240919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8734099637756240919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/marco.html' title='Marco'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5qfjWRIhQI/AAAAAAAAAWY/nRcdqURoeRg/s72-c/IMGP1844.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7112895473823115317</id><published>2008-01-25T09:45:00.000-05:00</published><updated>2008-01-26T11:48:49.340-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Patagonien; Feuerland; Lateinamerika'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Patagonien 2007 =&gt; 2008</title><content type='html'>....auf nach Ushuaia, an's Ende der Welt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tkMmRIh9I/AAAAAAAAAcA/iB_Z4ArrpDw/s1600-h/IMG_3136.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tkMmRIh9I/AAAAAAAAAcA/iB_Z4ArrpDw/s400/IMG_3136.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159827965676652498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Landeanflug ist spektakulär...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tXPmRIhvI/AAAAAAAAAaQ/bKeBzvsLiQM/s1600-h/IMG_3165.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tXPmRIhvI/AAAAAAAAAaQ/bKeBzvsLiQM/s400/IMG_3165.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159813723565098738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;die Landschaften atemberaubend....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tLQWRIhiI/AAAAAAAAAYo/RxfAKCEhTt8/s1600-h/IMGP0010.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tLQWRIhiI/AAAAAAAAAYo/RxfAKCEhTt8/s400/IMGP0010.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159800542310467106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tKE2RIhhI/AAAAAAAAAYg/LQ7BDQY053Q/s1600-h/IMGP0177.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tKE2RIhhI/AAAAAAAAAYg/LQ7BDQY053Q/s400/IMGP0177.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159799245230343698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMBWRIhjI/AAAAAAAAAYw/17M6VJ2CZD4/s1600-h/IMGP0142.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMBWRIhjI/AAAAAAAAAYw/17M6VJ2CZD4/s400/IMGP0142.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159801384124057138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tYD2RIhwI/AAAAAAAAAaY/olPC9Np2tH4/s1600-h/IMGP0012.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tYD2RIhwI/AAAAAAAAAaY/olPC9Np2tH4/s400/IMGP0012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159814621213263618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tS2mRIhoI/AAAAAAAAAZY/XCMXTJ3fp6E/s1600-h/IMGP0350.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tS2mRIhoI/AAAAAAAAAZY/XCMXTJ3fp6E/s400/IMGP0350.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159808896021857922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tWZWRIhtI/AAAAAAAAAaA/iIUGcdbowTI/s1600-h/IMGP0328.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tWZWRIhtI/AAAAAAAAAaA/iIUGcdbowTI/s400/IMGP0328.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159812791557195474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tOOWRIhnI/AAAAAAAAAZQ/4g10dHYxS5s/s1600-h/IMGP0462.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tOOWRIhnI/AAAAAAAAAZQ/4g10dHYxS5s/s400/IMGP0462.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159803806485612146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tdLWRIh2I/AAAAAAAAAbI/_MwjAXEnXnw/s1600-h/IMGP0411.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tdLWRIh2I/AAAAAAAAAbI/_MwjAXEnXnw/s400/IMGP0411.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159820247620421474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNzWRIhmI/AAAAAAAAAZI/fazLWoBG0mI/s1600-h/IMGP0392.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNzWRIhmI/AAAAAAAAAZI/fazLWoBG0mI/s400/IMGP0392.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159803342629144162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wir verlassen Feuerland und fahren über die Magellanstraße nach Norden, Richtung Puerto Natales....&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tY02RIhxI/AAAAAAAAAag/vrofEcNPXXY/s1600-h/IMG_3550.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tY02RIhxI/AAAAAAAAAag/vrofEcNPXXY/s400/IMG_3550.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159815463026853650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;begleitet von Delphinen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tZcGRIhyI/AAAAAAAAAao/RAeWk12dEh4/s1600-h/IMGP0521.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tZcGRIhyI/AAAAAAAAAao/RAeWk12dEh4/s400/IMGP0521.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159816137336719138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.... und nach einem kurzen Zwischenstop in Puerto Natales geht's weiter in den Nationalpark Torres del Paine&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tVemRIhsI/AAAAAAAAAZ4/7IxS9ljxGeU/s1600-h/IMG_3600.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tVemRIhsI/AAAAAAAAAZ4/7IxS9ljxGeU/s400/IMG_3600.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159811782239880898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5td_2RIh3I/AAAAAAAAAbQ/LR0q_n8VCD8/s1600-h/IMGP0625.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5td_2RIh3I/AAAAAAAAAbQ/LR0q_n8VCD8/s400/IMGP0625.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159821149563553650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;da sind wir schon...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNBmRIhlI/AAAAAAAAAZA/yfY4cYKr8i8/s1600-h/IMGP0949.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tNBmRIhlI/AAAAAAAAAZA/yfY4cYKr8i8/s400/IMGP0949.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159802487930652242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.....und können gar nicht genug kriegen von den faszinierenden Ausblicken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5taZWRIhzI/AAAAAAAAAaw/aaf3sFB5Q8s/s1600-h/IMGP0646.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5taZWRIhzI/AAAAAAAAAaw/aaf3sFB5Q8s/s400/IMGP0646.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159817189603706674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;der Ort lädt zum Verweilen ein. Warum sollten wir eigentlich jemals wieder wegfahren???&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tcHGRIh1I/AAAAAAAAAbA/nNeUtKvX7zA/s1600-h/IMGP1000.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tcHGRIh1I/AAAAAAAAAbA/nNeUtKvX7zA/s400/IMGP1000.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159819075094349650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tbUWRIh0I/AAAAAAAAAa4/SDIhsAbydXo/s1600-h/IMG_3791.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tbUWRIh0I/AAAAAAAAAa4/SDIhsAbydXo/s400/IMG_3791.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159818203215988546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...vielleicht, weil zwei Weltenbummlerinnen wie wir doch nicht so recht für's sesshaft werden geeignet sind? Die Ferne lockt uns wieder...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tftmRIh5I/AAAAAAAAAbg/XdF6B7d_eRg/s1600-h/IMGP1268.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tftmRIh5I/AAAAAAAAAbg/XdF6B7d_eRg/s400/IMGP1268.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159823035054196626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... und mit ihr der Perito Moreno Gletscher&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tT9WRIhqI/AAAAAAAAAZo/jG7FpvBA3E8/s1600-h/IMGP1201.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tT9WRIhqI/AAAAAAAAAZo/jG7FpvBA3E8/s400/IMGP1201.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159810111497602722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMj2RIhkI/AAAAAAAAAY4/xFXudshXCjw/s1600-h/IMG_4268.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tMj2RIhkI/AAAAAAAAAY4/xFXudshXCjw/s400/IMG_4268.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159801976829544002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tUymRIhrI/AAAAAAAAAZw/vWf809KuYl8/s1600-h/IMGP0860.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tUymRIhrI/AAAAAAAAAZw/vWf809KuYl8/s400/IMGP0860.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159811026325636786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Erneut erwarten uns großartige Aussichten....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tTb2RIhpI/AAAAAAAAAZg/eOb0VwXdQlQ/s1600-h/IMGP1420.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tTb2RIhpI/AAAAAAAAAZg/eOb0VwXdQlQ/s400/IMGP1420.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159809535971985042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5th-WRIh8I/AAAAAAAAAb4/NXSHaNndl2w/s1600-h/IMGP1373.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5th-WRIh8I/AAAAAAAAAb4/NXSHaNndl2w/s400/IMGP1373.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159825521840261058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tgaWRIh6I/AAAAAAAAAbo/b5thJr3Vpt8/s1600-h/IMGP1351.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tgaWRIh6I/AAAAAAAAAbo/b5thJr3Vpt8/s400/IMGP1351.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159823803853342626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;und wilde Abenteuer...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tez2RIh4I/AAAAAAAAAbY/w02T3lhFQsI/s1600-h/IMGP0852.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tez2RIh4I/AAAAAAAAAbY/w02T3lhFQsI/s400/IMGP0852.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159822042916751234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tH_GRIhgI/AAAAAAAAAYY/DqjOeRsGVN0/s1600-h/IMGP0306.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tH_GRIhgI/AAAAAAAAAYY/DqjOeRsGVN0/s400/IMGP0306.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159796947422840322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;... leider hat auch diese Reise ein Ende....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5thNWRIh7I/AAAAAAAAAbw/Dx5rohNOtuI/s1600-h/IMGP1607.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5thNWRIh7I/AAAAAAAAAbw/Dx5rohNOtuI/s400/IMGP1607.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5159824680026671026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.... doch wir kommen wieder, keine Frage!!!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7112895473823115317?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7112895473823115317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7112895473823115317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2008/01/patagonien-2007-2008.html' title='Patagonien 2007 =&gt; 2008'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/R5tkMmRIh9I/AAAAAAAAAcA/iB_Z4ArrpDw/s72-c/IMG_3136.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2521997213600199346</id><published>2007-11-16T22:51:00.000-05:00</published><updated>2007-11-16T22:55:02.850-05:00</updated><title type='text'>Tss Tss Tss Tss ....</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 51, 0);font-family:verdana;" &gt;Also.... dass Peruaner anders sprechen als Deutsche ist ja irgendwo klar. Dass sie anders ticken, habe ich nach fast drei Jahren in Peru auch schon an zigtausend Beispielen erlebt. Dass sie sich an anderen Dingen erfreuen als Deutsche, merkt man spätestens auf der ersten peruanischen Party, dass sie anders Auto fahren erschließt sich einem schon, wenn man aus dem Flughafengelände auf die „offene Rennstrecke“ fährt.... aber dass Peruaner auch anders niesen als Deutsche...?! Das kam dann doch etwas unerwartet!!!  Ist aber so! Während der Deutsche gemeinhin ein  mehr oder weniger lautstarkes, manchmal auch leicht sprühnebelhaftes HATTTT - - - SCHIIIIIIE in die Welt pusten, niest der Peruaner (ganz im Gegensatz zu seinem sonstigen Naturell...) leise, diskret und unheimlich schnell. Das hört sich ungefähr so an TSSSS – TSSS – TSSS – TSSS – TSSS – TSSS – TSSS. Das peruanische Niesen unterscheidet sich vom deutschen Niesen nicht nur im Laut und in der Lautstärke, sondern auch in der Häufigkeit. Mindestens 6-8 mal in Folge zischt der Peruaner da so leise vor sich hin.... TSS – TSS – TSS – TSS – TSS – TSS – TSS..... ist das nicht kurios? Was die Gene sich nicht alles für Details überlegt haben.... &lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2521997213600199346?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2521997213600199346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2521997213600199346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/11/tss-tss-tss-tss.html' title='Tss Tss Tss Tss ....'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2555719881434207090</id><published>2007-11-04T16:36:00.000-05:00</published><updated>2007-11-04T17:21:58.690-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru; Erdbeeben'/><title type='text'>Erschütternd ist das nach wie vor...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zwei Monate nach dem verheerenden Erdbeben an der Küste Perus bin ich vorgestern zusammen mit unserer kirchlichen Partnerorganisation CEAS erneut in das Gebiet ca. 200 Kilometer südlich von Lima gefahren, um mir erneut ein Bild von der Situation vor Ort zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5Axt7fhRI/AAAAAAAAAVw/vWi3Anmm7fI/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+113.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5Axt7fhRI/AAAAAAAAAVw/vWi3Anmm7fI/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+113.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129108248508466450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In Zeitung und Fernsehen hatte ich in den vergangenen Wochen immer wieder das Lamento von der absolut mangelhaften Koordination der Akteure, von Misswirtschaft und Korruption gehört. Und in der Tat fehlt es ganz offenkundig bis heute an klaren Plänen und an Umsetzungsstrategien. Die verschiedenen Akteure sind untereinander verstritten oder verfolgen die irrsinnige Idee, alle Lorbeeren selbst einsammeln zu wollen, was zum Boykott jeglicher gemeinsamen Koordination führt. Das Resultat: die Menschen in den vom Erdbeben zu Schutt und Asche verwandelten Städten leben weiter in einer Situation des Notstands.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_fd7fhPI/AAAAAAAAAVg/AM0Dh61liAs/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+068.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_fd7fhPI/AAAAAAAAAVg/AM0Dh61liAs/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+068.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129106835464226034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Aufräumen der Schuttberge geht nur langsam voran, überall blockieren Schutthaufen die Straßen und somit auch die weiteren Aufräumarbeiten. Es steht zu wenig schweres Gerät zur Verfügung, um Schnell mit dem Abriss und Wiederaufbau voranzuschreiten. In Pisco berichten mir die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Kirchengemeinden, der Bürgermeister von Pisco habe den Vertrag mit dem Unternehmen, das für die Schuttbeseitigung beauftragt wurde, auf Stundenbasis aufgesetzt. Das Ergebnis gleicht einem Schildbürgerstreich – statt so schnell wie möglich mit den Aufräumarbeiten voranzumachen, versucht das beauftragte Unternehmen nun, die Aufräumarbeiten so langsam wie möglich durchzuführen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5CM97fhUI/AAAAAAAAAWA/5aXtuuM67z0/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+033.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5CM97fhUI/AAAAAAAAAWA/5aXtuuM67z0/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+033.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129109816171529538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am Strand von Pisco haben entnervte Bürger inzwischen eine informelle Schutthalde eröffnet, aus deren Mitte ragt gerade noch so das vor dem Erdbeben aufgestellte Schild mit der stolzen Aufschrift: „Hier entsteht ein ökologisch-touristischer Rundweg der Stadt Pisco.“ Es sieht aus, als stünden dem Schild wie auch der Idee die Trümmer bis zum Hals...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_z97fhQI/AAAAAAAAAVo/FcV-9wwu720/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+099.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4_z97fhQI/AAAAAAAAAVo/FcV-9wwu720/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+099.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129107187651544322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die verschiedenen involvierten staatlichen Institutionen überbieten sich darin, sich gegenseitig Knüppel zwischen die Beine zu werfen, so dass die Menschen von Regierungsseite inzwischen so gut wie gar nichts mehr erwarten. Ohnehin weiß kaum jemand, welche Vorschläge die öffentliche Verwaltung eigentlich zur Lösung der Notlage hat. Die Information fließt bruchstückhaft, über bürokratische Prozedere und Anforderungen sind die Menschen nur unzureichend informiert und versäumen es deshalb häufig, sich in wichtige Register einzutragen, um so einen Zugang zu  staatlichen Hilfsleistungen zu garantieren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Menschen vertrauen in erster Linie auf die Hilfe, die sie von Seiten der Kirche und der internationalen Entwicklungshilfeorganisationen erreicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-rd7fhNI/AAAAAAAAAVU/Ay-4kIlq-ds/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-rd7fhNI/AAAAAAAAAVU/Ay-4kIlq-ds/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129105942111028434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein Pfarrer in Pisco hilft den Menschen ganz unbürokratisch mit kleinen Krediten in Höhe von 300-500 USD. Mit dieser Finanzspritze können sie sich einen einen kleinen Imbiss-Stand am Straßenrand finanzieren, eine in den Trümmern verloren gegangene Nähmaschine neu anschaffen, eine Betonmischmaschine für den Wiederaufbau der Häuser, Werkzeuge und andere technische Anschaffungen tätigen, um wieder ein kleines Einkommen zu erwirtschaften.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5F2d7fhWI/AAAAAAAAAWQ/GXKRODwvNL8/s1600-h/Huaraz+April+2007+115.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5F2d7fhWI/AAAAAAAAAWQ/GXKRODwvNL8/s400/Huaraz+April+2007+115.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129113827670984034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die kirchlichen Institutionen wie Caritas und CEAS beliefern nach wie vor eine Vielzahl von kleinen Volksküchen mit Nahrungsmitteln, die die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung gewährleisten. Damit Mütter von der Kinderaufsicht befreit sind, werden die Volksküchen inzwischen auch zu Kinderhorten ausgeweitet. Gemeinsam mit den Universitäten werden einfache Häuser aus Lehm und Bastmatten designt, die in den nächsten Monaten die zahlreichen Zelte ersetzen sollen, in welchen die Menschen seit dem 15.8. campieren.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry49_N7fhLI/AAAAAAAAAVE/hGpiYH5cD3A/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+037.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry49_N7fhLI/AAAAAAAAAVE/hGpiYH5cD3A/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+037.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129105181901817010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein großes Problem stellt die Wasser- und Abwasserversorgung da, die in vielen Stadtteilen komplett zusammengebrochen ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5C397fhVI/AAAAAAAAAWI/p_YBeiF2gZU/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+143.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5C397fhVI/AAAAAAAAAWI/p_YBeiF2gZU/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+143.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129110554905904466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In den nahenden Sommermonaten rechnen Experten mit einer wachsenden Zahl von Infektionskrankheiten aufgrund der katastrophalen Abwassersituation. Die Kirchen wappnen sich mit Medikamenten gegen Cholera.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-T97fhMI/AAAAAAAAAVM/uFqPJl-VXJA/s1600-h/Erdbeben_II_Okt_2007+127.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry4-T97fhMI/AAAAAAAAAVM/uFqPJl-VXJA/s400/Erdbeben_II_Okt_2007+127.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5129105538384102594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Fragt man nach den Erfolgen der letzten zwei Monaten, so hört man von einer besseren Organisation der Bevölkerung. Die Volksküchen funktionieren und erfüllen eine wichtige Funktion. Der Druck auf die Behörden, endlich Gas zu geben, wächst. Die Einsicht, dass alle von einer guten Zusammenarbeit profitieren, offenbar auch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Nachbeben, die die Menschen wochenlang in Angst und Schrecken versetzt haben, werden weniger und sehr viel schwächer. Weihnachten naht und damit ist eine neue Solidaritätswelle der Peruaner mit ihren Landsleuten in Pisco, Chincha und Ica zu erwarten. Schon jetzt wird ein Teil der Erdbebengelder für die traditionelle heiße Schokolade, den Panetone und ein paar Kinderspielsachen zu Weihnachten reserviert.  Bleibt zu hoffen, dass das Fest der Liebe auch zu einem Fest der guten Zusammenarbeit wird und  man begreift, dass Profilierungssucht in einer solchen Notlage nichts zu suchen hat!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2555719881434207090?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2555719881434207090'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2555719881434207090'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/11/erschtternd-ist-das-nach-wie-vor.html' title='Erschütternd ist das nach wie vor...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ry5Axt7fhRI/AAAAAAAAAVw/vWi3Anmm7fI/s72-c/Erdbeben_II_Okt_2007+113.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2868748797119833506</id><published>2007-10-25T22:38:00.000-05:00</published><updated>2007-10-25T22:42:04.743-05:00</updated><title type='text'>"Heute habe ich Ihnen Sonneschein bestellt...!!!"</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Señor Tafur, d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;er Wächter im braunen Pullover an unserer Haustür hat ein unglaubliches Talent, mich jeden Tag mit den gleichen schlichten Sätzen und seiner Freundlichkeit zu erfreuen. Eines unserer wichtigsten Gesprächsthemen ist – we sollte es anders sein – das Wetter. Auch wenn Selbiges sich in Lima nur selten ändert – 7 Monate ist es grau und kalt und 5 Monate ist es sonnig und warm – liefert es uns doch täglich neuen Gesprächsstoff. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und da &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Señor Tafur &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;inzwischen nur allzu gut weiß, wie sehr ich unter dem gräßlichen Grau leide, sagt er mir jeden Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe: „Für heute habe ich Ihnen ganz viel Sonnenschein bestellt.“ Worauf ich meist entgegne: „Und – wann wird die Bestellung geliefert?“ Und er: „nur noch ein, zwei Stunden, dann werden Sie hier strahlend blauen Himmel sehen!“ was natürlich nur höchstselten wirklich der Fall ist, mir aber am Abend Gelegenheit gibt zu sagen: „Ihnen glaube ich doch gar nichts mehr – jeden Tag erzählen Sie mir was von Sonne und blauem Himmel und dann hängt doch wieder das gleiche Grau über mir wie jeden Tag.“ Worauf er entgegnet: „Aber für morgen habe ich Ihnen ganz viel Sonnenschein bestellt!!!“ Und wir lachen beide über dieses schöne Ritual und in der Tat vergesse ich darüber auch oft genug, wie graußlig Grau Lima an so vielen Tagen ist....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2868748797119833506?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2868748797119833506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2868748797119833506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/seor-tafur-d-er-wchter-im-braunen.html' title='&quot;Heute habe ich Ihnen Sonneschein bestellt...!!!&quot;'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6283357017443303977</id><published>2007-10-25T07:05:00.000-05:00</published><updated>2007-10-25T07:37:48.922-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><title type='text'>Und dann war da ja auch noch....Cartagena de Indias</title><content type='html'>...die knapp 1 Million Einwohner zählende Stadt ist eine der ersten Stadtgründungen der Spanier im Norden Lateinamerikas. Cartagena de Indias - also "Karthago von Indien" - ist von einer alten Stadtmauer umgeben und hat innerhalb dieser Mauern ihren spanisch-kolonialen Charakter bis heute bewahrt: dort gibt es zahlreiche Kirchen und Kathedralen, alte andalusische Paläste, in denen die zahlenmäßig kleine, in Bezug auf ihre Macht aber große spanische Bourgeoisie lebte. Heute sind in diesen Palästen die teuersten Luxushotels untergebracht und bescheren den Nachfahren der Spanier auch heute noch gute Einnahmen und Einfluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Lage in der Karibik und der Charme der Stadt haben sie zu einer der wichtigsten Touristenziele Kolumbiens gemacht. 1959 wurde Cartagena zum nationalen Kulturerbe erklärt und seit 1984 gehört die Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Einwohner Cartagenas sind Nachfahren afrikanischer Sklaven. Viele von ihnen leben in Armut in den vom Tourismus unberührt gebliebenen Außenbezirken, vor den Toren der Stadt. Tagsüber strömen sie in's touristische Zentrum und betteln oder verkaufen Früchte, Getränke, Postkarten...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cartagena hat schöne Strände: warmes, klares Wasser, farbenfrohe Korallenriffe und tausende bunter Fische.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCH4d7fhHI/AAAAAAAAAUk/aiSIRZtNbHQ/s1600-h/Colombia+Oct+2007+008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCH4d7fhHI/AAAAAAAAAUk/aiSIRZtNbHQ/s400/Colombia+Oct+2007+008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125245780124206194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Karibische Straßenszenen: schwarze Frau, die süße Früchte verkauft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHjN7fhGI/AAAAAAAAAUc/xcSl7GYT9nc/s1600-h/Colombia+Oct+2007+007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHjN7fhGI/AAAAAAAAAUc/xcSl7GYT9nc/s400/Colombia+Oct+2007+007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125245415051986018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;...und ein Arrepas-Verkäufer, der gleichzeitig sein Handy vermietet....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHT97fhFI/AAAAAAAAAUU/dtiDYEcBAAQ/s1600-h/Colombia+Oct+2007+022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCHT97fhFI/AAAAAAAAAUU/dtiDYEcBAAQ/s400/Colombia+Oct+2007+022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125245153058980946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;alte, koloniale Gassen - zum Durchspazieren wunderschön... in den weniger touristischen Außenbezirken meist aber sehr baufällig und marode&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCG9d7fhEI/AAAAAAAAAUM/aLHoblgApLs/s1600-h/Colombia+Oct+2007+017.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCG9d7fhEI/AAAAAAAAAUM/aLHoblgApLs/s400/Colombia+Oct+2007+017.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125244766511924290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Platz der Dreifaltigkeit -  wo Kirche, Kampf und Kultur zusammentreffen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCJKN7fhII/AAAAAAAAAUs/kreH9sVF2qU/s1600-h/Colombia+Oct+2007+016.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCJKN7fhII/AAAAAAAAAUs/kreH9sVF2qU/s400/Colombia+Oct+2007+016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5125247184578512002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6283357017443303977?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6283357017443303977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6283357017443303977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/und-dann-war-da-ja-auch-nochcartagena.html' title='Und dann war da ja auch noch....Cartagena de Indias'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RyCH4d7fhHI/AAAAAAAAAUk/aiSIRZtNbHQ/s72-c/Colombia+Oct+2007+008.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4585904062446688784</id><published>2007-10-21T11:48:00.000-05:00</published><updated>2007-10-21T14:40:35.718-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Hausarrest...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuJwmdhd-I/AAAAAAAAATs/g5LLwJcqkNI/s1600-h/Censo+2008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuJwmdhd-I/AAAAAAAAATs/g5LLwJcqkNI/s200/Censo+2008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123840469115172834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Am Tag des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Censo 2007&lt;/span&gt;, der Volkszählung, liegt eine einzigartige, nie dagewesene Stille über den Straßen von Miraflores: kein Auto weit und breit, keine Taxis, keine Busse, keine Combis. Auch keine Radfahrer, Skateboarder oder  Frauen mit Kinderwägen. Keine Eisverkäufer mit ihren trötenden Hupen, auch die Tamales-Frau, die sonst Sonntag vormittags immer ihre Runden dreht und mit lauten "Tamaaaaaaaales" -Rufen ihre Maisfladen anbietet, fehlt heute. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKH2dhd_I/AAAAAAAAAT0/-Tfmvh5TlG0/s1600-h/Censo+2010.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKH2dhd_I/AAAAAAAAAT0/-Tfmvh5TlG0/s200/Censo+2010.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123840868547131378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Auf den Straßen und Plätzen herrscht gähnende Leere. Der Zeitungsstand um die Ecke hat geschlossen, und auch der Tante-Emma-Laden der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chinita&lt;/span&gt;, der sonst kein Ruhen kennt, bleibt heute zu. Supermärkte, Shopping-Malls, Kinos, Kneipen, Restaurants... alles zu! Das gibt's in Peru nicht mal an Weihnachten!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stille wäre absolut....wäre da nicht meine Nervensäge von Nachbar, der diesen von oberster Stelle verordneten häuslichen Tag nutzt, um auf dem Balkon seine Wohnungstüren abzuschleifen.....gggrrrr.... ob ich rübergehe und ihn (...ganz spießig-deutsch...) anpflaume? Andererseits.... habe ich den Tag ja auch zum Heimwerkertag erkoren, wenngleich ich meine Arbeiten lautloser umsetzen kann. Also lasse ich ihn gewähren. So ganz ohne Zeichen von Leben wäre es ja auch ein bißchen unheimlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKkmdheAI/AAAAAAAAAT8/cwJMwIeCHe0/s1600-h/Censo+2011.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuKkmdheAI/AAAAAAAAAT8/cwJMwIeCHe0/s200/Censo+2011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123841362468370434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ab und zu sehe ich die Volkszähler in ihren blauen Hosen und weisen T-Shirts von einem Haus zum nächsten gehen, und da klingelt es auch schon an meiner Tür und ein schüchterner junger Mann kommt mit seinem Fragebogen in meine Wohnung. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuK4GdheBI/AAAAAAAAAUE/XoYuxcc0gz0/s1600-h/Censo+2012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuK4GdheBI/AAAAAAAAAUE/XoYuxcc0gz0/s200/Censo+2012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123841697475819538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ich muss meinen Namen angeben und es folgt eine Reihe von Fragen zu meinem Familienstatus, zu meinem Bildungsniveau, zur Ausstattung meiner Wohnung, zu meinem Aufenthaltsstatus usw...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuIm2dhd8I/AAAAAAAAATc/TauG2AQlY9A/s1600-h/Censo+2015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuIm2dhd8I/AAAAAAAAATc/TauG2AQlY9A/s200/Censo+2015.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5123839202099820482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Nach 10 Minuten sind wir mit den Fragen durch und an meine Wohnungstür wird der Sticker "Vivienda censada" (registrierter Haushalt) geklebt. Raus darf ich trotzdem noch nicht... noch 6 Stunden Hausarrest, den ich mir mit telefonieren, kochen, Zeitung lesen, Mails schreiben genüsslich gestalte....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4585904062446688784?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4585904062446688784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4585904062446688784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/vivienda-censada.html' title='Hausarrest...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RxuJwmdhd-I/AAAAAAAAATs/g5LLwJcqkNI/s72-c/Censo+2008.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4744362396742330106</id><published>2007-10-19T07:33:00.000-05:00</published><updated>2007-10-19T19:53:17.816-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben im Ausland'/><title type='text'>Es begab sich aber zu der Zeit....</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;...dass ein Gebot von dem Präsidenten Garcia ausging, auf dass alle Welt geschätzet würde. Und diese Schätzung war zwar nicht die erste, aber eine sehr ernsthafte&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;ihrer Art und geschah zu der Zeit, da sich die Nebel in Lima lichteten und in den Anden die ersten Regentropfen fielen. Und jedermann blieb zu Hause, auf dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seiner Stadt...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;...so beginnt die Geschichte des „Censo 2007“, der peruanischen Volkszählung. Sie knüpft damit an eine jahrtausendealte Tradition an und auch die Methoden, die hier in Peru zum Einsatz kommen, sind althergebracht, wenngleich nicht immer altbewährt: freiwillige Volkszähler werden am kommenden Sonntag mit Fragebogen und Stift bewaffnet von Haus zu Haus, von Wohnung und Wohnung gehen, und deren Bewohner zählen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die letzte Volkszählung liegt zwar erst zwei Jahre zurück, galt aber als gescheitert, weil die lieben peruanischen Bürgerinnen und Bürger offenbar wie die Hühner durcheinandergelaufen waren und die Zähler nachher nicht mehr durchblickten, wen sie nun schon gezählt hatten und wen nicht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Diesmal soll das anders werden! Diesmal machen wir’s richtig, sagte sich Präsident Alan García und verhängte für den Zähl-Sonntag ein striktes Ausgangsverbot zwischen 8 Uhr und 18 Uhr. Das ist zwar verfassungswidrig, aber was soll's - mit der Verfassung nimmt es García auch in anderen Fällen nicht so genau... Man hat gefälligst zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und zu warten, bis die Volkszähler die anwesenden Familienmitglieder, Hausmädchen, Hunde und Katzen gezählt haben. Und auch danach soll es erst mal kein Durcheinander auf den Straßen geben, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Sonst schleicht sich da noch ein Gezählter in einen ungezählten Haushalt ein, und dann haben wir das gleiche Chaos wie beim letzten Mal. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Neben der schlichten Zählung der Personen werden auch Fragen zum Familieneinkommen, Bildungsniveau, Stromversorgung, Wasser- und Abwasseranschluss, Anzahl der Toiletten, Stereoanlagen, Microwellengeräte und DVD-Player in der Wohnung, Berufstätigkeit der Bewohner, Versicherungsangelegenheiten, Gesundheits- oder auch Krankheitsindikatoren abgefragt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch Touristen, Zugezogene (wie ich...), Leute auf der Durchreise und Ausgewanderte werden gezählt. Alle, die sich am Sonntag im Lande aufhalten, müssen zu Hause respektive im Hotel bleiben, und wer doch einen triftigen Grund hat, zur Arbeit oder auf Reisen gehen zu müssen (Ärzte, Hotelpersonal, Sicherheitskräfte etc.), konnte sich vorab registrieren lassen und seine Angaben machen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Für die Statistik des Landes ist der kommende Sonntag ein bedeutender Tag, für Datenschützer ist es das reinste Horrorszenario, da die eingeholten Daten in keinster Weise geschützt werden. So sollen explizit Wirtschaftsunternehmen von den eingeholten Informationen profitieren können, und warum dann nicht auch gleich den Geheimdienst mitbedienen... ??? Uns Ausländern wurde folglich auch geraten, nur die Basisfragen zu beantworten, aber keine einkommensrelevanten Informationen preiszugeben.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Peruaner machen aus der Not der quasi Ausgangssperre eine Tugend und erklären den Tag zum Familienfest. Man sieht deshalb gerade außergewöhnliche Verproviantierungsaktionen für den kommenden Sonntag, neben Reis und Hühnchen werden schnell auch noch die neuesten Kinofilme als Raubkopien erstanden, um den Tag heil zu überstehen. Selbst pubertierende Jugendliche werden den Sonntag mit Eltern und Großeltern gemeinsam verbringen müssen. In gewisser Weise hat die Veranstaltung also etwas von Weihnachten – der Tag im Jahr, an dem alle im trauten Familienkreise zusammensitzen und keine alternativen Pläne verfolgen.... es wäre ja spannend, am Tag nach dem Censo nochmal eine Umfrage zu machen, wie die Leute den Tag überstanden haben und welche langfristigen Folgen das nach sich ziehen wird :-)))&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4744362396742330106?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4744362396742330106'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4744362396742330106'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/es-begab-sich-aber-zu-der-zeit.html' title='Es begab sich aber zu der Zeit....'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6432922665507535355</id><published>2007-10-14T10:45:00.000-05:00</published><updated>2007-10-14T10:47:36.172-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Lote Milch</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die kleine Chinesin, die gleich um die Ecke ihren bis an die Decke mit Dosen, Flaschen und Verpackungen vollgestopften Lebensmittelladen betreibt, bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Es ist eigentlich immer das gleiche, was ich dort kaufe – Papayas, Avocados, Tee, Butter, Marmelade und Limonen, Orangen und Milch. Und zwar nicht irgendeine Milch, sondern „Leche Gloria“, in einem roten Kunststoffbeutel. Und immer, wenn ich also bei der &lt;i style=""&gt;Chinita&lt;/i&gt; einkaufe und meine Bestellung aufgebe, fragt sie sicherheitshalber nochmal nach: „Leche Glolia – die im loten Beutel?“ und ich grinse und sage: „Ja, genau die!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sagt auch Olangen („&lt;i style=""&gt;nalanjas&lt;/i&gt;“) und Malmelade („&lt;i style=""&gt;melmelada&lt;/i&gt;“), Malgaline („&lt;i style=""&gt;malgalina“&lt;/i&gt;) und Schwalzel Tee (&lt;i style=""&gt;té pulo&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde das unglaublich sympathisch, dieses Cliché von einem chinesischen Akzent !!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6432922665507535355?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6432922665507535355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6432922665507535355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/10/lote-milch.html' title='Lote Milch'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6824175682134943820</id><published>2007-09-21T21:06:00.000-05:00</published><updated>2007-09-22T08:24:31.850-05:00</updated><title type='text'>Beschimpfungen, Drohungen, Anfeindungen</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei der Durchsetzung ökonomischer Interessen kämpft die peruanische Regierung mit harten Bandagen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am Beispiel des Bergbauprojekts Rioblanco, das nach dem Willen der peruanischen Regierung &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;in den kommenden 25 Jahren in der Region Piura, im äußersten Norden Perus, von dem chinesischen Zijin Konsortium ausgebeutet werden soll, läßt sich beobachten, mit welch harten Bandagen die Regierung in enger Allianz mit dem Unternehmen um die Durchsetzung ökonomischer Interessen kämpft. Dabei setzt sie die Menschenrechte sowie demokratische und rechtsstaatliche Grundprinzipien auf’s Spiel.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;21 Dorfgemeinschaften, mehr als 18.000 Menschen, haben am 16.09.2007 in den Distrikten Ayabaca, Carmen de la Frontera und Pacaimpampa mit einer überwältigenden Mehrheit von 93% gegen den Bergbau in ihrer Region gestimmt. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Das von den Bürgermeistern der drei Distrikte einberufene Referendum war zum &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR5ynXIynI/AAAAAAAAASc/bLHcqLLYPWg/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+006.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR5ynXIynI/AAAAAAAAASc/bLHcqLLYPWg/s320/Consulta+Majaz+Sept+2007+006.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112845387438803570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;nationalen Thema geworden, weil die Regierung unter Präsident Alán García und Premierminister Jorge del Castillo mit allen Mitteln versucht hatte, das Referendum zu verhindern. &lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Der Boykott des laut peruanischer Gesetzgebung sowohl legalen als auch legitimen Instruments einer Volksbefragung begann bereits Wochen vor dem Abstimmungstermin, als die nationale Wahlbehörde ONPE es offiziell ablehnte, das Referendum im Auftrag der Bürgermeister in den drei Distrikten durchzuführen. Bei anderen Volksabstimmungen hatte die ONPE diese Rolle in den vergangenen Jahren schon mehrfach übernommen, im Fall &lt;i style=""&gt;Rio Blanco&lt;/i&gt; tat sie es nicht. Also wurde von den Bürgermeistern ein privates Unternehmen mit dieser Aufgabe betraut, um sicherzustellen, dass alles ordentlich und entsprechend peruanischer Gesetzgebung durchgeführt würde. Auch wurden nationale und internationale Wahlbeobachter eingeladen, um den Prozess zu überwachen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Den Schulen wurde verboten, ihre Räume als Wahllokale zur Verfügung zu stellen. Die Wahl musste deshalb unter freiem Himmel in den Fussballstadien der Provinzhauptstädte durchgeführt werden.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Der Staatspräsident Alan Garcia und Premierminister Jorge del Castillo versuchten wiederholt, das Referendum als einen illegalen Akt zu kriminalisieren und schreckten auch vor gezielter Desinformation der Bevölkerung nicht zurück. So versuchten sie in einem Radiospot, die öffentliche Meinung in die Irre zu führen, indem sie behaupteten, die &lt;i style=""&gt;Consulta Vecinal &lt;/i&gt;verstoße gegen die peruanische Gesetzgebung und dies sei auch von der Defensoría del Pueblo (Ombudsmann des Volkes) bestätigt worden. Dabei hatte sich die Defensora del Pueblo – Beatriz Merino – ganz im Gegenteil zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach an die Öffentlichkeit gewandt und unterstrichen, dass die &lt;i style=""&gt;Consulta Vecinal &lt;/i&gt;rechtmäßig sei. Als der Radiosender Cutivalú in Piura sich weigerte, diese nachweislich falsche Informationen zu verbereiten, reagierte Premierminister Jorge del Castillo mit Beschimpfungen und drohte, diese „Zensur“ werde Konsequenzen für den Radiosender haben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Auch der Nationale Rat für Menschenrechte des Justizministeriums trat an die Öffentlicheit und bestätigte, dass eine Volksbefragung laut peruanischer Gesetzgebung legal und legitim ist, sofern sie entsprechend der vorgeschriebenen Regeln durchgeführt wird, was in diesem Fall zutraf.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Wenige Tage vor der Abstimmung schwenkte die Regierung auf Dialog um. Die drei Bürgermeister der betreffenden Distrikte wurden kurzfristig in die Hauptstadt der Region nach Piura eingeladen um dort mit dem Premierminister persönlich über den Fall zu verhandeln. Die Bürgermeister nahmen das Dialogangebot an, allerdings baten sie angesichts der bevorstehenden Consulta und den damit verbundenen Vorbereitungen um Verschiebung auf ein Datum nach der Durchführung der Abstimmung. Der Premierminister führte daraufhin in Abwesenheit der Bürgermeister eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung in Piura durch, in der er behauptet wurde, die Bürgermeister würden sich dem Dialog mit der Regierung verweigern.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Das Nicht-Erscheinen der Bürgermeister führte zur weiteren Eskalation der Lage: vom Jurado Nacional de Elecciones (nationales Schwurgericht für Wahlen) erging am folgenden Tag Strafanzeige gegen die Bürgermeister der drei Distrikte wegen Überschreitung ihrer Amtsbefugnisse. All jene, die die Abstimmung finanziell und argumentativ unterstützten, sahen sich massiven Drohgebärden ausgesetzt. Die juristisch laut Ansicht der Staatsanwälte in den Regionen kaum haltbare Anzeige gegen die Bürgermeister zeigte autoritäre Züge, wie sie einer Demokratie nicht gut zu Gesichte stehen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Der peruanische Staat hat bisher in der umstrittenen Region kaum Präsenz gezeigt: in den meisten der 21 Dörfer gibt es allenfalls eine Grundschule, in der ein Lehrer mehrere Klassen gleichzeitig unterrichtet. Außerhalb der Provinzhauptstädte gibt es keine Gesundheitsdienstleistungen. Die Straßen sind schlecht und der Zugang zu größeren Märkten ist für die Bauern entsprechend schwierig. Eine Stromversorgung gibt es nur in den großen Gemeinden, Wasser- und Abwasserversorgung fehlen gänzlich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR8snXIypI/AAAAAAAAASs/Tszp0pg5V7U/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+142.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR8snXIypI/AAAAAAAAASs/Tszp0pg5V7U/s320/Consulta+Majaz+Sept+2007+142.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112848582894471826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Im nach wie vor sehr Hauptstadt-zentrierten Peru war es für viele Beobachter wenig erstaunlich, dass die Regierung den Menschen vor Ort das Recht absprechen wollte, sich zu einer Frage von nationaler Reichweite zu äußern. Immerhin sind in der Region neben dem Kupferprojekt Rioblanco insgesamt mehr als 120.000 Hektar Land für den Bergbau konzessioniert. Dass diese enorm große Fläche heute noch von den letzten Nebelwäldern Perus bedeckt ist, in denen eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere beheimatet sind, spielte im Diskurs der Regierung keine Rolle. Der World Wildlife Fund (WWF) hatte im Jahr 2005 eine Studie vorgelegt und darauf gedrängt, weite Teile dieses Gebiets unter Naturschutz zu stellen. Die peruanische Regierung hat andere Pläne. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;In Peru gibt es bis heute keine Raumordnungspolitik, die eine Zonifizierung in ökologische und ökonomische Nutzungen gewährleisten würde. Statt dessen werden ökonomische Nutzungen, insbesondere der Bergbau, völlig unkritisch vor anderen Nutzungsmöglichkeiten priorisiert. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Eine derart verengte Sichtweise kann unter Umständen verheerende Folgen nach sich ziehen. Ein Beispiel: Die Region Piura setzt sich zusammen aus insgesamt 8 Provinzen. In nur zwei dieser Provinzen gibt es Wasser, hier entspringen zwei große Flüsse. Die übrigen 6 Provinzen sind trocken und nutzen das Wasser aus den höher gelegenen Provinzen als Trinkwasser, in ihren Haushalten, für die Landwirtschaft und zum Bewässern der Felder. So können in den tieferen Lagen Piuras mit Unterstützung der internationalen Entwicklungs-zusammenarbeit sehr erfolgreich ökologischer Kaffee (Pidecafé) und Mangos für den Export produziert werden. Versiegen die Wasserquellen im Hochland von Piura, wird dies auch für die tieferen Lagen einschneidende Konsequenzen haben. Wenn also die Pläne der Regierung aufgehen, werden just in diesen zwei für den Wasserhaushalt der Region so enorm wichtigen Provinzen in den nächsten Jahren mehr als 120.000 Hektar Nebelwald und &lt;i style=""&gt;Páramos&lt;/i&gt; und somit die Wasserquellgebiete und eine große biologische Vielfalt vernichtet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Vertreter von Kirche, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen, die sich auf nationaler Ebene gegen die Bergbauprojekte in dieser ökologisch äußerst sensiblen Region aussprachen, wurden in den vergangenen Wochen als „rote Pfaffen“, als „Kommunisten“ und als „Terroristen“ beschimpft. Es begann eine regelrechte Hetzjagd gegen alle, die Teil dieses „investitionsfeindlichen Netzwerks“ sind. Teile der Presse schlossen sich der Schmutzkampagne an und attackierten einzelne Personen sowie die sehr verkürzt als „Anti-Bergbau-NGOs“ zusammengefassten Institutionen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR6hXXIyoI/AAAAAAAAASk/AHgMSbWdDs4/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+060.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR6hXXIyoI/AAAAAAAAASk/AHgMSbWdDs4/s320/Consulta+Majaz+Sept+2007+060.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5112846190597687938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Die Bauern in der Region wurden als gewalttätige Rüpel dargestellt. Für den Tag der Consulta Vecinal wurde deshalb das Zehnfache Kontingent an Polizeikräften in die Provinzen entsandt. Entgegen all der wüsten, von der Regierung gezeichneten Szenarien verlief die Consulta aber in allen drei Provinzen absolut friedlich und ordentlich. Insgesamt nahmen 60% der Bevölkerung an der freiwilligen Abstimmung teil, was angesichts der großen Entfernungen, die von den Bauern zu Fuß zurückgelegt werden müssen und des regnerischen Wetters, als eine hohe Wahlbeteiligung gewertet werden kann. Insgesamt sprachen sich 93% der Bevölkerung gegen den Bergbau aus, 3% dafür, die übrigen 4% der Stimmen waren ungültig. Im Gegensatz zu der erbitterten Debatte vor der Consulta wurde das Ergebnis von der peruanischen Regierung nach der Consulta kaum kommentiert. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Der Diskurs von Präsident Alan García im Zusammenhang mit der &lt;i style=""&gt;Consulta Vecinal&lt;/i&gt; war zuweilen sehr aggressiv und einem Staatspräsidenten nicht angemessen. Dahinter mag sein persönliches Trauma stecken, dass in seiner ersten Regierungszeit von 1985 bis 1990 die wirtschaftliche Entwicklung Perus ein absolutes Desaster war. Alan García hatte sich damals aus der Regierung verabschiedet und dem Land eine Inflationsrate von über 7000 Prozent hinterlassen. Für seine zweite Regierungszeit hat er sich deshalb gerade im Bereich Wirtschaft ehrgeizige Ziele gesteckt. Der Staatspräsident sollte aber ein zweites nationales Trauma, das ebenfalls in seiner Amtszeit einen Höhepunkt erfuhr, nicht vergessen: die Zeit der politischen Gewalt und des Terrorismus durch den Leuchtenden Pfad. Die peruanische Wahrheits- und Versöhnungskommission weist in ihrem Bericht darauf hin, dass die Wurzeln dieser Zeit der internen Gewalt unter anderem in der ethischen und rassischen Diskriminierung , in der jahrhundertelangen Verachtung und Unterdrückung, in der Vernachlässigung der ländlichen Gebiete durch den Staat und die steigende Armut liegen. Eine Regierung, die mit dem Rücken zu ihrer Bevölkerung lebt, die die tiefe gesellschaftliche Spaltung Perus in ihren Diskursen vertieft anstatt sie zu bekämpfen, läuft Gefahr, die alte Wunde wieder aufzureißen, in der Menschen sich in ihrer ländlichen und bäuerlichen Identität mißverstanden, mißachtet und mißhandelt fühlen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Fazit&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:100%;"  &gt;Die peruanische Regierung ist ganz offensichtlich sehr interessiert daran, ein attraktives Investitionsklima für ausländische Unternehmen zu schaffen. Darunter scheint sie vor allem zu verstehen, dass es keine kritischen Stimmen gegen die Pläne der ausländischen Investoren gibt, dass Firmen ihre Projekte ohne Konsultation der betroffenen Bevölkerung und ohne jeglichen Einwand durchführen können. Dass aber zu einem positiven Investitionsklima auch die Achtung grundlegender Menschenrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, das Recht auf Informationsfreiheit, sowie das demokratische Grundprinzip der pluralen Vielfalt von Meinungen sowie das faire Aushandeln von gangbaren Lösungen gehört, scheint die Regierung unter Alan García nicht zu verstehen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:11;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In Bezug auf gute Regierungsführung, Demokratieverständnis und Achtung rechtsstaatlicher Prinzipien hat die peruanische Regierung in diesem Prozess ein bedenkliches Bild abgegeben. Es wäre wünschenswert, dass sich die peruanische Regierung an ihre Rolle als Vermittler zwischen den Interessen erinnert und sich nicht nur als Motor für Investitonen, sondern auch als Vertreter des Volkes versteht, das sie gewählt hat.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6824175682134943820?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6824175682134943820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6824175682134943820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/09/beschimpfungen-drohungen-anfeindungen.html' title='Beschimpfungen, Drohungen, Anfeindungen'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvR5ynXIynI/AAAAAAAAASc/bLHcqLLYPWg/s72-c/Consulta+Majaz+Sept+2007+006.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-844311458779185848</id><published>2007-09-19T07:54:00.000-05:00</published><updated>2007-09-19T18:00:04.081-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Majaz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konflikte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><title type='text'>"Unsere Natur ist mehr wert als alles Geld der Welt"</title><content type='html'>&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dorfgemeinschaften im Norden Perus lehnen Bergbau einhellig ab&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Geduldig stehen die Campesinos des Distrikts Carmen de la Frontera am frühen Morgen des 16. September 2007 vor dem Stadium der Distrikthauptstadt Schlange und warten auf den Einlass.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEc8f_RzBI/AAAAAAAAARs/Z26OKuxG8JE/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+030.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEc8f_RzBI/AAAAAAAAARs/Z26OKuxG8JE/s400/Consulta+Majaz+Sept+2007+030.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111898877746859026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Bereits am Vortag haben sich viele von ihnen in die Distrikthauptstadt aufgemacht um dort in einem Referendum ihre Stimme abzugeben. Manche haben einen Fußmarsch von 8 Stunden hinter sich, andere sind auf der Ladefläche eines LKWs oder auf dem Rücken eines Esels angereist.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEdov_RzCI/AAAAAAAAAR0/QdaP5kPaojw/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+125.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEdov_RzCI/AAAAAAAAAR0/QdaP5kPaojw/s400/Consulta+Majaz+Sept+2007+125.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111899637956070434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Frage, die in der Volksabstimmung zur Debatte steht, lautet: sind sie damit einverstanden, dass in ihrem Distrikt Bergbau stattfindet? Die am Abend einhellig verkündete Antwort der bäuerlichen Dorfgemeinschaften lautet: Nein!  &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Drei Distrikten haben zur Beteiligung an der freiwilligen Abstimmung aufgerufen: Carmen de la Frontera, Ayabaca und Pacaipampa. Insgesamt gaben mehr als 18000 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab. Die freiwillige Abstimmung ergab ein eindeutiges Ergebnis: In den drei Distrikten stimmten jeweils mehr als 92% der Bevölkerung gegen den Bergbau, die Stimmen für den Bergbau erreichten in keinem der Distrikte mehr als 2% der Stimmen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEehf_RzDI/AAAAAAAAAR8/krade9L5rGU/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+068.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEehf_RzDI/AAAAAAAAAR8/krade9L5rGU/s400/Consulta+Majaz+Sept+2007+068.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111900612913646642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Konkret hatte sich die Debatte um den Bergbau im Norden Perus an dem Kupferbergbauprojekt &lt;i style=""&gt;Rio Blanco &lt;/i&gt;entsponnen, das von der britischen Firma Monterrico Metals durchgeführt werden soll. Monterrico Metals wurde Anfang diesen Jahres von dem chinesischen Zijin Konsortium übernommen wurde.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die 6400 ha Land umfassende Konzession des Projekt &lt;i style=""&gt;Rio Blanco &lt;/i&gt;liegt in einem ökologisch sehr sensiblen Gebiet: hier befinden sich auch die letzten Nebelwälder Perus, die Quellgebiet für mehrere Flüsse und Heimat für eine Vielzahl seltener Pflanzen und Tiere sind. Neben dem Projekt RioBlanco gibt es noch eine Vielzahl weiterer Konzessionen, insgesamt beläuft sich die für den Bergbau konzessionierte Fläche auf mehr als 120.000 ha. Die Region unterhalb diesen Landes ist rein landwirtschaftlich ausgerichtet. Neben der Subsistenzlandwirtschaft produzieren hier mehrere Kooperativen ökologischen Fair-Handels-Kaffee, der unter anderem auch in Deutschland vermarktet wird, sowie Mangos, Orangen, Zitronen und andere Produkte für den Export. Die landwirtschaftliche Produktion würde durch die geplanten Bergbauvorhaben massiv gefährdet. Der World Wildlife Fund for Nature (WWF) hat sich ganz entgegen der Pläne der peruanischen Regierung für die Einrichtung eines großen Naturschutzparks in dieser Region ausgesprochen, internationale Umweltschützer sind über die Bergbaupläne sehr alarmiert.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEjAP_RzEI/AAAAAAAAASE/CzPV7L1TtJs/s1600-h/DSC03181.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEjAP_RzEI/AAAAAAAAASE/CzPV7L1TtJs/s400/DSC03181.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111905539241135170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Debatte um den Bergbau im Norden Perus wurde denn auch weit über die Region hinaus auf nationaler und internationaler Ebene geführt. Die Regierung unter Alan García setzte sich für die Durchführung des Bergbauprojekts ein und hatte mit allen Mitteln versucht, die Volksabstimmung vom 16.9.2007 zu vermeiden, wissend, dass die Mehrzahl der vor Ort lebenden Bürger sich gegen den Bergbau aussprechen würde. So durften die Schulen die Klassenräume nicht als Wahllokale zur Verfügung stellen, die nationalen Wahlbehörden verweigerten die Mitarbeit bei der Durchführung der Abstimmung und deklarierten den Prozess als illegal. Die Bürgermeister der drei Distrikte mussten sich als Kommunisten und Investitionsfeinde beschimpfen lassen. Die Regierung hat Anzeige gegen die drei Bürgermeister erstattet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Rückenstärkung erhielten die Menschen in der Region von der Defensoría del Pueblo (Ombudsmann des Volkes), die mehrfach wiederholte, dass die Volksbefragung ein sowohl legales als auch legitimes Instrument zur Bürgerbeteilung sei. Selbst vom Justizminister musste sich Staatspräsident Alan García korrigieren lassen: der Prozess war im vollen Einklang mit der peruanischen Gesetzgebung und wurde ordnungsgemäß durchgeführt.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvElAv_RzGI/AAAAAAAAASU/2W8LQWGqz9E/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvElAv_RzGI/AAAAAAAAASU/2W8LQWGqz9E/s400/Consulta+Majaz+Sept+2007+002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111907746854325346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auch das Unternehmen versuchte die Bauern der Region mit sehr hohem Einsatz von ihrem Nein abzubringen. So bot das Unternehmen den Dorfgemeinschaften Segunda y Cajas und Yanta wenige Tage vor der Abstimmung einen Entwicklungsfonds von 80 Millionen US Dollar an, wenn sie dem Bergbauprojekt zustimmen würden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Bauern in den 3 Distrikten ließen sich von der hitzigen, zum Teil sehr polemisch geführten Debatte, nicht beeindrucken. In aller Ruhe waren sie am Wochenende in die Provinzhauptstädte marschiert, selbst der anhaltende Niesellregen konnte sie nicht davon abbringen, ihr Stimmrecht wahrzunehmen. Auf die Frage, warum sie solche Mühen auf sich nehmen, antworten sie: „Unser Herz hat uns hergeführt. Wir wollen uns gegen den Bergbau aussprechen. Die Natur ist unser einziger Reichtum, und den werden wir verteidigen. Auch wenn der Präsident uns als arme Teufel hinstellt und glaubt, nur weil wir Ponchos tragen, sind wir nicht in der Lage, die Konsequenzen dieser Projekte abzuschätzen: wir werden ihn eines besseren belehren.“&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEkC__RzFI/AAAAAAAAASM/rVUmfbtiHtk/s1600-h/Consulta+Majaz+Sept+2007+090.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEkC__RzFI/AAAAAAAAASM/rVUmfbtiHtk/s400/Consulta+Majaz+Sept+2007+090.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5111906685997403218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-844311458779185848?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/844311458779185848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/844311458779185848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/09/unsere-natur-ist-mehr-wert-als-alles.html' title='&quot;Unsere Natur ist mehr wert als alles Geld der Welt&quot;'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RvEc8f_RzBI/AAAAAAAAARs/Z26OKuxG8JE/s72-c/Consulta+Majaz+Sept+2007+030.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4067692783076572503</id><published>2007-09-12T13:48:00.000-05:00</published><updated>2007-09-12T14:19:05.398-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='armut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben im Ausland'/><title type='text'>5 Wochen nach dem Erdbeben in Peru</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Carlos Levano ist Lehrer an einer Schule in Ate Vitarte, einem Stadtteil im Armengürtel von Lima. Seine Familie lebt in Chincha, eine der Städte, die am schlimmsten von dem Beben betroffen war. Am 15.08.2007 stürzte ihr Haus und damit all ihr Hab und Gut innerhalb weniger Minuten zusammen. Zurück bleibt ein Haufen Schutt und die Frage: Wie geht es weiter?&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug1gQvzJ8I/AAAAAAAAAQ8/S-lXTQ2ugAE/s1600-h/IMG_1602.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug1gQvzJ8I/AAAAAAAAAQ8/S-lXTQ2ugAE/s400/IMG_1602.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109392605619365826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;"Zum Glück ist keiner meiner Familienangehörigen um’s Leben gekommen“, berichtet Carlos. Alle konnten sich rechtzeitig auf die Straße retten und nur noch von draußen zusehen, wie die Welt um sie herum buchstäblich zusammenbrach. Das kleine, aus Lehmziegeln gebaute Haus der Familie, ist ein Trümmerhaufen. Seit 5 Wochen campiert die Familie in einem Zelt vor dem Grundstück&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug2jAvzJ_I/AAAAAAAAARU/WoDRP8CqgU8/s1600-h/IMG_1612.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug2jAvzJ_I/AAAAAAAAARU/WoDRP8CqgU8/s400/IMG_1612.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109393752375633906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die über 80jährige Mutter sowie die beiden Brüder von Carlos, der eine behindert, der andere arbeitslos, hängen finanziell von dem mageren Gehalt von Carlos ab.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug2AgvzJ9I/AAAAAAAAARE/7-ZWBA-PuOo/s1600-h/IMG_1610.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug2AgvzJ9I/AAAAAAAAARE/7-ZWBA-PuOo/s400/IMG_1610.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109393159670147026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Ein paar Tage dem Erdbeben rief mich Nilton an, ein Freund und der Bruder von Carlos. Er erzählte mir, dass seine Familie schwer von dem Beben betroffen sei. Er bat mich um Hilfe. Statt Nahrungsmittel und Kleider zu sammeln, spendete ich Geld, mit dem die Familie sich Wasserbehälter, Lebensmittel, Decken und Medikamente kaufte.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug2RgvzJ-I/AAAAAAAAARM/vFBV_m4Sz5Y/s1600-h/IMG_1528.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug2RgvzJ-I/AAAAAAAAARM/vFBV_m4Sz5Y/s400/IMG_1528.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109393451727923170" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Die erste Hilfe des Staates traf erst 3 Tage nach dem Beben ein. Auf den zentralen Plätzen der Stadt wurden nach Aussage von Carlos Lebensmittel, Wasser und Kleidung verteilt. „Es hat von Anfang an an Organisation gefehlt. Da stellten sich zum Teil 12 Mitglieder der gleichen Familie in der Schlange an und alle bekamen etwas von den Hilfslieferungen ausgehändigt, ohne Strategie, ohne Plan. So haben einige Familien stark von den Lieferungen profitiert, während andere nichts von der Verteilung wussten oder ihr Hab und Gut nicht zurücklassen wollten, weil es ja auch viele Plünderungen gab. Die saßen dann da, und hatten gar nichts.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;Auf die Frage, wie es denn jetzt, 5 Wochen nach dem Erdbeben, vor Ort aussehe, antwortet Carlos: „Seit einer Woche sind wir wieder alleine. Die Zentralregierung und die Regionalregierung streiten sich darum, wer die Koordination des Wiederaufbaus übernimmt, und wir sitzen derweil wieder ohne Hilfe da.“ Nach den ersten Hilfslieferungen hatte die Regierung Bagger und LKWs geschickt, um mit den Aufräumarbeiten zu beginnen. Hilfstrupps halfen beim Abtransport des Schutts. Inzwischen steht die Aktion still. „Es ist nach wie vor das gleiche Problem. Es fehlt an Koordination, an einem strategischen Plan,“ sagt Carlos. „Alle wollen zuständig sein, und sich zum großen Protagonisten aufspielen, und die Leidtragenden sind wir.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Auch die staatliche Bürokratie macht Probleme: „Wir müssen uns stunden- und tagelang anstellen, um offiziell als Erdbebengeschädigte im Register eingetragen zu werden. Das ist ein aufwändiges Verfahren. Uns kostet es Zeit und Nerven, die wir an anderer Stelle dringend benötigen.“ Die Regierung begünstigt beim Wiederaufbau in erster Linie die Eigentümer der Häuser. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug20wvzKAI/AAAAAAAAARc/KfzBJlptI5E/s1600-h/IMG_1611.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug20wvzKAI/AAAAAAAAARc/KfzBJlptI5E/s400/IMG_1611.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109394057318311938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Carlos und seine Familie, die in dem Haus in Miete wohnten, wissen nun nicht, was das für sie bedeutet. Werden sie wieder in das neu gebaute Haus einziehen können? Haben sie darauf einen Rechtsanspruch. All diese Fragen sind ungeklärt. Überhaupt funktioniert der Informationsfluss nicht: „Die Bürger sind nicht informiert über Registrierungen, über die Hilfsmaßnahmen der Regierung, über den Master-Plan, wenn es denn einen gibt.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Auf die Frage, was er sich für die nächsten Wochen am dringensten erhofft, antwortet Carlos: „Dass man uns nicht alleine läßt. Wir sind zwar arm – aber wir sind auch Teil dieses Landes.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug3IgvzKBI/AAAAAAAAARk/vsrlqste6l8/s1600-h/IMG_1526.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug3IgvzKBI/AAAAAAAAARk/vsrlqste6l8/s400/IMG_1526.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109394396620728338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4067692783076572503?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4067692783076572503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4067692783076572503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/09/5-wochen-nach-dem-erdbeben-in-peru.html' title='5 Wochen nach dem Erdbeben in Peru'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rug1gQvzJ8I/AAAAAAAAAQ8/S-lXTQ2ugAE/s72-c/IMG_1602.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-5842329272250334793</id><published>2007-09-11T21:08:00.000-05:00</published><updated>2007-09-11T21:32:07.639-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Das Menschenrecht auf einen Fußballplatz</title><content type='html'>Also... ich bin ja nun in Peru schon einigermaßen rumgekommen. Ich habe viele Entbehrungen gesehen - Dörfer ohne Gesundheitsposten, ohne Lehrer, ohne eine Schule, die den Namen verdient. Dörfer ohne Kirche, ohne eine anständige Straße, ohne Strom, ohne Wasser- und Abwassersystem. Dörfer ohne Läden, Dörfer ohne Busverbindung, Dörfer ohne Rathaus. Aber egal, wo man hinkommt, egal, wie abgelegen ein Dorf ist, ob mitten im Regenwald oder auf 4500 m über dem Meer - kein Dorf ohne Fußballplatz!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudK9AvzJ5I/AAAAAAAAAQk/jduzemn4XGg/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+084.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudK9AvzJ5I/AAAAAAAAAQk/jduzemn4XGg/s400/Huamachuco+Sept.+2007+084.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109134714308077458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudLawvzJ6I/AAAAAAAAAQs/i-AL2jRq5M8/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+085.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudLawvzJ6I/AAAAAAAAAQs/i-AL2jRq5M8/s400/Huamachuco+Sept.+2007+085.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109135225409185698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudLvgvzJ7I/AAAAAAAAAQ0/5MwFtf5C5kA/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+086.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudLvgvzJ7I/AAAAAAAAAQ0/5MwFtf5C5kA/s400/Huamachuco+Sept.+2007+086.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109135581891471282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;....als ob so ein Fußballplatz das einzige Menschenrecht wäre, das es verdient, zu 100% umgesetzt zu werden!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-5842329272250334793?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5842329272250334793'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5842329272250334793'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/09/menschenrecht-fuballplatz.html' title='Das Menschenrecht auf einen Fußballplatz'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudK9AvzJ5I/AAAAAAAAAQk/jduzemn4XGg/s72-c/Huamachuco+Sept.+2007+084.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2830878220872364190</id><published>2007-09-11T20:37:00.000-05:00</published><updated>2007-09-11T21:07:02.715-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='armut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><title type='text'>Rustikale Gesundheitsversorgung</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Klappernd und holpernd schiebt sich der Pickup-Truck über die auf über 4000 m über dem Meer gelegene Hochebene in den Anden. Vor uns ebenfalls ein Pickup, der ganz offensichtich hoffnungslos überladen ist und es nicht mehr über eine kleine Anhöhe schafft. Die Leute hinten auf der Ladefläche bedeuten uns, ob sie bei uns mitfahren können. 5 Leute kriegen wir bei uns unter, 4 auf der Rückbank, einer auf der Ladefläche. In dem anderen Fahrzeug bleiben immer noch 9 Leute. Unsere Mitfahrer erzählen uns, sie seien unterwegs in ein Dorf, dort hinter der Lagune,  um dort ein Impfprogramm sowie ärztliche Untersuchungen durchzuführen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudFxwvzJ3I/AAAAAAAAAQU/mQBxiVV4mPs/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+090.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudFxwvzJ3I/AAAAAAAAAQU/mQBxiVV4mPs/s400/Huamachuco+Sept.+2007+090.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109129023476410226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sie alle arbeiten beim staatlichen Krankenhaus in Huamachuco und opfern jeweils einen Samstag pro Monat ihre Freizeit, um diese rudimentäre Gesundheitsversorgung in den weit von der Stadt entfernten Dörfern zu gewährleisten. Die Medikamente, Instrumente und den Pickup-Truck stellt das Krankenhaus zur Verfügung. Ein Pickup-Truck für 14 Leute... über mehr gelängegängige Fahrzeuge verfügt das Kankenhaus nicht. Nach ca. 30 Minuten kommen wir in dem Caserío an, dem kleinen Weiler ohne Namen. 6 ärmliche Gehöfte, ca 70 Leute wohnen dort, leben fernab von jeglicher Zivilisation, Bauern sind sie, die Erde gibt nicht viel her hier oben.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudEUAvzJ0I/AAAAAAAAAP8/cYKx-0pOWZY/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+061.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudEUAvzJ0I/AAAAAAAAAP8/cYKx-0pOWZY/s400/Huamachuco+Sept.+2007+061.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109127412863674178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die gesamte Dorfgemeinschaft hat sich schon in Erwartung des Impfkommandos versammelt. In bunten Kleidern sitzen Frauen, Männer und Kinder vor der Dorfschule und harren der öffentlichen Sprechstunde. Ärzte, Zahnärzte und Krankenschwestern bauen in und vor der Schule ihre „Sprechzimmer“ auf, Spritzen und Arzneimittel werden aus Kartons geholt, und dann beginnt die ärztliche Konsultation. Als Lockmittel werden belegte Brötchen und Coca Cola angeboten, das erhöht den Anreiz, sich dieser Strapaze auszusetzen. Wen die Brötchen nicht locken, den lockt die Neugier. Wenigstens ist mal was los im Dorf!&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudFKQvzJ2I/AAAAAAAAAQM/RDGAqcqxkXc/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+071.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudFKQvzJ2I/AAAAAAAAAQM/RDGAqcqxkXc/s400/Huamachuco+Sept.+2007+071.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109128344871577442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Alle schwangeren Frauen in das Klassenzimmer, der Zahnarzt operiert unter freiem Himmel, auch die Tetanus-Impfungen finden vor den Augen des gesametn Dorfes statt. Im Nu geht die Massenversorgung los. Kleine Kinder schreien beim Anblick der Spritzen, da werden Zähne mit der Zange gezogen und einzelne Tabletten verabreicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudEvQvzJ1I/AAAAAAAAAQE/ymObIPbZDXc/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+066.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudEvQvzJ1I/AAAAAAAAAQE/ymObIPbZDXc/s400/Huamachuco+Sept.+2007+066.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109127881015109458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Keine Betäubung, keine sterilen Geräte, es geht sehr rustikal zu bei dieser Gesundheitskampagne, und doch stellt sie für die kleine Dorfgemeinschaft einen großen Fortschritt dar. „Bist Du der Bruder von dem kleinen Jaime? Sag Deiner Mama, sie soll ihn in 8 Wochen wieder zur Kontrolle hierher bringen“ Artig nickt der Bruder und trottet mit Jaime an der Hand nach Hause. „Am 17. November“, murmelt er dabei unerläßlich vor sich hin, damit er das Datum auch ja nicht vergißt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudHxgvzJ4I/AAAAAAAAAQc/loOL0ODRNME/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+069.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudHxgvzJ4I/AAAAAAAAAQc/loOL0ODRNME/s400/Huamachuco+Sept.+2007+069.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109131218204698498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudFKQvzJ2I/AAAAAAAAAQM/RDGAqcqxkXc/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+071.jpg"&gt;&lt;/a&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2830878220872364190?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2830878220872364190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2830878220872364190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/09/rustikale-gesundheitsversorgung.html' title='Rustikale Gesundheitsversorgung'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RudFxwvzJ3I/AAAAAAAAAQU/mQBxiVV4mPs/s72-c/Huamachuco+Sept.+2007+090.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6619187382644597592</id><published>2007-09-11T20:11:00.000-05:00</published><updated>2007-09-11T20:20:31.158-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umwelt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><title type='text'>Goldgräberstimmung am Cerro del Toro</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:14;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Meine jüngste Reise führte mich in die Region La Libertad – zu deutsch „Die Freiheit“. Das Thema, das mich dort beschäftigen soll, verursacht aber eher Beklemmungen als Freiheitsgefühle: Ich beschäftige mich in der Stadt Huamachuco mit dem Thema des kleinhandwerkllichen Bergbaus: Hunderte von Goldgräbern schürfen am Cerro del Toro, einem Berg, der 2 Kilometer vom Stadtzentrum Huamachucos entfernt liegt, nach Gold. Wie die Maulwürfe graben sie sich immer tiefer in den Berg hinein, der inzwischen akut einsturzgefährdet ist, weil er derart ausgehöhlt wurde, dass er jeden Moment abrutschen kann. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Die Tunnel führen bis zu 200 m tief in den Berg hinein, und nur in den seltensten Fällen sind sie auch nur provisorisch abgestützt. Mehrere Minenarbeiter kamen in einstürzenden Tunneln um’s Leben, häufig arbeiten Kinder in den Stollen und holen das Gestein aus dem Berginneren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc9sfyTRrI/AAAAAAAAAPk/kRQqSpJkDqE/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc9sfyTRrI/AAAAAAAAAPk/kRQqSpJkDqE/s400/Huamachuco+Sept.+2007+002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109120136931133106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Konzentration des Goldes liegt bei 2-3 Gramm pro Tonne Gestein. Ausgewaschen wird das Gold – genau wie im großindustriellen Bergbau – mit der hochgiftigen Chemikalie Zyanid. Diese bindet den feinen Goldstaub und löst ihn aus dem Gestein bzw der Erde heraus. Das Gold klumpt zusammen, zurück bleibt eine toxische Brühe aus Wasser und Zyanid und das vergiftete Erdmaterial. In rustikalen Becken, die in den Berg gegraben und mit einer dünnen, blauen Plastikfolie ausgelegt sind, wird dieser chemische Prozess unter freiem Himmel vollzogen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc-CPyTRsI/AAAAAAAAAPs/MGD0g4O33cU/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc-CPyTRsI/AAAAAAAAAPs/MGD0g4O33cU/s400/Huamachuco+Sept.+2007+009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109120510593287874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Zwischen 300 bis 400 solcher Becken soll es auf dem Cerro del Toro geben, allerdings sind diese Angaben nicht bestätigt, weil die Bergbauern den Zugang zum Berg verweigern. Die Zyanidbrühe wird mit dem Regen in die Flüsse und auf die Felder geschwemmt. Das Wasser des nahegelegene Toro-Fluss ist mit Schwermetallen und giftigen Stoffen durchsetzt und wurde inzwischen als ungeeignet für den Konsum durch Mensch und Tier erklärt. In Ermangelung anderer Alternativen und aufgrund der mangelnden Aufklärung über Gesundheitsrisiken decken die Dorfgemeinschaften weiter flussabwärts ihren Wasserbedarf nach wie vor aus dem Fluss. Erkrankungen von Mensch und Tier sind die Folge.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc-cfyTRtI/AAAAAAAAAP0/CQGPRUPDOF8/s1600-h/Huamachuco+Sept.+2007+014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc-cfyTRtI/AAAAAAAAAP0/CQGPRUPDOF8/s400/Huamachuco+Sept.+2007+014.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5109120961564853970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als Antwort auf den wachsenden Druck von Seiten der Bevölkerung und einiger Behörden haben die Goldschürfer ein privates Sicherheitsunternehmen mit der Absperrung des Berges beauftragt. Das Unternehmen hat bewaffnetes Personal an allen Zugängen positioniert und weder der Staat noch Medien konnten sich in den zurückliegenden Monaten Zugang zum Berg verschaffen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Nach Angaben der Umweltabteilung der Stadtverwaltung von Huamachuco werden am Cerro del Toro monatlich 3-4 Tonnen Zyanid für die Goldgewinnung „verarbeitet“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein Filtersystem, Umweltschutzmaßnahmen oder eine staatliche Aufsicht gibt es nicht. Keine Umweltverträglichkeitsstudie, keine Steuerzahlungen – die ganze Aktivität ist hochgradig illegal, doch da angeblich der Regionalpräsident von La Libertad sowie andere hohe Funktionäre selbst in die illegalen Goldschürfereien am Cerro del Toro involviert sind, verlaufen Anzeigen und Notstandserklärungen im Sande.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der anhaltend hohe Goldpreis von ca. 680 USD pro Unze Gold macht den Goldabbau nicht nur für die großen, internationalen Unternehmen, sondern auch für kleine Goldschürfer zu einem lukrativen Geschäft. Viele Goldschürfer wissen nicht, welchen gesundheitlichen Schädigungen sie sich mit ihrer Aktivität aussetzen. Die meisten der Goldschürfer am Cerro del Toro sind ohnehin nicht die Eigentümer der Konzession, sondern Arbeiter, die nur einen Bruchteil dessen verdienen, was sie unter Einsatz ihres Lebens für ihre Arbeitgeber produzieren. Doch ein schlechter Job ist besser als kein Job. Und Menschen ohne Job gibt es in Peru mehr als genug....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6619187382644597592?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6619187382644597592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6619187382644597592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/09/goldgrberstimmung-am-cerro-del-toro.html' title='Goldgräberstimmung am Cerro del Toro'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Ruc9sfyTRrI/AAAAAAAAAPk/kRQqSpJkDqE/s72-c/Huamachuco+Sept.+2007+002.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6484611719038375766</id><published>2007-08-30T12:53:00.000-05:00</published><updated>2007-08-30T22:20:34.134-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><title type='text'>Oh Du schönes Landleben !!!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcEYfyTRnI/AAAAAAAAAPE/q0_DY1r7PzM/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+032.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcEYfyTRnI/AAAAAAAAAPE/q0_DY1r7PzM/s320/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+032.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104553521543595634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn man am Sonntag in der peruanischen Provinz über die Dörfer fährt, begegnet einem so allerlei Skurriles: neulich zwischen Maras und Moray zum Beispiel, es war so gegen halb sechs Uhr abends, kurz vor Sonnenuntergang, Kinder trieben gerade die Schafherden zurück in’s Dorf, die Landschaft strahlte wochenendliche Ruhe und Geruhsamkeit aus. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zwei Frauen am Wegrand winken uns und machen deutlich, dass sie gerne mitfahren wollen. Wir halten an und die beiden alten Damen klettern kchernd und gackernd auf die Rückbank. Ich frage: „Nach Maras?“ und die Alten nicken eifrig. „Gracias, Mama“, sagt die eine und grinst mich breit und zahnlos an. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcF7_yTRpI/AAAAAAAAAPU/erzREGiH6ig/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+048.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcF7_yTRpI/AAAAAAAAAPU/erzREGiH6ig/s320/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+048.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104555230940579474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dass hier „Mamá“ einfach ein Ausdruck freundschaftlicher Verbundenheit ist, weiß ich inzwischen, und wundere mich nicht weiter drüber. Strahlend wie die Honigkuchen- pferde sitzen die beiden alten, runzligen Damen auf dem Rücksitz und freuen sich, mit zwei Gringos in so einem schicken Autos zu sitzen und sich den langen Fußweg zu sparen. Die Verständigung läuft holprig, da die Damen kaum spanisch sprechen, und ich leider nach wie vor kein Quechua kann. Es ist aber letztlich auch gar nicht so wichtig, immer die exakt richtigen Worte zu finden. Manche Situaitonen bedürfen keiner großen Erklärung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcFOPyTRoI/AAAAAAAAAPM/scKLft_tYi8/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+042.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcFOPyTRoI/AAAAAAAAAPM/scKLft_tYi8/s320/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+042.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104554444961564290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Und so kippt die eine Mamita nach wenigen Momenten auch promt zur Seite und nickt ein, während mir die andere immer wieder mal von hinten auf die Schulter klopt und ihr „Gracias Mamá“ wiederholt. Der Wagen füllt sich schnell mit einem süßlichen, leicht stechenden Geruch nach Zuckerrohrschnaps,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; und so beantwortet sich auch die Frage, woher die beiden wohl kommen. Sonntag ist Feiertag, und die beiden Alten haben das wörtlich genommen und sich ein paar &lt;i style=""&gt;tragos&lt;/i&gt; einverleibt. Kurz vor Maras sagt die Wachere der beiden „&lt;i style=""&gt;baja&lt;/i&gt;“, was soviel bedeutet wie: wir steigen hier aus. Wir halten an und die beiden ziehen torkelnd von dannen. Zurück bleibt nur der Geruch nach einem dörflichen Festtag...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6484611719038375766?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6484611719038375766'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6484611719038375766'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/08/landidyll.html' title='Oh Du schönes Landleben !!!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcEYfyTRnI/AAAAAAAAAPE/q0_DY1r7PzM/s72-c/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+032.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2340658263756205953</id><published>2007-08-30T12:14:00.000-05:00</published><updated>2007-08-30T13:14:16.442-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entwicklungszusammenarbeit'/><title type='text'>von Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Frauenförderung spielt in der Entwicklungszusammenarbeit eine wichtige Rolle. Längst hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Entwicklungsprozesse nur dann erfolgreich sein können, wenn sie alle Mitglieder einer Gemeinschaft aktiv einbeziehen, wenn sie von möglichst vielen Akteuren gemeinsam konzipiert, gestaltet und mitgetragen werden. Das gilt für alle Länder – ob Nord oder Süd, ob Ost oder West. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In Peru, einem Land, in dem der &lt;i style=""&gt;Machismo&lt;/i&gt; sehr stark ausgeprägt ist und die Rollenbilder sowohl in den Köpfen der Männer als auch in den Köpfen der Frauen extrem von traditionellen Werten und Vorstellungen geprägt sind, ist dies eine besondere Herausforderung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gerade in den ländlichen Gegenden sind die traditionellen Rollenmuster sehr festgefahren: die Frau kümmert sich um Haus und Kinder, um die Mahlzeiten und das Kleinvieh wie Hühner, Schafe und Meerschweinchen. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcIz_yTRqI/AAAAAAAAAPc/pH-2gJG8Gw4/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+041.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcIz_yTRqI/AAAAAAAAAPc/pH-2gJG8Gw4/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+041.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104558392036509346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Männer gehen raus auf’s Feld und kümmern sich um’s Großvieh.Sie sind es auch, die am Sonntag auf die Viehmärkte gehen und entscheiden somit über Einkommen und Ausgaben. Überhaupt werden die ökonomischen Entscheidungen fast ausschließlich von Männern getroffen, ob in der Familie, in der Gemeinde oder in der nationalen Politik. Kaum ein Dorf, in dem im Gemeinderat auch Frauen sitzen, von einer Bürgermeisterin ganz zu schweigen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Häusliche Gewalt ist ein sehr weit verbreitetes Phänomen auf dem Land. In Verbindung mit Alkoholismus kann das zu brutalen Handgreiflichkeiten führen. Auch sexuelle Gewalt ist in vielen Familien an der Tagesordnung. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die viele Frauen reagieren darauf in der Regel mit Schweigen und Resignation. Das ganze Gewaltthema ist ein großes Tabu, über das man noch nicht mal mit der Nachbarin spricht. Man ist eben mal wieder „hingefallen“. Die anderen wissen das dann schon einzuordnen... &lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Durchbrechen dieser Muster ist schwer, denn sie sind eben keinesfalls nur in den Köpfen der Männer zu finden, sondern genauso fest in den Köpfen der Frauen verankert. Gemeinsam geben die Eltern diese Rollenmuster an ihre Kinder weiter und können sich oft gar nicht vorstellen, dass es auch anders gehen könnte.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb9gvyTRjI/AAAAAAAAAOk/ArxdCXELQGI/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+155.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb9gvyTRjI/AAAAAAAAAOk/ArxdCXELQGI/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+155.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104545966696121906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Für Frauen ist es schwierig, ihre Isolation zu durchbrechen. Die Männer geben sich häufig extrem eifersüchtig und grenzen den Bewegungsradius ihrer Frauen stark ein. Die Teilnahme an Versammlungen und Veranstaltungen wird untersagt oder mit großem Mißtrauen beäugt. Man setzt sich dem Spott der anderen Männer aus, wenn man sich von seiner Frau derart auf der Nase rumtanzen läßt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Tatsächlich ist der schlichte Austausch zwischen Frauen meist ein erster Schritt, sich festgefahrene Verhaltensmuster bewußt zu machen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb-YPyTRkI/AAAAAAAAAOs/X5MrKGDl1WE/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+066.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb-YPyTRkI/AAAAAAAAAOs/X5MrKGDl1WE/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+066.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104546920178861634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beim Besuch verschiedener Frauengruppen treffen wir auf Mariza, eine selbstbewußte Frau, die schon in früher Kindheit ihren Vater verlor und deshalb als älteste Tochter in der Familie seine Rolle übernahm. &lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Mariza erzählt: „ich habe es nie eingesehen, warum wir Frauen nicht mitentscheiden dürfen, warum wir nicht unser eigenes Einkommen haben können, warum wir uns schlagen lassen sollen.“ Immer hat sie den Kontakt und Austausch mit anderen Frauen gesucht und sich an die Spitze einer Basisorganisation gestellt, die heute mehr als 180 Mitglieder hat. Diese Organisation wurde zunächst geschaffen, um einige landwirtschaftliche Produkte zu vermarkten, hat aber im Lauf der Zeit Themen wie Menschenrechte, Gesundheit, Bildung sowie Bürgerrechte und Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen immer expliziter aufgenommen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb_UPyTRmI/AAAAAAAAAO8/-n5TfO3hsg8/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+129.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb_UPyTRmI/AAAAAAAAAO8/-n5TfO3hsg8/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+129.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104547950971012706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Emanzipation der Frauen geht Hand in Hand mit der Erwirtschaftung eines eigenen Einkommens. So hat sich Mariza über den Haushalt hinaus diverse kleine, einkommensschaffende Maßnahmen geschaffen: sie betreibt den Anbau von Gemüse, das sie gemeinsam mit anderen Produzentinnen vermarktet und das ihr im Monat zwischen 200 und 700 Soles einbringt, je nach Jahreszeit und Marktlage. Darüber hinaus hat sie eine Blumenzucht, die zusätzliches Einkommen schafft. Mariza liebt Blumen und genießt es, die Pflanzen zu schneiden und zu bunten Sträußen zu binden. Jeden Samstag verkauft sie auf dem Markt und hält in diesem Zusammenhang auch Versammlungen mit den anderen Produzentinnen ab. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb8oPyTRhI/AAAAAAAAAOU/gT3yiIXFKGA/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+128.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb8oPyTRhI/AAAAAAAAAOU/gT3yiIXFKGA/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+128.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104544996033512978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gemeinsam mit ihren Nachbarinnen stellt sie ätherische Öle her, die als Heiltropfen oder Kosmetikmittel verkauft werden. Ihr neuestes Vorhaben ist ein Tourismus-Projekt. Sie hat ihr Haus umgebaut, hat Fremdenzimmer eingerichtet und sanitäre Anlagen installiert. Die Touristen werden bei ihr ein anderes Peru kennenlernen, als in den 5-Sterne-Hotels unweit von Mariza’s Grundstück.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Mariza gesteht, dass auch ihr Mann anfangs versuchte, sie mit Gewalt in das vorherrschende Rollenmodell zu pressen. Inzwischen erkennt er Mariza jedoch als ebenbürtige Partnerin an und ist stolz auf das, was sie erreicht hat: sie ist Mitglied im örtlichen Gemeinderat, ist Leiterin einer großen Frauenorganisation und würde in den letzten Wahlen sogar als Abgeordnete für den Kongress aufgestellt. Auch wenn sie dieses Amt noch nicht erreicht hat, scheint sie auf dem besten Weg dorthin zu sein. Eine Frau mit Herz und Verstand, mit Weitblick und Visionen: „Ich träume davon, dass in 20 Jahren alle Frauen in Peru für ihre Rechte eintreten. Dass sie ihr Schicksal aktiv in die Hand nehmen und gemeinsam mit ihren Männern eine andere Art von Leben leben, als das heute der Fall ist. Ein Leben, das von gegenseitigem Respekt geprägt ist und von gleichen Chancen für alle Menschen, ob Mann oder Frau, ob arm oder reich.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb-wvyTRlI/AAAAAAAAAO0/hp4eUvTX8a0/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+130.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rtb-wvyTRlI/AAAAAAAAAO0/hp4eUvTX8a0/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+130.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5104547341085656658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2340658263756205953?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2340658263756205953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2340658263756205953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/08/wenn-frauen-ihr-schicksal-in-die-hand.html' title='von Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtcIz_yTRqI/AAAAAAAAAPc/pH-2gJG8Gw4/s72-c/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+041.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6119366626857217929</id><published>2007-08-25T10:17:00.000-05:00</published><updated>2007-08-25T11:27:21.174-05:00</updated><title type='text'>Zwischen Trümmern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBK-PyTRYI/AAAAAAAAANM/ijFigWLcG9g/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+020.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBK-PyTRYI/AAAAAAAAANM/ijFigWLcG9g/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+020.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102660811060626818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Pura Vida“ heißt die Milch, die fleißige Hände am frühen Morgen auf die Ladefläche unseres Pick-up-Trucks laden. Pura Vida – reines Leben. Der Name der Milch steht stellvertretend für die Hoffnung unserer Mission. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gemeinsam mit 4 KollegInnen der Sozialpastoral der peruanischen Bischofskonferenz CEAS fahre ich an diesem Morgen die knapp 200 Kilometer die Küste entlang Richtung Süden, in die Erdbebenprovinzen Chincha, Cañete, Pisco und Ica. Wir wollen uns ein Bild von der Lage vor Ort machen, von bestehenden Organisations- strukturen, die für die Katastrophenhilfe und den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wiederaufbau genutzt &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;werden können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBRbfyTRfI/AAAAAAAAAOE/y6yYXEfsjt4/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+009.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBRbfyTRfI/AAAAAAAAAOE/y6yYXEfsjt4/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+009.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102667910641567218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;500 Liter Milch, 10 Säcke Reis, Nudel, Thunfisch in Dosen, Zucker, Haferflocken, Soda-Kekse. Das ist nicht unser Reiseproviant, sondern die Gaben, die wir in’s Erdbebengebiet südlich von Lima verfrachten wollen. Neben den zahlreichen LKWs, die Caritas &amp; CEAS bereits in’s Katastrophengebiet geschickt haben, beladen auch wir jeden freien Quadratzentimeter im Auto, um die so dringend benötigten Güter in die Nähe der Bedürftigen zu bringen. Um sechs Uhr morgens geht es los. Für mich ist es das erste &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Mal, dass ich in ein Katastrophengebiet fahre, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;und mein Gemütszustand bewegt sich irgendwo zwischen aufgeregt und angespannt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBJHvyTRWI/AAAAAAAAAM8/s0nj3KaY0Bc/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+059.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBJHvyTRWI/AAAAAAAAAM8/s0nj3KaY0Bc/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+059.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102658775246128482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auf unserer Fahrt begleitet uns der graue, limeñische August-Himmel, der tief über unseren Köpfen hängt. Er bietet die passende Kulisse für diese Reise. Knapp 120 km südlich von Lima zeigen sich die ersten Anzeichen der Katastrophe: die Straße ist von großen Rissen in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bruchstücke zerteilt, die Strommasten am Straßenrand hängen schräg in der Landschaft, Berghänge am Sraßenrand sind abgerutscht, einzelne Häuser liegen in Trümmern. Je weiter wir vordringen, um so erschreckender sind die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Szenen, die sich am Straßenrand abspielen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Da stehen Frauen und Kinder mit handgeschriebenen Schildern „Wir brauchen &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBNBPyTRaI/AAAAAAAAANc/I8jBWmLiFEg/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+042a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBNBPyTRaI/AAAAAAAAANc/I8jBWmLiFEg/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+042a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102663061623489954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wasser und Lebensmittel“! „Bitte helft uns, wir brauchen Medikamente“. Menschen sitzen in notdürftig zusammen- gezimmerten Verschlägen vor ihrem eingestürzten Haus, schüren mit den zerbrochenen Holzstücken ein Feuer, kochen in einem Topf etwas für die Familie zum Essen. Am schlimmsten ist die Situation in Pisco, wo hinter noch vereinzelt stehenden Fassaden nur noch Trümmerfelder sind. Das Wasser- und Abwassersystem sind zusammengebrochen, die Elektrizität funktioniert nicht mehr. Die Stadt ist zu &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;über 80% zerstört, Kirche, Rathaus, Schule und Krankenhaus – alles liegt in Schutt und Asche. Hinzu kommt der heiße Paracas-Wind, der &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBOKvyTRbI/AAAAAAAAANk/rJSHRtYcjkg/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+074a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBOKvyTRbI/AAAAAAAAANk/rJSHRtYcjkg/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+074a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102664324343874994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;erbarmungslos den trockenen Staub über die verwüstete Landschaft fegt und mir die Tränen in’s Gesicht treibt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir besuchen verschiedene Pfarreien, mit denen gemeinsam CEAS die humanitäre Hilfe koordiniert. Die Pfarreien dienen als Annahmestellen für unsere Lebensmittel- und Hilfslieferungen. In Chincha wurde kurzerhand die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Kirche zum Sammellager umfunktioniert. Auch wir entladen hier unseren Pick-Up. Von dort aus werden die Hilfsgüter weiterverteilt an die &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBLqPyTRZI/AAAAAAAAANU/myh4eXQ4UBQ/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+021.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBLqPyTRZI/AAAAAAAAANU/myh4eXQ4UBQ/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102661566974870930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bedürftigen. CEAS hat gemeinsam mit der peruanischen Caritas ein Volksküchen- Projekt auf die Beine gestellt. Mit den gespendeten Lebensmitteln werden kleine Volksküchen beliefert, die für mehrere Familien kochen. Frauen aus den großen Volksspeisungen in den &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Armenvierteln von Lima wurden angeheurt, um hier in den nächsten 1-2 Monaten die Grundversorgung zu gewährleisten. Die Zusammenkünfte will man gleichzeitig nutzen, um die Bevölkerung zu Wiederaufbau- kommittees zu &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;organisieren. In Chincha funktionieren schon um die 90 Volksküchen, in San Clemente 120. In Pisco ist es schwieriger, noch funktionierende &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBOdvyTRcI/AAAAAAAAANs/9EB-K3qEWwQ/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+033.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBOdvyTRcI/AAAAAAAAANs/9EB-K3qEWwQ/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+033.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102664650761389506" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Strukturen zu finden, daher wird dort auch das größte Arbeitsteam von unseren Partnern installiert, um beim Aufbau der Volksküchen zu helfen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala liegt inzwischen 10 Tage zurück. Für &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;die Menschen, die ihr Haus, Hab und Gut verloren haben, sind dies 10 Tage des Schreckens, des Hungers und der Not. Viel zu lange hat es gedauert, bis die Hilfsmaschinerie angelaufen ist und Wasser und Lebensmittel in die vom &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Erdbeben verwüsteten Regionen gelangten. Es gab viele kleine Katastrophen nach der Katastrophe vom 15.8.: fehlende Planung, &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBPxfyTRdI/AAAAAAAAAN0/G2vdAq0M_j4/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+104.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBPxfyTRdI/AAAAAAAAAN0/G2vdAq0M_j4/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+104.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102666089575433682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;fehlende Koordination, die gänzliche Abwesenheit eines Notfallsplans, eine Regierung, die sich als unfähig erweist, ein schnelles Katastrophen- management auf die Beine zu stellen und die Situation nur benutzt, um ihre politischen Gegnern zu diskreditieren. Die Selbstherrlichkeit des Präsidenten Alan García wurde und wird in dieser Situation nochmal ganz besonders deutlich, sein diskriminierender Umgang mit den armen Bevölkerungsschichten, der in der zynischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Aussage gipfelt, dass das peruanische Wirtschaftswachstum von den Folgen des Erdbebens nahezu unberührt bleiben wird. Stolz &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBTI_yTRgI/AAAAAAAAAOM/BR2aiMGLbFQ/s1600-h/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+036a.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBTI_yTRgI/AAAAAAAAAOM/BR2aiMGLbFQ/s320/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+036a.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5102669791837242882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;verkündet García ein ungebrochenes Wachstum von 7,2 Prozent für 2007. Für die Erdbebenopfer dürfte diese Aussage in Verbindung mit der nur schleppend eintreffenden staatlichen Hilfe wie ein Schlag ins Gesicht wirken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6119366626857217929?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6119366626857217929'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6119366626857217929'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/08/zwischen-trmmern.html' title='Zwischen Trümmern'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RtBK-PyTRYI/AAAAAAAAANM/ijFigWLcG9g/s72-c/Zwischen+Tr%C3%BCmmern+020.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-3832881924256864211</id><published>2007-08-20T22:32:00.000-05:00</published><updated>2007-08-20T23:27:16.859-05:00</updated><title type='text'>Erdbeben in Peru</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: georgia; color: rgb(0, 51, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;Am 15.08.2007 um 18:41 ereignete sich in Peru ein großes Erdbeben der Stärke 7,5 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag ca. 150 km südöstlich von Lima im Pazifischen Ozean. Am schlimmsten betroffen von dem Beben sind die Städte Ica, Pisco, Chincha und Cañete, etwa 240 km südlich von Lima. Sie wurden teilweise bis zu 90% zerstört. Dort kamen nach bisherigen Angaben mehr als 504 Menschen um’s Leben, mehr als 16.000 Familien sind ohne Obdach und fast zweitausend Menschen sind verletzt. Die Strom- und Wasserversorgung ist in den betroffenen Orten komplett zusammengebrochen. Die Hoffnungen, nach inzwischen 5 Tagen noch Überlebende in den Trümmern zu finden, gehen inzwischen gegen Null.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rspor_yTRTI/AAAAAAAAAMk/ZKSR_6BxyqM/s1600-h/castaneda11_pisco1708.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rspor_yTRTI/AAAAAAAAAMk/ZKSR_6BxyqM/s400/castaneda11_pisco1708.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5101004633016583474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die 9 Millionen-Stadt Lima ist dagegen mit dem Schrecken davongekommen. Das fast dreiminütige Beben war in der Hauptstadt zwar deutlich spürbar und ließ die Menschen auf die Straßen und Plätze flüchten. Es führte aber glücklicherweise zu keinen großen Schäden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehrere hundert Nachbeben haben seit Mittwoch die Region erschüttert, wobei die meisten nicht spürbar sind, einige jedoch bis zu 5,5 Grad auf der Richterskala erreichten. Da allen der Schreck vom Mittwoch noch in den Knochen steckt, lösen die  ja auch sonst in LIma nicht so seltenen Erdstöße nun sehr großes Unbehagen aus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die peruanische Regierung, NGOs, Kirchen sowie private Unternehmen haben rasch mit Hilfslieferungen begonnen und Mittel für die Katastrophenhilfe bereitgestellt. Die Situation vor Ort ist dennoch nach wie vor chaotisch, weil die Zufahrtsstraßen in die Erdbebengebiete durch das Beben zerstört wurden und die Hilfslieferungen nur langsam in die am schwersten betroffenen Gebiete gelangen. Die Menschen in den Erdbebengebieten leiden Hunger und Durst. Durch die wachsende Verzweiflung der Menschen kommt es zu Überfällen und kriminellen Ausschreitungen. Der Staat hat inzwischen mehr Militärs bereitgestellt, um den sicheren Transport der Güter in die Katastrophenregion zu gewährleisten.&lt;br /&gt;Um die 400 Tonnen Nahrungsmittel und Wasser müssen täglich in das Katastrophengebiet transportiert werden, was durch den schlechten Straßenzustand erheblich erschwert wird. Aufgrund der nach wie vor nicht geborgenen Leichen wird inzwischen auch der Ausbruch von Epidemien befürchtet.      &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RsppPPyTRUI/AAAAAAAAAMs/wDD8ri3tkWU/s1600-h/reyna1_pisco_1608.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RsppPPyTRUI/AAAAAAAAAMs/wDD8ri3tkWU/s400/reyna1_pisco_1608.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5101005238606972226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Immer wieder wird bei unseren Partnerorganisationen und in den Medien über die mangelhafte Koordination der verschiedenen Akteure berichtet.  Unsere Partnerorganisation CEAS hat gemeinsam mit Caritas Peru einen Notfallplan erarbeitet und konzentriert sich derzeit neben der konkreten Verteilung von Hilfsgütern, Medikamenten sowie der Versorgung der Kranken auf die Verbesserung der Koordination.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Für diejenigen unter meinen Lesern, die in  Lima sitzen und Güter spenden wollen, hat CEAS  eine  Annahmestelle eingerichtet. Bitte bringt saubere Kleidung, Decken,  Taschenlampen, Batterien, nicht-verderbliche Lebensmittel in die Av. Salaverry  1945, Jesús Maria. Von dort aus fahren alle 2 Tage LKWs in’s Erdbebengebiet.   &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(204, 0, 0);"&gt;Wer Geld spenden  möchte, kann dies ebenfalls gerne tun. Hier die Bankverbindung von Misereor:  Konto 52 100 bei der  Sparkasse Aachen (BLZ 390 500 00) Stichwort "Erdbeben Peru"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Thema "Spenden" noch ein Nachsatz: Besser als zweckgebundene Spenden sind Spenden ohne eine Stichwort-Angabe. Misereor oder jedes andere Hilfswerk, das Euch am geeignetsten erscheint, wird in jedem Fall das Geld immer  dort einsetzen, wo es gerade am meisten gebraucht wird. Zu viele zweckgebundene  Spenden für eine spezifische Katastrophe können für ein Hilfswerk auch schnell  zum Problem werden, da das Geld dann innerhalb einer bestimmten Frist für genau  dieses Gebiet ausgegeben werden muss – und Schnelligkeit ist nicht unbedingt  gleichzusetzen mit Sinnhaftigkeit.... Wenn Ihr Eure Spenden nicht einem spezifischen Zweck widmet, können sie auch in mittel- und langfristige Wiederaufbauprojekte fließen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(weitere Fotos hier&lt;a href="http://s20133.gridserver.com/peruenemergencia/index.html"&gt; http://s20133.gridserver.com/peruenemergencia/index.html&lt;/a&gt; )&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-3832881924256864211?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/3832881924256864211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/3832881924256864211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/08/erdbeben-in-peru.html' title='Erdbeben in Peru'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rspor_yTRTI/AAAAAAAAAMk/ZKSR_6BxyqM/s72-c/castaneda11_pisco1708.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8436866410178241630</id><published>2007-08-19T22:50:00.000-05:00</published><updated>2007-08-20T23:04:31.054-05:00</updated><title type='text'>Klimawandel - kein Horrorszenario für die Zukunft, sondern reale Gegenwart</title><content type='html'>„Schau, ich lebe jetzt seit mehr als 50 Jahren hier in der Region Cusco, und ich kann nur sagen: Der Klimawandel ist längst Realität!“ Rubén Ocampo, Leiter der Misereor-Partnerorganisation &lt;st1:personname&gt;ARARIWA&lt;/st1:personname&gt;, macht das an drei Beispielen fest: „Diese Hitze, die wir jetzt, in den eigentlich doch kühlen Wintermonaten, um die Mittagszeit hier in Cusco haben, das ist doch nicht normal! Das hat es früher nicht gegeben. Und wenn du in’s Urubamba-Tal fährst, dann schau’ dir mal die Berge dort an! Wo früher schneebedeckte Gipfel waren, sind heute nur noch kahle Felsen zu sehen! Die Schneegrenze reichte früher in den Wintermonaten bis runter ins Tal, heute sind nicht mal mehr die Kuppen der Berge mit Schnee bedeckt! Die Gletscher schwinden unaufhaltsam, in ein paar Jahren werden sie gänzlich verschwunden sein. Und damit kommen wir zum dritten Anzeichen für den Klimawandel: die versiegenden Wasserquellen. Die Bauern, mit denen wir in den Dorfgemeinschaften Ausbildungskurse in nachhaltiger ländlicher Entwicklung machen, erzählen uns, dass die Quellen und Flüsse immer weniger Wasser führen. Die Lagune Piuray zum Beispiel, die die Provinzhauptstadt Cusco mit Wasser versorgt, ist in den letzten 35 Jahren um ein Drittel geschrumpft,“ sagt Ruben, und deutet zum Beweis auf die vergleichenden Fotos von 1972 und 2006.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RsphmvyTRQI/AAAAAAAAAMM/2r_SzY_RkfY/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+003.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RsphmvyTRQI/AAAAAAAAAMM/2r_SzY_RkfY/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+003.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100996846240875778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine wachsende Bevölkerung und somit mehr Nachfrage nach Wasser, Boden und Nahrungsmitteln stehen einer dramatischen Wasserverknappung, Bodenerosion und ausfallenden Ernten gegenüber.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Auch den massiven Kälteeinbruch, den das peruanische Andenhochland in den Monaten von Juni bis August erfahren hat, führt Rubén Ocampo auf den Klimawandel zurück. „Hitzeperioden wechseln sich mit dramatischen Kälteeinbrüchen ab. Das Wetter ist viel extremer geworden in den letzten 20 Jahren.“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Die Leidtragenden des Klimawandels sind vor allem die Armen,“ führt Ruben Ocampo aus. „Hitze und Kälte treffen sie besonders hart. Bisher konnten die Bauern mittels künstlicher Bewässerung auch in der regenfreien Zeit eine zweite, kleine Ernte einbringen. Heute, mit der zunehmenden Wasserknappheit, wird die künstliche Bewässerung immer schwieriger, und die zweite Ernte entfällt. Konflikte um das Wasser sind vorprogrammiert, irgendwann werden nur noch die Zugriff auf Wasser haben, die viel Geld dafür bezahlen können.“&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rsph_PyTRRI/AAAAAAAAAMU/3BJTofyaWIM/s1600-h/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+083.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rsph_PyTRRI/AAAAAAAAAMU/3BJTofyaWIM/s400/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+083.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100997267147670802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Auch in Piura, im Norden Perus, bereitet der Klimawandel Sorgen. Die Misereor Partnerorganisation &lt;i style=""&gt;Diaconía para la Justicia y la Paz&lt;/i&gt; lädt zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Der Klimawandel und seine Auswirkungen für unsere Region“ ein. Im Publikum sitzen neben Vertretern von Regierungsbehörden, Bauern und Produzentengemeinschaften auch Schüler und Studenten. Die Aktualität des Themas lockt immer mehr Menschen in den bereits zum Bersten gefüllten Raum. Der Tenor der Vorträge und Debatten ist auch hier: der Klimawandel ist längst Realität, nur leider sind wir in keinster Weise darauf vorbereitet!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Ein Beispiel: Der Norden Perus ist innerhalb von nur 15 Jahren von zwei katastrophalen El-Niño-Phänomenen heimgesucht worden: das erste 1982/83, das zweite 1997/98. Dabei tritt das Niño-Phänomen laut Statikstik nur alle 50-100 Jahre auf. Aufgrund einer außergewöhnlichen Erwärmung der Meeresströme vor der Küste Perus kommt es dann zu starken Regenfällen und in der Folge zu heftigen Überschwemmungen. Während des Niño-Phänomens multipliziert sich die Niederschlagsmenge um ein 10-50faches des normalen Niederschlags. Erdrutsche und Bodenerosion sind die Folge. Häufig brechen aufgrund des stark verunreinigten Wassers Seuchen und Epidemien aus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Durch die weltweit ansteigenden Temperaturen werden die Abstände zwischen den Niño-Phänomenen in Peru sehr viel kürzer. Überschwemmungen und Dürren sind jeweils deutlich stärker ausgeprägt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Verfügbarkeit von Wasser, im trockenen Wüstenstreifen der peruanischen Küste schon von jeher ein knappes Gut, steigt durch die globale Erwärmung zunächst trügerischerweise an, weil die Gletscher mit rasender Geschwindigkeit abschmelzen. 22% der gesamten Gletscheroberfläche sind in den letzten 35 Jahren bereits abgeschmlozen. Die bislang verlorene Wassermenge entspricht dem Wasserverbrauch der 9-Millionen-Stadt Lima von 10 Jahren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rspi1fyTRSI/AAAAAAAAAMc/DiO-s_UN16g/s1600-h/DSCF0055.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rspi1fyTRSI/AAAAAAAAAMc/DiO-s_UN16g/s400/DSCF0055.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5100998199155574050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Nach aktuellen Berechnungen werden die peruanischen Gletscher unterhalb von 5.000 m. ü. NN bis zum Jahr 2015 vollständig abgeschmolzen sein. Dann wird es zu einer dramatischen Wasserverknappung an der peruanischen Küste kommen. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Dort lebt ein Großteil der Peruaner - allein in der Hauptstadt Lima ein Drittel der Gesamtbevölkerung Perus – sowie in weiteren Städten entlang der Küste: Chiclayo, Chimbote, Trujillo, Tumbes. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Problemanalyse ist – wenngleich alles andere als vollständig – so doch ausreichend, um ein erschreckendes Bild für die Zukunft heraufzubeschwören. Doch wie kommt man von der niederschmetternden Analyse zu konstruktiven Vorschlägen, wie dem Klimawandel entgegengewirkt werden kann? Wie kommt man zu kohärenten regionalen und nationalen Politiken und Praktiken, die das Thema anpacken? Wie kann Peru seine zu fast 50% in Armut lebende Bevölkerung vor den Auswirkungen des Klimawandels schützen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Für Ruben Ocampo von &lt;/span&gt;&lt;st1:personname&gt;&lt;span style=""&gt;ARARIWA&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style=""&gt; besteht ein erster, wichtiger Schritt im Bereich Aufklärung, Sensibilisierung und Bewußtseinsbildung. „Wir müssen den Leuten klar machen, dass Umweltschutz kein Luxus ist, sondern unser aller Lebensbedingungen maßgeblich beeinflusst.“ Er fordert, dass Umwelt- und Klimaschutz auf die politische Agenda gesetzt und als Querschnittsthemen in allen Sektoren verankert werden. Lokale, regionale und nationale Regierungen müssen in die Verantwortung genommen werden. Zivilgesellschaftliche Akteure müssen zur Aufklärung beitragen, müssen Druck auf die Entscheidungsträger ausüben und gemeinsam mit den staatlichen Akteuren Lösungsstrategien erarbeiten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Dahin ist es in Peru noch ein langer Weg. Obwohl es auf dem Papier erste Vorschläge für nationale und regionale Strategien zur Anpassung an den Klimawandel gibt, scheitert die Umsetzung vor allem am fehlenden politischen Willen. Was die Ursachen des Klimawandels angeht, so trägt Peru durch seine rapide Abholzung der Regenwälder beträchtlich zum Klimawandel bei, obwohl das Land keine großen Industrien besitzt und im Emissionsbereich eher ein zu vernachlässigender Akteur ist. Doch die Abholzung des Regenwalds beschert Peru ein sehr schlechtes Klimazeugnis. Auch hier gestaltet sich die Suche nach praktikablen Lösungen schwierig. Trotzdem betont Rubén Ocampo: „&lt;/span&gt;Wir dürfen uns nicht von der Ohnmacht niederdrücken lassen, sondern müssen Schritt für Schritt auf die Lösung zuarbeiten. Das tun wir schon, wenn wir uns für nachhaltiges Umwelt- und Wassermanagement einsetzen, wenn wir mit Hilfe von Misereor und anderen Hilfswerken Aufforstungsprogramme durchführen und ökologische Anbaumethoden fördern, wenn wir Bodenschutzprogramme und Projekte zur Ernährungssicherung implementieren. Es gibt aber noch Vieles, was wir bisher nicht anpacken – zum Beispiel Praktiken zur Regenwassernutzung, wassersparende Bewässerungsmethoden, die Anpassung der Anbauprodukte an die neuen klimatischen Gegebenheiten usw. Wir müssen die Regierungen dazu kriegen, dem Thema eine hohe Priorität einzuräumen. Themen wie Armutsbekämpfung und Ernährungssicherung können nicht unabhängig vom Klimawandel debattiert werden. Dazu brauchen wir starke Alliierte und die Hilfe von Partnern im In- und Ausland, wie z.B. die Unterstützung von Misereor.“&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8436866410178241630?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8436866410178241630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8436866410178241630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/08/klimawandel-kein-horrorszenario-fr-die.html' title='Klimawandel - kein Horrorszenario für die Zukunft, sondern reale Gegenwart'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RsphmvyTRQI/AAAAAAAAAMM/2r_SzY_RkfY/s72-c/Cusco,+Frauenfilm+August+2007+003.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7297680363555323071</id><published>2007-07-30T21:30:00.001-05:00</published><updated>2007-07-30T20:28:03.582-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Wir schimmeln hier so leise vor uns hin...</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153); font-family: verdana;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153);"&gt;Also es ist ja schon erstaunlich, was so alles Schimmel ansetzen kann – bei&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);"&gt;derzeit 97%  Luftfeuchtigkeit und klammen 14 Grad Celcius ist allmählich ganz &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);"&gt;Lima von einer gräulich-grünlichen Schimmelschicht überzogen...&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p  style="color: rgb(153, 153, 153); font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Schimmlige Ecken in Badezimmern kennt man ja auch in Deutschland, und auch &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 204, 0);font-size:100%;" &gt;das eine oder andere verschimmelte Lebensmittel hat man wohl schon gesehen. &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153);font-size:100%;" &gt;Aber Lima hat da wirklich noch so einiges mehr zu bieten. Zum Beispiel haben &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0);font-size:100%;" &gt;wir hier gerade schimmlige Handtaschen, schimmlige Schuhe (wahlweise innen &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);font-size:100%;" &gt;oder außen verschimmelt, gerne auch beides), schimmlige Geldbörsen samt &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:100%;" &gt;ihrem mit Grünspan überzogenem Inhalt, schimmlige Tontöpfe, schimmlige &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Topfpflanzenerde, schimmliges Müsli in einem offenbar doch nicht gänzlich &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 51);font-size:100%;" &gt;luftdichten Behälter, schimmlige Schokolade (ganz besonders gemein!!! ), &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;schimmlige Teppiche, schimmlige Lederjacken, schimmlige Einkaufskörbe, &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153);"&gt;schimmlige Servietten und schimmlige Laptoptaschen, schlimmlige Kartons&lt;/span&gt; und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;schimmlige Ledergürtel. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="color: rgb(153, 153, 153); font-family: verdana;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:100%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(0, 204, 204);"&gt;Als ich gestern Abend bei meinen Nachbarn Markus und Jacky auf ein Glas (zum &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);"&gt;Glück gar nicht schimmligen) Rotwein vorbeischaute, erzählten sie mir, dass sie &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 204, 204);"&gt;nach &lt;span style="color: rgb(0, 102, 0);"&gt;mehreren Wochen, in denen sie ihr &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153);"&gt;Auto nicht benutzt hatten, gestern erstmal wieder die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 153, 153);"&gt;Autotüren &lt;/span&gt;geöffnet hätten. Zu ihrem Entsetzen war der gesamte Innenraum des Wagens  mit &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 204, 0);"&gt;einem widerlichen, grau-grünen Schimmelflaum überzogen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="color: rgb(153, 153, 153);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153); font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Tja... was soll man da machen?&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 102, 51);"&gt;Ich geh' jetzt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 102, 51);"&gt;erst mal &lt;/span&gt;schlafen, in der Hoffnung, dass ich morgen früh &lt;span style="color: rgb(51, 204, 0);"&gt;nicht ebenfalls unter einer flauschig-grünen Schimmeldecke erwache...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7297680363555323071?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7297680363555323071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7297680363555323071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/07/wir-schimmeln-hier-so-still-und-leise.html' title='Wir schimmeln hier so leise vor uns hin...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1423022696529187753</id><published>2007-07-30T21:30:00.000-05:00</published><updated>2007-07-30T19:30:40.639-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Blog-Blog</title><content type='html'>Das Bloggen erfreut sich bei meinen ebenfalls zwischen den Welten wandernden Freundinnen und Bekannten inzwischen wachsender Beliebtheit - in jüngster Zeit haben sich zwei Freundinnen der Bloggergemeinde angeschlossen und produzieren jetzt ebenfalls mal spannende, mal amüsante, mal informative und mal nachdenklich stimmende Artikel auf blogspot.com. Immer geht es dabei um's Leben in der Fremde, um das, was uns von den anderen unterscheidet und um das, was uns mit ihnen verbindet. Es geht um das, was uns hier auffällt und das, was den anderen an uns auffällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bloggen ist Kommunikationsmittel und hat gleichzeitig einen therapeutischen Nebeneffekt, weil es dazu zwingt, Erlebtes zu reflektieren und für andere verständlich aufzubereiten. Meist versteht man auch selbst einiges besser, wenn man den Artikel dann zu Ende geschrieben hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Jutta's Land und Leute - Blog&lt;/span&gt; berichtet von Freud und Leid des Lima-Lebens - besonders empfehle ich hier einen Blick auf das gekonnt fotografierte Lima-Grau, ein Eintrag vom Juni 2007, der aber auch Ende Juli 2007 noch nichts von seiner Relevanz verloren hat!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://landundleuteperu.blogspot.com/"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rq564b-RyvI/AAAAAAAAAL8/Aa_M961YVq8/s400/blog-jut.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5093143338602842866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die "Bio-Jutta", wie ich sie getauft habe, arbeitet als Fachkraft bei einem Bio-Lebensmittel-Zertifizierer und beschäftigt sich deshalb auch gerne mit Öko-Themen, wie zum Beispiel dem Einsatz von Chemikalien in der Schädlingsbekämpfung. Auch außerhalb ihrer Biosphäre kann sie schon mal einen netten, kleinen, giftigen Seitenhieb abgebeben, vor allem, wenn man sie mal wieder auf offener Straße nervt, sie solle ihren Reisepass vorzeigen! ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der jüngste Neuzugang ist &lt;span style="color: rgb(204, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Hildegard's stranger-in-peru-blog&lt;/span&gt;. Ihr neuester Eintrag dreht sich bezeichnenderweise auch um's graue Lima und mögliche Zufluchtsorte für diejenigen, denen der einheitsgraue Himmel auf den Kopf zu fallen droht. Ihr seht, dass das Thema hier wirklich Hochkonjunktur hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.strangerinperu.blogspot.com/"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rq59tb-RywI/AAAAAAAAAME/3_99dP2a3pI/s400/blog-hil.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5093146448159165186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als Journalistin schreibt sie außerdem über soziale und politische Fragestellungen in Peru und Lateinamerika, unter anderem auch über eines meiner Steckenpferde, den Bergbau in Peru!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Ihr auf die Bilder klickt, kommt Ihr zu den entsprechenden Seiten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spaß beim Lesen - ich hoffe, Ihr werdet mir bei so viel gebloggtem Lesestoff nicht abtrünnig! ;-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1423022696529187753?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1423022696529187753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1423022696529187753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/07/ein-blog-blog.html' title='Blog-Blog'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rq564b-RyvI/AAAAAAAAAL8/Aa_M961YVq8/s72-c/blog-jut.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4519584961625356229</id><published>2007-07-30T20:38:00.000-05:00</published><updated>2007-07-30T18:45:37.355-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Roberto</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Er ist einer der vielen Menschen, die mir hier in Lima den Alltag auf nette Art verschönern. Roberto ist Türsteher bei einem Touristikinstitut, nicht weit von mir zu Hause. Ich komme fast täglich mal bei ihm vorbei – wenn ich zum Bäcker gehe, oder zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chinita&lt;/span&gt;, dem kleinen Lebensmittelladen um die Ecke, oder wenn ich den Bus in der Avenida Arequipa nehme. Immer steht er da vor der Tür, in Hemd, Krawatte und Pullover, und sieht so gar nicht wie einer der vielen Wachdienste aus, sondern eher wie ein Concierge von der feinen Sorte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Roberto freut sich immer, wenn er mich um die Ecke biegen sieht, setzt sein breitestes Lächeln auf und streckt mir die Wange zum Küsschen entgegen. Meist plaudern wir ein paar Sätze, dann ziehe ich weiter meines Weges, und er positioniert sich wieder vor dem Haus, bis sein Dienst abends um elf Uhr endet. &lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Als ich im Januar aus Deutschland zurückkam und am nächsten Morgen beim Bäcker meine Lebensmittelvorräte auffrischte, tippte mich jemand von hinten an die Schulter. Vor mir stand Roberto, freudestrahlend, und streckte mir ein Eis am Stil entgegen. „Wie schön, dass Du wieder da bist, ich dachte schon, Du kommt gar nicht mehr wieder!!!“, sagte er von ganzem Herzen, und in dem Moment fühlte ich mich wieder richtig angekommen in Peru und wurde auf charmante Art daran erinnert, was das Leben hier so schön macht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Als ich letzte Woche wieder einmal von einer Deutschlandreise zurückkehrte, erwartete mich eine nicht so fröhliche Überraschung: Robertos strahlendes Lächeln ist einer halbseitigen Gesichtslähmung gewichen. Während meiner Abwesenheit hatte er einen Schlaganfall, der rechte Mundwinkel hängt nun traurig nach unten, und auch Roberto’s Augen sprechen von dem Schock und der Sorge um die verlorene Gesundheit. Unsere Begegnung ist denn auch sehr gedrückt, aber dennoch nicht weniger herzlich. „Mir geht’s bestimmt bald wieder gut, mach’ Dir keine Sorgen!“, sagt Roberto, als er mein bekümmertes Gesicht sieht. Als ich ihm ein paar Minuten später ein Eis am Stil entgegenstrecke, zieht sich zumindest einen Moment lang der linke Mundwinkel nach oben, dorthin, wo früher das Lachen war...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4519584961625356229?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4519584961625356229'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4519584961625356229'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/07/roberto.html' title='Roberto'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-373225622801644190</id><published>2007-07-18T15:48:00.000-05:00</published><updated>2007-07-18T16:02:27.889-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben im Ausland'/><title type='text'>Heimat - was ist das?</title><content type='html'>&lt;p style="font-family: trebuchet ms;" class="MsoNormal"&gt;Heimat, das sind die grünen Wiesen in Deutschland&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;der Duft von feuchtem Waldboden, der sanft federt unter meinen Füßen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Heimat, das sind die Getreidefelder, die ihre Ähren sachte im Wind beugen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;das ist der Duft nach frisch gemähtem Heu, nach Kühen und Schafen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Heimat, das ist blauer Himmel, betupft mit weißen Wolken&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;das ist das Plätschern des Baches, der Klang der Kirchturmglocken&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Heimat, das sind bunte Wiesenblumen und respektvolle Autofahrer,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;das Eintauchen in eine vertraute Welt&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Heimat, das sind die Menschen, die mich in den Arm nehmen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;nach langer Reise, die zuhören und neugierig sind, die mich wieder aufnehmen in ihren Kreis, in ihre Gespräche, in ihren deutschen Alltag&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;                 &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heimat, das sind die breiten Avenidas von Lima&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;mit ihren blinkenden Leuchtreklamen, in allen Farben und Formen&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heimat, das ist der kleine Bäcker an der Ecke mit seinen duftenden Brötchen, die Chinesin mit ihrem Tante-Emma-Laden, der Wächter vor unserem Haus;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heimat, das sind Gespräche mit Taxifahrern über korrupte Politiker,&lt;br /&gt;über die aktuellen Debatten und Streiks, ihren Sinn und ihren Unsinn&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;;&lt;br /&gt;Heimat, das sind wuselige Straßen und Plätze, auf denen sich Menschen drängen, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;das ist der Blick über ein Meer aus Häusern mit flachen Dächern; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;Heimat, das sind die Menschen, die mich in den Arm nehmen&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: trebuchet ms;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:trebuchet ms;"&gt;nach langer Reise, die zuhören und neugierig sind, die mich wieder aufnehmen in ihren Kreis, in ihre Gespräche, in ihren peruanischen Alltag&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-373225622801644190?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/373225622801644190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/373225622801644190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/07/heimat-was-ist-das.html' title='Heimat - was ist das?'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-5353204342511769221</id><published>2007-06-23T08:47:00.000-05:00</published><updated>2007-07-16T10:01:41.112-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='living in Peru'/><title type='text'>Landung in Deutschland</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich sitze im Flugzeug. Wieder einmal neigt sich eine dieser schier endlos langen Interkontinentalreisen ihrer Landung entgegen. Unter uns liegt schon Europa und ich schaue neugierig hinab auf diesen Kontinent, „meinen“ Kontinent.... Alles liegt hier so nah beinander, fällt mir mal wieder auf.... Eben waren wir noch über England, jetzt sind wir schon über Frankreich. Dann, nur eine halbe Stunde entfernt, Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon die Wolkentürme über den deutschen Landen sehen vertraut aus – solche Wolken gibt’s nirgendwo sonst auf der Welt, nicht in Peru, nicht über den Anden und nicht über dem Amazonas, nicht über dem großen weiten Atlantik und nicht über den USA. Nirgends sehen die Wolken so watteweich und bauschig aus wie hier über Mitteleuropa, nirgends türmen sie sich wie verzauberte Schlösser in den Himmel und bilden bizarre Wolkenlandschaften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt3TAYgA0I/AAAAAAAAAKs/65eCX35YT6A/s1600-h/Oxford+Juli+2007+080.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt3TAYgA0I/AAAAAAAAAKs/65eCX35YT6A/s400/Oxford+Juli+2007+080.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087791372449088322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Darunter grüne, braune und gelbe Felder, wie kleine Flickenteppiche, eins neben dem anderen, viereckig, fruchtbar, klein und beschaulich.... schönes, ordentliches, aufgeräumtes Deutschland. Ich schüttle den Kopf bei diesem Anblick, schaue aus 800 m hinab und denke: Zuhause!! Sanfte Hügel. Grüne Felder. Wälder. Das ist Deutschland.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt3owYgA1I/AAAAAAAAAK0/MSQABwhHLp4/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+084.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt3owYgA1I/AAAAAAAAAK0/MSQABwhHLp4/s400/Atlanta+Juni+2007+084.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087791746111243090" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Alles ist sauber angeordnet. Städte. Dörfer. Rote Ziegeldächer. Die Sonne scheint. Schön, zu Hause zu sein!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;In der S-Bahn: Was für ein grünes Land!! Was für ein unglaublich grünes Land!!! Der Gedanke will gar nicht wieder aus meinem Kopf verschwinden. Erstaunt betrachte ich „mein“ Land, seine Schönheit beeindruckt mich zutiefst. Was Peruaner wohl denken mögen, wenn sie hier landen? Alles so grün. Alles so sauber. Kein Staub auf den Dächern, keine Abgase in der Luft. Alles ordentlich – rein – aufgeräumt – still. Keiner spricht in der Bahn, alle lesen – Bücher, Zeitungen, Zeitschriften. Ein lesehungriges Volk, diese Deutschen. Aber nicht gerade gesprächig. Auch die Menschen: sehr aufgeräumt. Ordentlich sitzen sie auf den Sitzbänken. Ist das alles echt, oder ist das ein Spielzeugland?&lt;/span&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt4EwYgA2I/AAAAAAAAAK8/pfZ4IhIl4j0/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+093.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt4EwYgA2I/AAAAAAAAAK8/pfZ4IhIl4j0/s400/Atlanta+Juni+2007+093.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087792227147580258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die S-Bahn flitzt durch die Landschaft. Ich denke an Lima, die Avenida Arequipa bei mir um die Ecke, eine der Hauptverkehrsadern in Miraflores, vollgestopft mit Combis, Bussen, Minibussen. Alte, stinkende, schnaubende Gefährte, die Türsteher stehen in der halboffenen Tür und rufen die Route auf die Straße hinaus. Eine S-Bahn in Lima... man könnte innerhalb von 5 Minuten in Barranco sein. In 10 Minuten in Chorrillos. In 10 Minuten im Zentrum von Lima. Welch seltsame Vorstellung....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Hauptbahnhof Stuttgart. Ich kämpfe mich mit meinem Gepäck auf den Bahnsteig. Kein Gepäckträger eilt mir entgegen. Gepäckwagen? Fehlanzeige. In der Bahnhofshalle finde ich schließlich einen. 50 Cent verlangt er, bevor er den Dienst antritt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt5AgYgA4I/AAAAAAAAALM/kGIBTZ5k9k4/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+097.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt5AgYgA4I/AAAAAAAAALM/kGIBTZ5k9k4/s400/Atlanta+Juni+2007+097.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087793253644764034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Kein Wunder, dass hier alles so aufgeräumt ist“, schießt es mir durch den Kopf.... „wenn man hier immer gleich zur Kasse gebeten wird, für jedes kleine bißchen Unordnung, das man eventuell verursachen könnte“. Woher nimmt der eben aus dem Ausland eingereiste Besucher die 50 Cent für den Gepäckwagen – am Flughafen? Am Bahnhof? Sehr gastfreundlich wirkt das erst mal nicht.... Deutschland eben.. hier muss alles seine Ordnung haben. Auch im Zug: dort sitze ich auf einem offenbar reservierten Platz. Der ganze Zugwaggon ist leer. Trotzdem besteht der junge Mann darauf, dass er auf seinem reservierten Platz sitzen muss. Ich verkrümle mich – nicht, ohne im Geiste die Stirn zu runzeln. Auch das ist Deutschland. Die schönen, sauberen, ordentlichen, deutschen Lande haben einen Preis....&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-5353204342511769221?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5353204342511769221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5353204342511769221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/landung-in-deutschland.html' title='Landung in Deutschland'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rpt3TAYgA0I/AAAAAAAAAKs/65eCX35YT6A/s72-c/Oxford+Juli+2007+080.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6840792102234932999</id><published>2007-06-22T09:42:00.000-05:00</published><updated>2007-07-16T09:51:31.305-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen; Wandern zwischen den Welten;'/><title type='text'>Stopover in Atlanta - Besuch im Aquarium</title><content type='html'>&lt;span style="font-style: italic;font-family:verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;a style="font-weight: bold;" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuFEwYgA9I/AAAAAAAAAL0/2xTabKR-zws/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+039.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 51, 255);font-family:verdana;" &gt;Allen Weltenbummlern, die mal einen längeren Stopover in Atlanta zu überbrücken haben, sei das Ocean Aquarium (eines der größten der Welt) allerwärmstens empfohlen. Mein 8-stündiger Aufenthalt wurde so zu einem äußerst kurzweiligen und bunten Ereignis !!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuFEwYgA9I/AAAAAAAAAL0/2xTabKR-zws/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuFEwYgA9I/AAAAAAAAAL0/2xTabKR-zws/s400/Atlanta+Juni+2007+039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087806520798741458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEywYgA8I/AAAAAAAAALs/BGsi_GVKeK8/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+046.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEywYgA8I/AAAAAAAAALs/BGsi_GVKeK8/s400/Atlanta+Juni+2007+046.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087806211561096130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEkwYgA7I/AAAAAAAAALk/K-hgDOtPyqg/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+032.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEkwYgA7I/AAAAAAAAALk/K-hgDOtPyqg/s400/Atlanta+Juni+2007+032.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087805971042927538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEXAYgA6I/AAAAAAAAALc/XXcgEV2rdrY/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+017.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEXAYgA6I/AAAAAAAAALc/XXcgEV2rdrY/s400/Atlanta+Juni+2007+017.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087805734819726242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEKQYgA5I/AAAAAAAAALU/6zXbr9ENx9k/s1600-h/Atlanta+Juni+2007+018.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuEKQYgA5I/AAAAAAAAALU/6zXbr9ENx9k/s400/Atlanta+Juni+2007+018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5087805515776394130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6840792102234932999?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6840792102234932999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6840792102234932999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/stopover-in-atlanta-besuch-im-aquarium.html' title='Stopover in Atlanta - Besuch im Aquarium'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RpuFEwYgA9I/AAAAAAAAAL0/2xTabKR-zws/s72-c/Atlanta+Juni+2007+039.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-202583856357039566</id><published>2007-06-14T09:20:00.000-05:00</published><updated>2007-06-15T12:55:22.295-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><title type='text'>Sprechende Mauern, Steine und Berghänge</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKubtZGFOI/AAAAAAAAAKM/dztDaqCrDKI/s1600-h/Ayacucho+M%C3%A4rz+2005+149.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKubtZGFOI/AAAAAAAAAKM/dztDaqCrDKI/s320/Ayacucho+M%C3%A4rz+2005+149.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076311521064522978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Was anderswo das Plakat, ist in Peru die Wand: Werbung, Pamphlete, Propaganda – alles findet sich auf Häuserwänden, Mauern, Bergrücken und was sonst der Beschriftung standhält.&lt;br /&gt;So fährt man durch regelrecht sprechende Dörfer und Landschaften: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;     &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKg8NZGFAI/AAAAAAAAAIc/e8SufHHvM1w/s1600-h/Cajamarca+-+DW-Film+016.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKg8NZGFAI/AAAAAAAAAIc/e8SufHHvM1w/s320/Cajamarca+-+DW-Film+016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076296686247482370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein Haus fordert &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKjDtZGFFI/AAAAAAAAAJE/w5TP-oc38ug/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+027.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKjDtZGFFI/AAAAAAAAAJE/w5TP-oc38ug/s320/Huancabamba+Juni+2007+027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076299014119756882" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Landwirtschaft JA – Bergbau NEIN“, das nächste posaunt sein „Bergbau ist Fortschritt“ in die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Welt. „Soziale Mobilisierung“ schallt es da von der Wand eines Latrinenhäuschens - etwas aus dem Kontext gerissen....&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKlDNZGFHI/AAAAAAAAAJU/mdAd8Fv3kLI/s1600-h/Cusco+%2830%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKlDNZGFHI/AAAAAAAAAJU/mdAd8Fv3kLI/s320/Cusco+%2830%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076301204553077874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; In l&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;ändlichen Gegenden &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;findet man &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;bunte Werbung für diverse &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Spritzmittel und Impfstoffe für Kühe, Schafe und Lamas.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Vor den Wahlen letztes Jahr eskalierte &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKp6tZGFLI/AAAAAAAAAJ0/j4E0X3dYmXw/s1600-h/Hans,+M%C3%A4rz+2006+%283%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKp6tZGFLI/AAAAAAAAAJ0/j4E0X3dYmXw/s320/Hans,+M%C3%A4rz+2006+%283%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076306556082328754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beschriftungs- manie und auf so manchem nackten Fels inmitten der Landschaft, fernab von gut und böse, sprang einem da plötzlich ein Wahlslogan von Alan Garcia entgegen oder das Wappen von Ollanta Humala’s Partei. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Während alle großartig im Beschriften sind, &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKqKNZGFMI/AAAAAAAAAJ8/HFK9spRLOWA/s1600-h/Huaraz2007+109.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKqKNZGFMI/AAAAAAAAAJ8/HFK9spRLOWA/s320/Huaraz2007+109.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076306822370301122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;scheint sich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; für &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;die Beseitigung der Propaganda aber niemand zuständig zu fühlen... Eine Mauer fordert somit auch beharrlich weiter zur &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wahl des ehemaligen peruanischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Präsidenten Fujimori auf, der derzeit in Chile seiner Ausflieferung nach&lt;br /&gt;Peru und seines Gerichtsverfahrens wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption harrt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Auch Grünflächen können sich der Politisierung bzw. Kommer- zialisierung nicht wehren und so strahlt über der Stadt Cusco stolz der in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;den&lt;br /&gt;Berghang gekratzte Aufruf „Es lebe das&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; glorr&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;eiche Peru“, während in Lima die Rasenflächen entlang der Stadtautobahn &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;mit Werbung für Milchprodukte, Banken oder &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Versicherungen „bepflanzt“ sind. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn ich bei meiner nächsten&lt;br /&gt;Wanderung in den Anden einen Stein umdrehe, der unten mit der Aufschrift „Trink Coca Cola“ beschriftet ist, oder im Urwald ein Krokodil vorbeischwimmt, das auf seinem Rücken Werbung für&lt;br /&gt;Zahnpasta macht!&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKtedZGFNI/AAAAAAAAAKE/2i-kQ5fdDYA/s1600-h/Huaraz+April+2007+012.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKtedZGFNI/AAAAAAAAAKE/2i-kQ5fdDYA/s200/Huaraz+April+2007+012.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076310468797535442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;   &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKxM9ZGFQI/AAAAAAAAAKc/IYsD2RuhUCg/s1600-h/Cajamarca+-+DW-Film+106.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKxM9ZGFQI/AAAAAAAAAKc/IYsD2RuhUCg/s200/Cajamarca+-+DW-Film+106.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076314566196335874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKtedZGFNI/AAAAAAAAAKE/2i-kQ5fdDYA/s1600-h/Huaraz+April+2007+012.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;    &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKtedZGFNI/AAAAAAAAAKE/2i-kQ5fdDYA/s1600-h/Huaraz+April+2007+012.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;    &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKtedZGFNI/AAAAAAAAAKE/2i-kQ5fdDYA/s1600-h/Huaraz+April+2007+012.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKlvdZGFII/AAAAAAAAAJc/BnQ2NjEjxVs/s1600-h/Huaraz+April+2007+079.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt; &lt;p style="text-align: right;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKqKNZGFMI/AAAAAAAAAJ8/HFK9spRLOWA/s1600-h/Huaraz2007+109.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnLSPdZGFRI/AAAAAAAAAKk/KUBl9xPzV3A/s1600-h/Huaraz2007+113.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnLSPdZGFRI/AAAAAAAAAKk/KUBl9xPzV3A/s320/Huaraz2007+113.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5076350893029725458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-202583856357039566?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/202583856357039566'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/202583856357039566'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/sprechende-mauern-steine-und-berghnge.html' title='Sprechende Mauern, Steine und Berghänge'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnKubtZGFOI/AAAAAAAAAKM/dztDaqCrDKI/s72-c/Ayacucho+M%C3%A4rz+2005+149.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-8190846963115602250</id><published>2007-06-13T23:25:00.000-05:00</published><updated>2007-06-13T23:38:57.545-05:00</updated><title type='text'>Verstehen - Nicht verstehen....</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Neulich habe ich an einem Workshop einer Partnerorganisation mit ihren „Zielgruppen“ teilgenommen. Neben mir sitzt eine Frau mit einem kleinen Kind auf dem Schoß, etwa 10 Monate alt, ein süßer kleiner Knopf, und so brav. Der Trainer des Workshops visualisiert seinen einführenden Vortrag mit einer Powerpointpräsentation. Es geht um Konfliktmanagement. Die Frau neben mir ist ganz aufmerksam, gespannt. Andächtig lauscht sie dem Vortrag, der mit einem kleinen Text aus dem Lukasevangelium beginnt. Ein Bild dazu auf der Power-Point-Folie, und der Text. Die Frau schaut mich schüchtern lächelnd an. Lehnt sich zu mir herüber. Deutet auf das Notizbuch auf meinem Schoß. Ob ich ihr vielleicht den Text abschreiben könnte? Sie könne nicht lesen und nicht schreiben....beschämtes Lächeln... und wolle das doch so gerne mit nach Hause nehmen.... Ich schreibe ihr also die Bibelstelle ab. Sie bedankt sich herzlich und schiebt das Stück Papier in den Ausschnitt ihres Pullovers.&lt;br /&gt;Als nächstes fragt der Moderator, was ein Konflitk ist. Jeder Teilnehmer soll ein Kärtchen mit seiner Definition schreiben. Die Frau schaut mich wieder mit großen, fragenden Augen an. Ich erkläre ihr die Frage nochmal, mit anderen Worten: was ist ein Konflikt? Wann weißt Du, dass Du einen Streit hast? – mit Deinem Mann, mit Deiner Nachbarin? Was passiert dann? - "Konflikt ist, wenn wir uns nicht verstehen", sagt sie dann bestimmt. Ja. Ich schreibe es für sie auf und sie hängt das Kärtchen stolz an die Wand und wiederholt laut vor der ganzen Gruppe &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Konflikt ist, wenn wir uns nicht verstehen“.... Und ich verstehe plötzlich ganz Vieles... vor allem verstehe ich, wieviel ich oft nicht verstehe.... diese kurze Episode macht mich traurig, denn sie steht stellvertretend für so Vieles... es ist alles nicht so einfach....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-8190846963115602250?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8190846963115602250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/8190846963115602250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/verstehen-nicht-verstehen.html' title='Verstehen - Nicht verstehen....'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-4968098904151109633</id><published>2007-06-13T21:08:00.000-05:00</published><updated>2007-06-13T21:19:00.137-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umwelt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klimawandel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Amazonas'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Klimawandel in aller Munde...</title><content type='html'>In der Tür des Versammlungssaals der Stadtverwaltung von Piura drängen sich dicht an dicht die Menschen, dunkelhaarige Köpfe blicken Richtung Podium. Aus dem Saal dringt die Stimme des Referenten. Ich bahne mir einen Weg durch die Menge, hinein in den Saal, der bis auf den letzten Sitzplatz voll belegt ist. An die Wände gelehnt stehen Männer, Frauen, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCj7dZGE5I/AAAAAAAAAHk/5xTlbXq0Xko/s1600-h/Foto+17.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCj7dZGE5I/AAAAAAAAAHk/5xTlbXq0Xko/s400/Foto+17.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075737021944042386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Kinder in ihren Schuluniformen. Das Thema der Veranstaltung, die so viele Menschen anzieht, lautet „Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf unsere Region“. Mit so einem regen Besucherstrom hatte die &lt;i style=""&gt;Diakonie für Gerechtigkeit und Frieden&lt;/i&gt;, eine Einrichtung der katholischen Kirche in Piura und Partnerorganisation von Misereor, nicht gerechnet. Ich finde ein Plätzchen an der Wand, von wo aus ich halbwegs freie Sicht auf die Leinwand habe, auf der Ing. Gustavo Cajusol, Vertreter der &lt;i style=""&gt;unabhängigen Behörde für Wassermanagement Chira Piura &lt;/i&gt;gerade seinen Vortrag visualisiert:     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:8;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;Die Auswirkungen des Klimawandels sind in der Region Piura keine Zukunftsmusik: Innerhalb von nur 15 Jahren gab es zwei katastrophale El-Niño-Phänomene: das erste 1982/83 und das zweite 1997/98. El Niño tritt in den peruanischen Sommermonaten zwischen Dezember und März auf und bedeutet, dass es aufgrund einer außergewöhnlichen Erwärmung der Meeresströme vor der Küste Perus zu starken Regenfällen und damit zu heftigen Überschwemmungen im Norden Perus kommt. Während des Niño multipliziert sich die Niederschlagsmenge um ein 10-50faches des normalen Niederschlags. Im Norden des Landes produziert El Niño Erdrutsche und verstärkt die Bodenerosion. Häufig kommt es zu Epidemien aufgrund des stark verunreinigten Wassers. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Im Süden Perus bleibt während des Niño-Phänomens der Regen häufig ganz aus und es herrscht Dürre. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Laut Statistik trat das El-Niño-Phänomen nur alle 50-100 Jahre auf. Ingenieur Cajusol erklärt, dass die El-Niño-Phänomene durch die weltweit ansteigenden Temperaturen in Zukunft häufiger auftreten werden und Peru deshalb vom Klimawandel besonders betroffen sein wird. Überschwemmungen und Dürren werden jeweils deutlich stärker ausgeprägt sein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Dramatik der Situation hat die Sensibilität für das Thema offenbar geschärft. Neben den Bauern und Kleinproduzenten von Piura sind auch die Regionalregierung und andere Behörden sowie zivilgesellschaftliche Institutionen bei der Veranstaltung vertreten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnClYdZGE8I/AAAAAAAAAH8/AfdeoYqiAJc/s1600-h/Cusco-Puno-ARQ-April2007+020.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnClYdZGE8I/AAAAAAAAAH8/AfdeoYqiAJc/s320/Cusco-Puno-ARQ-April2007+020.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075738619671876546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;Die Verfügbarkeit von Wasser, im trockenen Wüstenstreifen der peruanischen Küste schon von jeher ein sehr knappes Gut, wächst durch den Klimawandel zunächst trügerischerweise an, weil die Gletscher mit rasender Geschwindigkeit abschmelzen. 22% der gesamten Gletscheroberfläche sind in den letzten 35 Jahren bereits abgeschmlozen, dies entspricht dem Wasserverbrauch der 9-Millionen-Stadt Lima von 10 Jahren. Nach aktuellen Berechnungen werden bis zum Jahr 2015 die gesamten peruanischen Gletscher unterhalb von 5.000 m. ü. NN verschwinden. An der peruanischen Küste lebt der Großteil der Peruaner – in der Hauptstadt Lima, die ein Drittel der Gesamtbevölkerung Perus beherbergt, und weiter in den Städten entlang der Küste: Chiclayo, Chimbote, Trujillo, Tumbes u.a. Das Küstengebiet ist für die Auswirkungen des Klimawandels besonders anfällig. Wasser ist hier schon jetzt ein Problem – die Szenarien für die Zukunft sind besorgniserregend.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Der Klimawandel hat vor allem zwei Ursachen: zum einen wird durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe wie Kohle, Benzin, Holz etc. Kohlendioxid freigesetzt, das für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Zum anderen – und hier spielt Peru eine besondere Rolle – werden die Kapazitäten zur Umwandlung von CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; in Sauerstoff durch den massiven und schnell voranschreitenden Abholzungsprozess weltweit kontinuierlich reduziert. Der Amazonas, der größte zusammenhängende Regenwald der Welt, stellt ein Drittel der Fläche Perus dar. Doch der Holzeinschlag ist enorm – pro 60 Minuten wird dort die Fläche von 43 Fußballfeldern abgeholzt. Täglich, stündlich. Somit ist Peru trotz geringer Industrialisierung und vergleichsweise wenig Ausstoß von Abgasen ein wichtiger Mitverursacher des Treibhauseffekts. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Tatsachen liegen auf dem Tisch – eine Veränderung herbeizuführen ist schwierig. Die Ursachen für diese massive Abholzung sind komplex, und letztlich handelt es sich nicht selten sogar um legitime, nachvollziehbare Interessen, die zu diesem in der Summe völlig unlegitimen Raubbau an der Natur führen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCkhNZGE7I/AAAAAAAAAH0/MsGSN86GcD4/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+014+copy.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCkhNZGE7I/AAAAAAAAAH0/MsGSN86GcD4/s320/Huancabamba+Juni+2007+014+copy.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075737670484104114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;Dass sich in Piura so viele Menschen für das Thema Klimawandel interessieren, hängt nicht zuletzt auch mit einem derzeit viel diskutierten Bergbauprojekt zusammen, das in der Region für Konflikte sorgt: eines der größten Kupferbergbauvorhaben Perus, das „Projekt Rioblanco“, soll hier in den nächsten Jahren implementiert werden. Ist die erste Mine erst einmal eröffnet, &lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;werden weitere Minenprojekte folgen. Insgesamt sind in nur 4 Provinzen der Region Piura ca. 200.000 ha Land für den Bergbau konzessioniert, in manchen Distrikten beanspruchen die Bergbau-Konzessionen mehr als die Hälfte des Territoriums. Verschiedene transnationale Bergbaukonzerne stehen bereits in den Startlöchern, um die wertvollen Mineralien abzubauen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCkOtZGE6I/AAAAAAAAAHs/ZWFXh-mLfxQ/s1600-h/paramos1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCkOtZGE6I/AAAAAAAAAHs/ZWFXh-mLfxQ/s320/paramos1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075737352656524194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;Dort, wo das Rioblanco-Projekt entstehen soll, liegt gleichzeitig einer der letzten Nebelwälder Perus (&lt;i style=""&gt;Páramos&lt;/i&gt;), Quellgebiet für mehrere Flüsse, die zum Teil nach Osten hin in den Amazonas münden und den gesamten Kontinent überqueren oder nach Westen hin in den Pazifik fließen. In dem aus biologischer Sicht hochsensiblen Gebiet leben Tapire, die letzten Brillenbären und eine ganze Reihe anderer seltener Tierarten. Der World Wildlife Fund (WWF) hat eine Studie erstellt, in der er die Fragilität des Ökosystems untersucht und zu dem Schluss kommt, dass die gesamte Zone aufgrund ihrer reichen Flora und Fauna und der Vulnerabilität dieser Biodiversität unter Naturschutz gestellt werden sollte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Verbindung von Bergbau und Klimawandel wurde bisher selten hergestellt. In der Veranstaltung aber wird der Zusammenhang vom Publikum sofort erkannt. Die meisten Fragen aus dem Publikum richten sich daher auch auf das geplante Bergbauprojekt &lt;i style=""&gt;Rioblanco&lt;/i&gt;. Bedeutet die Ausbeutung der Kupfervorkommen nicht zunächst einmal das Abschälen der Waldbestände und große Erdbewegungen? Kann das tatsächlich jemals wieder aufgeforstet werden, wie das Unternehmen großspurig verspricht? Wenn die Wasserquellen erst einmal versiegt sind – kann man sie jemals wieder zum Leben erwecken? Wissenschaftler sind sich einig, dass das nicht möglich ist. Deshalb wäre ein einzelnes Bergbauprojekt in der Region, schon eine Sünde. Ein ganzer Bergbaudistrikt, wie er auf den Plänen des Bergbauministeriums bereits existiert, wäre das Ende eines Naturparadieses. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Das Publikum fragt auch: Was bedeutet das Bergbauprojekt für die Kooperativen, die an Hängen der Anden ökologischen Café, Mangos, Limonen und Zucker für den Export produzieren? Ihr Erfolg widerspricht der Ansicht, dass es in der Region keine besseren Alternativen als den Bergbau gibt. Die Region hat Potenzial für nachhaltigere Entwicklungsmodelle als den Kahlschlag, den der Bergbau bedeutet. Nach Auskunft des Präsidenten der Produktionskooperative Cepicafe, &lt;/span&gt;&lt;st1:personname&gt;&lt;span style=""&gt;Luis Loja&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style=""&gt;, kann die Nachfrage nach Öko-Kaffee aus der Region von den derzeitigen Produzenten nicht gedeckt werden. Derzeit sucht Cepicafé aktiv nach neuen Produzenten, die sich ihrem Entwicklungsmodell anschließen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCjwtZGE4I/AAAAAAAAAHc/VZaS7YWLVfk/s1600-h/Foto+16.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCjwtZGE4I/AAAAAAAAAHc/VZaS7YWLVfk/s320/Foto+16.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075736837260448642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;Auch die Referenten auf der Veranstaltung der &lt;i style=""&gt;Diakonie für Gerechtigkeit und Frieden &lt;/i&gt;plädieren für ein Umschwenken und Umdenken Richtung nachhaltige Entwicklungsstrategien auf ökologischer, ökonomischer, sozialer und politischer Ebene. Der Biologe Luis Albán vom &lt;i style=""&gt;Proyecto Páramo Andino&lt;/i&gt; fordert den Erhalt der Biodiversität und eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen und Ökosystemen. Eine vernünftige Raumplanung, die in Peru bisher nur in ganz wenigen Zonen existiert, ist dafür so unerläßlich wie die Priorisierung von ökologischen Ressourcen vor ökonomischen Ressourcen in spezifischen Gebieten. Umwelt- und damit Klimaschutz muss auf die politische Agenda gesetzt werden und als Querschnittstheme in allen Sektoren verankert werden. Lokale und regionale Regierungen müssen aktiv in die Verantwortung einbezogen werden. Dahin ist es in Peru noch ein langer Weg. Obwohl es auf dem Papier diverse Vorschläge für nationale und regionale Strategien zur Anpassung an den Klimawandel gibt sowie konkrete Ideen, wie die Bevölkerung für das Thema sensibilisiert werden kann, scheitert die Umsetzung bisher vor alllem am fehlenden politischen Willen, sich des Themas wirklich anzunehmen. Die bestehende Umweltgesetzgebung fällt bei der praktischen Umsetzung nicht selten anderen Prioritäten zum Opfer. Ein Umweltministerium gibt es nicht, der Schutz der Umwelt ist bisher eine nachgeordnete Aufgabe der verschiedenen Ministerien.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Die Länder des Nordens und internationale Institutionen wie Weltbank und IWF sind mit ihren Schuldenforderungen an Peru und den vorgeschlagenen Programmen zur Wirtschaftsförderung nicht unschuldig an dieser einseitigen Prioritätensetzung. Eine nachhaltige globale Entwicklung muss vom Norden genauso mitgetragen werden wie vom Süden. Dabei müssen systemische Wechselwirkungen in den Blick genommen werden. Unternehmen aus dem Norden müssen dafür ebenso Verantwortung übernehmen wie die Regierung und Bevölkerung Perus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-4968098904151109633?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4968098904151109633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/4968098904151109633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/klimawandel-in-aller-munde.html' title='Klimawandel in aller Munde...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCj7dZGE5I/AAAAAAAAAHk/5xTlbXq0Xko/s72-c/Foto+17.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-5168490162049874017</id><published>2007-06-13T19:00:00.000-05:00</published><updated>2007-06-13T21:55:10.500-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Umwelt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Klimawandel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>A propos Klimawandel  !!!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family: verdana;font-family:verdana;" &gt;Lima ist bekanntermaßen die Hauptstadt Perus&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Und Peru liegt in Südamerika&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Das Nachbarland im Norden heißt Ecuador, weil der Äquator durch das Land läuft&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Peru ist folglich nicht weit vom Äquator entfernt&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Es liegt exakt hier: 77º 03' W 12º 03' S&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCrjNZGE_I/AAAAAAAAAIU/4C1uPVpLJI4/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+121.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCrjNZGE_I/AAAAAAAAAIU/4C1uPVpLJI4/s320/Huancabamba+Juni+2007+121.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075745401425236978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;In den Wintermonaten von Mai bis Oktober legt sich eine dicke Nebeldecke über Peru und taucht die Stadt in greuliches Grau. Nur selten mal erlaubt sie einem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Sonnenstrahl, sich den Weg in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;die Straßen und Plätze von Lima zu bahnen. Während es im Norden des Landes &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;zur gleichen Zeit angenehm warm bis schweißtreibend heiß ist, klappern wir in Lima unter dieser feucht-kalten, grauen Nebelschicht mit den Zähnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Kein Mensch versteht, warum die Spanier damals, im 15. Jahrhundert, ausgerechnet dieses Nebelloch als Sitz für ihr Vizekönigreich ausgewählt haben??!!?? &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Noch heute verfluchen knapp 9 Millionen Limeños sie dafür!!!! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCrN9ZGE-I/AAAAAAAAAIM/5HHNMBl86hc/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+122.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCrN9ZGE-I/AAAAAAAAAIM/5HHNMBl86hc/s320/Huancabamba+Juni+2007+122.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075745036353016802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Derzeit sinken die Temperaturen auf 13 Grad – das sind gefühlte 7 Grad, maximal. In normalen Wintern sind es mal 16 oder 15 Grad. Dieses Jahr ist es (noch!) kälter als sonst :-((((&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Zentralheizung gibt es hier nicht, ich improvisiere also mit einem mobilen Gasofen, Wärmeflasche, dicken Fleecepullis...hin und wieder finde ich vor einem befreundeten Kamin Asyl.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Mein treuer Freund, der Luftentfeuchter, der natürlich nie wirklich ganz Herr der Lage wird, weil die Fenster  nicht dicht sind und durch alle Ritzen das feuchte Kalt reinkriecht, schaffte es heute, der Luft in meinem Wohnzimmer in einer Stunde 1,5 Liter Wasser zu entziehen! REKORD!!! Hurra .... :-(((&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Also bei allem Ärger über den Klimawandel – wenn sich das hier mal ändern würde, wäre - glaube ich - niemand so richtig traurig drüber...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-5168490162049874017?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5168490162049874017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/5168490162049874017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/propos-klimawandel.html' title='A propos Klimawandel  !!!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RnCrjNZGE_I/AAAAAAAAAIU/4C1uPVpLJI4/s72-c/Huancabamba+Juni+2007+121.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-2042951453747379904</id><published>2007-06-12T20:22:00.000-05:00</published><updated>2007-06-12T18:05:55.137-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kupfer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Majaz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konflikte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Bergbauprojekt Majaz – Segen oder Fluch für Huancabamba?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Staubwolken umhüllen den schweren, allradbetriebenen Pickup-Truck, während wir durch die trockene Wüste Piuras fahren. Die geteerte Straße haben wir seit einer halben Stunde hinter uns &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8aqtZGErI/AAAAAAAAAF0/0TguMCTTPyk/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+096.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8aqtZGErI/AAAAAAAAAF0/0TguMCTTPyk/s400/Huancabamba+Juni+2007+096.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075304626111517362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;gelassen, vor uns liegen noch gut 5 Stunden auf holpriger Piste. Die Landschaft präsentiert sich zunächst noch graugelb und trocken, je höher wir uns die Anden hinaufarbeiten, um so feuchter &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;und grüner wird es, um so matschiger aber auch die schmale Piste und um so flauer das Gefühl in meiner Magengrube beim Anblick des steil neben uns abfallenden Hangs.&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir sind unterwegs von Chulucanas nach Huancabamba, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Piura und gleichzeitig eine der ärmsten Gegenden im Norden Perus. Um nach Huancabamba zu kommen, arbeiten wir uns von knapp über Meeresniveau hinauf auf über 3000 m Höhe und fahren dann wieder hinab in ein fruchtbares Tal, auf etwa 1900 m über dem Meer. Am Wegrand liegen vereinzelte Weiler, kleine Gehöfte, ärmliche Lehmhäuser mit provisorisch zusammengezimmerten Türen. Das Tiefland Piuras ist h&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;eiß, trocken und staubig. In den Höhen der Anden ist die Vegetation üppig durch den häufigen Regen, es kann aber auch bitter kalt werden, vor allem in den Wintermonaten von Juni bis August. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8Z4NZGEqI/AAAAAAAAAFs/DsEN0ksB16o/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+030.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8Z4NZGEqI/AAAAAAAAAFs/DsEN0ksB16o/s400/Huancabamba+Juni+2007+030.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075303758528123554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Land ist fruchtbar, aber die Leute sind arm. Meist leben sie von der Landwirtschaft, bauen Mais und Kartoffeln an, wie ihre Großväter das auch getan haben, immer das gleiche, Jahr für Jahr. Gewonheiten zu verändern ist schwer, auch wenn es noch so sinnvoll wäre...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Huancabamba ist ein Städtchen mit knapp 20.000 Einwohnern. Es mutet friedlich an, wie es da so malerisch im Talkessel unter uns liegt. Doch seit das Bergbauunternehmen Majaz S.A., eine &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;peruanische Tochterfirma eines inzwischen in chinesischer Hand befindlichen Bergbauunternehmens, seine Explorationsarbeiten in der Gegend aufgenommen hat und dort mit dem „Projekt Rioblanco“ in den nächsten 20-30 Jahren 220.000 Tonnen Kupferessenz pro Jahr abbauen will, ist es mit dem Frieden in Huancabamba und den benachbarten Provinzen vorbei. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;  &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8ZKdZGEpI/AAAAAAAAAFk/Z2XlAMO7J4g/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8ZKdZGEpI/AAAAAAAAAFk/Z2XlAMO7J4g/s400/Huancabamba+Juni+2007+022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075302972549108370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Durch die Bevölkerung geht ein tiefer Riss:  Die einen werden mit dem&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Begriff „&lt;i style=""&gt;ambientalistas&lt;/i&gt;“ (Umweltschützer) zusammengefasst und vertreten das Lager der Minengegner. Die anderen schimpft man die „&lt;i style=""&gt;mineros&lt;/i&gt;“, diejenigen also, die die Mine befürworten und sich (laut ihrer Argumentation) einsetzen für Investition und Fortschritt und dafür (laut Argumentation der &lt;i style=""&gt;ambientalistas&lt;/i&gt;) traditionelle kulturelle Werte und die Umwelt zu opfern bereit sind. So die argumentativ sehr verkürzte schwarz-weiß-Sicht der Dinge. Die Realität hingegen ist – wie so oft – viel komplexer und läßt sich nicht in ein bis zwei plakativen Phrasen zusammenfassen....&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Streit zwischen den zwei Lagern existiert nicht nur in den Köpfen der Menschen, er manifestiert sich auch sofort beim Blick auf die Häuserwände in der Region: das Bergbauunernehmen hat vor einigen Wochen mit einer Werbekampagne für das regional wie auch national umstrittene Megaprojekt begonnen und seine Slogans auf Häuserwände, Mauern und Schilder gepinselt: „Rioblanco – die wahre Zukunft der Region Piura“, ist dort zu lesen. „Arm bleiben oder mit dem Kupfer reich werden“ „Rioblanco – damit gewinnst Du, damit gewinnt Piura, damit gewinnt Peru“ „Rioblanco – das Beste, was die Region zu bieten hat“ „Rioblanco ist Fortschriftt – das ist die einzige Wahrheit!“ – dies nur einige der vielen Slogans, die die Häuserwände zieren.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8YZtZGEnI/AAAAAAAAAFU/VRy4U2Myhu0/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+024+copy1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8YZtZGEnI/AAAAAAAAAFU/VRy4U2Myhu0/s400/Huancabamba+Juni+2007+024+copy1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075302135030485618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;80 Soles zahlt das Unternehmen denen, die ihre Hauswand zur Verfügung stellen, das sind 20 Euro, für viele das täglich Brot für eine ganze Woche. In einer armen Region läßt man sich das nicht so schnell entgehen... Um die notwendige soziale Lizenz der Bevölkerung in der Region zu erhalten, verteilt das Bergbauunternehmen kleine Geschenke, installiet in den armen Gehöften Herde mit Ofenrohren, die weniger Holz verbrauchen und die Hütte nicht mehr mit beißendem Rauch füllen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8YudZGEoI/AAAAAAAAAFc/oU17ShcUUE0/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+021-copy1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8YudZGEoI/AAAAAAAAAFc/oU17ShcUUE0/s400/Huancabamba+Juni+2007+021-copy1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075302491512771202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auf der anderen Seite haben Umweltschutz- organisationen, die in einer „Verteidigungsfront für die Entwicklung des Nordens“ organisierten Basis- organisationen und diverse Nichtregierungs- organisationen eine Gegenkampagne initiiert, die ihrerseits die Häuserwände mit dem Spruch „Lüg’ mich nicht an!“ plakatieren. „Die Mine greift uns an und gefährdet unsere Lebensgrundlage“. „Alles nur Lüge“ so die Antwort auf die Rio-Blanco-Lobpreisunge&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;n&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 255);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;.&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 255);"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;a href="http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/fortsetzung.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(51, 102, 255);"&gt;hier gehts weiter....&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-2042951453747379904?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2042951453747379904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/2042951453747379904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/bergbauprojekt-majaz-segen-oder-fluch.html' title='Bergbauprojekt Majaz – Segen oder Fluch für Huancabamba?'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm8aqtZGErI/AAAAAAAAAF0/0TguMCTTPyk/s72-c/Huancabamba+Juni+2007+096.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1052780174911188111</id><published>2007-06-11T20:51:00.000-05:00</published><updated>2007-06-12T21:31:56.427-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='armut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entwicklungszusammenarbeit'/><title type='text'>Raus auf's Campo!!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 153, 0); font-family: georgia;font-size:130%;" &gt;Projektbesuche auf dem Land – immer wieder anstrengend, immer wieder faszinierend...&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;     &lt;p style="color: rgb(153, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm9W3tZGE2I/AAAAAAAAAHM/X32ecy-yVSU/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+035.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm9W3tZGE2I/AAAAAAAAAHM/X32ecy-yVSU/s400/Huancabamba+Juni+2007+035.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075370820147483490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Mein jüngster Projektbesuch bei einer Partnerorganisation hat mich mal wieder in einen der hintersten Winkel Perus geführt. Diese Reisen gehören ja in gewisser Weise zu meinem Arbeitsalltag hier – doch zur Routine werden sie nicht. Dazu sind sie einfach zu einzigartig. Die Landschaften – die Menschen – die Problematiken – die Gespräche. Man taucht ein, ganz und gar, und wenn ich dann wieder hier in meiner Wohnung in Lima auftauche, fühle ich mich irgendwie durch den Wind, froh, zu Hause zu sein, froh aber auch, immer wieder die Möglichkeit zu haben, solche Reisen unternehmen zu können, in Welten vorzustoßen, die jedem noch so neugierigen Touristen verschlossen bleiben. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p style="color: rgb(153, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei aller Unterschiedlichkeit haben diese Projektbesuche auf dem Land aber auch Gemeinsamkeiten: in der Regel beginnen sie damit, dass mich ein Vertreter der von Misereor unterstützten Institution am Flughafen oder am Busbahnhof in der Hauptstadt der Region abholt. Meist im allradbetriebenen Pick-Up-Truck (Marke Toyota), das Gefährt, das quasi das Markenzeichen aller NGOs ist – vermutlich weltweit.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm9SadZGE0I/AAAAAAAAAG8/oEoujltjYpE/s1600-h/Huancabamba+Juni+2007+080.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm9SadZGE0I/AAAAAAAAAG8/oEoujltjYpE/s400/Huancabamba+Juni+2007+080.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5075365919589798722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p style="color: rgb(153, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir fahren zur betreffenden Institution, dort gibt es meist eine erste Begrüßungsrunde, man stellt sich vor, tauscht sich über Ziele und besondere Anliegen des Besuchs aus, isst noch was, steigt dann zu viert oder fünft oder sechst in den inzwischen vollbepackten Truck und fährt los. Zu Beginn der Fahrt ein Gebet und die Bitte um Gottes Segen – ein Ritual, das mich am Anfang immer überraschte und inzwischen fehlt es mir, wenn es nicht stattfindet. Anfangs sind die Straßen noch asphaltiert, gehen dann aber alsbald in Schotter- oder besser Schlaglochpisten über. Da unsere Projektpartner meist in den entlegeneren Gegenden arbeiten, kann die Fahrt schon mal 5 bis 8 Stunden dauern (ohne dass man dabei beträchtliche Distanzen zurückgelegt hätte). &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p style="color: rgb(153, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dann kommt man an. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p style="color: rgb(153, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Einigermaßen durchgeschüttelt und in der echten „Campo-Stimmung“. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 0, 0);"&gt;Bei kirchlichen Institutionen erfolgt die Unterbringung in einem Centro Parroquial, unter dem bescheidenen Obdach der Kirche. Dort erwartet mich ein nüchternes Zimmer mit einer nicht näher zu inspizierenden Matratze, Decken, wenn alles gut geht zwei Leintücher, meist ein zum Genickbrechen geeignetes Kissen in Brettform. Ab und zu teilt man das Bett mit lästigen Flöhen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;a href="http://sananas2610.blogspot.com/2002_06_01_archive.html"&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 204);"&gt;hier geht's weiter...&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1052780174911188111?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1052780174911188111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1052780174911188111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/raus-aufs-campo.html' title='Raus auf&apos;s Campo!!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rm9W3tZGE2I/AAAAAAAAAHM/X32ecy-yVSU/s72-c/Huancabamba+Juni+2007+035.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-227074788622689981</id><published>2007-06-05T17:09:00.000-05:00</published><updated>2007-06-05T20:54:25.346-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='armut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entwicklungszusammenarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Kundgebung vor der deutschen Botschaft in Lima anläßlich des G8-Gipfels</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmYS9tZGEmI/AAAAAAAAAFM/h-eiRTb3ATg/s1600-h/Economia+al+ss+de+personas.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmYS9tZGEmI/AAAAAAAAAFM/h-eiRTb3ATg/s400/Economia+al+ss+de+personas.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072762881645613666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Etwa 1500 Menschen versammelten sich heute vor der deutschen Botschaft, um anläßlich des G8-Gipfels in Deutschland für gerechtere Handelsstrukturen, die Erleichterung der Schuldenlast Perus und für eine nachhaltige globale Umweltpolitik zu demonstrieren. Unter den Demonstranten sind Schulkinder, soziale Bewegungen, Volksküchen, Gesundheitsorganisationen, NGOs, Vertreter nationaler Netzwerke zur Armutsbekämpfung und für soziale Gerechtigkeit, Fairhandelsorganisationen und andere mehr.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXiTNZGEiI/AAAAAAAAAEs/psPJ76oQdx8/s1600-h/G8-Aktionen+028.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXiTNZGEiI/AAAAAAAAAEs/psPJ76oQdx8/s320/G8-Aktionen+028.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072709374943040034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Auf Fähnchen, Bannern und Luftballons fordern die Demonstranten eine „Weltwirtschaft im Dienste der Menschen – nicht Menschen im Dienste der Weltwirtschaft“, sie rufen „Für gerechten Handel und nachhaltige Entwicklung“,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;„Weniger Schuldentilgung – mehr Menschenrechte“ und „Weniger Korruption – mehr soziale Investition“ und stellen fest „1,2 Milliarden Menschen weltweit überleben mit weniger als 1 USD pro Tag“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: left;"&gt;     &lt;/div&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt; text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXgztZGEgI/AAAAAAAAAEc/qGCymSWtGos/s1600-h/G8-Aktionen+072.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXgztZGEgI/AAAAAAAAAEc/qGCymSWtGos/s320/G8-Aktionen+072.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072707734265532930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Eine 12-köpfige Kommission aus Vertretern von Kirche, Zivilgesellschaft, Hilfswerken und NGOs erläutert in einer Sitzung dem deutschen Botschafter Dr. Christoph Müller die zentralen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anliegen der Demonstranten&lt;/span&gt;:&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;In Peru fließen nach wie vor jährlich 25% des Staatshaushalts in Schuldentilgung, in den Bildungssektor dagegen gehen nur 3% des Haushalts. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Auslandsverschuldung Perus beläuft sich auf über 27 Milliarden USD.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style="text-align: left;"&gt;     &lt;/div&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;    * &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Trotz des anhaltenden Wirtschaftswachstums leben in Peru nach wie vor 54% aller Menschen in Armut oder extremer Armut. Das Wirtschaftswachstum kommt nicht bei den Armen an, der sogenannte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Trickle-Down-Efect &lt;/span&gt;wird nicht durch eine die Wirtschaftspolitik begleitende Sozialpolitik verstärkt. Die soziale Kluft zwischen arm und reich wird in Lateinamerika insgesamt und auch in Peru größer statt kleiner.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXkdNZGElI/AAAAAAAAAFE/98gXdms5mpE/s1600-h/G8-Aktionen+032.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXkdNZGElI/AAAAAAAAAFE/98gXdms5mpE/s320/G8-Aktionen+032.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072711745764987474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: left;"&gt;     &lt;/div&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Symbol;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;* Peru wird aufgrund seiner geographischen Charakteristika vom Klimawandel extrem betroffen sein und braucht dringend Unterstützung bei den Anpassungsbemühungen an die sich bereits abzeichnenden klimatischen Veränderungen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: left;"&gt;     &lt;/div&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt; text-indent: -14.2pt; text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;* Mit Blick auf den Klimawandel fordern die Demonstranten außerdem die Umsetzung des Kyotoprotokolls und betonen ihre ausdrückliche Unterstützung für das von Bundeskanzlerin Angela Merkel propagierte Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Desweiteren fordern sie dringend Maßnahmen zur Verhinderung eines noch weiterreichenden Temperaturanstiegs.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXitNZGEjI/AAAAAAAAAE0/Fc47gqT90QI/s1600-h/G8-Aktionen+081.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXitNZGEjI/AAAAAAAAAE0/Fc47gqT90QI/s320/G8-Aktionen+081.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072709821619638834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Botschafter reagiert auf die vorgetragenen Forderungen mit prinzipieller Zustimmung. Die Demonstranten und die Regierung der BRD stimmten in ihrer Analyse und ihren Forderungen überein – auch die Bundesregierung setze sich für eine nachhaltige Globalisierung mit sozialen Zügen ein. Außerdem unterstütze die Bundesregierung die Öffnung der europäischen Märkte für Produkte aus den Andenländern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;/div&gt;  &lt;div style="text-align: left;"&gt;      &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Beim Thema Auslandsverschuldung findet sich jedoch kein Konsens – während der Botschafter die Ansicht vertritt, dass die derzeitige Schuldenlast Perus vertretbar sei, betonen die Kommissionsmitglieder, dass die urspürnglichen Kredite von Peru schon um ein Vielfaches zurückgezahlt wurden und nur die hohe Zinslast das Land nach wie vor in der Schuldenfalle gefangen hält. Die Konsequenzen aus dieser großen Schuldentilgungslast sind fehlende Mittel in den für eine nachhaltige und integrale Entwicklung essentiellen Sektoren wie Bildung, Gesundheit und Soziales. Der Botschafter teilt mit, dass die deutsche Botschaft in Lima sich weiter dafür einsetzen wird, dass der deutsch-peruanische Gegenwertfonds in Peru erhalten bleibt – hier wird ein kleiner Teil der Auslandsschulden, die Peru beim deutschen Staat hat, in Sozialprojekte umgewandelt. Eine Schülerin übereicht dem Botschafter 500 Briefe von Schülerinnen und Schülern aus LIma, in denen sie ihre Forderugen an die Staatschef der 8 reichsten Länder der Erde formulierten. Daneben werden dem Botschafter 2000 Briefe von peruanischen Bürgerinnen und Bürgern überreicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXjNdZGEkI/AAAAAAAAAE8/UwZsmz2BkZI/s1600-h/G8-Aktionen+063.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmXjNdZGEkI/AAAAAAAAAE8/UwZsmz2BkZI/s320/G8-Aktionen+063.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5072710375670420034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Zum Abschied bedankt sich Botschafter Dr. Müller für das Treffen und für die farbenfrohe und – wie er mit Blick auf die jüngsten Ausschreitungen in Deutschland betont – absolut friedliche Kundgebung vor den Türen der deutschen Botschaft.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: left;"&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;     &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: left;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;weitere Infos unter: &lt;a href="http://www.make-aid-work.org/"&gt;http://www.make-aid-work.org/&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-227074788622689981?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/227074788622689981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/227074788622689981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/06/kundgebung-vor-der-deutschen-botschaft.html' title='Kundgebung vor der deutschen Botschaft in Lima anläßlich des G8-Gipfels'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/RmYS9tZGEmI/AAAAAAAAAFM/h-eiRTb3ATg/s72-c/Economia+al+ss+de+personas.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-3935678331386313081</id><published>2007-05-27T22:16:00.000-05:00</published><updated>2007-05-27T22:25:29.726-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sprache'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben im Ausland'/><title type='text'>Deutsch-spanischer Sprachsalat</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Je länger man im Ausland und damit auch in einer fremden Sprache lebt und denkt, um so absurder ist manchmal der Kauderwelsch, der einem entwischt. Verstehen tun das dann nur noch diejenigen, bei denen sich im Deutschen auch immer mehr spanisch-basierte Wörter einschleichen. Ein paar wunderbar missverständliche deutsch-spanische Verballhornungen sind mir heute begegnet::&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=""&gt;        &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;ich will das nicht imponieren (imponieren wollen wir ja alle, aber in dem Fall wollte die Person einfach nur sagen „ich bestehe nicht darauf“)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=""&gt;        &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;wir haben einen Konkurs gemacht (nein, wir sind nicht pleite. Wir haben nur einen &lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: arial;"&gt;Wettbewerb&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; gemacht)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt;-&lt;span style=""&gt;        Claudia &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;wird sich auch apuntieren (nein, das heißt nicht, dass Claudia sich was amputieren wird, sondern vielmehr war gemeint "Claudia kommt auch noch dazu“)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ob man uns überhaupt noch versteht, wenn wir einst wieder in Deutschland Fuß fassen wollen???&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Weitere Exemplare können gerne unter "Kommentare" hinterlassen werden! ;-)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-3935678331386313081?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/3935678331386313081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/3935678331386313081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/05/deutsch-spanischer-sprachsalat.html' title='Deutsch-spanischer Sprachsalat'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-6396242767279873132</id><published>2007-05-27T20:40:00.000-05:00</published><updated>2007-05-27T21:35:24.678-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben im Ausland'/><title type='text'>Kommunizieren zwischen den Kulturen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn Deutsche und Peruaner gemeinsam ihr Kommunikationsverhalten analysieren und sich gegenseitig mit ihren Beobachtungen und Schlussfolgerungen konfrontieren, kann das sehr spannend sein. Endlich wird mal ein Teil dessen explizit formuliert, was die Kommunikation und das Verhalten implizit so stark beeinflusst. Dies zumindest war ein Ziel des interkulturellen Workshops, den ich vor kurzem in einem deutsch-peruanischen Moderatorenteam mitmodiert habe.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;A&lt;/o:p&gt;nhand verschiedener Kommunikationsmodelle und -instrumente haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was Deutsche und Peruaner in ihrem Weltbild und im Kommunikationsverhalten voneinander unterscheidet und wie das die Zusammenarbeit und das Zusammenleben beeinflusst. Im Folgenden ein paar Erkenntnisse:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;               &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Während die Deutschen sehr direkt sind und in Gesprächen ohne lange Umschweife zur Sache kommen, ist es für Peruaner wichtig, erst mal die Beziehung zu stärken und erst in zweiter Instanz zum Thema vorzustoßen. Eine deutsche Teilnehmerin berichtet, dass ihre peruanische Schwiegermutter sie lange Zeit für taktlos und ungehobelt hielt. Wenn sie ihre Schwiegermutter anrief, um zum Beispiel ein Rezept zu erfragen, dann tat sie das ohne große Umschweife, in einem etwa dreiminütigen Telefonat. So, wie Deutsche das eben tun. Heute fragt sie erst mal nach der Situation der Familie, der Gesundheit der Großmutter, dem kranken Hund und dem Wohlergehen des Wellensittichs, macht einen kurzen Schlenker zum Wetter und zur großpolitischen Lage und läßt etwa in der 19. Minute des Gesprächs nebenbei einfließen, dass sie gerne das leckere Rezept für Ají de Gallina hätte. So ist es richtig!!&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo248ljS2I/AAAAAAAAADc/UCDkn5uyG5k/s1600-h/DSCF0022.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo248ljS2I/AAAAAAAAADc/UCDkn5uyG5k/s400/DSCF0022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069424682523118434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Die Beziehungsebene wird von Peruanern in allen Gesprächen viel ausführlicher bearbeitet als von uns Deutschen. Eine mögliche Erklärung ist, dass es in Peru längst nicht so viele Sicherheiten gibt wie in Deutschland. Das soziale Netz ist somit deshalb nicht nur für die emotionale Sicherheit wichtig, sondern dient auch als Arbeitslosenversicherung, Lebensversicherung, Unfallversicherung, Diebstahlversicherung und Krankenversicherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo9m8ljS6I/AAAAAAAAAD8/UXM-QbhG4kY/s1600-h/PICT0012.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo9m8ljS6I/AAAAAAAAAD8/UXM-QbhG4kY/s400/PICT0012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069432069866867618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Wird in einer peruanischen Firma der Chef entlassen, verliert man wahrscheinlich auch selbst seinen Arbeitsplatz. Am deutlichsten ausgeprägt ist dieses Phänomen in staatlichen Institutionen - Regierungswechsel lösen demnach immer eine ganze Welle von Kündigungen und Neueinstellungen aus. Jobs werden an „eine Person des Vertrauens“ vergeben. Es handelt sich hier normalerweiser um einen Familienangehörigen, Freund oder guten Bekannter, der zwar nicht unbedingt optimal in fachlicher Hinsicht qualifiziert ist, der aber auf jeden Fall loyal ist, das persönliche Netzwerk stärkt und deshalb den Job bekommt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo3OMljS3I/AAAAAAAAADk/-gH8EXuOq2U/s1600-h/DSCF0017.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo3OMljS3I/AAAAAAAAADk/-gH8EXuOq2U/s400/DSCF0017.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069425047595338610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Da das peruanische System viel mehr auf persönlichen Verbindungen beruht, geht man mit Kollegen und Mitmenschen auch wesentlich „vorsichtiger“ um, spricht Kritik nicht direkt aus und nutzt statt dessen, falls es gar nicht mehr anders geht, lieber einen indirekten Kanal, um seine Kritiik anzubringen. Während wir Deutschen es als aufrichtig empfinden, unsere Kritik direkt anzubringen, empfinden Peruaner das als impertinent und beleidigend. Um zu vermeiden, dass der andere sein Gesicht verliert, wählt man in Peru lieber einen indirekten Weg. Ein beliebter Mechanismus ist in diesem Zusammenhang, sich an einen guten Freund oder nahen Verwandten dessen zu wenden, der kritisiert werden soll, und dort eine entsprechende Bemerkung fallen zu lassen. Man kann sicher sein, dass diese gezielt platzierte Botschaft seinen Empfänger erreicht, und dass man selbst niemals ein direktes Wort über diese Angelegenheit verlieren muss. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo8EcljS5I/AAAAAAAAAD0/aUpbZ2lYu9Q/s1600-h/PICT0025.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo8EcljS5I/AAAAAAAAAD0/aUpbZ2lYu9Q/s400/PICT0025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069430377649752978" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Deutsche wirken auf Peruaner oft unkommunikativ und lösen damit Verunsicherung aus. „Warum redet der/die so wenig? Habe ich etwas falsch gemacht? Bin ich so ein uninteressanter Gesprächspartner? Wie kommt man an diese schweigsamen Deutschen ran? Was geht in deren Köpfen vor?“ Im Zweifelsfall wird diese mangelnde Kommunikation von Peruanern dann auch schon mal als Überheblichkeit ausgelegt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Überhaupt werden Deutsche in Peru häufig als vermeintliche Besserwisser wahrgenommen – das mag mit unserer„unkommunikativen“ Art zusammenhängen oder mit der Tatsache, dass wir nicht lange um den heißen Brei herumreden und uns oft nur sehr „gezielt“ äußern. Vielleicht ist hier aber auch ein Minderwertigkeitskomplex im Spiel, der mit den Deutschen gar nicht so viel zu tun hat. Es verwundert jedenfalls nicht, dass unsere sehr direkte, klare und für peruanische Verhältnisse oft auch ungewöhnlich analytische Art als Besserwisserei rüberkommt. Nur beim Tanzen sind sich die Peruaner ganz sicher, dass wir ihnen nie das Wasser reichen werden können. Und sie haben Recht damit :-)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo38cljS4I/AAAAAAAAADs/YUed4fnbtfo/s1600-h/DSCF0025.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo38cljS4I/AAAAAAAAADs/YUed4fnbtfo/s400/DSCF0025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5069425842164288386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Gegensatz zu den Deutschen haben die Peruaner im Workshop viel mehr Hemmungen, uns ihre (Vor-)Urteile mitzuteilen. Während von den Deutschen auf Anhieb ganze Litanneien an positiven wie negativen Eigenschaften der Peruaner aufgelistet werden, tun sich die Peruaner viel schwerer damit, auch „harten Tobak“ auf’s Papier zu bringen. „Das können wir doch nicht aufschreiben, das ist zu brutal!“ kommt da schon mal als Einwand. Außerdem weiß man ja gar nicht so genau, ob die Deutschen, die man in Peru kennengelernt hat, wirklich „echte“ Deutsche sind. Unter viel Gelächter wird die Hypothese aufgestellt, dass die Deutschen, die in Peru leben, doch wahrscheinlich gar keine "richtigen" Deutschen sind. Wahrscheinlich haben die alle einen Knall und sind von ihren Landsleuten verstoßen worden. Und die armen Peruaner müssen das jetzt aushalten ;-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Und dazu dann eine letzte, wichtige Erkenntnis: DIE DEUTSCHEN neigen dazu, so und so zu handeln. DIE PERUANER haben diese und jene Eigenschaft. Aber beide Gruppen bestehen aus Individuen, und längt nicht alle Individuen stimmen in ihren persönlichen Werten mit den kollektiven Werten ihrer jeweiligen Kultur überein. Und so trifft man also durchaus auch unkommunikative, individualistische oder kritikfähige Peruaner und auf der anderen Seite unpünktliche, unterhaltsame oder gut tanzende Deutsche. Es lebe die bunte Wirklichkeit jenseits aller Zuschreibungen und Clichés!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-6396242767279873132?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6396242767279873132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/6396242767279873132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/05/kommunizieren-zwischen-den-kulturen.html' title='Kommunizieren zwischen den Kulturen'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rlo248ljS2I/AAAAAAAAADc/UCDkn5uyG5k/s72-c/DSCF0022.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-7498096001099556176</id><published>2007-05-07T19:54:00.000-05:00</published><updated>2007-05-07T20:01:16.287-05:00</updated><title type='text'>Fotos von der Küste Limas im herbstlichen Abendlicht...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_LNuo9CKI/AAAAAAAAADM/tzI2xaYu3GU/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+083.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_LNuo9CKI/AAAAAAAAADM/tzI2xaYu3GU/s400/Barrio+Chino+Mai+2007+083.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061987942906267810" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_K7uo9CJI/AAAAAAAAADE/92VG3Eh4efo/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+077.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_K7uo9CJI/AAAAAAAAADE/92VG3Eh4efo/s400/Barrio+Chino+Mai+2007+077.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061987633668622482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_Knuo9CII/AAAAAAAAAC8/8sd2l9ahKlU/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+076.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_Knuo9CII/AAAAAAAAAC8/8sd2l9ahKlU/s400/Barrio+Chino+Mai+2007+076.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061987290071238786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_Ls-o9CLI/AAAAAAAAADU/zjh593mEwI0/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+078.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_Ls-o9CLI/AAAAAAAAADU/zjh593mEwI0/s400/Barrio+Chino+Mai+2007+078.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061988479777179826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-7498096001099556176?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7498096001099556176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/7498096001099556176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/05/fotos-von-der-kste-limas-im.html' title='Fotos von der Küste Limas im herbstlichen Abendlicht...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_LNuo9CKI/AAAAAAAAADM/tzI2xaYu3GU/s72-c/Barrio+Chino+Mai+2007+083.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-1606972334238489594</id><published>2007-05-07T18:17:00.000-05:00</published><updated>2007-05-07T19:25:57.480-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='living in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Bienvenidos al Barrio Chino</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Willkommen im chinesischen Stadtviertel von Lima!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-3-eo9B9I/AAAAAAAAABk/z-LhGV9twYU/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+028.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-3-eo9B9I/AAAAAAAAABk/z-LhGV9twYU/s320/Barrio+Chino+Mai+2007+028.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061966790192334802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Lima hat - wie viele andere amerikanische Städte auch - eine relativ große chinesische Bevölkerung. Die ersten Chinesen kamen um 1850 nach Peru, um auf den großen Haziendas an der Küste zu arbeiten, wo nach dem Ende der Sklaverei Arbeitskräfte fehlten. Zwischen 1850 und 1875 wanderten um die 100.000 Chinesen nach Peru ein. Viele der damals eingewanderten Chinesen siedelten sich nach dem Ende des Pazifik-Krieges in Lima an und gründeten dort das "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Barrio Chino&lt;/span&gt;", das chinesische Stadtviertel, in dem  - wie in den berühmten China Towns von San Francisco, New York oder Chicago - ein chinesischer Laden an den nächsten reiht. Das Wahrzeichen des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Barrio Chino&lt;/span&gt; ist der chinesische Torbogen mit der dahinter liegenden Fußgängerzone und seinen vielen Restaurants und Straßenverkäufern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-4s-o9B-I/AAAAAAAAABs/xamsp0GcC40/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+008.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-4s-o9B-I/AAAAAAAAABs/xamsp0GcC40/s320/Barrio+Chino+Mai+2007+008.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061967589056251874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die chinesische Küche ist nicht nur im chinesischen Viertel vertreten, sondern erfreut sich in Lima wie auch ganz Peru großer Beliebtheit. Gerichte wie gebratener Reis, Wantan-Suppe oder Dim Sum werden von den Peruanern quasi als peruanische Spezialitäten betrachtet. Die "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Chifas&lt;/span&gt;" genannten Restaurants bieten eine heiße Mischung aus chinesischer und kreolischer Küche. So findet man hier zum Beispiel auch das für die peruanische Andenküche so typische Meerschweinchen, allerdings nicht gegrillt oder gefüllt mit Andenkräutern, sonder diesmal eben in chinesisch süß-saurer Sauce!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_Apuo9CGI/AAAAAAAAACs/VAW3ieDzhBI/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+026.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_Apuo9CGI/AAAAAAAAACs/VAW3ieDzhBI/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+026.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061976329314699362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die chinesische Gemeinde beläuft sich heute auf etwa 300.000 Einwohner und ist vor allem im Kleingewerbe, Handel und in der Gastronomie beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Rundgang durch's chinesische Viertel gibt einen schönen Einblick in die peruanisch-chinesische Fusion. Das Barrio Chino ist eins der quirrligsten und geschäftigsten Viertel von Lima und immer wieder gut,  um einen langweiligen Sonntag-Nachmittag mit Leben zu füllen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-0AOo9B8I/AAAAAAAAABc/zkjJ7QG_2m4/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+002.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-0AOo9B8I/AAAAAAAAABc/zkjJ7QG_2m4/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+002.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061962422210594754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Läden hier sind vollgestopft mit Jasmintee, chinesischen Gewürzmischungen und Curries, mit Woks, Glasnudeln, Räucherstäbchen, Tee-Sets, Glückskeksen und chinesischem Reispapier, mit chinesischen Drachen und Götterfiguren, Fächern, Ess-Stäbchen, Lampenschirmen und Ginseng-Tabletten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-9Ceo9CBI/AAAAAAAAACE/FADbKmRemr0/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-9Ceo9CBI/AAAAAAAAACE/FADbKmRemr0/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+014.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061972356469950482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Daneben bieten die Geschäfte natürlich auch allen möglichen mehr oder weniger nützlichen Kram, den das moderne China heute auf die Weltmärkte wirft, von Gummiringen bis hin zu Marshmellow-Weihnachtsmännern (im Mai!), von Plastikgeschirr bis Pfannenkratzern, von Spiderman-Nudeln bis Mehrfachsteckdosen, von Thermosbechern bis Papierservietten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-9rOo9CCI/AAAAAAAAACM/Ys5ZveY2v3Q/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+021.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-9rOo9CCI/AAAAAAAAACM/Ys5ZveY2v3Q/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061973056549619746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Es ist ein wunderbares Durcheinander, die Räucherstäbchen verströhmen ihren Geruch und aus allen Ecken tönen pseudo-orientalische Klänge.&lt;br /&gt;In den zahlreichen Restaurants sieht man kaum Chinesen, dafür aber sehr viele Peruaner. Wir bestellen Wantan-Suppe, süß-saures Hühnchen und Fisch in Gemüse. Dazu gibt es peruanische Chicha Morada oder auch die gute alte Inka Cola, die bei keinem peruanischen Essen fehlt! &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj--kOo9CDI/AAAAAAAAACU/flQnkRcOlcY/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+016.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj--kOo9CDI/AAAAAAAAACU/flQnkRcOlcY/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061974035802163250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Das chinesische Essen ist in Peru überaus beliebt und reichhaltig und wir lassen uns die Reste des Menüs für zwei einpacken - davon wird nachher noch eine halbe Kleinfamilie satt und an der nächsten Straßenecke finden wir begeisterte Abnehmer für die übriggebliebenen Köstlichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-_Leo9CEI/AAAAAAAAACc/mOc-1ZOMqOA/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+017.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-_Leo9CEI/AAAAAAAAACc/mOc-1ZOMqOA/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+017.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061974710112028738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Wer nicht ins Restaurant will, kann sich auch auf der Straße mit süßen oder sauren Speisen verköstigen lassen. Auch frisches Gemüse und die für die chinesische Küche obligatorischen Zutaten wie frischen Ingwer, Zitronengras, Bambussprossen und getrocknete Mu-Err-Pilze gibt es auf der Straße zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_BRuo9CHI/AAAAAAAAAC0/vNyRcfca6TU/s1600-h/Barrio+Chino+Mai+2007+022.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj_BRuo9CHI/AAAAAAAAAC0/vNyRcfca6TU/s200/Barrio+Chino+Mai+2007+022.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5061977016509466738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Chinesischen Viertel aus ist es nur ein Katzensprung bis ins historische Stadtzentrum von Lima, wo wir auf der Plaza San Martin unseren sonntäglichen Ausflug nach Lima beenden! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mir Jutta am Montagmorgen mit seufzender Stimme berichtet, dass der Ausflug ins chinesische Viertel ihrem Magen gar nicht gut bekommen ist, wundert mich das nicht... auch das scheint irgendwie zum berühmten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Barrio Chino&lt;/span&gt; dazuzugehören - es wirkt noch ein paar Tage nach :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-1606972334238489594?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1606972334238489594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/1606972334238489594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/05/bienvenidos-al-barrio-chino.html' title='Bienvenidos al Barrio Chino'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rj-3-eo9B9I/AAAAAAAAABk/z-LhGV9twYU/s72-c/Barrio+Chino+Mai+2007+028.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-3045871586310827948</id><published>2007-05-01T12:31:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T13:05:28.436-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='living in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>Plaza Vea – Donde todo cuesta menos</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd8FOo9B2I/AAAAAAAAAAs/hho_XhLFANU/s1600-h/Plaza-Vea1+%281%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd8FOo9B2I/AAAAAAAAAAs/hho_XhLFANU/s320/Plaza-Vea1+%281%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059649135645099874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Einkaufen ist in Peru immer ein Erlebnis, egal, ob man nun Gemüse auf den farbenfrohen Märkten kauft, die Raubkopie des neuesten Kinofilms &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;in der Ampelrotphase &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;auf der Straßenkreuzung , Ziegenkäse auf der Bioferia in Miraflores, oder ob man den Großeinkauf im Supermarkt erledigt... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich bin ja nun nicht unbedingt ein Fan von Supermärkten und wo es irgend geht, vermeide ich sie und verproviantiere mich lieber im kleinen Tante-Emma-Laden an der Ecke. Aber alles kriegt man da eben doch nicht... und so muss ich also doch ab und an mal zu „&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Plaza Vea&lt;/span&gt;“ – „meinem“ Supermarkt in der Avenida Arequipa, der seine Kunden mit dem Slogan „&lt;i style=""&gt;Donde todo cuesta menos&lt;/i&gt;“ lockt – zu deutsch: wo alles weniger kostet. WONG dagegen, eine weitere große Supermarktkette in Peru, wirbt mit dem Slogan „&lt;i style=""&gt;Donde comprar es un placer&lt;/i&gt;“, sprich: „Wo Einkaufen ein Vergnügen ist“. Tja – Nomen est Omen...&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd8iOo9B3I/AAAAAAAAAA0/bq6x6LSjTcE/s1600-h/Plaza-Vea1+%283%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd8iOo9B3I/AAAAAAAAAA0/bq6x6LSjTcE/s320/Plaza-Vea1+%283%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059649633861306226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Bei Plaza Vea jedenfalls ist Einkaufen KEIN Vergnügen, das wurde mir heute mal wieder richtig bewußt. Schon die schiere Größe des Supermarkts mit seinen unzähligen, haushochen Regalen überfordert mich. Dazu die sterile, viel zu grelle Neonbeleuchtung... Und dann auch noch die gesamte Reklame im schrillsten gelb, so dass sie dem Käufer förmlich ins Gesicht springt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Zur Begrüßung, gleich im Eingangsbereich, befindet sich die HiFi-Abteilung, von wo aus jedem einzelnen Fernseher und jeder Stereoanlage ein höllisches Gedröhne und Getöse in den Raum schallt. Ich sehe zu, dass ich so schnell wie möglich weiterkomme und stehe dann quasi übergangslos in der Abteilung mit &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;dem Autozubehör, wo schwarze Reifen ihren Gummigeruch verströhmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt; Zum Glück schließt sich direkt dahinter die Bäckerei an, wo man verlockend mit Gebäck beduftet wird, und es bleibt nicht allein beim Duft: Heute im Angebot: italienischer Panettone. Eigentlich ist das eine ausgemachte Weihnachtsspezialität, aber Bitte, der Begriff ist ja dehnbar...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd-Keo9B7I/AAAAAAAAABU/wVciEpF2VU4/s1600-h/Plaza-Vea1+%286%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd-Keo9B7I/AAAAAAAAABU/wVciEpF2VU4/s320/Plaza-Vea1+%286%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059651424862668722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Eine in gelb gekleidete Dame bietet auf einem Tablett Panettone- Kostproben feil und findet interessierte Abnehmer. Das Anbieten von kleinen Kostproben ist hierzulande in Supermärkten absoluter Standard, und so kommt es, dass viele Peruaner den Supermarkt als eine Mischung aus Freizeitpark und Essensparcour nutzen. Eine der beliebtesten Sonntagsbeschäftigungen für Familien ist es, mit dem in Form eines Kinder-Autos gestalteten Einkaufswagen stundenlang durch Plaza-Vea-Land zu schieben, zu shoppen, zu kosten, zu plaudern, sehen und gesehen zu werden... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich schiebe meinen monströsen Einkaufswagen mit den eigenwilligen Rädern weiter Richtung Käse- und Joghurtabteilung, wo mir ein junger Mann einen kleinen Becher mit Trinkjoghurt entgegenstreckt. Heute im Angebot: Gloria Trinkjoghurt, Null Prozent Fett, Null Prozent Zucker, Null Prozent Geschmack. Schnell weg hier... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd9reo9B6I/AAAAAAAAABM/jjZI3udMUyk/s1600-h/Plaza-Vea1+%287%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd9reo9B6I/AAAAAAAAABM/jjZI3udMUyk/s320/Plaza-Vea1+%287%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059650892286724002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Obstabteilung bietet supersüße, goldgelbe (S)Ananasstücke  an &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;– DA kann ich natürlich nicht Nein sagen :-) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;An der Oliventheke unterhalten sich die Verkäuferinnen angeregt miteinander und haben ihren eigenen Selbstzweck gefunden - der Kunde ist hier somit überflüssig...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ich schiebe weiter Richtung Drogerieabteilung, wo mir Deoroller, Shampoos und Sonnencremes zum Kauf entgegengestreckt werden, immer von netten jungen Damen in gelb, die mir freundlich den Preis nennen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd86uo9B4I/AAAAAAAAAA8/LcKS0iw3btA/s1600-h/Plaza-Vea1+%285%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd86uo9B4I/AAAAAAAAAA8/LcKS0iw3btA/s320/Plaza-Vea1+%285%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059650054768101250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Und dann habe ich es fast geschafft: ich stelle mich an einer der fünfunddreißig Kassen an.... und stehe......und stehe..... und stehe. ...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wie IMMER in diesem Supermarkt hat der Kunde vor mir erst mal all seine Produkte an der Kasse eingeben lassen, um dann festzustellen, dass er eigentlich gar nicht so viel Geld dabei hat, und dann läßt er sie also Stück für Stück wieder ausbuchen, bis er möglichst exakt bei dem Betrag angekommen ist, den er im Geldbeutel hat. Das Einpacken der Artikel in unzählige gelbe Plaza-Vea-Tüten übernimmt natürlich die Verkäuferin – wir befinden uns schließlich in einer Dienstleistungsgesellschaft! Und noch dazu in einem Supermarkt, wo alles weniger kostet, auch Zeit, offenbar, denn wer der Meinung ist, Zeit sei Geld, der möge besser draußen bleiben..&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Gerade als ich denke "jetzt sind wir gleich durch" kommt ein Typ, drängelt sich mit einem unverständlichen Satz vor und brummelt was von "nur schnell eine Handykarte kaufen“. Ha!!! Schnell!!! Handykarten kaufen ist quais der Plaza-Vea-Kassen-Supergau!!! Die Verkäuferin drückt auch promt auf die Klingel, die mir auf's tiefste verhasste Leuchte über unseren Köpfen fängt an zu blinken, und jetzt heißt es warten, warten, warten... Ich werfe dem Drängler wütende Blicke zu, was er standhaft ignoriert. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd9ROo9B5I/AAAAAAAAABE/O-p_P7Cs3mQ/s1600-h/Plaza-Vea1+%288%29.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd9ROo9B5I/AAAAAAAAABE/O-p_P7Cs3mQ/s320/Plaza-Vea1+%288%29.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059650441315157906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Hätte ich nicht schon meinen ganzen Krempel auf’s Band gepackt, könnte ich ja noch wechseln, aber so...? Außerdem weiß ich ja aus früheren Erfahrungen, dass es IMMER so ist, ganz egal, an welcher Kasse man steht. Nach endloser Zeit kommt Hilfe (eine nette junge Dame in gelb), und macht sich alsbald auf den Weg, die gewünschte Handy-Guthabenkarte zu besorgen. Nach einer weiteren endlosen Zeit kommt sie wohlgemut mit der Karte in der Hand zurück, der Herr vor mir zückt seine Kreditkarte... Und ich stehe da und stehe und stehe und frage mich, ob ich nicht vielleicht doch lieber in Zukunft bei WONG einkaufen sollte. Dort ist Einkaufen ja – angeblich (!?!) – ein Vergnügen...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-3045871586310827948?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/3045871586310827948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/3045871586310827948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/05/plaza-vea-donde-todo-cuesta-menos.html' title='Plaza Vea – Donde todo cuesta menos'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_pHgCZ839W7s/Rjd8FOo9B2I/AAAAAAAAAAs/hho_XhLFANU/s72-c/Plaza-Vea1+%281%29.JPG' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117694548467193685</id><published>2007-04-18T20:08:00.000-05:00</published><updated>2007-05-07T19:45:56.734-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fotos'/><title type='text'>Mehr Fotos vom Lande...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/657162/Huaraz%20April%202007%20154.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/793793/Huaraz%20April%202007%20154.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/368383/Huaraz%20April%202007%20028.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/885575/Huaraz%20April%202007%20028.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/406852/Huaraz%20April%202007%20075.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/947201/Huaraz%20April%202007%20075.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/248266/Huaraz%20April%202007%20197.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/14083/Huaraz%20April%202007%20197.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117694548467193685?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117694548467193685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117694548467193685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/mehr-fotos-vom-lande.html' title='Mehr Fotos vom Lande...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117691904647234878</id><published>2007-04-18T12:55:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T09:17:19.273-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Extractive Industries'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lobbyarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bergbau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entwicklungszusammenarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Bundestagsabgeornete zu Besuch in Peru</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;usa....und hier mal wieder eine ganz dienstliche Meldung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Delegation deutscher Parlamentarier vom Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit war vom 13.-17.4.2007 zu Gast in Peru. Während ihrer Reise besuchten die Abgeordneten Thilo Hoppe (Die Grünen) Annette Hübinger (CDU) sowie Bernward Müller (CDU) Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, führten Gespräche mit peruanischen Abgeordneten und Ministern und statteten auch zwei Projektpartnern von Misereor einen Besuch ab. Der Schwerpunkt der Reise galt vor allem den Themen „Ländliche Entwicklung“ und „Wasser“. Darüber hinaus ging es darum, die Ausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zu prüfen. Delegationsleiter Thilo Hoppe berichtete außerdem von dem generellen Anliegen, sich von Lebens- und Arbeitssituationen vor Ort ein Bild zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag flog die gesamte Delegation samt deutschem Botschafter Christoph Müller, dem GTZ-Büroleiter Wilfried Liehr, dem Sekretär für Entwicklungszusammenarbeit der deutschen Botschaft, Christian Olk, sowie weiteren Vertretern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit nach Cajamarca. Dort statteten sie der größten Goldmine Lateinamerikas, Yanaocha, einen Besuch ab. Im Anschluss an die Besichtigung der Mine holte die Delegation auch die Perspektive der Zivilgesellschaft ein und traf sich mit Vertretern der Misereor-Partnerorganisation Grufides sowie Vertretern der vom Bergbau betroffenen Bevölkerung. Pater Marco Arana erläuterte in einem kurzen Vortrag die wichtigsten Probleme im Zusammenhang mit dem Goldbergbau in Cajamarca. Dies sind unter anderem: konfliktive Landkäufe, massive Expansionsvorhaben der Mine Yanacocha, vor allem auch in Wasserquellgebieten, das Verschwinden von Lagunen und Wasserkanälen im Einzugsgebiet der Mine, immer wieder auftretende Wasserverschmutzung durch Schwermetalle, die Verknappung der Ressource Wasser insgesamt und somit wachsende Konflikte mit den Bauern im Mineneinzugsgebiet – all dies bei sich verschärfender Armut in der Region und trotz 15 Jahre Goldmine nach wie vor ausbleibendem Trickle-Down-Effekt. Aufgrund eines ineffizienten Staates und angesichts der enormen Gewinne sich als geradezu lächerlich geringen Steuerabgaben durch den Bergbausektor spürt das Volk Cajamarcas vor allem die Nachteile und Bedrohungen, die von der Mine ausgehen. Wachstum und Wohlstand erreichen nur einige Wenige, der weitaus größere Teil der ländlichen Bevölkerung in Cajamarca lebt weiterhin in Armut und sogar in extremer Armut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Delegation stellte zahlreiche kritische Fragen, überprüfte die Informationen, die sie von den Mitarbeitern der Mine Yanacocha erhalten hatte und konnte so ihr Bild um wichtige Aspekte ergänzen. Deutlich wurde, wie sehr der peruanische Staat sich aus seiner Verantwortung zieht und die Bürger alleine läßt in seinen Verhandlungen mit einem mächtigen Unternehmen. Ohne einen Fürsprecher wie Grufides, eine kleine NGO, die den Bauern Informationen sowie strategische und juristische Beratung zur Verfügung stellt, wären die vom Bergbau betroffenen Bauerngemeinde gänzlich auf sich alleine gestellt. Misereor ermöglicht mit seiner Unterstützung die Arbeit von Grufides und macht sich somit ebenfalls somit zum Fürsprecher der benachteiligten Bevölkerung – nicht nur in Cajamarca, sondern auch in anderen Regionen Perus, Lateinamerikas und auf anderen Kontinenten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117691904647234878?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117691904647234878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117691904647234878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/bundestagsabgeornete-zu-besuch-in-peru.html' title='Bundestagsabgeornete zu Besuch in Peru'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117691977810286955</id><published>2007-04-18T12:40:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T09:10:28.181-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lobbyarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Entwicklungszusammenarbeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>...noch mehr vom Besuch der Bundestagsdelegation</title><content type='html'>&lt;span style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am Samstag besucht die Delegation samt deutschem Botschafter Christoph Müller sowie dem Referent für wirtschaftliche Zusammenarbeit der deutschen Botschaft, die Misereor-Partnerorganisation Proadel im Stadtteil Huaycán, einem der vielen staubigen und trostlosen Stadtteile im Armengürtel, die das Zentrum der Stadt umgeben und in denen mehr als 70% der Einwohner Limas Leben.&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/852948/DSCF0005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/180960/DSCF0005.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Von Carlos Puell, dem Direktor von Proadel, und seinem Team erfahren die Abgeordneten von den Problemen der Bewohner Huaycans: fehlende Infrastruktur wie Wasser- und Abwasserversorgung, wachsende Kriminalität, Jugendbanden, die betrunken oder unter Drogeneinfluss (v.a. Klebstoffe) die Stadtteile unsicher machen. Die staatliche Vewaltung ist ineffizient oder schlicht nicht präsent. Es gibt kaum Arbeitsplätze und somit auch wenig Perspektiven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/919430/DSCF0014.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/320/132111/DSCF0014.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Partner- organisation von Misereor entwickelt gemeinsam mit den Bürgern Ideen zur Verbesserung der Lebens- bedingungen im Stadtteil und bildet die Bürger darin aus, wie sie ihre Ansprüche und Forderung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;en bei der Stadtverwaltung einfordern können. Sie ermuntert zur Teilnahme an Bürger- beteiligungsprozessen und bietet Ausbildungs- programme für Führungskräfte an, die sich dann zum Wohl der Geeinschaft einbringen können. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht in der Begleitung &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:shape id="_x0000_s1028" type="#_x0000_t75" style="'position:absolute;margin-left:198pt;"&gt;  &lt;v:imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\Sanne\LOKALE~1\Temp\msohtml1\05\clip_image005.jpg" title="DSCF0010"&gt;  &lt;w:wrap type="square"&gt; &lt;/v:shape&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;von Spar- und Kreditgruppen, in denen vorwiegend Frauen sparen und sich gegenseitige Kredite vergeben, um ein Kleingewerbe starten zu können. Auf diese Weise haben sich einzelne Frauen schon eine Nähmaschine, einen Webstuhl, einen Marktstand oder eine Ausbildung zur Kosmetikerin finanziert und tragen mit ihrem kleinen Geschäft zum verbesserten Familieneinkommen bei.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if gte vml 1]&gt;&lt;v:shape id="_x0000_s1029" type="#_x0000_t75" style="'position:absolute;margin-left:0;margin-top:61.5pt;width:255.2pt;"&gt;  &lt;v:imagedata src="file:///C:\DOKUME~1\Sanne\LOKALE~1\Temp\msohtml1\05\clip_image007.jpg" title="Tanzen"&gt;  &lt;w:wrap type="square"&gt; &lt;/v:shape&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if !vml]--&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/155787/Tanzen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/320/365271/Tanzen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die Abgeordneten zeigen sich bewegt &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;vom Besuch&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; in dem armen Stadtviertel. Allein der Anblick der in die karge Wüsten- landschaft gebauten Behausungen macht &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;die hier herrschende Armut besser deutlich als jede Studie mit Armuts- indikatoren und nüchternen Beschreibungen von Lebenswelten, die hier für die Abgeordneten ein Gesicht bekommen. Ein Vertreter der von Proadel begleiteten Jugendgruppen mit dem an den deutschen Fußballspieler angelehnten Vornamen „Beckenbauer“ führt uns zum Abschluss des Besuchs zu einer kleinen Tanzvorführung seiner Jugendgruppe. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dort werden die deutschen Parlamentarier Zeugen davon, dass Armut nicht gleichbedeutend ist mit Heulen und Zähneklappern. Lebensfreude, Lachen, Musik und Tanz sind auch in der ärmlichsten Hütte möglich. Und die Peruaner beherrschen diese Lebenskunst auf’s vorzüglichste!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117691977810286955?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117691977810286955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117691977810286955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/noch-mehr-vom-besuch-der.html' title='...noch mehr vom Besuch der Bundestagsdelegation'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117693637085943245</id><published>2007-04-16T17:11:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T08:37:06.343-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hotel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lazy Dog'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Huaraz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Urlaub'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Frohe Ostern im "Faulen Hund"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/746601/DSCF0035.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/661393/DSCF0035.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die „Semana Santa“ verbringe ich mit Jutta in Huaraz, in einem kleinen Hostel mit dem verlockend klingenden Namen &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/452451/DSCF0045.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/102678/DSCF0045.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lazy Dog&lt;/span&gt;“. Dort läßt sich’s in der Tat gut faulenzen, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;auf’s Feinste bekocht von&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; der kanadischen Gastgeberin Diana und verwöhnt vom gemütlichen Ambiente des Hostels. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Am Kaminfeuer wärmen sich mit uns die faulen Hunde, hinter dem Haus &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;laden schneebedeckte &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Berge&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/938872/DSCF0094.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/217089/DSCF0094.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; zum Wandern ein und im Tal, weit unten, liegt die lärmige Stadt, von der wir zum Glück kaum was mitkriegen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;/span&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Unsere Wanderungen und Ausflüge führen uns hinauf zu blauen Lagunen oder durch malerische Dörfer und über saftige Wiesen hinunter ins Tal. Die Regenzeit ist noch nicht zu Ende, so dass wir versuchen, die regenfreien Morgenstunden zu nutzen und uns am Nachmittag im trockenen Hostal einzufinden,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/492535/Huaraz%20April%202007%20140.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/862207/Huaraz%20April%202007%20140.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;wenn die Wolken ihre nasse Last abladen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Die Luft ist sauber, aber dünn, und zunächst einmal macht mir die Höhe ganz schön zu schaffen. Nachdem ich den Kampf gegen die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;„Soroche“, wie die Höhenkrankheit hier heißt, gewonnen habe, kann ich auch die luftigen Höhen &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/732428/DSCF0053.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/739774/DSCF0053.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;von über 3.600 m über dem Meer genießen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es wandert sich ein bißchen wie mit angezogener Handbremse, findet Jutta, und ich gebe ihr keuchend Recht. Die wunderbaren Blicke auf die Cordillera Blanca, die höchsten Gipfel Perus (im Fall des Huascarán 6788 m hoch!!) entschädigen auf jeden Fall für das etwas mühsame Vorankommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;An den Ostertagen werden wir in Carhuaz Zeugen der nach wie vor sehr traditionellen Osterfeierlichkeiten – mit Osterfeuer, Passionsspielen, blumengeschmückten Prozessionen und &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/262260/Huaraz%20April%202007%20159.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/754442/Huaraz%20April%202007%20159.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;um all dies herum einem bunten Volksfest leben uns die Peruaner ihren Glauben vor. Wenngleich nach Aussage unseres Hotelbesitzers der&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/165140/Huaraz%20April%202007%20194.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/223610/Huaraz%20April%202007%20194.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Katholizismus auch hierzulande mehr und mehr auf dem Rückzug ist und die Religion zu einem „nostalgischen Ritual“ verkommt: während der Ostermesse am Sonntag morgen um 5 Uhr ist die Kirche zum Bersten voll – alt und jung haben sich in aller Herrgottsfrühe auf den Weg zur Kirche gemacht, haben ihre Dorfheiligen zur Segnung mitgebracht und lauschen andächtig der Predigt des Priesters.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/885961/Huaraz%20April%202007%20157.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/623499/Huaraz%20April%202007%20157.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Im Anschluss an die Messe werden die Heiligen unter den schräg quietschenden Klängen der dörflichen Blaskapelle zurück in die Dörfer getragen, Blütenblätter fliegen durch die Luft, der &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/890441/Huaraz2007%20151.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/200/334896/Huaraz2007%20151.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Popcornverkäufer beduftet uns zur frühen Morgenstunde schon wieder mit frisch aufgepopptem Mais und die Messgänger genehmigen sich einen wärmenden Kräuterpunsch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wir schlendern weiter zum Ostermarkt, wo die meisten schon den nahtlosen Übergang vom osterlichen Messebesucher zum sonntagvormittäglichen Wochenmarkteinkäufer vollzogen haben. Auch hier geht’s wieder bunt und traditionell zu – wenngleich auch auf andere Weise...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117693637085943245?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117693637085943245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117693637085943245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/frohe-ostern-im-faulen-hund.html' title='Frohe Ostern im &quot;Faulen Hund&quot;'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117673624831646363</id><published>2007-04-16T09:35:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T08:46:35.071-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='living in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Markt'/><title type='text'>Buntes peruanisches Leben...</title><content type='html'>Das Leben auf dem peruanischen Lande zeichnet sich durch seine Vielfalt und sein kunterbuntes Durcheinaner aus. Ein Spaziergang über einen peruanischen Markt bringt die ganze bunte Pracht zum Vorschein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/837965/Huaraz2007%20153.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/605913/Huaraz2007%20153.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bonbons, Kaugummis und andere Süßigkeiten an einem Stand&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/440372/Huaraz%20April%202007%20066.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/826158/Huaraz%20April%202007%20066.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Gewürze, vor allem die scharfen Ajís, die hier in keinem Essen fehlen dürfen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/597545/Huaraz2007%20292.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/73696/Huaraz2007%20292.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;hier in unverarbeiteter Form - Chilischoten und Ají&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/231571/Huaraz2007%20296.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/543166/Huaraz2007%20296.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;noch mehr Gemüse....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/276471/Huaraz2007%20091.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/398988/Huaraz2007%20091.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die auf dem Land so typischen "Pirelli-Sandalen" aus alten Autoreifen. Das Stück kostet knapp einen Euro&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/717047/Huaraz2007%20316.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/96260/Huaraz2007%20316.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Bunt gefärbte Baumwolltücher, die als Babytragetuch, Einkaufstasche, Wanderrucksack, Wickeldecke, Sonnenschutz und zu tausend anderen Zwecken verwendet werden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/42398/Huaraz2007%20177.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/532404/Huaraz2007%20177.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und zum Schluss Getreide und Hülsenfrüchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wunderschönen Fotos verdanke ich übrigens meiner Reisegefährtin Jutta! :-)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117673624831646363?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117673624831646363'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117673624831646363'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/buntes-peruanisches-leben.html' title='Buntes peruanisches Leben...'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117514125010859931</id><published>2007-04-15T00:06:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T09:00:35.235-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='living in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Wanderer zwischen den Welten</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wer sind wir, die wir zwischen den Welten wandern? Was verbindet uns? Was trennt uns? In erster Linie verbindet uns das Wandern zwischen den Welten. Dass wir Fremde sind, hier wie auch dort. Dass uns keiner so richtig versteht – wir uns selber zuweilen am allerwenigsten... &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc8pOo9ByI/AAAAAAAAAAM/n4qhgWryRQY/s1600-h/Cusco-Puno-ARQ-April2007+018.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc8pOo9ByI/AAAAAAAAAAM/n4qhgWryRQY/s400/Cusco-Puno-ARQ-April2007+018.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059579385376212770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wir empfinden uns mitunter als leicht schizophren, weil wir hier Dinge bekriteln, die uns dann dort wieder fehlen, und umgekehrt... Sind wir in Peru, verstehen wir uns als Deutsche und legen allergrößten Wert auf Pünktlichkeit, Effizienz, Kritikfähigkeit und andere deutsche Eigenschaften. Sind wir in Deutschland, fühlen wir uns als Latinos und es zieht uns zu Salsa-Parties, Lesungen lateinamerikanischer Autoren und in peruanische Restaurants. Sind wir in Peru, geht uns so manches auf den Geist, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;was wir in Deutschland schmerzlich vermissen - das ständige Getöse und Gelärme, Gehupe und Gedrängel, die Musik an allen Orten, und immer plärrt irgendwo ein Fernseher im Hintergrund. In Deutschland finden wir's inzwischen fast schon beängstigend still und erleben eine Fahrt im ICE mit größtem inneren Staunen ob des konsequent durchgehaltenen Schweigens. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc9M-o9BzI/AAAAAAAAAAU/UgdHP-4eRjo/s1600-h/Cusco-Puno-ARQ-April2007+016.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc9M-o9BzI/AAAAAAAAAAU/UgdHP-4eRjo/s400/Cusco-Puno-ARQ-April2007+016.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059579999556536114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Bei all diesen Widersprüchen drängt sich schon mal die Frage auf: Wo gehören wir denn nun eigentlich hin? Nach Deutschland? Nach Peru? Oder doch am ehesten in die Gemeinschaft der Heimatlosen, der Grenzgänger, der Arbeitsmigranten, der Wanderer zwischen den Welten?... in Deutschland kann ich mich inzwischen einer türkischen Migrantin näher fühlen als der deutschen Verkäuferin im Supermarkt. Weil die Migrantin etwas weiß, was nur die wissen, die aufgebrochen sind, möglicherweise erst mal ganz schön dumpf aufgeschlagen sind in der Fremde, sich hochgerappelt haben und irgendwann an dem Punkt waren, die Fremde als Teil ihrer Selbst zu empfinden, ohne jemals die nostalgische Sehnsucht nach der Heimat abzulegen...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc9reo9B0I/AAAAAAAAAAc/XWVyuFgNdR8/s1600-h/Cusco-Puno-ARQ-April2007+039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc9reo9B0I/AAAAAAAAAAc/XWVyuFgNdR8/s400/Cusco-Puno-ARQ-April2007+039.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059580523542546242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Den Grad meiner eigenen Peruanisierung kann ich einerseits daran ermessen, wie wenig ich mich noch an peruanischen Gepflogenheiten störe, wie selbstverständlich und absolut alltäglich mir das Leben hier inzwischen vorkommt und wie problemlos ich mich hier einpassen kann. Da diese schleichende Anpassung sich nicht in Form von Widerstand und Reibung äußert, fällt sie mir in der Regel gar nicht mehr auf. Viel mehr fällt mir dagegen auf, wenn ich in Deutschland mit nur leichter Verspätung bei einer Verabredung eintrudle, man mir (wie ich es inzwischen empfinde) kühl die Hand herübereicht (statt mich wie in Peru mit herzlichem Geplauder und Küsschen auf die Wange zu begrüßen), man mir dann auch noch mit einem hämischen Blick auf die Armbanduhr bedeutet, dass ich zu spät bin und ich dann eine innere Stimme in spanisch flüstern höre „Qué fregados son estos alemanes....“ (in dem Fall zu übersetzen mit: meine Güte, diese Deutschen können aber auch echt elende Korintenkacker sein!) Bei dieser und unzähligen anderen kleinen Begebenheiten merke ich, dass mir „meine“ Kultur in einigen Dingen mitunter auch ganz schön fremd sein kann, dass ich mich von ihr entfernt habe und mich unbemerkt der anderen angenähert habe, dass ich bereits unzählige Eigenschaften übernommen habe, die jetzt irgendwie quer liegen zu "meiner" eigenen Kultur...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc-Fuo9B1I/AAAAAAAAAAk/k4Uf7sEccxM/s1600-h/Cusco-Puno-ARQ-April2007+023.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc-Fuo9B1I/AAAAAAAAAAk/k4Uf7sEccxM/s400/Cusco-Puno-ARQ-April2007+023.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5059580974514112338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wer einmal aufbricht, bleibt für immer fremd – überall. Außer natürlich in der stetig wachsenden Gemeinschaft derer, die ebenfalls aufgebrochen sind (vor alle im Geiste...), die selbst mal fremd geworden sind und deshalb nie mehr so zu ihrer Heimat stehen werden wie die, die nie weggegangen sind.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;   &lt;p  style="color: rgb(153, 0, 0);font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117514125010859931?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117514125010859931'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117514125010859931'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/03/wanderer-zwischen-den-welten.html' title='Wanderer zwischen den Welten'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp2.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rjc8pOo9ByI/AAAAAAAAAAM/n4qhgWryRQY/s72-c/Cusco-Puno-ARQ-April2007+018.jpg' height='72' width='72'/></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117633458105451605</id><published>2007-04-11T18:31:00.000-05:00</published><updated>2007-04-12T07:04:06.030-05:00</updated><title type='text'>Valentina Kerzenverkäuferin</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Valentina ist klein, hat ein freundliches Lächeln und traurige Augen. Sie steht hinter ihrem improvisierten Verkaufsstand vor der Kirche in Carhuaz. Es ist Karfreitag und Valentina verkauft Kerzen für die Prozession am Abend. Den größten Stapel bilden die in blaues Löschpapier eingewickelten, schlichten weißen Kerzen der Marke „Misionera“ zu 60 Centimos. Daneben ein etwas kleinerer Stapel mit ebenfalls 4 weißen Kerzen pro Packung, Marke „Luz errante“, außerdem mit dem Zusatz „Qualitätskerzen“ versehen – die sind allerdings etwas teurer – 1 Sol – und verkaufen sich nicht so gut. Als Blickfang hat sie 3 schön geschmückte, bunt gedrehte Kerzen an ihrem Stand hängen – die kosten 6,50 Soles und werden auch drei Tage später, am Ostersonntag, noch ihren Stand zieren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/204241/Huaraz%20April%202007%20186.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/731555/Huaraz%20April%202007%20186.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Valentina fällt vor allem auf wegen ihres wachen Blicks, den neugierigen Augen, mit denen sie Kontakt aufnimmt zu uns &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Gringas“&lt;/span&gt;, die wir ihr gegenüber auf der Kirchenmauer sitzen. Nach einem schüchternen Lächeln, das wir fröhlich erwidern, fragt sie zaghaft, woher wir kommen? Aus Deutschland. Und ob es uns gefällt in Carhuaz? Sehr gut, ja! Valentina freut sich über das Gespräch, gleichzeitig schaut sie immer wieder schüchtern zur Seite, weiß nicht so recht, wie sie mit uns umgehen soll. Wir erfahren, dass Valentina und ihr Mann José, der sich nach einer Weile zu uns gesellt, Avocados züchten, Teppiche knüpfen, ein bißchen Landwirtschaft betreiben und Kerzen verkaufen, am Sonntag vor der Messe, oder eben heute, an Karfreitag, wie auch den folgenden Ostertagen. Ein buntes Sammelsurium an Tätigkeiten, um sich selbst, ihre 4 Kinder und die pflegebedürftigen Großeltern über Wasser zu halten. Viel gibt die Region nicht her an Möglichkeiten zum Geldverdienen. Doch die ergiebigere Großstadt Lima und die altersschwachen Großeltern lassen sich nicht unter einen Hut bringen, deshalb leben sie also seit ein paar Jahren wieder in Carhuaz, dem kleinen Dorf, das ganz schön eng sein kann, wenn man mal in der Großstadt gelebt hat, das aber - irgendwie - auch viele Schönheiten und Potenziale birgt. Potenziale, die allerdings häufig ungenutzt bleiben. José wirkt ein bißchen betrübt und frustriert, dass seine Landsleute so wenig geschäftstüchtig sind, weder die landwirtschaftlichen noch touristischen Schätze der Region wirklich zu schätzen und zu nutzen wissen. Man gibt sich schnell zufrieden mit dem, was man hat, auch wenn es nicht viel ist... Ob das in Deutschland auch so sei? fragt er mich. Nein, ich glaube, in Deutschland ist es manchmal genau umgekehrt, sage ich. Es gibt sehr geschäftstüchtige Leute dort. Manchmal sind es aber gerade die, die mir nie so richtig zufrieden zu sein scheinen, egal wie viel sie haben und wie gut es ihnen eigentlich geht... &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117633458105451605?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117633458105451605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117633458105451605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/valentina-kerzenverkuferin.html' title='Valentina Kerzenverkäuferin'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117633740735411696</id><published>2007-04-10T19:23:00.000-05:00</published><updated>2007-05-07T19:44:50.772-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Huaraz'/><title type='text'>Chúpate un helado, pues!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die peruanische Antwort auf schlechte Laune, miese Stimmung, Durchhänger und seelische Talfahrten lautet: schleck’ doch einfach mal ein Eis - danach sieht die Welt gleich wieder viel freundlicher aus! &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/667499/helados1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/950689/helados1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der weitverbreitete Glaube an die Nützlichkeit dieses Ratschlags läßt sich vielfach bestätigen: wer hätte sich zum Beispiel nicht schon mal über den D’Onofrio-Eisverkäufer gewundert, der auf einsamen Urwaldpisten herumradelt oder selbst im hinterletzten Andendorf die sonnenverbrannten Großmütterchen auf dem Marktplatz mit seinem leckeren Kalt beglückt?&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/467722/helados3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/320/718540/helados3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; Und welchem Besucher wäre nicht schon mal das penetrante Gehupe der unzähligen Eisverkäufer auf den – in reichen wie armen Stadtteilen gleichermaßen dicht beradelten – Straßen von Lima auf die Nerven gefallen? Machen die wirklich alle ein Geschäft - fragt man sich da als nichtsahnende Deutsche? &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ja – denn in Peru gibt’s fast so viele &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Eisesser wie Wüstensand entlang der peruanischen Küste! „Chúpate un helado, pués!“ Der Rat wird gerne, umgehend und egal in welcher Jahreszeit befolgt. Eisschleckende PeruanerInnen sind quasi ein Massenphänomen. Am vergangenen Wochenende nun war ich mit Jutta im peruanischen Mekka der Eisschlecker: Carhuaz, ein kleines Dorf im Callejón de Huaylas, am Fuße der Cordillera Blanca. &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/260793/helados2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/320/357943/helados2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Um den Marktplatz herum reiht sich eine Eisdiele an die andere und besagter Marktplatz wird von frühmorgens bis spätabends von genüßlich schleckenden Eis-Pilgern bevölkert. Weit über die Region hinaus ist Carhuaz für seine kühlen Köstlichkeiten bekannt und all die leckeren Früchte, die man auf der Nordhalbkugel oft nicht mal vom Namen kennt, werden hier zu bunter, schleckerer Eiscreme verarbeitet: Lucuma, Chirimoya, Cocona und natürlich auch Mango, Maracuya und Kokos! &lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/717567/helados4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/320/2925/helados4.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Für’s Eisschlecken gibt’s weder nach unten noch nach oben eine Altersgrenze, Säuglinge dürfen das süße Kalt vom Finger des großen Bruders schlecken, die Omi mit zahnlosem Gebiss schenkt die Waffel nachher mit einem seligen Lächeln dem Enkelchen und erfreut sich nur am eisig-süßen Inhalt. Und egal wie der Seelenzustand des Eisschleckers vorher gewesen sein mag – so ein leckeres Eis schafft es auf jeden Fall, ein genüßliches Lächeln auf’s Gesicht zu zaubern. Ich schließe mich selbst da natürlich mit ein... :-)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117633740735411696?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117633740735411696'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117633740735411696'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/04/chpate-un-helado-pues.html' title='Chúpate un helado, pues!'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117522817239491434</id><published>2007-03-29T23:53:00.000-05:00</published><updated>2007-05-01T08:37:56.759-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Opus Dei'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Surandino'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Katholische Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peru'/><title type='text'>Wechselbad der Theologien in Peru - von der Wiege der Befreiungstheologie zur Hochburg des Opus Dei</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/879240/Colca%20Canyon%20%2810%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/641219/Colca%20Canyon%20%2810%29.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die katholische Kirche in Peru hat in den 70er Jahren eine der berühmtesten theologischen Richtungen hervorgebracht: die Theologie der Befreiung. Der peruanische Theologe Gustavo Gutierrez prägte diesen Begriff im Jahr 1972, und auf dem gesamten latein- amerikanischen Kontinent fand die „Theologie der Armen“ viele Anhänger. Auch beeinflusste sie die kirchliche&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Entwicklungszusammenarbeit auf der ganzen Welt maßgeblich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Befreiungstheologie gründet auf einer unverbrüchlichen Verbindung zwischen Volk und Kirche. Ihr zugrunde liegt die Idee der Befreiung des Menschen aus jeder Form von Sklaverei und Unterdrückung. Inspiriert vom Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils, leiteten die Befreiungstheologen aus ihrer Theologie politische Forderungen für die Realität ab, die zu dem Grundsatz der „vorrangigen Option für die Armen“ führte. Dieser fordert die eindeutige und bedingungslose Parteinahme für die Armen. Der Kern dieser Lehre ist die reale Erfahrung des Lebens der Armen in einer von Ausbeutung und Ungerechtigkeit geprägten Gesellschaft. Ihr Ziel ist demnach die Befreiung der Armen aus Not und Abhängigkeit. Für die Kirche und insbesondere für kirchliche Entwicklungszusammenarbeit bedeutet das einen expliziten Kampf gegen ungerechte, diskriminierende und auf Exklusion beruhende soziale, politische und wirtschaftliche Systeme.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/843353/Arequipa%20%2859%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/714876/Arequipa%20%2859%29.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Zeit der Befreiungs- theologen scheint indes in weiten Kreisen der katholischen Kirche &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;inzwischen vorbei zu sein. Nicht nur in Rom, auch in Peru herrscht inzwischen ein ganz anderer Geist. Die katholische Kirche hat hier in den letzten Jahren gründlich aufgeräumt mit solcherlei „revolutionärem“ und „kommunistischem“ Gedankengut, mit sozialpolitischer Einmischung der Kirche und ökonomischer Kritik. Mehr als die Hälfte aller Bischöfe Perus gehören dem Opus Dei oder verwandten konservativen bis ultrakonservativen Strömungen wie dem „Lumen Dei“ oder dem „Sodalicium“ an. Schritt für Schritt setzt Rom in allen Diözesen auf den konservativen Wandel. Das Oberhaupt der peruanischen Kirche, Kardinal&lt;/span&gt;&lt;st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; Juan&lt;/span&gt;&lt;/st1:personname&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt; Luis Cipriani, selbst Mitglied des Opus Dei, ist wegen seiner Menschenrechtsverletzungen als Bischof von Ayacucho in der Zeit der politischen Gewalt zu trauriger Berühmtheit gelangt: Als die Morde durch Terroristen des Leuchtenden Pfads einerseits und Polizei und Militärs andererseits Mitte der neunziger Jahre ihren Höhepunkt erreichten und sogar Frauen und Kinder in den Dörfern abgeschlachtet wurden, stellte sich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Luis Cipriani schützend vor Polizei und Armee. Obwohl seine menschenfeindlichen Haltungen allgemein bekannt sind und im Bericht der Wahrheitskommission zur Aufarbeitung der Verbrechen in der Zeit des Terrorismus genannt werden, bleibt Cipriani in Amt und Würden. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/681239/Cusco%20%2834%29.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/841940/Cusco%20%2834%29.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Den immer radikaleren Wandel in der katholischen Kirche Perus spürt auch Misereor als Hilfswerk der katholischen Kirche, das bis heute stark von befreiungs- theologischen Prinzipien und Überzeugungen geleitet wird. In einigen Diözesen haben die neu eingesetzten Bischöfe die MitarbeiterInnen unserer kirchlichen Partnerorganisationen ausgewechselt oder schlicht mit ihren neuen kirchlichen Leitsätzen vergrault. Eine Fortsetzung „unserer“ Arbeit ist unter ihrer Aufsicht nicht mehr möglich. Die Bischöfe verweigern sich unserer Definition von Entwicklung und Entwicklungshile. Ein Waisenhaus betreiben oder eine Schule bauen – so stellen sich diese Bischöfe kirchliche Sozialarbeit vor. Stärkung von Prozessen zur Bürgerbeteiligung? Politische Teilhabe? Verteidigung der Rechte der vom Bergbau betroffenen Bauern- gemeinschaften? Nein! Alles viel zu politisch! Der Bauer soll bei seiner Scholle bleiben, soll möglichst nicht politisch „aufgewiegelt“ werden, soll voller Demut das Feld bestellen und am Sonntag in die Messe gehen. Wer will schließlich ein mündiges (= aufmüpfiges) Volk? Tja... und wer will schon eine mündige Kirche?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/795076/Ayacucho%20M%3F%3Frz%202005%20086.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/992682/Ayacucho%20M%3F%3Frz%202005%20086.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Doch spurlos ist die Zeit der Befreiungstheologie nicht an den Katholiken Perus vorbeigegangen. Jüngst haben in der Prälatur von Ayaviri die Gläubigen den Aufstand geprobt, indem sie die Kirche besetzten und forderten, der vom neuen Bischof neu eingesetzte Priester solle sich zum Teufel scheren. Die Bauern fühlten sich von Ton und Botschaft der neuen Kirchenväter in ihren Traditionen und in ihrem Glauben dermaßen missachtet, dass sie Flugblätter und Plakate verteilten, auf denen sie sich offen gegen die Geistlichen und ihre Theologie wendeten. „Ihr habt den Glauben nicht für Euch gepachtet! Der Glauben gehört uns allen und schließt uns alle ein – egal, wo wir in der Kirche stehen! Die Kirche gehört nicht den Popen, sondern dem Volk, und wenn ihr uns ausschließen wollt, werden wir unsere Kirche zurückerobern!!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117522817239491434?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117522817239491434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117522817239491434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/03/wechselbad-der-theologien-in-peru-von.html' title='Wechselbad der Theologien in Peru - von der Wiege der Befreiungstheologie zur Hochburg des Opus Dei'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117521913856591618</id><published>2007-03-29T21:45:00.000-05:00</published><updated>2007-03-29T21:45:38.770-05:00</updated><title type='text'>....wie Ei im Ceviche</title><content type='html'>Ceviche ist des Peruaner’s liebstes Fischgericht und wird vor allem in den Sommermonaten in großen Mengen verzehrt. Ceviche ißt man in Peru nur zu Mittag, nie zu Abend – vermutlich, weil es früher keine Kühlmöglichkeiten gab und der Fisch für’s Ceviche sehr frisch sein muss. Die Tradition hat sich trotz der Erfindung von Kühlschränken und Kühlhäusern gehalten, möglicherweise, weil das Ceviche auch ganz schön schwer im Magen liegen kann....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ceviche besteht aus kleingeschnittenem, rohem Fisch, der ungefähr 15 Minuten in Limettensaft mariniert wird. In Scheiben geschnittene rote Zwiebeln und Rocoto, eine sehr scharfe Pepperonischote, die gemeinerweise aussieht wie harmlose Paprika, werden unter den Fisch gemischt und geben ihm die notwendige Schärfe. Bei der Zubereitung entsteht aus dem Zitronensaft, dem Fisch“sud“ und den Zwiebeln die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Leche de Tigre&lt;/span&gt; (Tigermilch), der man eine aphrodisierende Wirkung nachsagt.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/873169/Punta%20Sal%20007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/86757/Punta%20Sal%20007.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ceviche wird traditionell mit Camote (Süßkartoffeln) und mit gekochten oder gerösteten Maiskörnern serviert, im Norden des Landes auch mit gekochten Yuca (Maniokwurzlen) oder Linsen. Ceviche gibt es in Peru in unzähligen Variationen – mit schärferen und milderen Marinaden, mit Muscheln und Meeresgetier oder einfach nur mit Fisch, mit Koriander, Staudensellerie, Champignons oder anderem Gemüse, oder einfach nur pur!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da das Ceviche an der Küste zur peruanischen Volksseele gehört wie der Poncho und die Panflöte in den Anden, gibt es auch eine Reihe von Sprichwörtern, die sich um’s Ceviche ranken, wie z.B. „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Estás más perdido que huevo frito en ceviche&lt;/span&gt;“ (wörtlich: „Du bist ja noch verlorener als ein Spiegelei im Ceviche“), was soviel bedeutet wie „Du bist ja völlig planlos“ hast „Null Durchblick“ oder auch „Du bist ja total durch den Wind!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Will der Peruaner sein Peruanertum bezeugen, dann sagt er „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Estoy tan peruano como ceviche al paso&lt;/span&gt;“ – „Ich bin so peruanisch wie Ceviche zum Mitnehmen“ – und peruanischer geht’s nur wirklich nicht mehr!!! :-)&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117521913856591618?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117521913856591618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117521913856591618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/03/wie-ei-im-ceviche.html' title='....wie Ei im Ceviche'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117329451104884690</id><published>2007-03-07T14:06:00.000-05:00</published><updated>2007-05-07T19:50:23.733-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kultur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alltag'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben in Peru'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lima'/><title type='text'>"Null Toleranz für Unpünktliche"</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/1600/101723/alangarcia.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3092/1692/400/399472/alangarcia.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Die peruanische Regierung hat Anfang März eine Großoffensive gegen die Unpünktlichkeit gestartet: das „schlimmste aller peruanischen Übel“ soll ausgerottet werden, ist es doch, laut Präsident Alan García, nicht nur eine beklagenswerte Marotte, sondern ein veritables Entwicklungshindernis!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Der Präsident begann seinen Kreuzzug gegen die Unpünktlichkeit am 1. März: um &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Punkt 12:00 Uhr mittgas wurden die Uhren in Peru neu gestellt, die Glocken der Kathedrale läuteten feierlich zum Geleit dieses historischen Moments, die Sirenen der Polizeiautos dröhnten durch’s Land (oder zumindest durch die Stadt), Konfetti in den Farben der Nationalflagge flatterte im Wind... eine neue Zeitrechnung beginnt in Peru! Große Veränderungen stehen ins Land. Denn Pünktlichkeit bedeutet – so der Präsident im Originalton – Respekt am Nächsten! Pünktlichkeit ist ein Dienst am Vaterland!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Der Auftakt der Kampagne erfolgte gleichzeitig mit dem Beginn des neuen Schuljahrs, wo die Schüler in Zukunft auf die peruanische Pünktlichkeit eingeschworen werden. „Null Toleranz“ wird es in Zukunft für Unpünktliche geben – wobei die Sanktionen für Schlafmützen und Schnarchnasen bisher nicht benannt sind... Die legendäre „hora peruana“, wie die Peruaner fast liebevoll ihre konsequent durchgehaltene halbstündige bis zweistündige Verspätung nennen, gehört also bald der Vergangenheit an!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Naja ... wollen erst mal sehen, ob der Präsident mit seiner Kampagne Erfolg hat! Gestern hatten wir eine Sitzung, die für 9 Uhr anberaumt war. Um 8:55 Uhr war der Versammlungsraum noch verriegelt und verrammelt, um 8:57 war noch immer niemand da. Um 8:58 kam mein Co-Moderator, um 9:30 waren wir immerhin schon zu sechst. Als das Grüppchen um 9:50 auf 11 Leute angewachsen war, befanden wir die Gruppe als signifikant groß genug, um starten zu können. Und als wir um 14:30 Uhr mit einer Stunde Verspätung die Sitzung schlossen, war die Gruppe von 22 Leuten komplett. Jeder einzelne von ihnen wurde beim Eintreten in den Saal mit dem hämischen Hinweis auf die neue peruanische Zeitrechnung und „Null Toleranz“ bedacht, was etwa alle 10 Minuten für brüllendes Gelächter sorgte!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn die Kampagne also ihr Ziel der Bekämpfung der Unpünktlichkeit verfehlen sollte, kann sie sich als ungeplanten positiven Nebeneffekt zumindest die Erheiterung der Nation auf die Fahne schreiben!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17537289-117329451104884690?l=sananas2610.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117329451104884690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17537289/posts/default/117329451104884690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://sananas2610.blogspot.com/2007/03/null-toleranz-fr-unpnktliche.html' title='&quot;Null Toleranz für Unpünktliche&quot;'/><author><name>Sananas2610</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12447717242333927586</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='25' height='32' src='http://bp0.blogger.com/_pHgCZ839W7s/Rm8nMdZGEzI/AAAAAAAAAG0/9S-sHmhRJQc/s400/Sanne.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17537289.post-117260474777152265</id><published>2007-02-27T14:16:00.000-05:00</published><updated>2007-05-07T19:48:46.991-05:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fotos'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' t
